{"id":28091,"date":"2024-09-06T06:00:45","date_gmt":"2024-09-06T04:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2024\/09\/06\/sternengeschichten-folge-615-astronomische-poesie\/"},"modified":"2025-05-14T17:40:43","modified_gmt":"2025-05-14T15:40:43","slug":"sternengeschichten-folge-615-astronomische-poesie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2024\/09\/06\/sternengeschichten-folge-615-astronomische-poesie\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 615: Astronomische Poesie"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12938\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo-150x150-1.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><i>Das ist die Transkription einer Folge meines <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/\">Sternengeschichten-Podcasts<\/a>. Die Folge gibt es auch als <a href=\"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/1566541-m-22cbe0eecc334b521236a5301a6064d1.mp3?source=feed\">MP3-Download<\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/LTlTGlZw4ls\">YouTube-Video<\/a>.<\/i> Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei <b><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a><\/b>.<\/p>\n<p><b>Mehr Informationen: [<a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/feed\/mp3\">Podcast-Feed<\/a>][<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/sternengeschichten\/id583344780\">Apple<\/a>]<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">Facebook<\/a>][<a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">Twitter<\/a>]<\/b><\/p>\n<p>Wer den Podcast finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann das hier tun: Mit <a href=\"https:\/\/www.paypal.me\/florianfreistetter\">PayPal<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.patreon.com\/sternengeschichten\">Patreon<\/a> oder <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/sternengeschichten\">Steady<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">\u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len.<\/span><br \/>\n<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/615-sternengeschichten-folge-615-astronomische-poesie\/embed?context=external&#038;token=QVoMULF5TId8IHlMPRd69g\"><\/script><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Sternengeschichten Folge 615: Astronomische Poesie<\/strong><\/p>\n<p>Die Besch\u00e4ftigung mit den Sternen, den anderen Himmelsk\u00f6rpern, den Galaxien und dem Rest des Universums ist nicht nur Wissenschaft. Von Anfang an war der Himmel und das, was dort passiert, auch etwas, was Kunst, Literatur, Religion und so gut wie alle anderen Bereiche des menschlichen Lebens beeinflusst hat. Ich habe in fr\u00fcheren Folgen schon \u00f6fter \u00fcber die Mythen des Sternenhimmels oder \u00fcber die religi\u00f6sen Aspekte der Astronomie gesprochen. Und nat\u00fcrlich auch \u00fcber Science Fiction, den Bereich, wo Astronomie und Literatur bzw. Film am direktesten aufeinandertreffen. Aber heute m\u00f6chte ich ein Blick auf die Poesie werfen. Wer nach Gedichten mit astronomischen Hintergr\u00fcnden sucht, wird schnell f\u00fcndig werden. Nehmen wir zum Beispiel das, was Friedrich Schiller im Jahr 1797 unter dem Titel &#8222;An die Astronomen&#8220; ver\u00f6ffentlicht hat. Was hat der gro\u00dfe Dichter und Denker der Astronomie zu sagen? Das hier: <\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Schwatzet mir nicht so viel von Nebelflecken und Sonnen,<br \/>\nIst die Natur nur gro\u00df, weil sie zu z\u00e4hlen euch gibt?<br \/>\nEuer Gegenstand ist der erhabenste freilich im Raume,<br \/>\nAber, Freunde, im Raum wohnt das Erhabene nicht..&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Gut &#8211; ich will hier jetzt keine Gedichtinterpretation machen. Aber nat\u00fcrlich muss ich da dem guten Schiller schon ein wenig widersprechen. Wenn es nach mir geht, kann gar nicht genug von Nebelflecken und Sonnen geschwatzt werden. Aber immerhin hat er recht damit, wenn er sagt, dass unser Gegenstand, die Astronomie, &#8222;der erhabenste im Raume&#8220; ist. Die Astronomie IST die beste Wissenschaft, was sonst. Wenn ich vermuten wollen w\u00fcrde, was Schiller damit meint, dann etwas in der Art von: Die wissenschaftliche Erforschung der Welt ist das eine, aber \u00fcber diese materielle Forschung hinaus gibt es das &#8222;Erhabene&#8220;, dass von der Wissenschaft nicht erfasst werden kann. Oder so irgendwie. Das geht in eine \u00e4hnliche Richtung wie der Teil des Gedichts &#8222;Lamia&#8220; des britischen Autors John Keats. 1819 hat er dort geschrieben:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDenn flieht nicht aller Zauber vor den T\u00fccken<br \/>\nN\u00fcchterner Denkungsart? Da war einmal<br \/>\nEin Regenbogen hehr am Himmelssaal:<br \/>\nJetzt kennt man sein Gewebe, seinen Bau,<br \/>\nDie Wissenschaft erkl\u00e4rte ihn genau<br \/>\nUnd rubrizierte ihn wie andre Dinge.<br \/>\nPhilosophie wirft ihre kecke Schlinge<br \/>\nUm Engelsschwingen und um Zauberpracht<br \/>\nIn Luft und Bergesscho\u00df und Meeresnacht,<br \/>\nZerrei\u00dft die Wunder.\u201c <\/p><\/blockquote>\n<p>Keats beschwert sich dar\u00fcber, dass die Welt weniger spannend wird, wenn die Wissenschaft sie n\u00fcchtern erkl\u00e4rt. Aber ich denke, da irrt er sich und sowohl Keats als auch Schiller w\u00fcrden die Sache vermutlich anders sehen, wenn sie heute leben w\u00fcrden und sehen k\u00f6nnten, was wir f\u00fcr fantastische Dinge herausgefunden haben. Ja, es gilt immer noch, das die Wissenschaft die Wissenschaft ist und die Kunst die Kunst. Und die Vermittlung von Wissenschaft muss noch viel aufholen. Aber dass das Universum da drau\u00dfen nicht nur wissenschaftlich erforscht sondern auch schlicht und einfach wunderbar gefunden werden kann, sollte heute klar sein. Ebenso klar ist es meiner Meinung nach auch, dass die Wunder nichts von ihrer Faszination verlieren, wenn man sie verstanden hat. Oder, um den Physiker Richard Feynman zu zitieren: Es kommt immer nur Sch\u00f6nheit dazu! <\/p>\n<figure id=\"attachment_37061\" aria-describedby=\"caption-attachment-37061\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.at\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/2560px-Goethe_Vollmondnacht_am_Fluss.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/2560px-Goethe_Vollmondnacht_am_Fluss-1024x624-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"390\" class=\"size-large wp-image-37061\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-37061\" class=\"wp-caption-text\">Vollmondnacht am Flu\u00df, gemalt von Goethe (<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Goethe_Vollmondnacht_am_Flu%C3%9F.jpeg\">Bild: gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aber eigentlich soll sich diese Folge ja nicht mit Wissenschaftskritik in Gedichtform besch\u00e4ftigen, sondern mit astronomischer Poesie. Schillers Freund Johann Wolfgang Goethe war nicht nur ein gro\u00dfer Dichter sondern auch Naturforscher. Er hat den Mond mit dem Teleskop betrachtet (unter anderem gemeinsam mit Schiller) und nat\u00fcrlich auch Gedichte dar\u00fcber geschrieben. 1778 sogar eines, das den Titel &#8222;An den Mond&#8220; tr\u00e4gt; mir ein bisschen besser gef\u00e4llt sein Werk aus dem Jahr 1828 mit dem Titel &#8222;Dem aufgehenden Vollmond&#8220;, das mit folgenden Zeilen beginnt:<\/p>\n<p>&#8222;\u201cWillst du mich sogleich verlassen?<br \/>\nWarst im Augenblick so nah!<br \/>\nDich umfinstern Wolkenmassen,<br \/>\nUnd nun bist du gar nicht da.&#8220;<\/p>\n<p>Da kann man nat\u00fcrlich viel hinein interpretieren, auch nicht-astronomische Themen. Aber alle, die sich schon mal auf die astronomische Beobachtung gefreut haben und dann vor einem wolkigen Himmel gestanden sind, k\u00f6nnen nachvollziehen, was Goethe da schreibt.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch Gedichte, die wissenschaftliche Erkenntnisse sehr direkt widerspiegeln. Zum Beispiel den sch\u00f6nen Text &#8222;Der Mondberg-Uhu&#8220; von Christian Morgenstern:<\/p>\n<blockquote><p>\n    \u201cDer Mondberg-Uhu hat ein Bein,<br \/>\n    sein linkes Bein, im Sonnenschein.<br \/>\n    Das rechte Bein jedoch des Vogels<br \/>\n    bewohnt das Schattenreich des Kogels.<\/p>\n<p>    Bis hundertfunfzig Grad im Licht<br \/>\n    gibt Herschel ihm (zwar Langley nicht),<br \/>\n    im Dustern andrerseits desgleichen<br \/>\n    dasselbe mit dem Minuszeichen.<\/p>\n<p>    Sein Wohl befiehlt ihm (man versteht),<br \/>\n    da\u00df er sich stetig ruckweis dreht.<br \/>\n    Er funktioniert wie eine Uhr<br \/>\n    und ist doch blo\u00df ein Uhu nur.\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Uhu, der auf einem Berg am Mond steht, scheint nicht viel mit Wissenschaft zu tun zu haben. Morgenstern schreibt aber \u00fcber die Temperatur auf dem Mond. Das war eine Frage, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als das Gedicht erschien, noch nicht ganz gekl\u00e4rt war. Denn wie soll man das aus der Ferne messen? Der britische Forscher John Herschel hatte gegen Ende des 19. Jahrhunderts probiert, die Infrarotstrahlung des Mondes zu beobachten. Also die W\u00e4rme, die vom Mond abgestrahlt wird, woraus man seine Temperatur berechnen kann. Das ist gar nicht so einfach, aber Herschel kam zu dem Schluss, dass Mondgestein im direkten Sonnenlicht enorm hei\u00df sein muss, weit \u00fcber 100 Grad. Der amerikanische Wissenschaftler Samuel Pierpont Langley war anderer Meinung, seine Messungen legten nahe, dass die Mondoberfl\u00e4che nur wenig \u00fcber Null Grad Celsius warm ist.<\/p>\n<p>Genau das sind die Positionen, die in Morgensterns Gedicht auftauchen: Bis hundertf\u00fcnfzig Grad im Licht, gibt Herschel ihm (zwar Langley nicht). Heute wissen wir, dass Herschel Recht hatte. Die H\u00f6chsttemperatur des Mondes im Sonnenlicht liegt bei circa 130 Grad, in der Nacht kann es auf -160 Grad abk\u00fchlen. <\/p>\n<p>Die Verbindung zwischen Poesie und Astronomie funktioniert aber auch andersrum. Anstatt wissenschaftliche Erkenntnisse in Gedichtform zu packen, kann man auch probieren, astronomisches Wissen aus der Poesie zu extrahieren. Das hat man zum Beispiel bei der antiken Dichterin Sappho probiert, die vor mehr als 2500 Jahren auf der griechischen Insel Lesbos gelebt hat. Es sind nur wenige ihrer Gedichte erhalten, aber in einem davon wird es definitisch astronomisch:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Untergegangen sind der Mond<br \/>\nUnd die Plejaden. Es ist Mitternacht,<br \/>\nDie Stunden vergehen.<br \/>\nIch aber schlafe allein.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist der Anfang des &#8222;Mitternachtsgedichts&#8220; und wie es weitergeht, wissen wir nicht &#8211; mehr ist nicht erhalten. Und das ist nat\u00fcrlich nur die deutsche \u00dcbersetzung des originalen Textes und es gibt viele M\u00f6glichkeiten, das zu \u00fcbersetzen. Trotzdem ist klar: Sappho erz\u00e4hlt hier nicht nur dar\u00fcber, dass sie in besagter Nacht alleine schlafen muss, sondern hat davor auch zum Himmel geschaut. Vielleicht hat sie auf die Person gewartet, die sie gerne in ihrem Schlafzimmer gehabt h\u00e4tte und dabei Mond und Sterne betrachtet? Das werden wir nicht herausfinden, Forscherinnen und Forscher haben aber probiert, ob sie vielleicht rauskriegen k\u00f6nnen, wann Sappho in der Nacht gewartet hat. Immerhin gibt es ja ein paar halbwegs konkrete Angaben: Es ist Mitternacht, der Mond war zu sehen, ist es jetzt aber nicht mehr und gleiches gilt f\u00fcr den Sternhaufen der Plejaden. Das Ergebnis: Irgendwann zwischen dem 25. Januar und dem 31. M\u00e4rz. In dem Zeitraum kann man den Himmel auf der Insel Lesbos so sehen wie in Sapphos Gedicht. Das Jahr kann man damit nat\u00fcrlich nicht bestimmen und genaugenommen ist der Rest auch ein wenig zweifelhaft.<\/p>\n<figure id=\"attachment_37068\" aria-describedby=\"caption-attachment-37068\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.at\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Sappho.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Sappho-1024x819-1.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"512\" class=\"size-large wp-image-37068\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-37068\" class=\"wp-caption-text\">Sappho (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Alkaios_Sappho_Staatliche_Antikensammlungen_2416_n2.jpg\">Bild: gemeinfrei<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Das, was in der deutschen \u00dcbersetzung &#8222;Mitternacht&#8220; hei\u00dft, muss zum Beispiel \u00fcberhaupt nichts damit zu tun haben, was wir heute unter dem Begriff verstehen. Es war damals nicht un\u00fcblich, die Nacht in drei Abschnitte zu unterteilen und das, was Sappho im Original meint, w\u00e4re besser mit &#8222;im zweiten Drittel der Nacht&#8220; \u00fcbersetzt anstatt mit &#8222;Mitternacht&#8220;. Am Ende ist es ein Gedicht \u00fcber Einsamkeit und kein astronomisches Beobachtungsprotokoll und genau so sollte man meiner Meinung nach ingesamt mit dem Thema der astronomischen Poesie umgehen. <\/p>\n<p>Die Sterne, die Nacht, der Mond und die Sonne: All das ist nicht nur Wissenschaft, sondern auch Inspiration. Wir wollen das Universum verstehen, aber wir wollen uns davon auch verzaubern lassen. Je nach pers\u00f6nlicher Einstellung k\u00f6nnen verstehen und verzaubern identisch sein oder nicht. Aber wenn wir Gedichte schreiben, dann wollen wir meistens unsere Emotionen ausdr\u00fccken. Und manchmal kann man daf\u00fcr eben auch die Astronomie verwenden, so wie es der deutsche Dichter Friedrich R\u00fcckert in seinem wunderbaren Gedicht &#8222;Du bist mein Mond&#8220; getan hat, mit dem ich diese Folge auch beenden m\u00f6chte:<\/p>\n<blockquote><p>\n&#8222;Du bist mein Mond, und ich bin deine Erde;<br \/>\nDu sagst, du drehest dich um mich.<br \/>\nIch wei\u00df es nicht, ich wei\u00df nur, da\u00df ich werde<br \/>\nIn meinen N\u00e4chten hell durch dich.<\/p>\n<p>Du bist mein Mond, und ich bin deine Erde;<br \/>\nSie sagen, du ver\u00e4nderst dich.<br \/>\nAllein, du \u00e4nderst nur die Lichtgeberde,<br \/>\nUnd liebst mich unver\u00e4nderlich.<\/p>\n<p>Du bist mein Mond, und ich bin deine Erde;<br \/>\nNur mein Erdschatten hindert dich,<br \/>\ndie Liebesfackel stets am Sonnenherde<br \/>\nZu z\u00fcnden in der Nacht f\u00fcr mich.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/9de6ac46249a479686f342fbcf738b3b\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Transkription einer Folge meines Sternengeschichten-Podcasts. 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