{"id":27769,"date":"2023-09-22T07:02:58","date_gmt":"2023-09-22T05:02:58","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2023\/09\/22\/sternengeschichten-folge-565-regolith-der-boden-ueber-unseren-fuessen\/"},"modified":"2025-05-14T17:29:31","modified_gmt":"2025-05-14T15:29:31","slug":"sternengeschichten-folge-565-regolith-der-boden-ueber-unseren-fuessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2023\/09\/22\/sternengeschichten-folge-565-regolith-der-boden-ueber-unseren-fuessen\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 565: Regolith &#8211; Der Boden \u00fcber unseren F\u00fc\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12938\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo-150x150-1.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><i>Das ist die Transkription einer Folge meines <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/\">Sternengeschichten-Podcasts<\/a>. Die Folge gibt es auch als <a href=\"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/1215018-m-5861d86a2d118d568c04021f7bafca33.mp3\">MP3-Download<\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/u9Rx_lD9CiA\">YouTube-Video<\/a>.<\/i> Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei <b><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a><\/b>.<\/p>\n<p><b>Mehr Informationen: [<a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/feed\/mp3\">Podcast-Feed<\/a>][<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/sternengeschichten\/id583344780\">iTunes<\/a>][<a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">Facebook<\/a>] [<a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">Twitter<\/a>]<\/b><\/p>\n<p>Wer den Podcast finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann das hier tun: Mit <a href=\"https:\/\/www.paypal.me\/florianfreistetter\">PayPal<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.patreon.com\/sternengeschichten\">Patreon<\/a> oder <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/sternengeschichten\">Steady<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">\u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len.<\/span><br \/>\n<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/565-sternengeschichten-folge-565-regolith-der-boden-uber-unseren-fussen\/embed?context=external&#038;token=B-aQUn7PW1e9x-Qi6Fq1Qg\"><\/script><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Sternengeschichten Folge 565: Regolith &#8211; Der Boden \u00fcber unseren F\u00fc\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Erinnert euch daran, nach oben zu den Sternen zu blicken \u2013 und nicht nach unten auf eure F\u00fc\u00dfe&#8220; &#8211; das hat Stephen Hawking in seiner letzten Videobotschaft, kurz vor seinem Tod im M\u00e4rz 2018 gesagt. Und diesem Zitat kann ich nat\u00fcrlich nur zustimmen. Allerdings kann es sich durchaus auch lohnen nach unten auf die F\u00fc\u00dfe zu sehen. Ganz besonders dann, wenn diese F\u00fc\u00dfe nicht auf der Erde stehen, sondern auf dem Boden eines anderen Himmelsk\u00f6rpers.<\/p>\n<p>Und genau das ist das Thema dieser Folge der Sternengeschichten. Es geht um den Boden \u00fcber unseren F\u00fc\u00dfen; den Boden anderer Himmelsk\u00f6rper und insbesondere den Boden des Mond. Dort sind ja tats\u00e4chlich schon menschliche F\u00fc\u00dfe gestanden. Und vielleicht fragt sich jetzt der eine oder die andere: Ok, sch\u00f6n und gut &#8211; aber was soll man da gro\u00df erz\u00e4hlen k\u00f6nnen? Boden ist Boden, egal ob auf der Erde, dem Mond oder dem Mars. Am Mond ist der Boden halt grau und ohne Pflanzen und man braucht einen Raumanzug, wenn man darauf rumlaufen will. Aber was soll da eine ganze Podcastfolge f\u00fcllen?<\/p>\n<p>Nun, so einfach ist die Sache nicht. Nehmen wir den Mond: Als in den 1960er Jahren die ersten Versuche gemacht wurden, dort zu landen &#8211; zuerst mit Raumsonden und sp\u00e4ter dann auch mit Raumkapseln aus denen Menschen aussteigen sollten &#8211; da war man sich nicht wirklich sicher, was einen dort erwartet. Man bef\u00fcrchtete zum Beispiel, dass das Apollo-11-Raumschiff nicht landen, sondern einfach in einer meterdicken Schicht aus lockerem Staub versinken k\u00f6nnte. Das klingt komisch, aber wir m\u00fcssen uns nur einmal \u00fcberlegen, was &#8222;Boden&#8220; eigentlich sein soll. Wenn man das genau wissen will, dann ist das eine ziemlich komplexe Angelegenheit. Auf der Erde ist da zuerst mal die Gesteinskruste des Planeten, aber als &#8222;Boden&#8220; bezeichnet man eigentlich nur die oberste Schicht dieser Kruste. Und wie die beschaffen ist, h\u00e4ngt ganz deutlich von den Eigenschaften des Planeten selbst ab. Lassen wir mal die Stellen beiseite, an denen die Erdoberfl\u00e4che tats\u00e4chlich aus nacktem Gestein besteht; Gebirge, und so weiter. Dann ist die Beschaffenheit des restlichen Bodens, vereinfacht gesagt, durch die Anwesenheit von Leben, Wasser und Wetter gepr\u00e4gt. Wind und Wetter erodieren das Gestein, zerbr\u00f6ckeln es, Fl\u00fcsse transportieren diese St\u00fccke durch die Gegend und wir kriegen zum Beispiel Boden der aus Sand besteht. Oder wir kriegen die Art von Boden, die wir &#8222;Erde&#8220; nennen, wenn Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen darin leben und mit ihrem Stoffwechsel das Gestein langsam aber sicher zu Erdboden machen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_36645\" aria-describedby=\"caption-attachment-36645\" style=\"width: 891px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Apollo_11_bootprint.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Apollo_11_bootprint.jpg\" alt=\"\" width=\"891\" height=\"899\" class=\"size-full wp-image-36645\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-36645\" class=\"wp-caption-text\">Staubige Gegend&#8230; (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Apollo_11_bootprint.jpg\">Bild: NASA, gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aber auf dem Mond gibt es kein Wetter, es gibt kein flie\u00dfendes Wasser und es gibt keine Lebewesen. Wieso sollte man dort etwas anderes finden, als Gestein? Man kann ja auch schon mit kleinen Teleskopen sehen, dass dort \u00fcberall Krater sind. Und in meterdicken Staubschichten kriegt man keine Krater. Aber wie ich schon gesagt habe: So einfach ist es nicht. Ja, am Mond sind Krater. Aber genau diese Krater sagen uns, dass auf dem Mond im Laufe der Zeit jede Menge Asteroiden eingeschlagen haben. Mehr noch: Wir wissen, dass der Mond keine Atmosph\u00e4re hat, so wie die Erde. Die Erdatmosph\u00e4re sorgt daf\u00fcr, dass nur die sehr gro\u00dfen Felsbrocken aus dem All auf dem Erdboden einschlagen k\u00f6nnen. Die kleineren brechen in der Atmosph\u00e4re auseinander. Auf dem Mond findet das nicht statt; alles, was aus dem All kommt, kommt auch bis zur Mondoberfl\u00e4che durch und trifft dort mit Geschwindigkeiten bis zu 25 Kilometer pro Sekunde auf. Gro\u00dfe Asteroiden, die gro\u00dfe Krater schlagen ebenso wie winzige interplanetare Gesteinsbrocken die nur ein paar Zentimeter oder Millimeter gro\u00df sind. Und auch die verursachen Krater. Kleine Krater, aber eben trotzdem Krater, weil nichts da ist, was sie bremmst. Und dann gibt es auch noch die kosmische Strahlung, also vor allem die geladenen Teilchen die die Sonne aus ihren \u00e4u\u00dfersten Schichten hinaus ins All schleudert. Auch davor sch\u00fctzt uns auf der Erde die Erdatmosph\u00e4re; der Mond wird dagegen voll davon getroffen. Und auch diese kosmische Strahlung kann das Gestein der Mondoberfl\u00e4che verwittern.<\/p>\n<p>Wir haben also den Mond, mit einer felsigen Oberfl\u00e4che und ohne sch\u00fctzende Atmosph\u00e4re. Die Mondoberfl\u00e4che ist seit 4,5 Milliarden Jahren dem Bombardement von Asteroiden und kosmischer Strahlung ausgesetzt. Was passiert mit Felsen, wenn man sie ein paar Milliarden Jahre lang mit gro\u00dfen und kleinen H\u00e4mmern bearbeitet? Sie werden zu Staub! Die Frage, die man sich in den 1960er Jahren gestellt hat, war die nach der Dicke dieser Staubschicht. Es war klar, dass der Mond nicht komplett mit Staub bedeckt ist; es gab auch Regionen mit festerem Gestein; voller Krater und \u00fcbers\u00e4ht mit riesigen Felsbrocken &#8211; das konnte man ja von der Erde aus sehen. Aber das waren genau die Gegenden, in denen man eigentlich nicht landen wollte. Man wollte eine Region in der m\u00f6glichst nichts war, was die Landung behindern k\u00f6nnte. Und das waren genau die Ebenen, auf denen unter Umst\u00e4nden dicke Staubschichten ein Raumschiff verschlucken k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ob das wirklich passieren w\u00fcrde oder nicht, h\u00e4ngt unter anderem auch davon ab, wie &#8222;fluffig&#8220; der Staub ist, also wie gut die Staubk\u00f6rner zusammenhalten &#8211; oder eben nicht. Aber das wusste man damals nicht. Die ersten Raumsonden, die in den 1960er Jahren auf dem Mond landeten, lieferten gute Hinweise, dass die Staubschicht nur ein paar Zentimeter dick ist, aber man konnte nicht ausschlie\u00dfen, dass es in anderen Gegenden vielleicht anders ist. Und wenn man sich die Landest\u00fctzen der Apollo-Raumschiffe ansieht, dann erkennt man auch, dass man diese Gefahr nicht ganz abgeschrieben hatte. Die Landebeine hatten unten gro\u00dfe Scheiben montiert mit einem Durchmesser von jeweils fast einem Meter. Ihr Zweck: Zu verhindern, dass die Landef\u00e4hre zu sehr in der Staubschicht einsinkt.<\/p>\n<p>Ist sie dann aber ja nicht. Wir wissen heute, dass die Staubschicht auf dem Mond tats\u00e4chlich nur ein paar Zentimeter dick ist. Beziehungsweise ist sie durchaus deutlich dicker, so wie man es nach Milliarden von Jahren an mechanischer Einwirkung erwarten w\u00fcrde. Aber man sinkt eben nur ein paar Zentimeter ein. Und es wird langsam Zeit, diese Staubschicht bei ihrem korrekten Namen zu nennen: Regolith. Der Regolith auf dem Mond war aber auch nach der erfolgreichen Landung nicht unproblematisch. Man war nat\u00fcrlich zuerst einmal wissenschaftlich daran interessiert und tats\u00e4chlich bestand einer der ersten Aktionen, die Neil Armstrong nach seinem Ausstieg aus der Landef\u00e4hre durchgef\u00fchrt hat, darin, ein bisschen Mondstaub in einen Beutel zu f\u00fcllen und in seiner Tasche zu verstauen. Selbst wenn man jetzt aus irgendwelchen Gr\u00fcnden sofort wieder starten w\u00fcrde m\u00fcssen, h\u00e4tte man zumindest irgendwas vom Mond mitgebracht. Am Ende hat man ja sehr viel mehr zur Erde transportiert; nicht nur Felsbrocken sondern auch Staub. Zum Teil hat man den Staub absichtlich gesammelt, zum Teil aber unabsichtlich mitgenommen. Wenn man sich die Bilder der Apollo-Astronauten ansieht, dann erkennt man deutlich, wie schmutzig ihre wei\u00dfen Raumanz\u00fcge sind. Das liegt daran, dass der feine Regolith elektrostatisch geladen ist und deswegen extrem gut an der Kleidung haftet. Deswegen wissen wir auch, wie Mondstaub riecht: Als sich die Astronauten nach ihrem Einsatz umgezogen haben, konnten sie den Geruch an ihren Raumanz\u00fcgen feststellen und waren einhellig der Meinung, es w\u00fcrde nach abgebrannten Schwarzpulver riechen, also ein wenig so wie nach einem Feuerwerk. <\/p>\n<figure id=\"attachment_36646\" aria-describedby=\"caption-attachment-36646\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AS17-145-22224-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/AS17-145-22224-1024x1024-1.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"640\" class=\"size-large wp-image-36646\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-36646\" class=\"wp-caption-text\">Staubiger Astronaut Gene Cernan (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:AS17-145-22224.jpg\">Bild: NASA, gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Staub, der \u00fcberall haften bleibt ist allerdings auch ein Problem; nicht nur wenn man hier auf der Erde eine saubere Wohnung haben will. Im Weltraum kann es wirklich schwierig werden, zum Beispiel weil helle Oberfl\u00e4che durch den Staub dunkel werden, wodurch sie sich dann st\u00e4rker aufheizen, als sie es tun sollten. Die Staubk\u00f6rner werden auch nicht durch Wind und Wetter abgeschliffen und sind zum Teil recht kantig, und deswegen besonders gut darin, Oberfl\u00e4chen und andere Komponenten durch Abrieb zu sch\u00e4digen. Ebenso wie die Lungen und den Rest des K\u00f6rpers der Menschen, die diesen Staub einatmen. Das ist bei Mondstaub noch gef\u00e4hrlicher als bei irdischem Staub. Eben weil die K\u00f6rnchen so kantig sind, haben sie eine gr\u00f6\u00dfere Oberfl\u00e4che als runde Staubk\u00f6rner und k\u00f6nnen deswegen besser chemisch reagieren. Die gesundheitlichen Folgen sind also tendenziell gr\u00f6\u00dfer als bei Staub von der Erde. <\/p>\n<p>Neben diesen negativen Auswirkungen ist der Mondstaub aber auch etwas, mit dem wir uns auseinander setzen k\u00f6nnen beziehungsweise m\u00fcssen, wenn wir in Zukunft vielleicht dauerhafte Siedlungen auf dem Mond errichten wollen. Daf\u00fcr brauchen wir Baumaterial und es w\u00e4re besser, wir finden es vor Ort als das wir es von der Erde ins All fliegen m\u00fcssen. Ein Vorschlag ist &#8222;Mondbeton&#8220; oder &#8222;Lunarcrete&#8220; bzw. &#8222;Mooncrete, so wie Beton auf der Erde, nur mit Regolith. Entsprechende Experimente wurden mit &#8211; sehr geringen Mengen &#8211; an echtem Mondstaub gemacht und waren recht erfolgreich. Dieses Material ist hitzbest\u00e4ndig und kann die Temperaturextreme auf dem Mond aushalten; es kann die radioaktive Strahlung aus dem Weltall abwehren &#8211; ist aber nicht luftdicht. Ob wir in Zukunft wirklich in H\u00e4usern aus Mondbeton wohnen, wird sich erst zeigen m\u00fcssen. Aber wenn, dann wollen wir auf dem Mond vielleicht auch Pflanzen z\u00fcchten. Das geht in irdischem Boden vergleichsweise einfach, weil die Mikroorganismen ihn ausreichend mit N\u00e4hrstoffen angereichert haben. Beim Mondstaub muss man die extra hinzuf\u00fcgen, aber wenn man das macht, dann k\u00f6nnen dort tats\u00e4chlich Pflanzen wachsen, wie ein Experiment 2022 erstmals gezeigt hat. <\/p>\n<p>Es g\u00e4be noch viel mehr \u00fcber den Boden des Mondes zu erz\u00e4hlen und noch viel mehr \u00fcber den Boden des Mars. Dort waren zwar noch keine Menschen unterwegs, aber das kommt ja vielleicht noch. Auch dort ist alles voll mit Regolith, aus fast den selben Gr\u00fcnden wie beim Mond. Wir wissen, dass wir nicht darin versinken w\u00fcrden. Aber wenn wir irgendwann dauerhaft auf dem Mars leben wollen, dann m\u00fcssen wir auch hier \u00fcberlegen, wie wir aus dem Regolith einen echten Erdboden machen k\u00f6nnen, der Pflanzen ern\u00e4hert und dort wachsen l\u00e4sst. <\/p>\n<p>Die Sterne sind wichtig. Aber der Boden eben auch. Im Sinne von Stephen Hawking beende ich diese Folge also mit: &#8222;Erinnert euch daran, nach oben zu den Sternen zu blicken \u2013 und auf den Boden \u00fcber euren F\u00fc\u00dfen&#8220;.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/442ffe03926945c48cc4f90082c14f03\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Transkription einer Folge meines Sternengeschichten-Podcasts. Die Folge gibt es auch als MP3-Download und YouTube-Video. Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei Spotify. 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