{"id":27490,"date":"2022-12-30T08:00:14","date_gmt":"2022-12-30T07:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2022\/12\/30\/sternengeschichten-folge-527-orcus-und-vanth\/"},"modified":"2025-05-14T17:24:51","modified_gmt":"2025-05-14T15:24:51","slug":"sternengeschichten-folge-527-orcus-und-vanth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2022\/12\/30\/sternengeschichten-folge-527-orcus-und-vanth\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 527: Orcus und Vanth"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.at\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12938\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo-150x150-1.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><i>Das ist die Transkription einer Folge meines <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/\">Sternengeschichten-Podcasts<\/a>. Die Folge gibt es auch als <a href=\"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/968426-m-6849b7c28848a0af1dcdb8f946411e5d.mp3\">MP3-Download<\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/nyVKAccnueE\">YouTube-Video<\/a>.<\/i> Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei <b><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a><\/b>.<\/p>\n<p><b>Mehr Informationen: [<a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/feed\/mp3\">Podcast-Feed<\/a>][<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/sternengeschichten\/id583344780\">iTunes<\/a>][<a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">Facebook<\/a>] [<a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">Twitter<\/a>]<\/b><\/p>\n<p>Wer den Podcast finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann das hier tun: Mit <a href=\"https:\/\/www.paypal.me\/florianfreistetter\">PayPal<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.patreon.com\/sternengeschichten\">Patreon<\/a> oder <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/sternengeschichten\">Steady<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">\u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len.<\/span><br \/>\n<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/527-sternengeschichten-folge-527-orcus-und-vanth\/embed?context=external&#038;token=kgrswsKeWxFr26UUzaVMHg\"><\/script><\/p>\n<p><strong>Sternengeschichten Folge 527: Orcus und Vanth<\/strong><\/p>\n<p>Am 17. Februar 2004 beobachteten die amerikanischen Astronomen Mike Brown, Chad Trujilo und David Rabinowitz mit dem Teleskop der Palomar-Sternwarte in Kalifornien wieder einmal den Weltraum. Sie waren auf der Suche nach transneptunischen Objekten, also Himmelsk\u00f6rpern, die sich au\u00dferhalb der Umlaufbahn von Neptun um die Sonne herum bewegen. Das erste dieser Objekte wurde schon 1930 gefunden und als neunter Planet des Sonnensystems mit dem Namen &#8222;Pluto&#8220; klassifiziert. Danach dauerte es bis in die 1990er Jahre bevor ein weiterer dieser fernen Himmelsk\u00f6rper gefunden werden konnte. Aber Anfang der 2000er Jahre hatte man schon eine Handvoll von ihnen gefunden und man wollte noch weitere entdecken, denn aus ihrer Beobachtung kann man viel \u00fcber die Geschichte des Sonnensystems lernen. Dort drau\u00dfen, fern von der Sonne, gibt es sehr viel mehr Asteroiden als im klassischen Asteroideng\u00fcrtel zwischen Mars und Jupiter. Die Objekte bewegen sich alle deulich langsamer als die sonnenn\u00e4heren Himmelsk\u00f6rper und zwischen ihnen ist viel mehr Platz. Und das ist auch der Grund f\u00fcr die Existenz des Asteroideng\u00fcrtels hinter der Neptunbahn: In der Entstehungszeit des Sonnensystems, vor 4,5 Milliarden Jahren, ging es dort einfach zu ruhig zu, als das gro\u00dfe Planeten entstehen h\u00e4tten k\u00f6nnen. Die langsamen und weit voneinander entfernten Objekte kollidierten viel zu selten miteinander um zu gro\u00dfen Himmelk\u00f6rpern heranwachsen zu k\u00f6nnen. Und blieben kleine Himmelsk\u00f6rper.<\/p>\n<p>Das ist einer der Gr\u00fcnde, der sie interessant macht. Sie bestehen aus einem sehr urspr\u00fcnglichen Material; aus dem Stoff, aus dem alles andere entstanden ist und aus Material, das kaum durch Kollisionen und andere dramatische Ereignisse ver\u00e4ndert worden ist. Ein weiterer Grund der sie f\u00fcr die Forschung so spannend macht, sind ihre Umlaufbahnen. Denn auch wenn es da drau\u00dfen ruhiger zugeht als in der N\u00e4he der Sonne: Ein bisschen Dynamik existiert schon. In den Folgen 68 und 374 der Sternengeschichten habe ich von der &#8222;planetaren Migration&#8220; erz\u00e4hlt; also davon, wie die \u00e4u\u00dferen Planeten des Sonnensystems w\u00e4hrend und kurz nach ihrer Entstehung sich ein St\u00fcck von der Sonne entfernt haben. Sie sind weiter innen im Sonnensystem entstanden als sie sich heute befinden. Bei ihrer Wanderung nach au\u00dfen haben sie nat\u00fcrlich die Bahnen der fernen Asteroiden gest\u00f6rt und ihnen dynamische Muster aufgepr\u00e4gt, die wir heute noch erforschen k\u00f6nnen. Pluto zum Beispiel befindet sich in einer 2:3 Resonanz mit Neptun; macht also zwei Runde um die Sonne in der selben Zeit die Neptun f\u00fcr drei Umrundungen ben\u00f6tigt. So etwas passiert nicht von selbst und ist ein Zeichen daf\u00fcr, dass Neptun an einem anderen Ort entstanden ist und bei seiner Wanderung Pluto quasi in diesem resonanten Zustand eingefangen hat.<\/p>\n<p>Jedenfalls: Man war auch der Suche nach weiteren Objekten hinter der Neptunbahn und am 17. Februar 2004 waren Brown, Trujilo und Rabinowitz ein weiters Mal erfolgreich. Zwei Tage sp\u00e4ter wurde ihr Fund offiziell bekanntgegeben; der Himmelsk\u00f6rper den sie entdeckt hatten bekam die f\u00fcr Asteroiden typische vorl\u00e4ufige Bezeichnung aus Zahlen und Buchstaben; in diesem Fall &#8222;2004 DW&#8220;. Der Asteroid braucht 246 Jahre f\u00fcr eine Runde um die Sonne und bewegt sich auf einer stark elliptischen Bahn. Am sonnenn\u00e4chsten Punkt der Umlaufbahn ist er 30mal weiter von ihr entfernt als die Erde, am sonnenfernsten Punkt betr\u00e4gt der Abstand aber das 48fache der Distanz zwischen Erde und Sonne. Wer mit den Zahlen im Sonnensystem vertraut ist, wird vielleicht bemerken, dass die Umlaufzeit dieses Asteroiden ziemlich nahe an der des Pluto liegt. Und tats\u00e4chlich befindet er sich &#8211; wie Pluto &#8211; in einer 2:3 Resonanz mit Neptun. Was aber nicht hei\u00dft, dass die beiden sich nahe kommen. Sie befinden sich immer auf unterschiedlichen Seiten der Sonne und aufgrund der resonanten Bahn bleibt diese Konfiguration auch erhalten. <\/p>\n<figure id=\"attachment_36262\" aria-describedby=\"caption-attachment-36262\" style=\"width: 672px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Orcus_nasa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Orcus_nasa.jpg\" alt=\"\" width=\"672\" height=\"550\" class=\"size-full wp-image-36262\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-36262\" class=\"wp-caption-text\">Die Entdeckung von Orcus (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Orcus_nasa.jpg\">Bild: gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>2004 DW war also auf jeden Fall ein spannender Himmelsk\u00f6rper. Und brauchte bald eine bessere Bezeichnung als &#8222;2004 DW&#8220;. Wenn ein Asteroid entdeckt und seine Bahn ausreichend gut bekannt ist, d\u00fcrfen die, die ihn entdeckt haben, ihm auch einen Namen geben. Mike Brown und seine Kollegen schlugen &#8222;Orcus&#8220; vor. Das ist, in der r\u00f6mischen Mythologie, einer von mehreren Namen f\u00fcr den Gott der Unterwelt; so wie Pluto. Und wenn da drau\u00dfen schon Pluto herum fliegt, kann man auch gleich noch einen weiteren Totengott dazu setzen, dachten sich Brown und seine Kollegen. Die Unterwelt ist aber nur eine Verbindung zu Plutos Namen; es gibt auch eine weitere, wenn auch etwas unwissenschaftlichere Parallele. Als damals ein Name f\u00fcr den heute &#8222;Pluto&#8220; genannten Himmelsk\u00f6rper gesucht wurde, hat man sich nat\u00fcrlich &#8211; so wie bei den anderen Planeten &#8211; an der griechisch-r\u00f6mischen Mythologie orientiert. Entdeckt hat Pluto zwar der amerikanische Astronom Clyde Tombaugh; er f\u00fchrte damals aber quasi die Arbeit von Percival Lowell weiter. Der war schon im 19. Jahrhundert auf der Suche nach Planeten hinter der Bahn von Neptun und hat f\u00fcr diesen Zweck eine eigene Sternwarte gegr\u00fcndet. Als Tombaugh 1930 den Pluto fand, war Lowell zwar schon \u00fcber 10 Jahre tot &#8211; aber noch lange nicht vergessen. Es war vermutlich nicht der Hauptgrund f\u00fcr die Wahl des Namens, aber dennoch ein sch\u00f6ner Zufall, dass die ersten beiden Buchstaben von Pluto auch die Initialen von Percial Lowell waren. Als man 1978 den gro\u00dfen Mond von Pluto fand, nannten die Entdecker ihn &#8222;Charon&#8220;, nach dem F\u00e4hrmann, der in der griechischen Mythologie die Toten in das Reich des Totengottes f\u00fchrt. Thematisch absolut passend und schlau vom Entdecker James Christy gew\u00e4hlt, denn die ersten vier Buchstaben von Charon bilden den Spitznamen seiner Frau Charlene. Der Name der Frau von Mike Brown lautet nun zwar Diane, was absolut nichts mit Orcus zu tun hat. Aber Diane lebte w\u00e4hrend ihrer Jugend auf Orcas Island, vor der K\u00fcste von Washington und die beiden verbringen noch heute viel Zeit dort. Die Benennung des Asteroiden nach Orcus war also auch ein kleines Geschenk von Mike Brown an seine Frau. <\/p>\n<p>Aber lassen wir mal die Namensgebung und schauen auf Orcus selbst. Neben der Umlaufbahn will man ja vor allem wissen, wie gro\u00df so ein Ding ist, wenn man es gerade frisch entdeckt hat. Was schwierig ist, wenn man nur einen schwachen Lichtpunkt auf einem Bild sehen kann. Anhand der ersten Daten sch\u00e4tzte man seinen Durchmesser auf 1600 bis 1800 Kilometer. Das ist ein ordentlicher Brocken und 2004 w\u00e4re das &#8211; nach Pluto &#8211; der gr\u00f6\u00dfte bekannte Himmelsk\u00f6rper hinter Neptun gewesen. Und da 2004 auch Pluto selbst noch als Planet gef\u00fchrt wurde, h\u00e4tte man durchaus auch Orcus als Planeten klassifizieren k\u00f6nnen. Hat man aber nicht, sondern 2006 die Entscheidung getroffen, Pluto aus der Gruppe der Planeten zu entfernen. Was durchaus sinnvoll war, wie ich ja in Folge 90 schon ausf\u00fchrlicher erkl\u00e4rt habe. Aber egal ob Planet oder Asteroid: Auf den wissenschaftlichen Wert der Erforschung von Orcus hat das nat\u00fcrlich keinen Einfluss. Und vermutlich ist er auch nicht so gro\u00df, wie anfangs gedacht. Man wei\u00df immer noch nicht exakt, wie gro\u00df er ist; die Werte schwanken zwischen knapp 1000 Kilometer und um die 800 Kilometer. Aber die wahrscheinlichste Gr\u00f6\u00dfe liegt vermutlich bei rund 920 Kilometer Durchmesser. <\/p>\n<p>Trotz dieser immer noch ansehlichen Gr\u00f6\u00dfe ist es schwer, Details \u00fcber Orcus herauszufinden. Denn der 900 Kilometer gro\u00dfe Brocken ist halt immer noch hinter der Neptunbahn. Wir wissen aus der Art wie der das Sonnenlicht reflektiert, dass es dort sehr viel Eis an der Oberfl\u00e4che geben muss. Nicht nur gefrorenes Wasser, sondern auch Methan- und Ammoniakeis, immerhin liegt die Temperatur dort bei gut -230 Grad Celsius! Da kann auch so etwas wie Ammoniak fest zu Eis gefroren sein. Es ist aber erstaunlich, so etwas auf der Oberfl\u00e4che eines transneptunischen Objekts zu finden; so etwas findet man dort so gut wie gar nicht. Ebenso wie klassisches Wassereis. Beziehungsweise findet man das nat\u00fcrlich schon, aber meistens nicht in kristalliner Form, so wie wir es auf der Erde gew\u00f6hnt sind. Die kleinen Asteroiden haben keine Atmosph\u00e4re die kosmische Strahlung abh\u00e4lt und diese Strahlung, die ungehindert auf das Eis trifft, sorgt in ein paar Millionen Jahren daf\u00fcr, dass es sich in amorphes Eis verwandelt, also Eis, in dem die Wassermolek\u00fcle nicht mehr in einer regelm\u00e4\u00dfigen Struktur angeordnet sind. Wir wissen aber aus der Beobachtung von Orcus, dass es dort kristallines Wassereis gibt. Es ist also m\u00f6glich, dass es dort Phasen von Kryovulkanismus gibt; dass also frisches Eis aus dem Inneren des Himmelsk\u00f6rperns wie Magma aus der Erdinneren an die Oberfl\u00e4che tritt. Es ist sogar nicht einmal auszuschlie\u00dfen, dass es unter einer dicken Kruste aus Eis im Inneren von Orcus fl\u00fcssiges Wasser gibt. <\/p>\n<figure id=\"attachment_36263\" aria-describedby=\"caption-attachment-36263\" style=\"width: 1800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Orcus-Vanth.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Orcus-Vanth.gif\" alt=\"\" width=\"1800\" height=\"1200\" class=\"size-full wp-image-36263\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-36263\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Orcus-Vanth.gif\">Bild: gemeinfrei<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Was Orcus dar\u00fcber hinaus auch noch hat, ist ein Begleiter. 2007 fanden Mike Brown und sein Team einen weiteren Himmelsk\u00f6rper, der sich um Orcus herum bewegt. Dieser Mond hat einen Durchmesser von circa 442 Kilometern und ist damit fast halb so gro\u00df wie Orcus selbst. Er befindet sich 9000 Kilometer von Orcus entfernt um braucht 9,5 Tage f\u00fcr eine Runde herum. Auch dieser Himmelsk\u00f6rper hat nat\u00fcrlich einen Namen: Mike Brown forderte die Leserinnen und Leser einer Zeitungskolumne die er schrieb dazu auf, einen Namensvorschlag einzureichen. Gewonnen hat die Einsendung der amerikanischen Schriftstellerin Sonya Taaffe: Vanth. So hie\u00df bei den Etruskern, also quasi den Vorl\u00e4ufern der R\u00f6mer, die Begleiterin des Totengottes. Vanth war eine Art D\u00e4monin, die den Verstorbenen den Weg ins Jenseits anzeigt. Ein passender Name und einer der, zumindest soweit bekannt, keine irgendwie geartete Beziehung zu Taaffe oder ihrer Familie hat. <\/p>\n<p>\u00dcber Vanth wei\u00df man, abgesehen von seiner Existenz, noch nicht so viel. Da die beiden sich so nahe sind und beide zusammen der Erde so fern, ist es schwer, Vanth getrennt von Orcus zu beobachten. Beide sind nur winzige Lichtpunkte auf den Aufnahmen selbst der besten Teleskope. Wenn wir mehr wissen wollen, m\u00fcssen wir hinfliegen und nachsehen. Was sich mit Sicherheit lohnen w\u00fcrde; denn die Gegend hinter der Bahn von Neptun ist noch so gut wie komplett unerforscht. Wir haben eine Raumsonde, die kurz an Pluto vorbei geflogen ist und ein paar detaillierte Bilder gemacht hat. Die gleiche Sonde &#8211; New Horizons &#8211; hat ein paar Jahre sp\u00e4ter auch noch den transneptunischen Asteroid Arrokoth aus der N\u00e4he fotografiert. Aber abgesehen davon war bis jetzt nicht viel los dort drau\u00dfen. Es wartet immer noch eine neuen Welt darauf, entdeckt zu werden, voller faszinierender Himmelsk\u00f6rper wie Orcus und Vanth. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/da1741b814b245d7a9016020ca72ac14\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Transkription einer Folge meines Sternengeschichten-Podcasts. Die Folge gibt es auch als MP3-Download und YouTube-Video. Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei Spotify. Mehr Informationen: [Podcast-Feed][iTunes][Bitlove][Facebook] [Twitter] Wer den Podcast finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann das hier tun: Mit PayPal, Patreon oder Steady. \u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len. 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