{"id":28041,"date":"2024-07-05T06:23:28","date_gmt":"2024-07-05T04:23:28","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2024\/07\/05\/sternengeschichten-folge-606-der-meteorit-von-orgeuil-und-das-ausserirdische-leben\/"},"modified":"2025-05-14T17:40:18","modified_gmt":"2025-05-14T15:40:18","slug":"sternengeschichten-folge-606-der-meteorit-von-orgeuil-und-das-ausserirdische-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2024\/07\/05\/sternengeschichten-folge-606-der-meteorit-von-orgeuil-und-das-ausserirdische-leben\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 606: Der Meteorit von Orgeuil und das au\u00dferirdische Leben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12938\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo-150x150-1.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><i>Das ist die Transkription einer Folge meines <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/\">Sternengeschichten-Podcasts<\/a>. Die Folge gibt es auch als <a href=\"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/1493259-m-97b65b6e7292801c7a22e858e46aa237.mp3?source=webplayer-download\">MP3-Download<\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/i-M3dStw2P8\">YouTube-Video<\/a>.<\/i> Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei <b><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a><\/b>.<\/p>\n<p><b>Mehr Informationen: [<a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/feed\/mp3\">Podcast-Feed<\/a>][<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/sternengeschichten\/id583344780\">Apple<\/a>]<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">Facebook<\/a>][<a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">Twitter<\/a>]<\/b><\/p>\n<p>Wer den Podcast finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann das hier tun: Mit <a href=\"https:\/\/www.paypal.me\/florianfreistetter\">PayPal<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.patreon.com\/sternengeschichten\">Patreon<\/a> oder <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/sternengeschichten\">Steady<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">\u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len.<\/span><br \/>\n<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/606-sternengeschichten-folge-606-der-meteorit-von-orgeuil-und-das-ausserirdische-leben\/embed?context=external&#038;token=Aim-sPrpjIraXmiQ--gqlQ\"><\/script><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Sternengeschichten Folge 606: Der Meteorit von Orgeuil und das au\u00dferirdische Leben<\/strong><\/p>\n<p>Am Abend des 14. Mai 1864 war wenig los in dem kleinen franz\u00f6sischen Ort Orgueil. Was soll auch gro\u00df los sein, in einem Ort mit ein paar hundert Einwohnern, mitten am Land im S\u00fcdwesten von Frankreich. Aber dann war auf einmal sehr viel los. Am Himmel tauchte eine leuchtende Spur auf, zuerst gr\u00fcnlich leuchtend, dann immer r\u00f6tlicher. Das Licht wurde heller, bis es so gro\u00df wie der Vollmond war und dann war eine gewaltige Explosion zu h\u00f6ren. Aus dem Licht wurden eine gro\u00dfe, wei\u00dfe Wolke, die minutenlang am Himmel stand und Steine fielen vom Himmel. Es waren schwarze Steine und irgendwie komisch. <\/p>\n<p>Im 19. Jahrhundert war die Wissenschaft zwar noch nicht so weit wie heute, aber auch damals war klar, was da in Orgeuil passiert ist: Ein St\u00fcck Gestein aus dem Weltall ist auf die Erde gefallen. In den Jahren und Jahrzehnten davor hat sich die Erforschung solcher Meteoriten gerade als eigene Wissenschaft entwickelt. Fr\u00fcher gab es ja jede Menge Diskussionen dar\u00fcber, wo solche Steine herkommen; ob sie von Vulkanen in die Luft geschleudert werden; ob es Material ist, das sich irgendwie in der Luft aus der Luft selbst bildet, und so weiter. Aber 1864 hatte man akzeptiert, dass es tats\u00e4chlich Objekte aus dem Weltall sind, da da regelm\u00e4\u00dfig auf die Erde fallen. Und deswegen konnte man den frischen Meteorit von Orgeuil jetzt auch gleich entsprechend untersuchen.<\/p>\n<p>Die Forschung an diesem &#8211; ehemaligen &#8211; Himmelsk\u00f6rper dauert bis heute an und er hat sich als einer der spannendsten Meteorite herausgestellt, die wir bisher gefunden haben. Er hat unseren Blick auf die Entstehung des Lebens ver\u00e4ndert und auf die Geschichte unseres Sonnensystems. Aber bleiben wir vorerst noch im 19. Jahrhundert. Der erste, der die Meteoriten wissenschaftlich untersucht hat, war Gabriel Auguste Daubr\u00e9e, Professor f\u00fcr Geologie in Paris. Nur ein paar Wochen nach dem Fall selbst konnte er seine Ergebnisse pr\u00e4sentieren. Die Steine waren schwarz, wie Kohle. Darin fanden sich mineralische Einschl\u00fcsse und insgesamt betrachtet, sah der Meteorit ganz anders aus als die Steine aus dem All, die man davor untersucht hatte. Vor allem enthielt er sehr viel mehr Kohlenstoff, der auch f\u00fcr die schwarze Farbe verantwortlich war. Au\u00dferdem war der Meteorit sehr por\u00f6s, sobald er in Kontakt mit Wasser kam, l\u00f6ste er sich quasi in dunklen Staub auf, wie es Daubr\u00e9e beschrieben hat. <\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Chemiker Fran\u00e7ois Stanislas Clo\u00ebz untersuchte den Meteoriten ebenfalls und f\u00fchrte die erste chemische Analyse durch. Er bestimmte die Dichte des Steins zu 2,6 Gramm pro Kubikzentimeter und einen Kohlenstoffgehalt von fast 6 Prozent. Der Anteil an Wasser, das im Gestein gebunden war, betrug knapp 9 Prozent. Clo\u00ebz extrahierte einen Teil des kohlenstoffhaltigen Materials aus dem Meteoriten und schrieb, dass es irgendwie wie Hummus aussah, erdig, ein bisschen wie Torf oder Schieferkohle. Clo\u00ebz, Daubr\u00e9e und andere forschten weiter und 3 Jahre sp\u00e4ter schrieb Daubr\u00e9e die erste gro\u00dfe Zusammenfassung des Wissensstands. Darin hielt er fest, dass nichts darauf hindeutet, dass das Material vulkanischen Ursprungs sei, und deswegen nicht vom Mond stammen k\u00f6nne. Dass es auf dem Mond Vulkane gibt, die Meteoriten zur Erde schleudern, ist zwar aus heutiger Sicht Unsinn, war damals aber eine verbreitete Hypothese. Daubr\u00e9e wies au\u00dferdem noch einmal auf die gro\u00dfe Menge an Kohlenstoffverbindungen im Meteoriten hin. Er schrieb, dass es so aussehen w\u00fcrde, als w\u00e4ren die Mineralien im Meteorite im Laufe irgendeiner Art von geologischer Evolution aus einer &#8222;einfacheren, primitiven Materie&#8220; entstanden und er war fasziniert von der Menge an kohlenstoffhaltigen Kombinationen die von einem Himmelsk\u00f6rper stammen, die bisher nicht mit irgendeiner Art von Leben in Verbindung gebracht worden sind.<\/p>\n<figure id=\"attachment_36978\" aria-describedby=\"caption-attachment-36978\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.at\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/orgueil3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/orgueil3-847x1024-1.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"774\" class=\"size-large wp-image-36978\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-36978\" class=\"wp-caption-text\">Orgueil-Meteorit in Paris (<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:M%C3%A9t%C3%A9orite_Orgueil,_exposition_M%C3%A9t%C3%A9orites,_Mus%C3%A9um_national_d%27histoire_naturelle_de_Paris.jpg\">Bild: Eunostos<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/deed.en\">CC-BY-SA 4.0<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das hat sich dann aber schnell ge\u00e4ndert, denn kurz danach schrieb der damals sehr popul\u00e4re Astronom Camille Flammarion in einem seiner B\u00fccher, dass der Meteorit zeigen w\u00fcrde, dass auf dem Himmelsk\u00f6rper von dem er stammt, irgendeine Art von Leben existieren muss. Belege daf\u00fcr hat er aber nicht geliefert und das war auch nicht m\u00f6glich, denn in keiner der damaligen wissenschaftlichen Arbeiten war behauptet worden, dass der Orgueil-Meteorit Spuren von Leben in sich tr\u00e4gt. <\/p>\n<p>Damit war die Erforschung des Meteoriten erst mal vorbei und St\u00fccke wurden seitdem in diversen Museen der Welt aufbewahrt. Das gr\u00f6\u00dfte davon in Paris, mit einem Gewicht von fast 9 Kilogramm. Aber auch in Prag, Edinburgh, Washington, Berlin, Wien, Moskau, New York und diversen anderen Forschungseinrichtungen hatte man zumindest kleine Brocken des Orgueil-Meteoriten. Spannend wurde die Angelegenheit dann wieder 1961. Die amerikanischen Chemiker Bartholomew Nagy, Georg Claus und Douglas Hennessy ver\u00f6ffentlichten eine neue, mikroskopische Analyse eines Meteoriten-St\u00fcckes und erkl\u00e4rten, darin &#8222;organisierte Elemente&#8220; entdeckt zu haben. Damit sind keine chemischen Elemente gemeint, die eine Gewerkschaft gegr\u00fcndet haben &#8211; die drei Forscher haben den Begriff wohl benutzt, um nicht gleich &#8222;au\u00dferirdisches Leben&#8220; sagen zu m\u00fcssen. Denn das haben sie eigentlich gemeint. Eingeschlossen in die diversen Mineralien fanden sie Objekte, die wie fossile Algen ausehen w\u00fcrden. Oder wie Mikroorganismen. Das w\u00e4re nat\u00fcrlich eine dramatische Entdeckung gewesen. Es wurde dar\u00fcber spekuliert, ob der Meteorit von einem Himmelsk\u00f6rper stammt, auf dem es Leben gibt; es wurde \u00fcber den Ursprung des Lebens auf der Erde diskutiert und die Frage, ob vielleicht au\u00dferirdische Mikroorganismen wie die, die man im Orgueil-Meteorite entdeckt hat, daf\u00fcr verantwortlich sind. Andere Forscherinnen und Forscher haben nat\u00fcrlich probiert, die Entdeckung zu pr\u00fcfen und zu best\u00e4tigen. Harold Urey, der Physik-Nobelpreistr\u00e4ger und zweite Namensgeber des Miller-Urey-Experiments, das besser unter dem Begriff &#8222;Ursuppe&#8220; bekannt ist, und bei Urey und sein Kollege Stanley Miller gezeigt haben, dass aus der Ur-Atmosph\u00e4re der Erde durch die Energie von Blitzen komplexe organische Molek\u00fcle entstehen k\u00f6nnen, die der Ursprung des Lebens sind &#8211; dieser Harold Urey war zum Beispiel der Meinung, dass der Meteorit vom Mond kommen w\u00fcrde und der Mond vor langer Zeit mit fr\u00fchem Leben der Erde quasi verseucht wurde. Andere kamen zu anderen Ergebnissen &#8211; und zu Ergebnissen, die nicht ganz so spektakul\u00e4r waren. Die &#8222;organisierten Elemente&#8220; wurden in Sulfat-Einschl\u00fcssen entdeckt. Die aber, wie man dann herausgefunden hat, gar keinen au\u00dferirdischen Ursprung gehabt haben. Man konnte zeigen, dass die Sulfate im Laufe der Zeit Wasser aus der Luft aufgenommen haben. Dadurch sind Risse entstanden und durch sie k\u00f6nnen irdische Verunreinigungen in den Meteorit eingedrungen sind. Eine genaue Untersuchung der urspr\u00fcnglichen Beobachtungsdaten hat auch gezeigt, dass die ersten Beschreibungen des Meteorits nichts von Sulfat-Einschl\u00fcssen sagen; sie m\u00fcssen also tats\u00e4chlich erst nachtr\u00e4glich auf der Erde entstanden sein. Und dann ist es auch keine \u00dcberraschung, wenn man darin Spuren von irdischen Mikroorganismen findet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_36977\" aria-describedby=\"caption-attachment-36977\" style=\"width: 777px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/orgueil2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/orgueil2.jpg\" alt=\"\" width=\"777\" height=\"404\" class=\"size-full wp-image-36977\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-36977\" class=\"wp-caption-text\">Doch keine Aliens&#8230; (<a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/1931129a0\">Bild: Nagy et al (1962)<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ber\u00fchmt geworden ist auch ein Fund, der im Zuge dieser ganze Forschung gemacht wurde: In einem Bruchst\u00fcck, dass im Museum von Montauban aufbewahrt wurde, in einer Kleinstadt gleich neben Orgueil fand man Pollen und eine Samenkapsel. Aber, und das entdeckte man ebenso schnell: Da war Klebstoff im Spiel. Wer da probiert hat, Lebensspuren im Meteorit vorzut\u00e4uschen, ist unbekannt, das St\u00fcck in Montauban war seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr anger\u00fchrt worden, aber irgendwer muss damals diese F\u00e4lschung gemacht haben. Vielleicht, so die Vermutung, um ein Argument bei der damaligen Diskussion um die spontane Entstehung des Lebens zu haben, also die Hypothese, das Leben quasi aus dem Nichts aus nichtlebendiger Materie entstehen kann. Am Ende jedenfalls war man sich einig: Der Orgueil-Meteorit enth\u00e4lt keine Spuren au\u00dferirdischen Lebens. Nur Harold Urey war immer noch \u00fcberzeugt, das das Ding vom Mond stammt &#8211; weswegen die NASA bei ihren Apollo-Missionen dann auch tats\u00e4chlich eine Quarant\u00e4ne f\u00fcr ihre vom Mond zur\u00fcckkehrenden Astronauten angeordnet hat.<\/p>\n<p>Heute wissen wir, dass der Orgueil-Meteorit zur seltenen Klasse der C1-Chondrite geh\u00f6rt, die manchmal auch CI-Chondrite genannt werden. So oder so: Wir haben nur ganz wenig davon, nur eine Handvoll und das liegt daran, dass sie so extrem por\u00f6s sind. Sie werden normalerweise entweder beim Flug durch die Erdatmosph\u00e4re zerst\u00f6rt oder sp\u00e4ter auf der Erde. Sie haben einen hohen Kohlenstoffgehalt und enthalten viel Wasser. Die chemische Zusammensetzung dieser Meteorite ist fast so wie die Zusammensetzung der Wolke, aus der die Sonne und die Planeten vor 4,5 Milliarden Jahren entstanden sind. Es handelt sich also um sehr urspr\u00fcngliches Material und der hohe Wassergehalt zeigt, dass sich die Objekte weit von der Sonne entfernt gebildet haben, irgendwo in der Gegend, wo sich heute Jupiter und Saturn rumtreiben. Nur dort war es k\u00fchl genug, damit sich Eis bilden konnte. Wir wissen &#8211; aus einer Untersuchung der urspr\u00fcnglichen Beobachtungen des Falls &#8211; auch, dass der Orgueil-Meteorit vermutlich aus der Jupiter-Familie stammt, eine Gruppe von ein paar hundert Kometen, die sich auf Umlaufbahnen in der N\u00e4he der Jupiterbahn bewegen. Und 2010 hat man dann in Material des Orgueil-Meteoriten auch Partikel entdeckt, die \u00e4lter als unser ganzes Sonnensystem sind. Winzigste Teilchen, in denen jede Menge des chemischen Elements Chrom-54 enthalten war. In solchen Mengen ist das normalerweise nicht im Sonnensystem zu finden, aber es wird bei den nuklearen Reaktionen in Supernova-Explosionen produziert. Oder anders gesagt: Als das Sonnensystem noch kein Sonnensystem sondern eine gro\u00dfe Wolke aus Gas und Staub war, ist irgendwo in der N\u00e4he ein gro\u00dfer Stern explodiert und hat unter anderem Chrom-54 in die Wolke geschleudert. Und im Orgueil-Meteorit ist ein bisschen davon bis heute \u00fcbrig geblieben. Vielleicht war es sogar die Supernova, die die Wolke erst zum Kollabieren gebracht und damit die Entstehung des Sonnensystems ausgel\u00f6st hat?<\/p>\n<p>Der Orgueil-Meteorit ist ein ganz besonderes St\u00fcck Gestein. Er ist gerade zum richtigen Zeitpunkt vom Himmel gefallen, als wir in der Lage waren, ihn auch wissenschaftlich zu untersuchen. Er hat uns auf einige falsche F\u00e4hrten geschickt, aber auch jede Menge Hinweise auf echte Antworten gegeben. Und die Forschung daran ist noch lange nicht abgeschlossen. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/632a50299d4f4a83b295955de1f40865\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Transkription einer Folge meines Sternengeschichten-Podcasts. Die Folge gibt es auch als MP3-Download und YouTube-Video. Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei Spotify. Mehr Informationen: [Podcast-Feed][Apple]Spotify][Facebook][Twitter] Wer den Podcast finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann das hier tun: Mit PayPal, Patreon oder Steady. \u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len. Sternengeschichten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":28045,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,767],"tags":[1916,18,2116,16917,16913,16914,16919,16916,16912,16911,16915,6431,36,9875,16910,16918,11156,16920,195,13886,172],"class_list":["post-28041","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-naturwissenschaften","category-sternengeschichten","tag-astrodicticum","tag-astronomie","tag-auserirdisches-leben","tag-c1-chondrite","tag-camille-flammarion","tag-chemiker-bartholomew-nagy","tag-ci-chondrite","tag-douglas-hennessy","tag-francois-stanislas-cloez","tag-gabriel-auguste-daubree","tag-georg-claus","tag-harold-urey","tag-meteorit","tag-meteoriteneinschlag","tag-orgeuil","tag-orgueil-meteorit","tag-panspermie","tag-praesolare-diamenten","tag-sterne","tag-sternengeschichten","tag-universum"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28041"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28041\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28044,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28041\/revisions\/28044"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28045"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}