{"id":27522,"date":"2023-02-03T08:00:53","date_gmt":"2023-02-03T07:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2023\/02\/03\/sternengeschichten-folge-532-wie-man-das-leben-auf-der-erde-ausrotten-kann\/"},"modified":"2025-05-14T17:25:25","modified_gmt":"2025-05-14T15:25:25","slug":"sternengeschichten-folge-532-wie-man-das-leben-auf-der-erde-ausrotten-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2023\/02\/03\/sternengeschichten-folge-532-wie-man-das-leben-auf-der-erde-ausrotten-kann\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 532: Wie man das Leben auf der Erde ausrotten kann"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12938\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo-150x150-1.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><i>Das ist die Transkription einer Folge meines <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/\">Sternengeschichten-Podcasts<\/a>. Die Folge gibt es auch als <a href=\"https:\/\/podigee.s3.eu-west-1.amazonaws.com\/uploads\/u4340\/85435f67-23fc-4c66-aef9-8c930def075c.mp3\">MP3-Download<\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/8Ku614eOZLQ\">YouTube-Video<\/a>.<\/i> Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei <b><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a><\/b>.<\/p>\n<p><b>Mehr Informationen: [<a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/feed\/mp3\">Podcast-Feed<\/a>][<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/sternengeschichten\/id583344780\">iTunes<\/a>][<a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">Facebook<\/a>] [<a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">Twitter<\/a>]<\/b><\/p>\n<p>Wer den Podcast finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann das hier tun: Mit <a href=\"https:\/\/www.paypal.me\/florianfreistetter\">PayPal<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.patreon.com\/sternengeschichten\">Patreon<\/a> oder <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/sternengeschichten\">Steady<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">\u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len.<\/span><br \/>\n<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/532-sternengeschichten-folge-532-wie-man-das-leben-auf-der-erde-ausrotten-kann\/embed?context=external&#038;token=__-ADI4Npxwefa_LkBwJ1w\"><\/script><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Sternengeschichten Folge 532: Wie man das Leben auf der Erde ausrotten kann<\/strong><\/p>\n<p>Ok, ich gebe zu, dass der Titel dieser Folge etwas pessimistisch klingt. Was ist das f\u00fcr ein komisches Thema; warum sollte man sich damit besch\u00e4ftigen, wie man das Leben ausl\u00f6schen kann? So was kommt in irgendwelchen Comics vor, wo Superb\u00f6sewichte alles zerst\u00f6ren wollen. Aber die Wissenschaft hat doch hoffentlich besseres zu tun, als den Untergang der Welt zu planen?<br \/>\nHat sie nat\u00fcrlich, zum Beispiel die Suche nach Leben auf anderen Himmelsk\u00f6rpern. Aber genau deswegen muss man sich auch mit der Ausl\u00f6schung des Lebens besch\u00e4ftigen. Das Problem bei der Suche nach au\u00dferirdischem Leben ist ja, dass wir keine Ahnung haben, wie vielversprechend die ganze Angelegenheit ist. Wir kennen genau einen Himmelsk\u00f6rper im Universum, auf dem definitiv Leben entstanden ist und das ist die Erde. Wir wissen zwar mittlerweile halbwegs gut, wie sich das Leben in den letzten paar Milliarden Jahren entwickelt hat. Wir haben aber immer noch kaum eine Ahnung, was dazu gef\u00fchrt hat, DASS das Leben entstanden ist. Wir kennen nicht alle Voraussetzungen, die n\u00f6tig sind, damit aus unbelebter Chemie lebendige Biologie entstehen kann. Was nichts anderes bedeutet: Wir k\u00f6nnen nicht sagen, wie wahrscheinlich es ist, dass irgendwo Leben entsteht. Was aber eine durchaus relevante Information w\u00e4re! Ebenso relevant ist aber auch das Gegenteil davon: Um zu wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass man irgendwo Leben finden kann, m\u00fcssen wir nicht nur wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass es entsteht, sondern auch, wie wahrscheinlich Leben wieder ausgel\u00f6scht wird.<\/p>\n<p>Ich sage es zur Sicherheit noch einmal dazu: Es geht hier nicht um irgendwelche Science-Fiction-Szenarien. Ich rede nicht von intelligenten Aliens, die sich vielleicht durch irgendeinen Alien-Atomkrieg selbst ausl\u00f6schen oder so. Es geht ganz allgemein um Leben. Um irgendwelche Pflanzen, Mikroorganismen, und so weiter. Die f\u00fchren nat\u00fcrlich keinen Atomkrieg und man muss sich andere Ursachen anschauen, wenn man wissen will, was sie ausl\u00f6schen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Menschen sind nicht sehr widerstandsf\u00e4hig, zumindest wenn man sie mit anderen Lebewesen vergleicht. Ein paar Minuten ohne Sauerstoff; ein paar Minuten in kochendem Wasser; ein bisschen zu viel Druck und wir sind tot. Andere Tiere halten da wesentlich mehr aus. Zum Beispiel die B\u00e4rtierchen &#8211; das sind keine B\u00e4ren, sondern winzige Lebewesen, die h\u00f6chsten 1,5 Millimeter gro\u00df werden. Sie leben quasi \u00fcberall wo es Wasser gibt oder es feucht genug ist. In den Meeren, in den Fl\u00fcssen und Seen, im Moos, auf Pflanzen, im Boden, und so weiter. Und sie sind z\u00e4h! Man kann sie auf -272 Grad abk\u00fchlen, also fast auf den absoluten Nullpunkt oder auf 150 Grad aufheizen und sie halten trotzdem noch durch, zumindest ein paar Minuten. Und wenn die Temperaturen nicht so extrem sind, dann tangiert sie das quasi gar nicht. Man kann sie dem extremen Druck am tiefsten Punkt des Ozeans aussetzen und sie kommen damit klar; ebenso wie den Bedingungen im Weltraum (zumindest einige Zeit lang). Man kann sie einer radioaktiven Strahlung aussetzen, die tausend mal st\u00e4rker ist als die f\u00fcr Menschen t\u00f6dliche Dosis und sie halten das locker aus. Kurz gesagt: Wenn wir einen Weg finden, die B\u00e4rtierchen auszurotten, dann haben wir mit ziemlicher Sicherheit auch einen Gro\u00dfteil des restlichen Lebens auf der Erde ausgel\u00f6scht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_36314\" aria-describedby=\"caption-attachment-36314\" style=\"width: 545px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/545px-Echiniscus_testudo_Doyere_1840_Pl_12_Fig_3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/545px-Echiniscus_testudo_Doyere_1840_Pl_12_Fig_3.png\" alt=\"\" width=\"545\" height=\"1023\" class=\"size-full wp-image-36314\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-36314\" class=\"wp-caption-text\">Hartn\u00e4ckiges B\u00e4rtierchen! (<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Echiniscus_testudo_Doyere_1840_Pl_12_Fig_3.png\">Bild: gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Prinzip gibt es drei Ph\u00e4nomene, die ausreichend m\u00e4chtig w\u00e4ren, um das zu bewerkstelligen: Asteroideneinschl\u00e4ge, Supernova-Explosionen und Gammablitze. Fangen wir mit den Asteroideneinschl\u00e4gen an: Da reicht nat\u00fcrlich nicht irgendein Asteroid. Dass die durchaus in der Lage sein k\u00f6nnen, ein Massensterben zu verursachen, haben wir ja in der Vergangenheit oft genug gesehen. Die Dinosaurier sind die prominentesten Opfer, aber bei weitem nicht die einzigen. Aber selbst bei diesem Ereignis vor 65 Millionen Jahren haben die meisten Fische im Meer \u00fcberlebt. Und die B\u00e4rtierchen haben damals vermutlich nicht mal mit der Wimper gezuckt (wenn sie denn Wimpern gehabt h\u00e4tten). Man m\u00fcsste schon den gesamten Ozean zum Kochen bringen um sie in Bedr\u00e4ngnis zu bringen. Aber das w\u00fcrde man prinzipiell hinkriegen k\u00f6nnen. Um die Temperatur der Meere um 1 Grad zu erh\u00f6hen, muss man gut 6 x 10 hoch 24 Joule in sie hineinstecken. Das ist sehr viel Energie; ungef\u00e4hr ein 1\/70 der Energie die unsere Sonne pro Sekunde erzeugt oder 11 mal so viel Energie wie der Einschlag des Asteroids freigesetzt hat, der damals die Dinos ausgerottet hat. Aber selbst dann hat man die Temperatur nur um ein Grad erh\u00f6ht. Wir brauchen hundert mal so viel! Man kann leicht ausrechnen, wie viel Masse ein Himmelsk\u00f6rper haben muss, damit seine Bewegungsenergie beim Einschlag ausreichend viel W\u00e4rmeenergie freisetzt um die Ozeane zum Kochen zu bringen: circa 2 Trillionen Kilogramm. <\/p>\n<p>Das klingt viel und ist auch viel. Aber wenn wir uns mal die Asteroiden im Asteroideng\u00fcrtel zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter anschauen, dann finden wir einige, die das hinkriegen. Ceres, der gr\u00f6\u00dfte Asteroid dort, hat zum Beispiel eine fast 500 mal gr\u00f6\u00dfere Masse. Vesta und Pallas, die n\u00e4chstgr\u00f6\u00dferen Asteroiden haben immer noch weit mehr als das hundertfache der Masse, die man braucht um die Ozeane zu verkochen. Insgesamt sind es gut 30 Asteroiden im Sonnensystem, die die Bedingung erf\u00fcllen. Dazu k\u00e4men dann nat\u00fcrlich noch ein Schwung gro\u00dfer Monde der Planeten und die Planeten selbst. Aber es ist definitiv nicht damit zu rechnen, dass ein anderer Planet auf der Erde einschl\u00e4gt; genauso wenig wird ein Mond seinen Planeten verlassen und mit uns kollidieren. Und auch die ausreichend gro\u00dfen Asteroiden bewegen sich alle auf stabilen Bahnen und sind f\u00fcr uns nicht gef\u00e4hrlich. W\u00e4re es anderes, dann w\u00e4ren solche Kollisionen in den vergangenen Milliarden Jahren ja schon passiert. <\/p>\n<p>Aber wir sehen, dass es zumindest prinzipiell m\u00f6glich ist: Es gibt Asteroiden, die ausreichend viel Masse haben, um bei einer Kollision die B\u00e4rtierchen und alle anderen Tiere auszul\u00f6schen. Sehr wahrscheinlich ist es allerdings nicht. \u00dcber die gesamte typische Lebensdauer eines Planeten gerechnet, liegt die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr so ein Ereignis bei unter einem Hunderttausendstel. <\/p>\n<p>Aber wie schaut es mit Gammablitzen und Supernova-Explosionen aus? In beiden F\u00e4llen handelt es sich um das, was passiert wenn gro\u00dfe Sterne am Ende ihres Lebens explodieren. Dabei wird sehr viel potenziell gef\u00e4hrliche kosmische Strahlung frei und ganz besonders viel, wenn der explodierende Stern sehr gro\u00df ist, weswegen man dann nicht mehr von einer Supernova, sondern einem Gammablitz spricht. Wenn diese Strahlung auf die Erde trifft, dann kann sie einerseits die Ozonschicht sch\u00e4digen, was zu noch mehr Strahlung auf der Erde f\u00fchrt, da diese Schicht eine Art Schutzschild vor der kosmischen Strahlung bildet. Gammablitze und Supernova-Explosionen k\u00f6nnen aber auch direkt Energie in die Ozeane \u00fcbertragen und sie erw\u00e4rmen. Wasser bildet allerdings auch einen Schutz vor kosmischer Strahlung und man kann sie ausrechnen, wie viel Strahlung in einer gewissen Tiefe noch \u00fcbrig bleibt. Dann sieht man: Wenn man ausreichend viel Strahlung hat, um B\u00e4rtierchen in einer bestimmten Meerestiefe durch diese Strahlung zu t\u00f6ten, dann muss die so energiereich sein, dass der Ozean dar\u00fcber allein dadurch dar\u00fcber schon weggekocht ist. Es reicht also, sich auch hier auf den Temperaturanstieg zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Eine Supernova, die ausreichend m\u00e4chtig ist um die Ozeane zum Kochen zu bringen, m\u00fcsste auf jeden Fall n\u00e4her als 0,13 Lichtjahre sein. Das w\u00e4re quasi noch in unserem Sonnensystem; das entspricht der 8250fachen Distanz zwischen Sonne und Erde. Gut, es w\u00e4re in den \u00e4u\u00dfersten Bereichen des Sonnensystems, aber es w\u00e4re enorm nahe und wir wissen, dass da bei uns kein gro\u00dfer Stern rumh\u00e4ngt. Der uns n\u00e4chstgelegene Stern ist Proxima Centauri, in 4 Lichtjahren Entfernung und der ist erstens viel zu klein, um als Supernova zu enden. Und selbst wenn Proxima ein gr\u00f6\u00dferer Stern w\u00e4re, w\u00fcrde eine Supernova in dieser Entfernung bei uns gerade mal zu einem Temperaturanstiegt von 0,1 Grad in den Ozeanen f\u00fchren. <\/p>\n<figure id=\"attachment_2775\" aria-describedby=\"caption-attachment-2775\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/4890-600px-Keplers_supernova.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/4890-600px-Keplers_supernova.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"600\" class=\"size-full wp-image-2775\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2775\" class=\"wp-caption-text\">Sowas bleibt \u00fcbrig, wenn ein Stern explodiert (<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Keplers_supernova.jpg\">Bild: gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gammablitze sind deutlich energiereicher und wenn wir den schlechtesten Fall annehmen, also davon ausgehen, dass die gesamte Energie so einer Mega-Explosion in Richtung Erde strahlt, dann reicht schon ein Abstand von gut 45 Lichtjahren um die Meere zum Kochen zu bringen. Es wird aber nicht jeder Stern am Ende seines Lebens einen Gammablitz erzeugen; das tun wirklich nur die, die sehr, sehr gro\u00df sind. Und von denen gibt es nicht sehr viele. Die Wahrscheinlichkeit, dass so ein Gammablitz ausreichend nahe stattfindet und dabei die ganze Strahlung in Richtung der Erde gelangt ist enorm gering und liegt bei einem 10 Milliardstel.<\/p>\n<p>Es ist also durchaus schwer, das ganze Leben auf einem Planeten auszul\u00f6schen. Und genaugenommen haben wir ja auch nicht vom gesamten Leben gesprochen, sondern nur vom tierischen Leben. Ok, die Pflanzen w\u00fcrden die beschriebenen Ereignisse auch nicht \u00fcberleben. Aber die Welt ist ja voll mit Mikroorganismen; mit Bakterien und so weiter und die k\u00f6nnen durchaus noch z\u00e4her sein als die B\u00e4rtierchen. Es gibt Mikroorganismen, die kilometertief im Gestein leben und vermutlich nicht mal dann Probleme kriegen, wenn man die gesamte Erdkruste aufschmelzen w\u00fcrde. Es w\u00fcrde dann vermutlich wieder ein paar Milliarden Jahre dauern, bis sich aus diesen \u00dcberlebenden neue Tiere und Pflanzen entwickelt h\u00e4tten. Aber sofern ma den Planeten nicht komplett zerst\u00f6rt und quasi zerbr\u00f6selt, wird man die Mikroorganismen nur schwer los werden.<\/p>\n<p>Um Tiere und Pflanzen auszurotten muss man sich daf\u00fcr vermutlich nicht ganz so anstrengen. Ein gewaltiger Asteroid oder ein Gammablitz vor der Haust\u00fcr schaffen den Job zwar auf jeden Fall. Aber wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, dann geht es auch mit weniger Energie. Durch den menschengemachten Klimawandel sind wir ja gerade dabei, die Temperatur der Meere und der Atmosph\u00e4re zu erh\u00f6hen. Wir werden es nat\u00fcrlich nicht schaffen, die Meere zum Kochen zu bringen. Aber es reicht auch schon ein deutlich geringerer Anstieg, um die komplexen \u00f6kologischen Netzwerke und Nahrungsketten durcheinander zu bringen. Und wenn das B\u00e4rtierchen nix mehr zum Fressen findet, dann nutzt ihm seine Z\u00e4higkeit auch nichts. <\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen diese Folge also mit einem gemischten Fazit beenden. Es ist einerseits sehr unwahrscheinlich, dass ein einziges Ereignis das Leben auf der Erde ausl\u00f6scht. Wir sollten aber trotzdem sehr gut dar\u00fcber nachdenken, wie wir mit der Welt umgehen. Denn zumindest wir Menschen sind nicht so unverwundbar wie das B\u00e4rtierchen. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/f789ef5a773343dfbe48c8465753d738\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Transkription einer Folge meines Sternengeschichten-Podcasts. Die Folge gibt es auch als MP3-Download und YouTube-Video. Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei Spotify. 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