{"id":27161,"date":"2008-04-23T21:45:38","date_gmt":"2008-04-23T19:45:38","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2008\/04\/23\/endlich-osterreich-wird-esomitglied\/"},"modified":"2025-05-14T17:23:42","modified_gmt":"2025-05-14T15:23:42","slug":"endlich-osterreich-wird-esomitglied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2008\/04\/23\/endlich-osterreich-wird-esomitglied\/","title":{"rendered":"Endlich: \u00d6sterreich wird ESO-Mitglied!"},"content":{"rendered":"<p>Endlich! Nach jahrzehntelangen Bem\u00fchungen wird \u00d6sterreich endlich ESO-Mitglied! F\u00fcr die astronomische Forschung eines kleines Landes wie \u00d6sterreich das von ziemlicher Bedeutung. Das Very Large Telescope (VLT) der Europ\u00e4ischen S\u00fcdsternwarte ist immer noch das gr\u00f6\u00dfte Teleskop der Welt &#8211; und nun haben auch \u00f6sterreichische Forscher erleichterten Zugang dazu!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<form contenteditable=\"false\" mt:asset-id=\"953\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\"><\/form>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><br \/><b>Was ist die ESO?<\/b><\/font><\/p>\n<p>Die <i>Europ\u00e4ische S\u00fcdsternwarte (European Southern Observatory &#8211; ESO)<\/i> wurde 1962 gegr\u00fcndet um auch den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern Beobachtungen auf der s\u00fcdlichen Hemisph\u00e4re zu erm\u00f6glichen. 1969 wurde das erste Observatorium auf dem <i>Cerro La Silla<\/i> er\u00f6ffnet. Dieses Gebiet in der chilenischen Atacama-W\u00fcste geh\u00f6rt zu den trockensten Gebieten auf der Erde und ist weit entfernt von gr\u00f6\u00dferen Ansiedlungen. Ideales Gebiet f\u00fcr eine Sternwarte also. Sp\u00e4ter kamen noch 2 weitere Observatorien auf dem <i>Cerro Paranal<\/i> und in<i> Llano de Chajnantor<\/i> (ebenfalls beide in Chile) dazu. Die Ger\u00e4te, die den Astronomen in den ESO-Observatorien zur Verf\u00fcgung stehen geh\u00f6ren zu den besten der Welt. <\/p>\n<form contenteditable=\"false\" mt:asset-id=\"953\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/i-ee4b181802535a7795c4504862bdd7d4-vlt1.jpg\" alt=\"i-ee4b181802535a7795c4504862bdd7d4-vlt1.jpg\" \/><\/form>\n<p>Am bekanntesten ist das <i>Very Large Telescope<\/i> (VLT).<\/p>\n<form contenteditable=\"false\" mt:asset-id=\"953\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\"><\/form>\n<p> Das VLT (Bild rechts) ging 1998 am Cerro Paranal in Betrieb und besteht aus vier Einzelteleskopen deren Spiegel 8m durchmessen. Diese Spiegel k\u00f6nnen f\u00fcr interferometrische Messungen zusammen geschaltet werden und bilden dann das derzeit gr\u00f6\u00dfte Teleskop weltweit. Eines dieser Teleskope ist mit einer adaptiven Optik ausgestattet, die die Luftunruhen automatisch ausgleicht und so enorm scharfe Bilder erm\u00f6glicht. Zusammen mit der dort ebenfalls installierten Infrarotkamera (CONICA) ist es seit einigen Jahren m\u00f6glich Bilder mit einer besseren Aufl\u00f6sung als die des <i>Hubble-Weltraumteleskop<\/i>s zu gewinnen. <\/p>\n<p>Die Sternwarte in La Silla beherbergt etwa 20 verschiedene Teleskope (von denen viele allerdings mittlerweile stillgelegt sind). Das gr\u00f6\u00dfte davon ist ein 3.6m Teleskop das seit 1976 in Betrieb ist. Dieses Teleskop ist auch mit HARPS (High Accuracy Radial velocity<br \/>\nPlanet Searcher) ausgestattet. Mit diesem Ger\u00e4t lassen sich die Schwingungen und Schwankungen eines Sterns extrem genau vermessen und so z.B. extrasolare Planeten finden.<br \/>F\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre plant die ESO den Bau des <i>Extremly Large Telescopes<\/i> (ELT) das einen (aus vielen kleinen Teilen zusammengesetzten) Hauptspiegel mit einem Durchmesser von 42 m (!) haben soll. <\/p>\n<p>In Observatorien der ESO findet sich also hochmoderne Technik; dort findet die Spitzenforschung statt und dort werden regelm\u00e4\u00dfig bedeutende Entdeckungen gemacht. Benutzen d\u00fcrfen diese Instrumente allerdings nur Forscher aus L\u00e4ndern, die Mitglied der ESO sind. Astronomen aus anderen L\u00e4ndern haben zwar unter Umst\u00e4nden auch die M\u00f6glichkeit, dort zu beobachten &#8211; Mitgliedsl\u00e4nder werden aber vorrangig beurteilt. Gegr\u00fcndet wurde die ESO&nbsp; von Belgien, Deutschland, Frankreich, Holland und Schweden. Sp\u00e4ter traten dann noch D\u00e4nemark (1967), Schweiz (1981), Italien (1982), Portugal (2000), Gro\u00dfbritannien (2002), Finnland (2004), Spanien (2006) und Tschechien (2007) bei. \u00d6sterreich hat schon seit Jahrzehnten an einem Beitritt gearbeitet &#8211; und es jetzt endlich geschafft!<\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><b>\u00d6sterreichs Weg in die ESO<\/b><\/font><\/p>\n<p>Schon Anfang der 80er Jahre haben \u00f6sterreichische Astronomen sich f\u00fcr einen ESO Beitritt ausgesprochen. Die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen scheiterten allerdings &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; an der Ablehnung durch das Finanzministerium. Nat\u00fcrlich ist ein Beitritt zur ESO nicht umsonst. Unterhaltung und Organisation der Sternwarten und des ESO Personals kosten eine Menge Geld. Und Neu-Mitglieder zahlen ausserdem noch eine &#8222;Abl\u00f6se&#8220; f\u00fcr die bisher get\u00e4tigten Investitionen. Verglichen mit anderen Ausgaben des Staats kommt ein ESO Beitritt allerdings relativ billig: \u00d6sterreich zahlt nur 3 Millionen Euro Mitgliedsgeb\u00fchr pro Jahr und 24 Millionen Euro als Abl\u00f6se.<br \/>Die \u00f6sterreichischen Finanzminister jedenfalls fanden das immer noch zu hoch und lehnten einen Beitritt ab. 1986 wurden die Bem\u00fchungen wieder verst\u00e4rkt um an der neuen &#8222;\u00c4ra&#8220; teilzuhaben die mit der Fertigstellung des VLT beginnen w\u00fcrde &#8211; aber wieder wurde ein Beitritt seitens des Finanzministers abgelehnt. Im Februar 1990 allerdings nahm der damalige Wissenschaftsminister Erhard Busek zumindest schon einmal offizielle Kontakte zur ESO auf. Es wurde verhandelt und diskutiert, alles lief gut und ein Beitritt war zum greifen nahe &#8211; bis im September 1991 der Finanzminister wieder alles stoppte: wegen der Budgetkonsolidierung st\u00fcnde kein Geld mehr f\u00fcr einen Beitritt zur Verf\u00fcgung. Erst 1995 wurden wieder konkretere Gespr\u00e4che zwischen der ESO und dem Wissenschaftsministerium gef\u00fchrt. Nach den Nationalratswahlen, die im selben Jahr stattfinden wurde allerdings wieder ein Sparkurs verk\u00fcndet und die Gespr\u00e4che gestoppt. In der Zwischenzeit wurde die &#8222;Reform&#8220; der Astronomie in \u00d6sterreich abgeschlossen: Astronomie war als Vollstudium nur mehr in Wien m\u00f6glich; an den beiden anderen Standorten &#8211; Graz und Innsbruck &#8211; wurde Astronomie mit der Physik zusammengelegt. Diese Konzentration der Astronomie in Wien war eine der zentralen Forderungen die das Wissenschaftsministerium f\u00fcr einen ESO Beitritt voraussetzte. Seit 1999 wurde deswegen seitens der Astronomen wieder verst\u00e4rkt auf eine Aufnahme der Gespr\u00e4che gedr\u00e4ngt. 2000 wurde eine <font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"><font size=\"-1\"><i>&#8222;Interuniversit\u00e4re Arbeitsgruppe zur Vorbereitung<br \/>\nder \u00f6sterreichischen ESO-Mitgliedschaft&#8220;<\/i> gegr\u00fcndet, 2001 wurde der<a href=\"https:\/\/www.rat-fte.at\/\"> <\/a><\/font><\/font><a href=\"https:\/\/www.rat-fte.at\/\"><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"><font size=\"-1\">Rat f\u00fcr Forschung und Technologie<\/font><\/font><\/a><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"><font size=\"-1\"><a href=\"https:\/\/www.rat-fte.at\/\">entwicklung<\/a> (RFT) vom Ministerium damit beauftragt, die Finanzierung des Beitritts zu pr\u00fcfen. Der Rat empfahl 2003 die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen; eine <a href=\"https:\/\/www.rat-fte.at\/files\/studie_mitgliedschaften.pdf\">Studie<\/a> im Jahr 2004 stellte fest, dass ein ESO Beitritt als <i>&#8222;<\/i><\/font><i>a<\/i><\/font><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"><font size=\"-1\"><i>ls au\u00dfenpolitische Notwendigkeit angesehen<br \/>\nwerden kann&#8220;<\/i> und&nbsp;<\/font><\/font><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"><font size=\"-1\">das <i>&#8222;<\/i><\/font><\/font><i><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"><font size=\"-1\">den \u00f6sterreichischen<br \/>\nAstronomInnen die Nutzung einer entsprechenden Infrastruktur erm\u00f6glicht<br \/>\nwerden muss.&#8220;. <\/font><\/font><\/i><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"><font size=\"-1\">Auch 2005 gab es Empfehlungen des Forschungsrates, endlich wieder Verhandlungen aufzunehmen. Das geschah 2007 und &#8211; \u00dcberraschung &#8211; das Ministerium kommt zu dem Schlu\u00df <\/font><\/font><i>&#8222;dass wir unter diesen Bedingungen nicht beitreten<br \/>\nwerden&#8220;, <\/i>weil die Beitrittskosten<i>, &#8222;vom heutigen Standpunkt aus den<br \/>\nNutzen \u00fcbersteigen&#8220;<\/i>.<font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"> Eine Delegation der ESO hat aber das Ministerium sp\u00e4ter&nbsp; trotzdem noch besucht und weitere Gespr\u00e4che gef\u00fchrt &#8211; und jetzt, endlich, nach bald 30 Jahren kam man zu einer Einigung! \u00d6sterreich wird das 14. Mitglied der ESO werden. Morgen (am 24.4.2008) werden der ESO Generaldirektor <\/font><i>Tim de Zeeuw<\/i> und die Pr\u00e4sidentin der <a href=\"https:\/\/www.oegaa.at\/\">\u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Astronomie und Astrophysik<\/a>, <i>Sabine Schindler<\/i>, die Details des Beitritts bekannt geben. <\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><b>Was bedeutet das f\u00fcr die Forschung in \u00d6sterreich?<br \/><\/b><\/font><br \/>\u00d6sterreich hat jetzt endlich vorrangigen Zugang zu den modernsten astronomischen Instrumenten. Das ist f\u00fcr die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der astronomischen Forschung nicht unwichtig. Ein kleines Land wie \u00d6sterreich kann sich selbst den Bau von gr\u00f6\u00dferen Teleskopen nicht leisten &#8211; eine Kooperation mit anderen L\u00e4ndern ist also unerl\u00e4sslich (und die geografischen\/klimatischen Bedingungen in \u00d6sterreich sind auch nicht unbedingt das, was man sich f\u00fcr astronomische Beobachtungen w\u00fcnscht). \u00d6sterreich ist nun auch von Anfang an die Entwicklung neuer Projekte (z.B. ELT) eingebunden.<br \/>&nbsp;<br \/>Die \u00f6sterreichischen Astronomen und Astronominnen sind nat\u00fcrlich enorm froh, dass es endlich geklappt hat. Ich habe heute ein paar von ihnen gefragt, was der ESO Beitritt f\u00fcr ihre spezielle Arbeit bedeutet<br \/>. <br \/><a href=\"https:\/\/www.univie.ac.at\/tops\/team\/\"><i>Victoria Antoci <\/i><\/a>arbeitet auf dem Gebiet der Asteroseismologie. Sie misst die Schwingungen eines Sterns und kann daraus R\u00fcckschl\u00fcsse auf seine Eigenschaften ziehen: <i>&#8222;Wir brauchen daf\u00fcr sehr genaue Messungen. Das w\u00e4re z.B. mit HARPS m\u00f6glich. Wir haben schon zweimal Beobachtungszeit beantragt, wurden aber abgelehnt. Jetzt werden wir einen neuen Antrag stellen.&#8220;<\/p>\n<p><\/i><a href=\"ttp:\/\/www.univie.ac.at\/dasa\/\"><i>Martin Netopil<\/i><\/a> besch\u00e4ftigt sich mit Sternen die chemische Auff\u00e4lligkeiten zeigen (sg. chemisch pekuliare Sterne). Auch dazu ben\u00f6tigt man gro\u00dfe, moderne Teleskope und die ESO bietet hier beste Voraussetzungen: <i>&#8222;Obwohl ich<br \/>\nschon des \u00f6fteren mit ESO Teleskopen beobachtet habe, geschah dies<br \/>\nmeistens als &#8222;Trittbrettfahrer&#8220;. Zus\u00e4tzlich stand immer die Frage im<br \/>\nRaum, wie der Beobachtungsaufenthalt finanziert werden kann. Mit dem ESO<br \/>\nBeitritt sind beide Probleme gel\u00f6st.&#8220; <\/i><\/p>\n<p>Mit der ESO bekommen die Wissenschaftler in \u00d6sterreich nun nicht nur Zugang zu besseren Instrumenten &#8211; auch die Astronomie an sich wurde enorm gest\u00e4rkt. Langfristig w\u00e4re ein ESO Beitritt unumg\u00e4nglich gewesen &#8211; es sei den <font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"><font size=\"-1\">\u00d6sterreich w\u00fcrde <i>&#8222;auf eine international wettbewerbsf\u00e4hige Forschung<br \/>\nim Bereich Astronomie verzichten&#8220;<\/i> wie die oben zitierte Studie des RFT es formuliert hat. Ich als Astronom und \u00d6sterreicher freue mich daher ganz besonders, dass die astronomische Forschung in \u00d6sterreich durch den ESO Beitritt nun auch f\u00fcr die Zukunft gut abgesichert ist!<\/font><\/p>\n<p><font style=\"font-size: 1.25em;\"><b>Weiterf\u00fchrende Links und Infos:<\/b><\/font><\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<ul>\n<li><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\">Die <a href=\"https:\/\/www.oegaa.at\/eso\/\">\u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Astronomie und Astrophysik<\/a> hat einen detaillierten \u00dcberblick \u00fcber die lange Geschichte des \u00f6sterreichischen ESO Beitritts.<\/font><\/li>\n<li><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"><a href=\"https:\/\/www.kosmologs.de\/kosmo\/blog\/promotion-mit-interferenzen\/allgemein\/2008-04-21\/von-james-bond-bis-cen-a\">Leonard Burtscher von den Kosmologs<\/a> ist im Moment gerade am VLT und bloggt live von seinen Beobachtungen und seiner Arbeit.<\/font><\/li>\n<li><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\">Bilder und Infos im \u00dcberfluss gibt es auf der <a href=\"https:\/\/www.eso.org\/public\/\">Homepage der ESO<\/a><\/font><\/li>\n<li><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\">dort findet sich auch alles \u00fcber das geplante <a href=\"https:\/\/www.eso.org\/public\/astronomy\/projects\/e-elt.html\">Extremly Large Telescope<\/a><\/font><\/li>\n<\/ul>\n<p><font face=\"Arial,Helvetica,Verdana\"><font size=\"-1\"><\/font><\/font> <\/p>\n<div><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/flattr.com\/thing\/148295\/Endlich-Osterreich-wird-ESO-Mitglied\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/api.flattr.com\/button\/flattr-badge-large.png\" alt=\"Flattr this\" title=\"Flattr this\" border=\"0\" \/><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/810bcbb4da1c4cb7bf614a030dbec6c0\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich! Nach jahrzehntelangen Bem\u00fchungen wird \u00d6sterreich endlich ESO-Mitglied! F\u00fcr die astronomische Forschung eines kleines Landes wie \u00d6sterreich das von ziemlicher Bedeutung. Das Very Large Telescope (VLT) der Europ\u00e4ischen S\u00fcdsternwarte ist immer noch das gr\u00f6\u00dfte Teleskop der Welt &#8211; und nun haben auch \u00f6sterreichische Forscher erleichterten Zugang dazu!<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":420,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,3],"tags":[18,317,459,460],"class_list":["post-27161","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-naturwissenschaften","category-politik","tag-astronomie","tag-eso","tag-oesterreich","tag-vlt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27161","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27161"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27161\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27162,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27161\/revisions\/27162"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27161"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27161"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27161"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}