{"id":26664,"date":"2021-11-29T13:55:30","date_gmt":"2021-11-29T12:55:30","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2021\/11\/29\/ein-mauersegler-und-eine-sehr-sexistische-alien-pandemie-die-buchempfehlungen-vom-november-2021\/"},"modified":"2025-05-14T17:15:57","modified_gmt":"2025-05-14T15:15:57","slug":"ein-mauersegler-und-eine-sehr-sexistische-alien-pandemie-die-buchempfehlungen-vom-november-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2021\/11\/29\/ein-mauersegler-und-eine-sehr-sexistische-alien-pandemie-die-buchempfehlungen-vom-november-2021\/","title":{"rendered":"Ein Mauersegler und eine sehr sexistische Alien-Pandemie: Die Buchempfehlungen vom November 2021"},"content":{"rendered":"<p>So. Wir haben November. In \u00d6sterreich ist mittlerweile Lockdown Nummer 4 an der Reihe (oder 5, wenn man in Ost\u00f6sterreich  wohnt, so wie ich oder 3, wenn man in Theatern arbeitet, so wie ich und die B\u00fchnen zwischen Nr. 2 und Nr 3. gar nicht erst aufgesperrt haben). Und in Deutschland wird es auch bald so weit sein. So oder so ist die Zeit passend f\u00fcr ein wenig Lekt\u00fcre und Eskapismus. Und daf\u00fcr habe ich wie jeden Monat ein paar Empfehlungen.<\/p>\n<p><b>Der Mauersegler<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3xFYtof\">&#8222;Der Mauersegler&#8220;<\/a> ist das dritte Buch von <i>Jasmin Schreiber<\/i>. Ihren ersten Roman <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2021\/01\/30\/umgehen-mit-dem-tod-parallelerden-und-das-historische-multiversum-die-buchempfehlungen-vom-januar-2021\/\">&#8222;Mariannengraben&#8220; habe ich Anfang des Jahres schon sehr empfohlen<\/a> und ihr <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2021\/04\/28\/trauer-tod-ein-hamster-galaxienhaufen-und-astronominnen-die-buchempfehlungen-vom-april-2021\/\">hervorragendes Sachbuch &#8222;Abschied von Hermine&#8220; \u00fcber den Tod<\/a> im April allen sehr ans Herz gelegt. Jetzt geht es um Buch Nummer drei und den zweiten Roman von Jasmin Schreiber: &#8222;Der Mauersegler&#8220; hat mir bis jetzt am besten gefallen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/mauersegler.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/mauersegler.jpg\" alt=\"\" width=\"1613\" height=\"2560\" class=\"aligncenter size-full wp-image-34636\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen und bin immer noch sehr begeistert davon. So wie in den ersten beiden B\u00fcchern spielt auch hier der Tod eine wichtige Rolle. Eigentlich aber geht es um ein viel umfassenderes Thema: Den Umgang mit Verlust, die Reaktion auf das eigene Versagen, die Angst vor der eigenen Schuld und vor allem die Vers\u00f6hnung mit dem Leben. Spoilerfreie Romanrezensionen sind nicht meine Spezialit\u00e4t, deswegen nur kurz das grundlegende Setup. Es geht um Prometheus, der wirklich so hei\u00dft und Arzt ist. Er forscht an einer Therapie gegen Krebs (weswegen durchaus auch ein wenig Wissenschaft im Buch zu finden ist) und ist f\u00fcr den Tod seines besten Freundes verantwortlich. Das Buch handelt von der Flucht vor der eigenen Verantwortung die in einem obskuren Haus in D\u00e4nemark endet, das von ebenso obskuren Menschen bewohnt wird. Und die sorgen f\u00fcr den typischen Humor den man in den B\u00fcchern von Jasmin Schreiber findet. Tod und Schuld m\u00f6gen auf den ersten Blick nicht gut zu Humor passen. Tun sie aber, weil alle drei Teil des Lebens sind und ich habe selten ein so &#8211; im wahrsten Sinne &#8211; lebendiges Buch gelesen wie &#8222;Der Mauersegler&#8220;. Und am Ende stellt sich auch hier wieder das Gef\u00fchl ein, dass ich bis jetzt immer am Ende der B\u00fccher von Jasmin Schreiber hatte: Obwohl man gerade einen ganzen Roman (ein Sachbuch) \u00fcber ein schweres und tragisches Thema gelesen hat f\u00fchlt sich man ein klein wenig mehr mit der Welt vers\u00f6hnt als vorher. Und solche B\u00fccher kann man immer brauchen!<\/p>\n<p><b>Alien-Parasiten<\/b><\/p>\n<p>Das Buch <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3FWatVx\">&#8222;Die Invasion&#8220;<\/a> (im Original: <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3I0ilXX\">&#8222;The Puppet Masters&#8220;<\/a>) von <i>Robert Heinlein<\/i> ist ein sehr zeitgem\u00e4\u00dfes Buch. Und es ist ein absolut veraltetes Buch. Erschienen ist es 1951; die erste deutsche \u00dcbersetzung gab es 1957 unter dem dramatischen Titel <i>&#8222;Weltraummollusken erobern die Erde&#8220;<\/i>. Das fasst auch die Handlung recht gut zusammen: Sam, Agent einer namenlosen Regierungsorganisation in einer (aus damaligen Sicht) zuk\u00fcnftigen USA muss eine Alien-Invasion untersuchen. Es sind aber keine kleinen gr\u00fcnen M\u00e4nnchen, die die Erde besuchen. Sondern quallenartige Parasiten, die sich an einem Menschen festsaugen und von da an kontrollieren. Ihr Ziel: M\u00f6glichst viele Menschen befallen und die Kontrolle \u00fcber den Planeten erlangen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/heinlein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/heinlein.jpg\" alt=\"\" width=\"757\" height=\"1200\" class=\"aligncenter size-full wp-image-34635\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zeitgem\u00e4\u00df ist es deswegen, weil die Beschreibung des Kampfes gegen die Invasion immer wieder an die Realit\u00e4t der Covid-19-Pandemie erinnert. Die Politik will zuerst nicht glauben, dass es hier ein Problem gibt und verweigert sich ausreichend radikalen Ma\u00dfnahmen. Um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob ein Mensch befallen ist oder nicht bleibt nur die M\u00f6glichkeit, Kleidung so gut wie komplett zu verbieten und selbstverst\u00e4ndlich gibt es auch in Heinleins Welt immer wieder Leute, die diese Ma\u00dfnahmen nicht einhalten wollen. Und so wie wir uns heute mit Menschen herum\u00e4rgern m\u00fcssen, die die Corona-Pandemie leugnen, muss das auch Agent Sam angesichts der Alien-Invasion mit entsprechenden Leugnern tun. Heinleins Buch ist klassische &#8222;Das Ding aus einer anderen Welt&#8220;-Science-Fiction aus dem <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Golden_Age_of_Science_Fiction\">Golden Age<\/a>. Geschichten dieser Art hat man mittlerweile zwar oft gelesen; Heinleins Version ist aber dennoch spannend und hat viele sehr originelle Ideen.<\/p>\n<p>Wer das Buch lesen m\u00f6chte sollte aber definitiv ber\u00fccksichtigen, dass &#8222;Die Invasion&#8220; aus dem Jahr 1951 stammt. Denn das merkt man auf jeder Seite: Ich habe schon lange kein so sexistisches Buch mehr gelesen und es f\u00e4llt einem schwer zu glauben, dass so etwas damals als &#8222;normal&#8220; durchgegangen ist. Ja, es kommen auch Frauen im Buch vor. Sogar in einer Hauptrolle: Mary ist, so wie Sam, eine Agentin und Teil des Kampfs gegen die Invasion. Und auch wenn Heinlein sie stellenweise durchaus als gef\u00e4hrliche K\u00e4mpferin beschreibt, hat sie nichts zu melden, sobald M\u00e4nner anwesend sind. Dann ist sie ausschlie\u00dflich ein sexy K\u00f6rper, der zuerst begehrt, dann sofort geheiratet (oder so wie im Buch beschrieben eher zur Heirat gen\u00f6tigt werden muss) und danach ins Bett geschafft werden muss. Dazwischen darf sie besch\u00fctzt und bevormundet werden; muss sich unterordnen, die Hausfrau spielen und sich ab und zu auch mal h\u00fcbsch machen. Vielleicht muss ich wieder mal ein paar andere Science-Fiction-B\u00fccher aus dieser \u00c4ra lesen um zu sehen, ob die alle so sind oder Heinlein hier ganz besonders tief in die frauenfeindliche Schublade gegriffen hat. Nat\u00fcrlich ist es immer kritisch ein Buch nicht im Kontext seiner Entstehungszeit zu betrachten. Aber wir haben eben nun mal nicht mehr 1951 und wenn man &#8222;Die Invasion&#8220; <i>heute<\/i> liest, dann kann man nicht anders als sich mit dieser absurden und abwertenden Darstellung weiblicher Figuren zu besch\u00e4ftigen. Die Zeit ist seitdem nicht stehen geblieben und nach der Lekt\u00fcre von Heinleins Buch ist man da auch sehr froh dar\u00fcber&#8230;<\/p>\n<p><b>Was ich sonst noch gelesen habe:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Im <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2021\/09\/29\/eine-anomalie-und-die-ewigkeit-der-sterne-die-buchempfehlungen-vom-september-2021\/\">September<\/a> und <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2021\/10\/30\/wie-man-einen-stern-baut-die-englische-sprache-und-die-klimakrise-die-buchempfehlungen-vom-oktober-2021\/\">Oktober<\/a> habe ich die B\u00fccher <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3ASP0ea\">&#8222;Forty Signs of Rain&#8220;<\/a> und <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3Cqrjuz\">&#8222;Fifty Degrees Below&#8220;<\/a> von Kim Stanley Robinson empfehlen. In der <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3nyvVsa\">&#8222;Science in the capital&#8220;-Reihe<\/a> fehlt jetzt noch der dritte Teil und der hei\u00dft <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3cXnFgr\">&#8222;Sixty Days and Counting&#8220;<\/a>. Es geht immer noch um das, um das es auch in den ersten beiden B\u00e4nden geht: Wissenschaft, Politik und Klimawandel. Die schon etwas \u00e4ltere Buchreihe von Robinson ist eine erstaunlich ausf\u00fchrliche Bearbeitung dieses Themenkomplexes in Romanform. Dort wo andere B\u00fccher dieser Art eine von der Klimakrise dystopisch gewordene Welt beschreiben in der die Wissenschaft nur noch auftaucht, um eine Wundermaschine zu erfinden die den Rest der \u00dcberlebenden ins All und zu einer neuen Welt bringt oder anderweitig alles in Ordnung bringt, hat Robinson sich einer hyper-realistische Darstellung verschrieben. Die K\u00e4mpferinnen und K\u00e4mpfer gegen die Krise arbeiten in der National Science Foundation und bearbeiten Forschungsantr\u00e4ge. Sie arbeiten in Biotechfirmen und entwickeln genetische Algorithmen um Organismen besser zu verstehen. Sie sind Teil der Administration eines US-Pr\u00e4sidenten. Und k\u00f6nnen nicht einfach per flammender Rede die Rest der freien Welt auf den Kampf gegen die Krise einschw\u00f6ren, wie das vielleicht zu Beginn des letzten Drittels eines einschl\u00e4gigen Kinofilms der Fall w\u00e4re. Sondern m\u00fcssen echte Forschung absolvieren, die eben so lange dauert, wie Forschung dauert. Sie m\u00fcssen politische \u00dcberzeugungsarbeit leisten, Antr\u00e4ge schreiben, Gesetze schreiben und durchbringen, und so weiter. Das mag alles sehr trocken klingen &#8211; aber Robinson schafft es nicht nur, diese realistischen Prozesse sehr packend in eine Romanhandlung einzubinden, sondern durchsetzt sie auch mit ausreichend vielen anderen Handlungsstr\u00e4ngen, die seine Trilogie zu einem wirklich einzigartigen Werk der Climate Fiction machen.<\/li>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/gerste.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/gerste.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"991\" class=\"aligncenter size-full wp-image-34634\" \/><\/a><\/p>\n<li>Man k\u00f6nnte ja langsam die Lust verlieren, sich mit B\u00fcchern zum Thema Seuchen und Krankheiten zu besch\u00e4ftigen. Bevor man das tut, sollte man aber noch <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3D2PSgC\">&#8222;Wie Krankheiten Geschichte machen: Von der Antike bis heute&#8220;<\/a> von <i>Ronald Gerste<\/i> lesen. Der Arzt und Historiker hat eine genau das aufgeschrieben, was der Titel des Buches verspricht. Im 19. Jahrhundert etwa war <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_III._(Deutsches_Reich) \">Friedrich III<\/a> nur 99 Tage lang deutscher Kaiser. Danach starb er an Kehlkopfkrebs und wenn das nicht so gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte der liberale Herrscher vielleicht die Grundlage f\u00fcr ein ganz anderes Deutschland gelegt als man in den folgenden Jahrzehnten erleben konnte. Gerste vermischt Biografie, historische Medizin und kontrafaktische Geschichte auf unterhaltsame und sehr informative Art und Weise. Der Tod von Gustav II bei der Schlacht von L\u00fctzen, der drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg und Kurzsichtigkeit f\u00fchren zu <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Taylor_(Okulist)\">John Tayler<\/a>, dessen &#8222;augen\u00e4rztliche&#8220; Behandlung den Tod von Beethoven und H\u00e4ndel mindestens beschleunigt hat. Es geht um die Gicht, um die Pocken und die Geschichte des Impfens; um Heinrich Heine und die Syphilis und noch viel mehr; einmal quer durch die bekannte (und unbekannte) Geschichte. Ich habe mich bei der Besch\u00e4ftigung mit Krankheit und Tod schon lange nicht mehr so gut am\u00fcsiert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das war der November. Wer noch ein paar sch\u00f6ne Buchempfehlungen f\u00fcr Weihnachten hat (oder einfach nur so): Immer her damit!<\/p>\n<p><i><span style=\"font-size: xx-small;\">Die Links zu den B\u00fccher sind Amazon-Affiliate-Links. Beim Anklicken werden keine pers\u00f6nlichen Daten \u00fcbertragen.<\/span><\/i><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/958c8f36768d4d349725b99afa94d5eb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So. Wir haben November. 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