Noch 10 Tage lang ist Zeit, Artikel für die diesjährige Ausgabe des ScienceBlogs Blog-Schreibschwettbewerb einzureichen. Ich hoffe sehr, dass das noch viele Leute tun werden. Bis jetzt ist die Resonanz eher gering; wenn es nicht noch deutlich mehr Beiträge werden, dann wird der Wettbewerb in der geplanten Form nicht stattfinden können (Aber wer mir schon Artikel geschickt hat: Veröffentlichen werde ich sie auf jeden Fall).
Vielleicht liegt es ja daran, dass sich viele immer noch nicht trauen, mitzumachen? Das fände ich sehr schade: Wissenschaft ist ein so wichtiges und so interessantes Thema. Ein Thema, zu dem eigentlich jeder und jede etwas zu sagen hat. Man muss nicht studiert haben; man muss nicht als Forscher an einer Universität arbeiten; man muss keine komplizierten Fachartikel mit Gleichungen und Diagrammen lesen und schon gar nicht muss man solche Texte für den Schreibwettbewerb produzieren! Wissenschaft ist überall in unserer Welt. Jeder von uns trifft jeden Tag in dutzenden Situationen auf die Ergebnisse und Erkenntnisse der Wissenschaft. Und kann darüber erzählen. Ich wiederhole noch einmal einen Ausschnitt aus meinem letzten Aufruf:
Wissenschaft ist Teil unseres Lebens, genauso wie Sport, Politik und Kultur. Und ihr habt ja auch keine Hemmungen, über Sport oder Politik zu reden, oder? Ein Blog-Artikel über irgendein wissenschaftliches Thema muss keine Abhandlung auf wissenschaftlichem Fachniveau sein. Jeder und jede kann sich mit Wissenschaft auseinandersetzen und darüber schreiben; ganz persönlich und ganz subjektiv. Solche Artikel können genau so interessant und wertvoll sein wie ein Text eines Forschers, der ein neues wissenschaftliches Ergebnis präsentiert. In der Ausschreibung habe ich noch mehr Beispiele für potentielle Artikel gebracht. Ihr könntet Bücher rezensieren; Videos vorstellen, die ihr irgendwo gesehen und interessant gefunden habt; euren Alltag auf Uni oder Schule beschreiben oder eure Meinung zur Wissenschaftspolitik darlegen.
Habt keine falschen Hemmungen! Nur weil es um “Wissenschaft” geht heißt das nicht, dass nicht auch jeder mitmachen kann, darf und soll! Wissenschaft muss raus aus dieser “Da dürfen nur Experten drüber reden; ich kann dazu sowieso nix relevantes sagen”-Ecke! Wissenschaft ist relevant für unseren Alltag und betrifft jeden und deswegen sollte sich auch jeder damit beschäftigen können. Ich fände es schön, wenn über Wissenschaft öffentlich genau so intensiv diskutiert und geschrieben wird, wie es zum Beispiel bei politischen Themen der Fall ist. Da sind Internet und soziale Medien ja immer voll mit Kommentaren von allen möglichen Leuten. Gut, manche Artikel sind dort besser als andere und manche Meinungen klüger als andere. Aber das macht ja nichts. Nur wenn sich möglichst viele verschiedene Leute mit verschiedenen Meinungen beteiligen, kann eine brauchbare Diskussion zustande kommen.
Der Schreibwettbewerb ist als Anreiz gedacht, um zu demonstrieren, dass Wissenschaft für alle da ist und nicht nur für die Wissenschaftler. Jeder soll sich beteiligen und der Wettbewerb ist als Gelegenheit gedacht, das auch einmal konkret auszuprobieren. Also macht mit!. Eure Texte können lang sein oder kurz; persönlich oder objektiv; von Natur-, Geistes- oder sonst irgendeiner Wissenschaft handeln. Oder Wissenschaftspolitik, Pseudowissenschaft, Bildung, Schule, usw. Ihr könnte alleine arbeiten oder als Team. Und ihr könnte tolle Preise gewinnen (Abos von Wissenschaftszeitschriften oder Bücher zum Beispiel)!
In den letzten beiden Jahren gab es am Ende eine große Vielfalt an Texten und Themen. Leute mit allen möglichen Hintergründen haben Artikel zu allen möglichen Aspekten der Wissenschaft eingereicht. Ich wünsche mir, dass das auch in diesem Jahr wieder der Fall ist. Ich habe es immer sehr genossen, diese Vielfalt bei der Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Forschung zu sehen, die sich so sehr von der üblichen Wissenschaftsberichterstattung in den normalen Medien unterscheidet.
Traut euch! Macht mit!
Starte doch einen Kommentarwettbewerb !
‚@FF:
Vermutlich werden viele der „vernünftigen“ Schreiber versuchen, die Frist bis zum Ende auszunutzen. Ein guter Monat ist nicht gerade viel Zeit für einen Artikel bei untrainierten Schreibern. Am Ende werden es dann möglicherweise mehr als im Jahr zuvor.
Andererseits: Alleine die Ideenfindung benötigt Zeit, und das Schreiben ebenfalls, gerade bei Menschen mit einem Beruf „nebenbei“. Die in Familien relevanten Schulferien sind auch zum Teil abgelaufen (z.B. in Niedersachsen) oder gehen gegen Ende. Sinnvoll wäre vielleicht die Ankündigung eines Schreibwettbewerbs schon zu Pfingsten, nicht in voller Ausschreibung, aber mit dem erlaubten Themenrahmen. Für die, welche länger planen…
‚@Braunschweiger: „Sinnvoll wäre vielleicht die Ankündigung eines Schreibwettbewerbs schon zu Pfingsten, nicht in voller Ausschreibung, aber mit dem erlaubten Themenrahmen. Für die, welche länger planen…“
Diesmal habe ich den Wettbewerb sogar schon ne Woche früher als sonst angekündigt. Mal sehen – je nachdem wie die Resonanz am Ende dann ausfällt, überlege ich mir was fürs nächste Mal (bzw. ob es ein nächstes Mal in der Form geben soll).
‚@FF:
Vielleicht den Schreibwettbewerb etwas flexibler gestalten, z.B. die Abgabefrist um 2 Monate verlängern?, viele waren gerade im Urlaub und müssen sich erst davon erholen. 😉
‚@Vortex
Ich denke ja, dass den typischen Einsendern langsam die Themen ausgehen. Wie viele Themen hat man normalerweise die man aufwändig recherchieren möchte und dann auch noch öffentlich vorstellt ? Bei mir sind es vielleicht 2-3 ? Mich fasziniert bei Florian, dass er immer wieder was findet.
‚@Franz: „Wie viele Themen hat man normalerweise die man aufwändig recherchieren möchte und dann auch noch öffentlich vorstellt ?“
Muss man denn die Themen immer „aufwändig recherchieren“? Mach ich ja bei meinen Artikel auch nicht jedes Mal. Es gibt genug, was man auch ohne lange Recherche erzählen kann. Ein Besuch im Museum, ein Bericht über ein Buch, ein Projekt aus der Schule/Uni; eine Meinung zu einem forschungspolitischen Thema, etc. Das ist alles nicht minder interessant, als lang recherchierte Texte über wissenschaftliche Forschungsergebnisse.
‚@Florian: ich würde mir noch keinen Kopf machen… wenn ich mich recht entsinne, haben das letzte Mal auch viele bis Ultimo gewartet… alle Zeit ausnutzen, um nochmal und noch drüberzulesen… und dann 1-2 Tage vorher absenden.
Ich habe auch was geschrieben – kriege es aber gerade nicht von meiner abgerauchten Festplatte…
Aber ich habe ja noch 10 Tage 🙂
Nagut – die späten Ferien bis Mitte September könnten schon einen Einfluss haben…
@Braunschweiger: die allererste Ankündigung ist doch schon ewig her… oder irre ich hier?
Ähnlich wie letztes Jahr habe ich auch diesmal wieder ein bisschen was zu einem Thema geschrieben, was etwas mit meiner täglichen Arbeit zu tun hat, das den allermeisten Menschen außerhalb des kleinen Kreises der Fachleute aber völlig unbekannt ist. Ich denke, so gut wie jeder dürfte in seinem ganz privaten oder beruflichen Interessenkreis etwas ähnliches finden. Und dann ist es vielleicht gar nicht so schlecht, etwas zu wählen, für das er oder sie eben nicht zunächst aufwändig recherchieren muss.
Letztes Jahr hattest du schon im Juni eine Vorankündigung geschrieben. Außerdem hattest du eine kleine Umfrage in deinem Post, so dass sehr viele schon in den Kommentaren ihre Beiträge angekündigt haben. Das sah dann schon ziemlich gut aus.
Momentan weiß halt niemand, wie viele schon einen Artikel in Arbeit haben. Frag doch mal rum. Ich bin ziemlich sicher, es werden wieder über 40 :]
‚@bruno #7:
Der erste offizielle Aufruf war meines Wissens die „Ausschreibung“ vom 19.7., die Florian oben verlinkt hat. Dampier hatte nur 5 Tage vorher im Verschwörungsgeplauder gefragt, ob es einen Schreibwettbewerb geben würde, was Florian bejahte.
‚@Braunschweiger: ja, kA. ich hatte das gefühl… vielleicht hat er es beim sommerrätsel nebenbei erwähnt… wotever.
kann man nur drauf hoffen, dass ich mit meiner prognose besser liege 😉 dass die meisen doch noch wenige tage vor schluss etwas einreichen!
*mist* das heisst natürlich „die meisten“!!
ob die „meisen“ da mitspielen 😀 ma wees et nit!
Ich komme einfach gerade nicht dazu. Würde schon gerne mal was über maschinelle lernen schreiben…
‚@FF
Vielleicht siehst du das aus einem anderen Blickwinkel. Du schreibst tausende Einträge und damit (nicht falsch verstehen) ist jeder Eintrag quasi Alltag. Für uns Einmalposter ist ein Beitrag etwas gaaaanz besonderes und muss daher gaaaanz toll sein. Ich (Wir ?) habe(n) auch noch nicht „gelernt“ mit Feedback a la „naja, is ok“ umzugehen. Andererseits wenn man sich andere oft eher leere Blogs ansieht stellt sich die Frage ob es Zeitmangel ist oder auch dieser Grund 🙂
Deshalb mein Argument mit 2-3 Themen.
Ich hab Florian mit einer kurzen (najaaaaa längeren) Zusammenfassung meines Hobbys „zugetextet“. Das einzig wissenschaftliche dabei ist, dass flache Teile aus Papier zu realistischen 3 dimensionalen Modellen werden. Das hat aber sowas von nix mit Weltraum, Sonnen oder sonstigen zu tun. Ok, es gab Raketenflugzeuge (X-15 wers wissen will), die an den Rand des Weltraums geflogen sind, aber das is es dann auch schon. Ich hab mir gedacht, schreib einfach was. Gehts gut, is es ok, wenn nicht, auch wurscht.
Und ich glaube, das ist es, was uns Florian mit diesem Wettbewerb „vermitteln“ will.
Kurze Frage: Wird es unabhängig von der Anzahl der eingereichten Beiträge bei der Veröffentlichung im September bleiben?
Ich würde meine Leser diesmal gerne zum mitmachen einladen, und dazu wäre es schon wichtig, wenn der Beitrag im September oder Oktober veröffentlicht werden würde.
Danke, und Gruß,
Rimi 🙂
‚@Rimi: Ich habe jetzt gerade so viel Beiträge bekommen, dass ein Bewerb sinnvoll erscheint. Auf die 30, die ich mir als Minimum gesetzt habe, fehlen zwar noch drei, aber ich hoffe, die kommen noch. Aber veröffentlicht werden die Beiträge so oder so; und vermutlich geht es so ab 6.9 los. Wenn du die Leser einlädst, würde mich das sehr freuen!
Super! Wenn nichts Unvorhersehbares mehr dazwischen kommt, kannst Du mit meinem Beitrag auf jeden Fall noch bis spätestens Mittwoch rechnen. 🙂
Wird mal wieder spät, aber ich bin dran …
Kleine HTML-Tag Hilfe für Anfänger
Für Besucher die nur hier im Blog posten ohne Anmeldung bei WordPress,
sind die HTML-Tags stark eingeschränkt!
Eigentlich funktionieren nur diese: a, b, blockquote, code, i, s, q
*
Eingabe im Texteditor : HTML-Tags hier im Blog korrekt eingeben!
—————————————————————————————————————
Mit Anmeldung bei WordPress sind zumindest die hier in der nachfolgenden PDF,
alle rot markierten HTML-Tags freigeschaltet, inkl. Link zum HTML-Tag!
PDF-Hilfe: Schnellübersicht aller HTML-Tags die nur für WordPress geeignet sind.
Viel Freude beim Posten. 🙂
Ich sitze gerade an den letzten Zügen der Aufbereitung meines Beitrags. Ganz so knapp wie letztes Jahr wirds nicht, aber da ich seit dem Ende meines Urlaubs Anfang August ein ziemlich volles Programm auf dem eigenen Blog habe, habe ich den Wettbewerbsbeitrag bewusst auf kurz vor Ultimo geplant.
Anbei: Letztes Jahr wurde es bei mir stressig, weil ich als scienceblogs-Neuling erst nach meinem Urlaub, also frühestens in der zweiten Augustwoche, erst von dem Wettbewerb erfahren hatte (dieses Jahr habe ich entsprechend rechtzeitig danach Ausschau gehalten).
In sofern halte ich die frühere Ankündigung dieses Jahr schon für sinnvoll – noch effektiver wäre sie womöglich, wenn sie zumindest als Vorankündigung noch vor der grossen Ferienwelle, z.B. Anfang Juli erfolgen würde (im Urlaub schalte ich bewusst ab, bekomme also nicht alles mit, was im Netz läuft – sofern ich im Ausland/in Übersee überhaupt welches habe).
Liebe Grüsse,
Kathi von „Keinsteins Kiste“
Oh schade, ich bin mit den Jungs erst Samstag im Technorama.
Als kleine Hausfrau fällt mir sonst nichts ein
‚@Naivi: Wenns ein schönes Erlebnis ist das von dem du erzählen willst, schicks mir trotzdem. Manchmal mach ich auch ne Ausnahme 😉
Geschafft. Artikel ist gerade raus.
Jetzt erstmal ’n Bier.
‚@Dampier:
Prost!
Und viel Erfolg!
PDP10, Danke :]
Jetzt geht die Warterei wieder los …
Ach so, natürlich:
Viel Erfolg auch allen Anderen Teilnehmern!
Ich freu mich schon auf was ich da zu lesen kriege!
Die letzten beiden Schreibwettbewerbe waren definitiv Highlights der letzten Jahre!
[…] Letzter Aufruf: Macht mit beim Blog-Schreibwettbewerb! […]
‚@PDP10
Warum machst du eigentlich nicht mit?
‚@Dampier:
Aus dem gleichen Grund wie immer … Keine Zeit.
Nächstes Jahr vielleicht :-).
Ich hatte auch was angefangen, dann wurde die Zeit knapp und dann hab‘ ich’s nicht durchgezogen… kann ich ja nächstes Jahr vollenden und einsenden. Oder zwischendurch mal. War ohnehin eher ein Artikel, auf den ich selbst verwiesen hätte, wenn wieder eine der Kosmologie-Standardfragen nach den Lichtlaufzeiten und dem Horizont kommt.
Ich hab eine Weile überlegt, was ich schreiben soll und war mir nicht sicher. Den Beitrag vom letzten Jahr fortzusetzen erschien mir jedenfalls aussichtslos, also hab ich es gelassen. Dann kam mir dieser Ausspruch in den Sinn, wo ein Kommentartor mich aufforderte: „Lies Dein scheiss Buch verdammt noch mal!“ – Aber ja doch, da hab ich inzwischen weiter gelesen und das eine oder andere notiert. Aber für einen weiteren, fundierten Beitrag, wie er in dem Fall nötig wird, reicht das noch nicht aus, was ich da bisher habe, weshalb ich es noch nicht weiter verfolgt habe.
Hab dann schliesslich was anderes geschrieben, wovon ich aber nicht sicher bin, ob es auch angenommen wird. Deshalb kann es gut sein, das es von mir in diesem Jahr nix gibt. Ich lass mich selbst überraschen.
—-
@PDP10: schreib doch während des Jahres immer mal wieder ein bischen. Vielleicht kommt dann zum nächsten Jahr ein interessanter Beitrag zustande. Ich fände es jedenfalls sehr interessant, mal was längeres von Dir zu lesen.
‚@Florian : Hat mein Beitrag (ist Mittwoch gegen Mittag raus) eigentlich alle technischen Hürden überwunden und ist angekommen? Ich habe bis jetzt noch keine Eingangsbestätigung, und eine solche würde mich ruhiger schlafen lassen :).
Viele Grüsse,
Kathi „Keinstein“
Ist angekommen! Ich habs nicht geschafft, an alle ne Bestätigung zu schicken. Aber es kriegen dann alle in den nächsten Tagen Informationen wann ihr Artikel erscheinen wird!
Es liegt nicht am trauen, zumindest bei mir, sondern an der Zeit.
Ich habe zwei angefangene Artikel, die ich wohl nicht mehr rechtzeitig fertig stellen könnte, selbst wenn ich jetzt mehr Zeit hätte.
Letztes Jahr habe ich einen in ein paar Stunden heruntergeschrieben, was aber bei einigen Kommentaren nicht gut an kam.
Inzwischen habe ich sogar unfertige Kommentare zu vielen deiner Artikel.
Daher werde ich dieses Jahr nicht teilnehmen.
Von mir sollte etwas kommen. Text steht. Ich muss noch die Bilder und den Text zusammenbekommen.
Mein Artikel ist auch noch in meiner Pipeline. Ich hoffe aber, dass ich die noch am Sontag schaffe.
Zeitliche Gründe sind bei vielen die Ursache.
Vielleicht auch der Bekanntheitsgrad des Wettbewerbs, den man noch steigern könnte? Wurde der Schreibwettbewerb von den Science-Busters auch aktive während einer Aufführung beworben? Ich könnte mir vorstellen, dass das dort gut angebracht wäre.
‚@Laie: „Wurde der Schreibwettbewerb von den Science-Busters auch aktive während einer Aufführung beworben? Ich könnte mir vorstellen, dass das dort gut angebracht wäre.“
Na ja… Die Science Busters sind keine Werbeveranstaltung für mein privates Blog. Das wäre dort eher deplatziert. Vor allem sitzen in so nem Theater typischerweise nur ~300-400 Leute. Und es ist ein Kabarettpublikum, kein Wissenschaftspublikum. Mehr als 1% lässt sich da wohl kaum so einfach überreden. Abgesehen davon wäre es wie gesagt deplatziert (und dazu kommt: Wir hatten sowieso Sommerpause und treten erst im September wieder auf).
„ielleicht auch der Bekanntheitsgrad des Wettbewerbs, den man noch steigern könnte? „
Ansonsten hab ich hier im Blog ~5 Ankündigungen geschrieben; bei Twitter, Facebook, meinen Vorträgen und im WRINT-Podcast Werbung gemacht. So wie halt auch in den letzten Jahren.
Bei den letzten beiden Malen war es ja auch die einsetzende Torschlusspanik, die dann noch eine Menge Artikel eingehen ließ. Darauf setze ich diesmal auch. Anderenfalls wäre es schade, wenn ich mir diesmal die Mühe umsonst gemacht hätte … 🙁
Auch bei mir ist es ein Zeitproblem. Habe eine Idee und seit 3 Wochen einen halbfertigen Text, komme aber einfach nicht dazu, ihn zu vervollständigen. Ich hoffe, es klappt noch bis zur Deadline. Gebe mir auf jeden Fall Mühe! 😉
Es gibt viele Hindernisse und Barrieren hier rechtzeitig teilzunehmen.
In meinem Fall ist es die Motivation auf verschiedenen Ebenen. Ganz physisch gesehen: wir haben Sommer (ja tatsächlich immer noch), und nach der Pflichtarbeit an Schreibtisch und Computer möchte ich endlich nach draußen, und am Wochenende sowieso. Es gibt da ja auch noch andere Pflichten als die Arbeit, und andere Wünsche als eine Wettbewerbs-Teilnahme. In der dunklen Jahreszeit ist die Motivation für heimelige Arbeit im Warmen doch wesentlich größer.
Gut, dann könnte man argumentieren: ich weiß das ganze Jahr, dass es Schreibwettbewerbe geben wird und könnte im Winter schon mal vorschreiben, falls es denn kein ganz aktuelles Thema sein muss. Zu der Zeit ist allerdings diese spezielle Ausschreibung ganz ganz weit entfernt, und dann steht Weihnachten vor der Tür oder die neue Jahresplanung… oder… oder… oder. — Und vielleicht möchte ich ja für einen anderen Wettbewerb noch etwas in einem ganz anderen Stil schreiben.
Das führt zu einem anderen „Problem“: Dieser Wettbewerb ist sehr speziell, nämlich für einen seriösen Wissenschafts-Blog-Text. Der Wettbewerb der Veröffentlichung von Wissenschaftlern ist eigentlich der nüchterne Bericht auf Englisch, der einem Peer-Review unterzogen wird usw. Andererseits, andere Wettbewerbe wollen Geschichten, Fiktionen, Erzählungen, oder es sind journalistische Fragestellungen. Dass passt alles nicht zum wissenschaftlichen Bloggen, denn das ist schon etwas Besonderes in der Objektivität, wenn über ein Thema geschrieben werden soll, aber doch in einem lebendigen publikumsnahen Stil.
Es gibt nur wenige Wissenschafts- oder Science-Blogs, und da sitzen die Könner, insbesondere auch Florian. Die Vorgabe an Qualität ist riesig, immens, und die Aufforderung „traut euch!“ ist wirklich auch notwendig so zu verstehen. Eine echte Barriere. Es erfordert eine ganz besondere reflektierte Herangehensweise. Und meine „Lieblinge“, nämlich über Menschen und Dinge geradezu verschwörungstheorienartig zu spekulieren, sind hier verpönt, im Reich der Privattheorien, oder eben der sehr breiten Spekulationen.
Dazu kommt der Druck der Kommentatoren, die meine Art vielleicht gar nicht mögen. Und möglicherweise habe ich an dem vorbestimmten Tag gar keine Zeit und Lust, mich den Fragen zu stellen, oder möchte gar nicht diese Art der fokussierten Öffentlichkeit (man bedenke, es beeinflusst die Bewertung). Andere Wettbewerbe haben andere Modi, nicht nur bei der umstellungsbedürftigen Art der Formattierung, sondern auch der Abgabe und der Bewertung. Mein Text wird da nur veröffentlicht und diskutiert, wenn er in die Endauswertung kommt; hier sieht es anders, „härter“ aus.
Mir fallen für eine objektive Berichterstattung keine Themen zu diesem Format ein, die einem Wettbewerb standhalten können. Das eigene Ego möchte dann ja auch gut sein — nicht nur in der Satzbildung. Die Themen- und Stilvorgaben sind zu schwach, als dass ich mich vergleichbar fühlen würde. Das Formblatt ist zu leer, der Weltenraum zu weit… — Tut mir leid.
‚@Braunschweiger: „und die Aufforderung “traut euch!” ist wirklich auch notwendig so zu verstehen. Eine echte Barriere“
Dabei hab ich mich in den Ausschreibungen immer so bemüht gerade diesen (unnötigen) Respekt vor der Beschäftigung mit der WIssenschaft abzubauen. Es geht ja gerade darum zu verstehen das sich JEDER zur Wissenschaft äußern kann und soll. Dazu muss man keine Wochen am Schreibtisch verbringen um irgendwelche hochseriösen Abhandlungen zu verfassen. Jeder hat doch eine Meinung zu einem wissenschaftlichen Thema. Jeder hat irgendwas erlebt – einen Museumsbuch, eine Schulstunde, eine Beobachtung im Wald, am Meer etc – und darüber kann man eine Geschichte erzählen. Und es geht ganz explizit darum Geschichten zu erzählen!
Wenn ich jetzt in die Runde Frage: „Was haltet ihr von den ersten Spieltagen der neuen Bundesliga-Saison? Leipzig ganz unten in der Tabelle, HSV ganz oben – wer hätte das gedacht?“ dann fällt es (zumindest denen die sich für Fußball interessieren) vermutlich absolut nicht schwer etwas zu sagen und zu erzählen. Da hat niemand Hemmungen. Und bei Wissenschaft sollte auch niemand Hemmungen haben!
„Mir fallen für eine objektive Berichterstattung keine Themen zu diesem Format ein, „
Und wie oft berichte ich hier „objektiv“? So gut wie jeder meiner Artikel enthält meine ganz subjektive Meinung zu den Dingen von denen ich schreibe. Genau darum geht es ja. Das ist kein Fachjournal und keine Zeitung – sondern ein Blog.
„Die Themen- und Stilvorgaben sind zu schwach“
Ok. Ich will ja auch niemand überreden müssen. Aber ich hab das Gefühl viele überhöhen den Wettbewerb irgendwo hin wo er nicht hin gehört. Und das liegt genau an dem was ich eigentlich ändern will: Das Gefühl das sich nur ganz „ausgewählte“ Leute zur Wissenschaft äußern dürfen und das man sich nur dann äußern darf wenn man die entsprechende Inhalte durch harte, schwere Arbeit gewonnen hat… Ein Teufelskreis 🙁
Puh, endlich abgeschickt. Dieses Jahr war es für mich etwas schwierig, da ja Anfang August die SHA2017 war und ich da eine Grenzerfahrung gemacht habe, ich habe was gemacht, was ich eigentlich nicht kann… eine Radiosendung, war furchtbar, aber hat eh keiner gehört 🙂
‚@Christian: Ist angekommen! Vielen Dank!
‚@ Braunschweiger:
Ich kann Florian nur beipflichten: Trau Dich! Niemand erwartet hier einen perfekten populärwissenschaftlichen Artikel, der z.B. für Spektrum druckreif ausformuliert ist, sondern es geht eher darum, dass man darstellt, was einem gerade interessiert – sofern es einen Bezug zur Wissenschaft hat, auch wenn es nur ein entfernter Bezug ist … 😉
Vor zwei Jahren hatte ich mich schon einmal mit einem Beitrag über Alfred R. Wallace am Wettbewerb beteiligt. Auch wenn es nur für Rang 15 gereicht hatte, war es dennoch eine schöne und spannende Erfahrung zugleich, sich dem Werturteil von Juroren aussetzen zu müssen. Und dieser Beitrag war nun auch nicht gerade druckreif ausgearbeitet, wenn auch natürlich gründlich recherchiert.
Letztes Jahr hatte ich nicht die Muße und den Antrieb, etwas einzureichen, aber dieses Jahr habe ich eine beiläufige Notiz zu einem beiläufigen Gedanken etwas ausformuliert und zu einem Artikel erweitert, ohne mir Titelambitionen zu machen – dazu ist es dann wohl doch noch etwas dünn. Aber das macht nichts, denn zum einen kann man über die Kommentare noch etwas dazu lernen und zum anderen kann man sich über die konkurrierenden Beiträge der anderen Teilnehmer Anregungen holen, wie man seine eigenen Artikel künftig besser gestalten kann.
Thematisch ist hier weitgehend freies Spiel, so dass man sich da gar nicht wegen Minderwertigkeitskomplexen Sorgen machen müsste. Von daher kann ich an Dich nur appellieren: Trau Dich! Es wäre schade, wenn der Wettbewerb diesmal wegen zu geringer Teilnahme ausfallen müsste.
Hallo, ich bin 14 Jahre alt und eine begeisterte Blog-Leserin von Dir, Florian.
Seit ein paar Tagen überlege ich, auch einen Beitrag zu schreiben und einzureichen, aber irgendwie fehlt mir noch (trotz der zahlreichen und motivierenden Aufforderungen: traut euch!) das nötige Selbstvertrauen…
Außerdem ist das, worüber ich gerne schreiben würde (meine Sicht auf die Astronomie, das Universum, den Alltag und die Menschen) teils sehr philosophisch und von meinen phantasievollen Gedanken geprägt (auch wenn ein Bezug zur Wissenschaft da ist), und da bin ich mir eben nicht sicher, wie soetwas ankommt und ob es überhaupt jemanden interessiert, was sich eine verrückte 14-jährige so für Gedanken macht, wenn sie nachts nach oben in den Himmel guckt…
Sei’s drum, einen schönen Sonntagabend wünsche ich euch trotzdem allen!
Liebe Grüße,
eure flyingorion
‚@flyingorion: „und da bin ich mir eben nicht sicher, wie soetwas ankommt und ob es überhaupt jemanden interessiert, was sich eine verrückte 14-jährige so für Gedanken macht, wenn sie nachts nach oben in den Himmel guckt…“
Warum denn nicht? Mich würde es interessieren. Aber ich kann den Beitrag gerne auch außer Konkurrenz mitlaufen lassen, wenn du dich dabei wohler fühlst. Und wenn du dann das entsprechende Feedback bekommen hast, kannst du beim nächsten Mal richtig mitmachen (bzw. wirst das dann auch selbst wollen 😉 )
‚@Florian
Ich schreibe manchmal einfach drauflos, was dann manchmal mitunter etwas abgefahren klingen kann.
Wenn das jemand lesen würde, würde sie/er sich bestimmt fragen: ‚was ist denn mit der los? Warum denkt und schreibt die so komische Sachen?‘
Und so weiter…
Naja, ich versuche einfach mal, was (ordentliches) zu schreiben und ob ich es einschicke oder nicht (unabhängig ob ich richtig teilnehme oder nicht – danke für das Angebot, übrigens) entscheide ich dann einfach in den nächsten Tagen.
Grüße aus Leipzig,
flyingorion
…ich hätte da auch noch was beizutragen … aber da meine Glossen immer „abgewatscht“ werden – fehlt dann doch der Wille zur Teilnahme… auch wenn der Artikel bereits fertig ist.
‚@Braunschweiger: deine Kommentare sind doch zumeist plausibel – warum sollte ein Text von dir das nicht sein? Also raus damit! Und dem Publikum überlassen, was es daraus zieht. Im Zweifel nicht ärgern, wenn das Publikum falsche Schlüsse zieht…
(geht mir jedes Jahr so… 🙂
‚@flyingorion: Mich würd’s auch interessieren. Und abgefahren? Wo ist das Problem. Es ist für einen Blog. Bitte verstell Dich nicht für den Artikel. Je authentischer, desto besser.
Einmal eingereicht, Feedback mau, zweimal probiert und in maildiskussion hängen geblieben führt zu fehlender Motivation.
Mein Beitrag ist unterwegs; ich hoffe, ich habe alles beachtet.
Auch ich bin ein Opfer miserablen Zeitmanagements….grosser Sommerurlaub in Übersee von Mitte Juli bis Mitte August, danach den Jetlag überwinden…. aber mein Artikel wird, und ich peile die Einreichung kurz vor Deadline an (wobei ich hoffe, dass ich nicht die einzige bin, die den Torschlussdruck in guter Akademiker-Gewohnheit ausnutzt 😉 – falls doch, findet der Artikel im schlimmsten Fall auf meinem eigenen Blog seinen Platz).
Wenn ich Formeln und Diagramme als Bilder mitliefere, die ich selbst erstellt habe, und die sooo trivial sind, muss ich dann bei jedem eine Lizenz (z. B. CC-0) angeben, oder kann man das da ignorieren?
(Ist mein Beitrag angekommen? Muss er noch korrigiert werden, oder kann er so teilnehmen?)
‚@Ambi Valent: Ich kann leider nicht alle Beiträge direkt nach Eintreffen durchlesen und bewerten/korrigieren. Das ist logistisch und zeitlich nicht machbar. Aber jeder kriegt von mir eine Bestätigung das der Beitrag angenommen worden ist bevor der Wettbewerb gestartet wird bzw. Hinweise wenn was nicht passt (das sind aber dann NUR technische Dinge – wenn zB die Quellenangaben bei den Bildern fehlen o.ä.; inhaltlich korrigiere ich nix!)
‚@Crazee: Bei Formeln nicht, da besteht keine Schöpfungshöhe. Aber bei Bildern muss zumindest ICH wissen ob du die selbst gemacht oder irgendwo anders her hast. Ich kann ja nicht wissen dass die von dir stammen wenn du es mir nicht sagst. Und ein entsprechender Hinweis ist auch im Sinne der Leser die sich – oft lange nach veröffentlichung des Artikels -fragen, ob sie denn das Bild selbst nützen dürfen (Ernsthaft: Ich krieg dauernd Anfragen von Leuten die irgendwelche Bilder aus meinen Texten im Blog nutzen wollen). Wenn da klar und deutlich steht wer das Bild gemacht hat und ob es public domain ist oder nicht, spart das viel Arbeit und Mühe…
Danke!
‚@Bruno
Evtl. doofe Frage wegen dem Nick. Aber war von dir „der Glücksschmied “ ?
Hallo Florian
Ist mein Artikel angekommen? Ich habe keine Bestätigung von dir bekommen, dass du die E-Mail erhalten hast. Ich frage hier lieber, bevor der Wettbewerb vorbei ist und ich im Spammfilter hängengeblieben bin.
Ist abgeschickt!
‚@tomtoo: es gibt einen Unterschied zwischen „Bruno“ und „bruno“… und: Nein! Ich hatte was mit Schokolade und Saarland 😉
lg
Zur Info: Momentan steht der Stand der Einreichungen bei 34 Artikel. Noch nicht ganz an den Zahlen aus den letzten Jahren dran (42, 58, 65) aber auf jeden Fall mal genug um einen brauchbaren Bewerb zu machen. Und ich hoffe ja immer noch auf Last-Minute-Einreichungen und die Studenten aus meinem Blogkurs.
Ich bin auch die bisherigen Texte durchgegangen: Fast ausschließlich alles absolut großartige Themen! Das wird ein interessanter Bewerb!
‚@FF:
Das ist der Punkt!
Die Teilnehmer, die nun eingereicht haben, ahnen, dass ihr jeweiliges Thema großartig ist und wissen, warum sie sich die Zeit nehmen wollten. Das beschreibt den Druck des Wettbewerbs. Natürlich will man in einem Wettbewerb besonders gut sein, und die Teilnehmer haben das Gefühl sie liegen richtig. Im Umkehrschluss haben wohl diejenigen nicht teilgenommen, die sich nicht ausreichend gewachsen fühlen oder sich nicht genug Zeit nehmen konnten.
Nun aber die Bemerkung “Das wird ein interessanter Bewerb!“ im selben Atemzug ist eine indirekte Wertung, die den Druck extrem verschärft. Das heißt: das sind „die Beiträge, die ich wollte“. Mit den ganzen anderen uninteressanten wäre der Wettbewerb nix geworden! Man hat da einige Zweifler in den Kommentaren erkennen können, die sich nicht wohl fühlten. Ich habe meine Entscheidung längst getroffen, aber ich könnte mir denken, dass hier ein Grund für vermindertes Interesse liegt.
‚@Braunschweiger: Ich kann deine Interpretation meiner kurzen Bemerkung nicht nachvollziehen. Da legst du mir Worte in den Mund die vielleicht deinem Unbehagen entstammen dich öffentlich zu Wissenschaft zu äußern aber nicht dem was ich gesagt habe.
Der Grund, warum ich meinen Beitrag erst so spät eingereicht habe, ist auch, weil ich ihn noch verbessern wollte. Der, den ich eingeschickt habe, stellt mich immer noch nicht zufrieden, aber das ist immer noch besser, als gar nichts einzureichen und damit zu riskieren, dass es nächstes Jahr keinen Wettbewerb mehr gibt.
Es ist eine Interpretation aus meiner persönlichen Sicht, klar. Es beschreibt vielleicht aber auch plastisch, was andere ebenso empfinden könnten, gleichfalls als motivationsmindernd — soweit sie sich denn dazu äußern.
Diesen Wettbewerb kennzeichnen doch mindestens drei Dinge: 1.) Es ist ein Wettbewerb, der –ernstgenommen– in irgendeiner Weise das „Beste“ und die Besten herauskristallisieren, einordnen, bewerten will. 2.) Es soll eine Gelegenheit für Beginner oder Bloglose sein, sich (unbeschwert?) auszuprobieren und doch mal beliebige Wissenschafts-Blogtexte zu schreiben. 3.) Er ist als „Wettkampf“ einzigartig, weil es wenige solcher Schreibwettbewerbe gibt, und weil er kaum inhaltliche und formale Grenzen setzt, und weil die Kommentierung einzelner Beiträge zur Bewertung fraglos beiträgt.
Punkte 1 und 2 scheinen mir ein Widerspruch zu sein; eine Gelegenheit für Jeden und Alles ist geradezu das Gegenteil einer notwendigen Selbstüberprüfung vor einer Wettbewerbsteilnahme (je nach Auffassung und Selbstverständnis des Teilnehmers). Das ist der mögliche Hinderungsgrund, auf den ich hinweisen will. — Punkt 3 begründet, warum es in diesem Wettbewerb kaum ein Maß gibt (oder ich es nicht sehe), wie Beiträge miteinander verglichen werden sollen. Zudem hat wegen der Art der Veröffentlichung von Namen die Vorgeschichte einiger Kommentatoren einen Einfluss auf die Bewertung. Gut, das ist dann eher Spaß als Wettbewerb, wozu dann aber das so ernst diskutierte Ranking?
Einige zurückliegende Kommentare zeigen, dass sich frühere Schreiber durch negative Bewertung „abgewatscht“ fühlten, missverstanden vielleicht. Die „Endnote“ sollte in einem Wettbewerb reichen, mehr nicht; und wer Kommentare will, kann das dann ja zusätzlich tun. — Mein „Unbehagen“ entspringt nicht dem Sich-Äußern zur Wissenschaft, sondern der Form des Wettbewerbs. Meine einzelne persönliche Meinung mag unwichtig sein; interessant wäre die Motiviation oder Nicht-Motivation der anderen „Unbehagten“. Wenn sie denn irgendwann reden würden.
Eigentlich wollte ich mich mit meiner Analyse zurückhalten, und damit soll es für mich dann auch gut sein.
Ich hab es leider nicht mehr geschafft …
Bin aber natürlich sehr gespannt auf den Wettbewerb und freue mich drauf :]