{"id":27337,"date":"2008-08-19T20:41:48","date_gmt":"2008-08-19T18:41:48","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2008\/08\/19\/erdnahe-asteroiden-und-fuzzy-logic\/"},"modified":"2025-05-14T17:24:14","modified_gmt":"2025-05-14T15:24:14","slug":"erdnahe-asteroiden-und-fuzzy-logic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2008\/08\/19\/erdnahe-asteroiden-und-fuzzy-logic\/","title":{"rendered":"Erdnahe Asteroiden und Fuzzy Logic"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"padding: 5px; float: left;\"><a href=\"https:\/\/www.researchblogging.org\/\"><img decoding=\"async\" alt=\"ResearchBlogging.org\" src=\"https:\/\/www.researchblogging.org\/public\/citation_icons\/rb2_large_gray.png\" style=\"border: 0pt none ;\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>Gestern habe ich <a href=\"https:\/\/www.scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2008\/08\/erdnahe-asteroiden-und-das-chaos.php\">\u00fcber die Probleme geschrieben<\/a>, die auftreten wenn man die Eigenschaften der chaotischen erdnahen Asteroiden untersuchen. Heute m\u00f6chte ich erkl\u00e4ren, wie man diese Probleme l\u00f6sen kann.<\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><b><br \/><\/b><\/font><\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><b>Instabile Gruppen<\/b><\/font><\/p>\n<p>Das urspr\u00fcngliche Problem war folgendes: Wegen des Chaos macht es keinen Sinn, die Langzeitdynamik einzelner Asteroiden zu untersuchen. Aber wie unsere Arbeit gezeigt hat, waren auch die Gruppeneinteilungen der Asteroiden durch das Chaos gest\u00f6rt: es war nicht mehr m\u00f6glich, vern\u00fcnftige Ergebnisse bei der Untersuchung von Asteroidengruppen zu erhalten.<\/p>\n<p>Das liegt daran, dass die Gruppen auf einer zweiwertigen Logik basieren: entweder ist ein Asteroid Mitglied einer Gruppe oder er ist es nicht und ein Asteroid kann immer nur Mitglied einer einzigen Gruppe sein. Da nun die Langzeitdynamik eines erdnahen Asteroiden vom Chaos dominiert wird haben wir ein prinzipielles Problem. Egal <i>welche<\/i> Gruppeneinteilung man sich ausdenken w\u00fcrde &#8211; irgendwann f\u00fchrt das Chaos dazu, dass die Gruppengrenzen \u00fcberschritten werden.<\/p>\n<p>Um das Problem zu l\u00f6sen braucht man also keine neue Gruppeneinteilung &#8211; sondern eine v\u00f6llig neue <i>Art<\/i> des Klassifizierens.<\/p>\n<p>Als ich \u00fcber dieses Problem nachdachte, hab ich zuf\u00e4llig einen ehemaligen Kollegen getroffen der mittlerweile als Lehrer in einer Schule arbeitet. Der hat mir erz\u00e4hlt, dass er mit seinen Sch\u00fclern gerade die Fuzzy-Logik durchgenommen hat &#8211; eine Verallgemeinerung der normalen zweiwertigen Logik. Im Laufe des Gespr\u00e4chs fiel uns dann auf, dass diese Logik genau das sein k\u00f6nnte, was zur L\u00f6sung des Problems n\u00f6tig ist!<\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><br \/><\/font><\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><b>Fuzzy-Logik<\/b><\/font><\/p>\n<p>Fuzzy-Logik (oder &#8222;unscharfe Logik&#8220;) wurde 1965 von Lotfi Zadeh in Berkely entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Logik, bei der zwischen &#8222;wahr&#8220; und &#8222;falsch&#8220; noch beliebig viele Zwischenstufen existieren. Damit lassen sich auch ungenaue Begriffe wie &#8222;ein wenig&#8220;, &#8222;ein bisschen&#8220;, &#8222;ziemlich viel&#8220; usw mathematisch genau erfassen. Man kann damit z.B. das Ergebniss von &#8222;ungef\u00e4hr f\u00fcnf plus ungef\u00e4hr zwei&#8220; berechnen (wenig \u00fcberraschend ist es &#8222;ungef\u00e4hr sieben&#8220; \ud83d\ude09 ). Wie Fuzzy-Logik funktioniert l\u00e4sst sich aber besser an einem anderen Beispiel pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Nehmen wir das Alter eines Menschen: ich bin im Moment 31 Jahre alt. Bin ich schon <i>alt<\/i>? (sicher nicht!) Oder bin ich noch <i>jung<\/i>? (auf jeden Fall!) Oder vielleicht zumindest <i>ein bisschen alt<\/i>? Und ich bin wohl auch nicht mehr <i>sehr jung<\/i>. Solche Gruppen (&#8222;ein bisschen alt&#8220;, &#8222;sehr jung&#8220;) sind ein ideales Anwendungsgebiet f\u00fcr Fuzzy-Logik. Aber wie definiert man nun, wer zu welcher Gruppe geh\u00f6rt?<\/p>\n<p>Wie ich oben schon gesagt habe gibt es bei normaler Logik nur 2 M\u00f6glichkeiten: entweder ist etwas Teil der Gruppe oder nicht. Mathematisch l\u00e4sst sich das durch eine sogenannte <i>charakteristische Funktion<\/i> beschreiben die nur 2 Werte annehmen kann: 1 wenn ein Objekt Teil einer Gruppe ist und 0 wenn es nicht Mitglied ist. In der Fuzzy-Logik verwendet man &#8222;Mitgliedschaftsfunktion&#8220; die <i>jeden beliebigen Wert zwischen 0 und 1<\/i> annehmen k\u00f6nnen! Diese Zahl nennt man dann &#8222;Grad der Mitgliedschaft&#8220;. Ein Objekt kann also &#8211; so wie im normalen Fall &#8211; mit einem Grad der Mitgliedschaft von 1 Mitglied einer Gruppe sein (und mit einem Grad von 0 kein Mitglied) &#8211; es ist aber m\u00f6glich das man beispielsweise mit einem Grad der Mitgliedschaft von 0,3 nur &#8222;ein bisschen&#8220; Mitglied ist. Wie nun der Grad der Mitgliedschaft berechnet wird, h\u00e4ngt vom konkreten Verlauf der Mitgliedschaftsfunktion aus. <\/p>\n<p>Im Beispiel des Alters von oben kann das so aussehen:<\/p>\n<form mt:asset-id=\"2933\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\" contenteditable=\"false\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/i-e193175281637fca7cff91c9d88d899c-fuzzy.jpg\" alt=\"i-e193175281637fca7cff91c9d88d899c-fuzzy.jpg\" \/><\/form>\n<p>Diese sechs Kurven sind die Mitgliedschaftsfunktionen f\u00fcr 6 Fuzzy-Gruppen: &#8222;sehr junge Menschen&#8220;, &#8222;junge Menschen&#8220;, &#8222;nicht sehr junge Menschen&#8220;, &#8222;mehr oder weniger alte Menschen&#8220;, &#8222;alte Menschen&#8220; und &#8222;sehr alte Menschen&#8220;. Anhand des Alters kann nun f\u00fcr jede Gruppe der Grad der Mitgliedschaft berechnet werden. <\/p>\n<p>Ich nehme nochmal mich als Beispiel: mit 31 Jahren ist mein Grad der Mitgliedschaft zur Gruppe der &#8222;sehr jungen Menschen&#8220; nur noch etwa 0,3. Bei der Gruppe der &#8222;jungen Menschen&#8220; ist es immerhin noch 0,5. Den h\u00f6chsten Grad der Mitgliedschaft habe ich &#8211; leider &#8211; mit etwa 0,75 bei der Gruppe der &#8222;nicht sehr jungen Menschen&#8220; \ud83d\ude41 (Notiz: nicht mehr mich selbst als Beispiel verwenden!). Aber immerhin betr\u00e4gt der Grad der Mitgliedschaft zu den Gruppen der &#8222;mehr oder weniger alten&#8220;, &#8222;alten&#8220; und &#8222;sehr alten&#8220; Menschen bei mir noch 0.<\/p>\n<p>Laut diesem Beispiel w\u00e4re ich also haupts\u00e4chlich &#8222;nicht sehr jung&#8220; &#8211; aber immerhin noch ein bisschen &#8222;jung&#8220; und kleines bisschen &#8222;sehr jung&#8220;. Und auch wenn ichs lieber anders h\u00e4tte &#8211; das Ergebnis beschreibt die Realit\u00e4t doch einigermassen gut. Mit 31 Jahren bin ich zwar noch nicht alt &#8211; aber definitiv nicht mehr &#8222;jung&#8220; oder &#8222;sehr jung&#8220; &#8211; es sei denn, man vergleicht mich mit deutlich \u00e4lteren Menschen. <\/p>\n<p>Mit Fuzzy-Logik kann man also erstens auch logische Zwischenstufen mathematisch korrekt beschreiben und zweitens kann ein Objekt gleichzeitig (mit verschiedenen Graden der Mitgliedschaft) Mitglied in mehreren Gruppen sein. Also genau das, was man braucht um das Problem der erdnahen Asteroiden zu l\u00f6sen!<\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><br \/><\/font><\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><b>Eine unscharfe Beschreibung der erdnahen Asteroiden<\/b><\/font><\/p>\n<p>Will man mit Fuzzy-Gruppen arbeiten muss man zuerst mal eine vern\u00fcnftige Definition finden und dann ebenfalls vern\u00fcnftige Mitgliedschaftsfunktionen aufstellen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es unz\u00e4hlige M\u00f6glichkeiten, Fuzzy-Gruppen zu definieren. Ich habe mich dazu entschieden, Gruppen aufzustellen, die auf der Tatsache basieren, dass die erdnahen Asteroiden sehr oft sehr nahe an die Planeten herankommen. Ich habe also folgende Klassen definiert:<\/p>\n<ul>\n<li>Asteroiden die mit der Venus kollidieren k\u00f6nnen<\/li>\n<li>Asteroiden die mit der Erde kollidieren k\u00f6nnen<\/li>\n<li>Asteroiden die mit dem Mars kollidideren k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ul>\n<p>So wie im obigen Beispiel das Alter die Grundlage f\u00fcr die Berechnung des Grads der Mitgliedschaft war bietet sich hier nat\u00fcrlich die Anzahl der nahen Begegnungen zwischen Asteroid und Planet als Parameter an. Ein Asteroid der beispielsweise der Erde \u00fcberhaupt nie sehr nahe kommt kann auch nicht wirklich mit der Erde kollidieren und sollte daher kein Mitglied der entsprechenden Gruppe sein. Je mehr nahe Begegnungen es allerdings gibt, desto gr\u00f6\u00dfer sollte auch der Grad der Mitglieschaft sein &#8211; denn desto gr\u00f6\u00dfer ist auch die M\u00f6glichkeit einer Kollision!<\/p>\n<p>Ich habe also die Bahnen aller bekannten erdnahen Asteroiden f\u00fcr eine halbe Million Jahre simuliert und nachgesehen, wieviel nahe Begegnungen es zwischen Asteroiden und Planeten im Durchschnitt gibt. Aus dieser Verteilung l\u00e4sst sich dann die entsprechende Mitgliedschaftsfunktion berechnen.<\/p>\n<p>Mit diesen Mitgliedschaftsfunktionen k\u00f6nnen die Asteroiden nun klassifiziert werden und jedem Objekt kann der Grad der Mitgliedschaft zu den verschiedenen Gruppen zugewiesen werden. Die Ergebnisse kann man sich <a href=\"https:\/\/celestialmechanics.eu\/neas\">hier<\/a> ansehen (die Gruppen die ich hier beschrieben habe heissen dort G2, G3 und G4). <\/p>\n<p>Was f\u00e4ngt man nun mit diesen Fuzzy-Gruppen an? Da hat man jetzt viele M\u00f6glichkeiten &#8211; eine davon sind sogenannte &#8222;Alpha-Cuts&#8220;. Ein Alpha-Cut ist eine Teilmenge einer Fuzzy-Menge. Man definiert einen bestimmten Grad der Mitgliedschaft (&#8222;alpha&#8220;) und nimmt aus einer Fuzzy-Menge alle Objekte heraus, deren Grad der Mitgliedschaft gr\u00f6\u00dfer als dieser Wert ist. Ich kann zum Beispiel die Gruppe der <i>Asteroiden die mit der Erde kollidieren k\u00f6nnen<\/i> nehmen und alle Asteroiden heraussuchen, deren Grad der Mitgliedschaft gr\u00f6\u00dfer als 0,9 ist &#8211; all diejenigen Objekte die besonders &#8222;stark&#8220; zu dieser Gruppe geh\u00f6ren. Diese Asteroiden haben also eine gemeinsame Haupteigenschaft &#8211; aber alle haben ja auch noch einen bestimmten Grad der Mitgliedschaft zu den anderen Gruppen! Diese Zusammenh\u00e4nge kann man nun analysieren und bekommt dann zum Beispiel so eine Grafik:<\/p>\n<p><\/p>\n<form mt:asset-id=\"2934\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\" contenteditable=\"false\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/i-4156097a3c263264c4009538e74043d4-neasres.jpg\" alt=\"i-4156097a3c263264c4009538e74043d4-neasres.jpg\" \/><\/form>\n<p><\/p>\n<p>Die drei Ellipsen repr\u00e4sentieren drei Alpha-Cuts in denen jeweils alle Asteroiden versammelt sind, die mit einem Grad der Mitgliedschaft gr\u00f6\u00dfer als 0,9 zu den drei Fuzzy-Gruppen geh\u00f6ren. Nun kann es aber vorkommen, dass ein Asteroid zu zwei oder auch drei verschiedenen Alpha-Cuts geh\u00f6rt. Die Pfeile zeigen also an, wieviel Asteroiden der einen Gruppe jeweils auch zur anderen Gruppe geh\u00f6ren. Man sieht hier deutlich, dass die Gruppe der Asteroiden die mit der Erde kollidieren k\u00f6nnen hier dominiert. Sie hat nicht nur die meisten Mitglieder; auch Asteroiden aus den anderen Alpha-Cuts geh\u00f6ren wesentlich \u00f6fter zu dieser Gruppe als umgekehrt.<\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><br \/><\/font><\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><b>Kollisionen mit der Erde<\/b><\/font><\/p>\n<p>Was kann man daraus schlie\u00dfen? Nun, erstmal, dass es m\u00f6glich ist quantitative Aussagen \u00fcber die Langzeitdynamik von Gruppen von erdnahen Asteroiden zu machen &#8211; das urspr\u00fcngliche Problem ist also gel\u00f6st!<\/p>\n<p>Dieses Beispiel zeigt aber auch sch\u00f6n, dass die Erde tats\u00e4chlich die dominierende Rolle bei den erdnahen Asteroiden spielt. Das mag nun vielleicht wenig \u00fcberraschend klingen &#8211; aber wenn man die durchschnittlichen Kollisionswahrscheinlichkeiten der erdnahen Asteroiden f\u00fcr lange Zeitr\u00e4ume mit den Planeten berechnet, dann besteht eine gr\u00f6\u00dfere Wahrscheinlichkeit dass ein Objekt mit der Venus kollidiert als f\u00fcr eine Kollision mit der Erde! (Warum das so ist \u00fcberlasse ich den Leserinnen und Lesern als Hausaufgabe \ud83d\ude09 Es ist aber nicht schwer zu verstehen; man kann ohne viel Mathematik sogar das zu erwartende Verh\u00e4ltnis der Kollisionswahrscheinlichkeiten vorhersagen). Verwendet man aber stattdessen Fuzzy-Logik dann ber\u00fccksichtigt man nicht nur die &#8222;prim\u00e4ren&#8220; Eigenschaften der Asteroiden sondern auch die &#8222;sekund\u00e4ren&#8220;. Ein Asteroid der sehr oft sehr nahe an die Venus herankommt hat nat\u00fcrlich eine hohe Chance mit ihr zu kollidieren. Genauso kann es aber auch sein, dass eine dieser nahen Begegnungen den Asteroid auf eine ganz andere Bahn wirft und er pl\u00f6tzlich nahe an die Erde (oder den Mars) kommt. Die Fuzzy-Logik ber\u00fccksichtigt das und man kommt damit zu dem Ergebnis das ich oben beschrieben habe: f\u00fcr lange Zeitr\u00e4ume ist es f\u00fcr einen durchschnittlichen NEA am wahrscheinlichsten, dass er mit der Erde kollidiert und nicht mit einem der anderen Planeten.<\/p>\n<p>Wer mehr \u00fcber die ganze Thematik erfahren will, der kann das dann hoffentlich bald in meinem Artikel in <i>Celestial Mechanics and Dynamical Astronomy<\/i> nachlesen (wenn die Gutachter ihr OK gegeben haben). Ganz interessierten kann ich aber auch gerne direkt Informationen zukommen lassen &#8211; einfach ein Mail an mich schreiben!<\/p>\n<p>Die Sache ist damit nat\u00fcrlich auch noch nicht abgeschlossen. Das war eigentlich erst der erste Schritt f\u00fcr eine umfassende und detaillierte &#8222;unscharfe&#8220; Beschreibung erdnaher Asteroiden. Neben den nahen Begegnungen gibt es noch weitere relevante Eigenschaften die in entsprechenden Fuzzy-Gruppen beschrieben werden m\u00fcssen. Fast jeden Tag werden neue erdnahe Asteroide entdeckt deren Daten zur Verfeinerung der Mitgliedschaftsfunktionen verwendet sollten. Es gibt also noch genug Arbeit &#8211; und wenn mir das Bloggen genug Zeit l\u00e4sst, dann werd ich mich darum auch k\u00fcmmern \ud83d\ude09<\/p>\n<p><font style=\"font-size: 0.8em;\"><span class=\"Z3988\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rft.jtitle=Celestial+Mechanics+and+Dynamical+Astronomy&amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1007%2Fs10569-008-9168-z&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;rft.atitle=Fuzzy+characterization+of+near-earth-asteroids&amp;rft.issn=0923-2958&amp;rft.date=2008&amp;rft.volume=104&amp;rft.issue=1-2&amp;rft.spage=93&amp;rft.epage=102&amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.springerlink.com%2Findex%2F10.1007%2Fs10569-008-9168-z&amp;rft.au=Freistetter%2C+F.&amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Astronomy%2CTheoretical+Astrophysics%2C+Celestial+Mechanics%2C+Planetary+Astronomy\">Freistetter, F. (2008). Fuzzy characterization of near-earth-asteroids <span style=\"font-style: italic;\">Celestial Mechanics and Dynamical Astronomy, 104<\/span> (1-2), 93-102 DOI: <a rev=\"review\" href=\"https:\/\/dx.doi.org\/10.1007\/s10569-008-9168-z\">10.1007\/s10569-008-9168-z<\/a><\/span><\/font><\/p>\n<hr>\n<p><u><b>\u00c4hnliche Artikel:<\/b><\/u> <a href=\"https:\/\/www.scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2008\/08\/erdnahe-asteroiden-und-das-chaos.php\">Erdnahe Asteroiden und das Chaos<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2008\/04\/chaos-im-sonnensystem.php\">Chaos im Sonnensystem<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2008\/04\/kein-weltuntergang-in-28-jahren.php\">(Kein) Weltuntergang in 28 Jahren<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2008\/06\/tunguska-riesenkrater-und-die-asteroidenabwehr.php\">Tunguska, Riesenkrater und die Asteroidenabwehr<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2008\/07\/ein-traktorstrahl-zur-asteroidenabwehr.php\">Ein Traktorstrahl zur Asteroidenabwehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern habe ich \u00fcber die Probleme geschrieben, die auftreten wenn man die Eigenschaften der chaotischen erdnahen Asteroiden untersuchen. 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