{"id":26561,"date":"2021-10-29T06:00:28","date_gmt":"2021-10-29T04:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2021\/10\/29\/sternengeschichten-folge-466-die-astronomischen-nachrichten\/"},"modified":"2025-05-14T17:03:15","modified_gmt":"2025-05-14T15:03:15","slug":"sternengeschichten-folge-466-die-astronomischen-nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2021\/10\/29\/sternengeschichten-folge-466-die-astronomischen-nachrichten\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 466: Die &#8222;Astronomischen Nachrichten&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo-150x150.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12938\" \/><\/a><i>Das ist die Transkription einer Folge meines <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.org\">Sternengeschichten-Podcasts<\/a>. Die Folge gibt es auch als <a href=\"https:\/\/cdn.podigee.com\/media\/podcast_7374_sternengeschichten_episode_569600_sternengeschichten_folge_466_die_astronomischen_nachrichten.mp3?v=1634802482\">MP3-Download<\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/j4cItCFOusA\">YouTube-Video<\/a>.<\/i> Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei <b><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a><\/b>.<\/p>\n<p><b>Mehr Informationen: [<a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/feed\/mp3 \">Podcast-Feed<\/a>][<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/sternengeschichten\/id583344780\">iTunes<\/a>][<a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">Facebook<\/a>] [<a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">Twitter<\/a>]<\/i><\/b><\/p>\n<p>Wer den Podcast finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann das hier tun: Mit <a href=\"https:\/\/www.paypal.me\/florianfreistetter\">PayPal<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.patreon.com\/sternengeschichten\">Patreon<\/a> oder <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/sternengeschichten\">Steady<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">\u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len.<\/span><br \/>\n<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/466-sternengeschichten-folge-466-die-astronomischen-nachrichten\/embed?context=external&#038;token=5-5-CiG4bQ3ux2zomJqxEg\"><\/script><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\n<strong>Sternengeschichten Folge 466: Die &#8222;Astronomischen Nachrichten&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Heute geht es um Astronomische Nachrichten. Gut, um die geht es hier eigentlich immer &#8211; in dem Fall sind es aber sehr spezielle Astronomische Nachrichten. N\u00e4mlich die Fachzeitschrift f\u00fcr Astronomie, die genau diesen Namen tr\u00e4gt. Und die \u00e4lteste noch existierende astronomische Fachzeitschrift der Welt ist.<\/p>\n<p>Die Sache mit den Fachzeitschriften ist spannender als sie klingt. Und ist vor allem fundamental f\u00fcr den Fortschritt der Wissenschaft. Es n\u00fctzt ja nichts, wenn irgendwer irgendwo irgendetwas herausfindet. Man muss den Rest der Welt dann ja auch dar\u00fcber informieren. Oder zumindest alle die, die sich mit der gleichen Art der Forschung besch\u00e4ftigen. Heute ist das kein Problem; im Zweifelsfall schreibt man eben einfach ne Nachricht auf Twitter, Facebook oder Instagram. Aber fr\u00fcher war das anders. <\/p>\n<p>In den allermeisten F\u00e4llen hat die Kommunikation zwischen Wissenschaftler*innen direkt stattgefunden. Soll hei\u00dfen: Wer was rausgefunden hat, hat allen denen, die dar\u00fcber Bescheid wissen sollen, einen Brief geschrieben. Und dann hat sich die Entdeckung herumgesprochen, bis alle davon gewusst haben. Fr\u00fcher gab es ja auch noch nicht so viele Forscherinnen und Forscher wie heute; da war das noch praktikabel. Aber man kann nicht alles einfach per Brief mitteilen, ganz besonders nicht in der Astronomie. Hier gibt es eine lange Tradition sogenannter &#8222;Astronomischer Jahrb\u00fccher&#8220;. Da steht drin, was im aktuellen Jahr am Himmel so abgeht. Wann die Planeten wo zu finden sind, wann Sonne und Mond auf und untergehen, ob es Sonnen- oder Mondfinsternisse gibt, und so weiter. <\/p>\n<p>Sowas war wichtig f\u00fcr alle, die den Himmel beobachten wollten. Und es ist viel Arbeit, so ein Tabellenwerk zu erstellen. Das kann man dann nicht einfach per Brief in der Welt verschicken. Deswegen sind solche Jahrb\u00fccher schon im Mittelalter und der fr\u00fchen Neuzeit als echte B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht worden und weil man jedes Jahr ein neues Buch braucht, kann man das durchaus als eine Art periodisch erscheinende Fachzeitschrift verstehen.<\/p>\n<p>Bis zu den Zeitschriften im modernen Sinn war es aber noch ein weiter Weg, den ich hier nat\u00fcrlich nicht in aller historischer Vollst\u00e4ndigkeit darstellen kann. Als \u00e4lteste Fachzeitschrift der Welt gilt das &#8222;Journal des s\u00e7avans&#8220;, dessen erste Ausgabe am 5. Januar 1665 erschienen ist. Kurz danach, am 6. M\u00e4rz 1665 erschien Ausgabe Nummer 1 der &#8222;Philosophical Transactions of the Royal Society&#8220;. Beide erscheinen auch heute noch; die Philosophical Transactions ver\u00f6ffentlichen so wie damals vor allem die Ergebnisse naturwissenschaflicher Forschung, das Journal des scavans hat seinen Schwerpunkt im 19. Jahrhundert von der Naturwissenschaft in Richtung Literatur und Geisteswissenschaft verlagert. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/29222-1665_phil_trans_vol_i_title.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/29222-1665_phil_trans_vol_i_title.png\" alt=\"\" width=\"1504\" height=\"2240\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5736\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zu Beginn waren diese Zeitschriften aber noch ein wenig anders als wir das heute gewohnt sind. Das erkennt man auch am Namen der &#8222;Philosophical Transactions&#8220; ganz gut. Die &#8222;Royal Society&#8220; ist eine der \u00e4ltesten Gemeinschaften von Forscherinnen und Forscher. Man hat sie 1660 gegr\u00fcndet, um sich &#8211; simpel gesagt &#8211; regelm\u00e4\u00dfig treffen, plaudern und gemeinsam zu experimentieren zu k\u00f6nnen. Wer von irgendwem einen interessanten Brief bekommen hat, hat den auf diesen Treffen vorgelesen; dann wurde gemeinsam dar\u00fcber diskutiert, und so weiter. Die &#8222;Philosophical Transactions&#8220; haben quasi als Sitzungsprotokolle dieser Treffen begonnen und so kunterbunt ist auch der Inhalt der fr\u00fchen Ausgabe. Ein kurzer Artikel berichtet von einem Experiment, das irgendwer gemacht hat, ein anderer erz\u00e4hlt, was er von irgendwem geh\u00f6rt hat, der gerade von einer Reise aus Afrika zur\u00fcck gekommen ist; jemand hat ein Buch gelesen und berichtet davon, und so weiter. Ein wenig so, wie man sich heute vielleicht in einem Internetforum oder einer Whats-App-Gruppe austauscht.<\/p>\n<p>Aber im Laufe der Zeit hat sich daraus eine echte Fachzeitschrift entwickelt, wo Forscherinnen und Forscher gezielt ihre Ergebnisse zur Ver\u00f6ffentlichung einreichen. Und nat\u00fcrlich sind jede Menge mehr Zeitschriften entstanden. F\u00fcr unterschiedliche Disziplinen und auch in unterschiedlichen L\u00e4nder. Heute ist ziemlich egal, wo auf der Welt irgendeine Forschungsarbeit erscheint. Im Internet findet man alles. Damals hatte man aber nur die Fachzeitschriften als Informationsquelle und auch nur die, die man in die Finger bekam. Irgendeine Publikation, die nur in den USA erscheint war f\u00fcr Leute in Deutschland zum Beispiel eher unpraktisch. Wenn die doch irgendwann mal den Weg \u00fcber den Atlantik geschafft hat, war der Inhalt schon mehr als veraltet. <\/p>\n<p>Genau deswegen hat sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch die wissenschaftliche Gemeinschaft im deutschsprachigen Raum ein wenig beschwert, dass es hier keine Fachzeitschrift gab, die sich speziell und aktuell mit Astronomie und Mathematik besch\u00e4ftigt. Man hat sich ein wenig abgeh\u00e4ngt gef\u00fchlt, schlecht informiert und die Verbreitung von Nachrichten \u00fcber Wissenschaft war m\u00fchsam.<br \/>\nZur Hilfe kam Friedrich VI. Der war damals K\u00f6nig von D\u00e4nemark und Norwegen und Herzog von Schleswig und Holstein. Und erkl\u00e4rte sich bereit, eine astronomische Fachzeitschrift zu finanzieren. Herausgeber sollte der Astronom Heinrich Christian Schumacher werden. Die beiden kannten sich; Schumachers Vater war ein d\u00e4nischer Beamter und Diplomat und hat dem K\u00f6nig seinen Sohn schon vorgestellt, als er noch ein Kind war. Heinrich Christian Schumacher jedenfalls studierte zuerst Rechtswissenschaft, dann aber auch Astronomie und Mathematik. Er hat unter anderem beim ber\u00fchmten Carl Friedrich Gau\u00df gelernt und wurde 1810 Astronomie-Professor in Kopenhagen. Von der k\u00f6niglichen D\u00e4nischen Akademie der Wissenschaft hat er den Auftrag erhalten, Holstein ordentlich zu vermessen und zu kartografieren und eine Sternwarte in Altona hat er ebenfalls gegr\u00fcndet. Und wer sich jetzt wundert: Altona, heute ein Stadtteil von Hamburg war, ebenso wie Holstein, damals d\u00e4nisch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_34414\" aria-describedby=\"caption-attachment-34414\" style=\"width: 314px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Heinrich_Christian_Schumacher_von_Otto_Speckter_1853.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Heinrich_Christian_Schumacher_von_Otto_Speckter_1853.jpg\" alt=\"\" width=\"314\" height=\"376\" class=\"size-full wp-image-34414\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-34414\" class=\"wp-caption-text\">Heinrich Christian Schumacher (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Heinrich_Christian_Schumacher,_von_Otto_Speckter_1853.jpg\">Bild: gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Jedenfalls hat sich Schumacher bereit erkl\u00e4rt, die neue Fachzeitschrift zu organisieren. 1821 schickte er einen Rundbrief in die Welt der Astronomie. Darin erkl\u00e4rte er, dass er plant &#8222;ein Mittel zur schnellen Verbreitung einzelner Beobachtungen und k\u00fcrzerer Nachrichten&#8220;, sowie ein &#8222;Depot f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Arbeiten&#8220; zu organisieren. Sobald genug zusammen ist, wird alles zu einem Heft zusammengefasst, gedruckt und versandt. Und immer 24 Hefte sollen zu einem Buch gebunden werden. Im September 1821 konnte Schumacher das erste Heft dieser &#8222;Astronomischen Nachrichten&#8220; verschicken. Man kann sich den Inhalt auch heute noch <a href=\"https:\/\/books.google.at\/books?id=rVM_AAAAcAAJ&#038;printsec=frontcover&#038;hl=de&#038;source=gbs_ge_summary_r&#038;cad=0#v=onepage&#038;q&#038;f=false\">online ansehen<\/a>. Es beginnt mit dem Text &#8222;Einige Nachrichten \u00fcber die Sternwarte in Jena&#8220; von Johann Friedrich Posselt, der das erst knapp 10 Jahre zuvor errichtete Observatorium vorstellt und auch gleich ein paar Beobachtungsergebnisse pr\u00e4sentiert. Es folgt ein Brief von Friedrich Bernhard Gottfried Nicolai, Astronom in Mannheim, der seine Daten von Mond- und Sternbeobachtungen mitteilt. Ein Herr Professor Ritter B\u00fcrg erz\u00e4hlt von seiner Reise nach Klagenfurt, wo er eine ringf\u00f6rmige Sonnenfinsternis gesehen hat und am Ende folgen ein paar Kurznachrichten aus England und dem Rest der Welt. Den spannendesten Titel in Ausgabe Nummer 1 der Astronomischen Nachrichten hat aber mit Sicherheit der Text des Astronomen Wilhelm Olbers: &#8222;Rettung eines Astronomen von einem ihm angeschuldigten schweren Verbrechen&#8220;. <\/p>\n<p>Es geht allerdings nicht um Mord und Totschlag und das hier wird auch kein True-Crime-Podcast. Aus heutige Sicht ist schwer verst\u00e4ndlich, was Olbers damals wollte. Sein Artikel geht davon aus, dass sowieso alle wissen, worum es geht, was damals vermutlich auch so war. Anscheinend gab es Streit um Kometenbeobachtungen, die der niederl\u00e4ndische Astronom Nicolaas Struyck und der Franzose Alexandre Guy Pingr\u00e9 gemacht haben und von denen behauptet wurde, sie seien nur erfunden beziehungsweise abgeschrieben. Olbers wollte nun klarmachen, dass der Franzose tats\u00e4chlich ein fieser Verbrecher sein; Struyck aber v\u00f6llig unschuldig. <\/p>\n<p>So oder so. Die zweite Ausgabe erschien schon im Oktober 1821 und danach ging es immer weiter. Schon bald gab es auch die ersten Artikel von Wissenschafts-Promis der damaligen Zeit; von Carl Friedrich Gau\u00df oder Friedrich Wilhelm Bessel. Die Astronomischen Nachrichten wurden enorm erfolgreich, im Jahr 1823 waren die ersten 24 Hefte erschienen und zu Band 1 zusammengefasst. Schumacher konnte noch Band 31 herausgeben, dann starb er im Jahr 1850. Der n\u00e4chste Herausgeber war Adolph Cornelius Peterson, ein d\u00e4nischer Astronom, der diese Arbeit mit Peter Andreas Hansen bis 1854 erledigte. Die Herausgeber wechselten im Laufe der Zeit, aber die Astronomischen Nachrichten blieben bestehen. Bis 1990 erschienen dort Beitr\u00e4ge sowohl in Deutsch als auch in Englisch, danach orientiere man sich an der internationalen Community und ver\u00f6ffentlichte nur noch englischsprachige Fachartikel. Ab Band 326, der 2005 erschien, \u00e4nderte man dann auch den Namen. Die Astronomischen Nachrichten wurden offiziell zu den &#8222;Astronomical Notes&#8220;, die im Untertitel aber immer noch den alten Namen aus dem Jahr 1821 tragen. <\/p>\n<figure id=\"attachment_34415\" aria-describedby=\"caption-attachment-34415\" style=\"width: 2483px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/ASNA_v342_i6_Cover_page.original-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/ASNA_v342_i6_Cover_page.original-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2483\" height=\"3261\" class=\"size-full wp-image-34415\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-34415\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/www.aip.de\/en\/news\/astronomical-notes-turn-200\/\">Bild: Wiley-VCH<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Ich mag Band 330, Ausgabe 5 aus dem Jahr 2009 besonders gern. Dort habe ich selbst n\u00e4mlich einen Fachartikel in den Astronomischen Nachrichten ver\u00f6ffentlicht. Er handelt von der Bewegung extrasolarer Planeten des Sterns TrES-2 und in zwei weiteren Artikeln dieser Ausgabe bin ich als Ko-Autor bei der Beobachtung des Kometen 17P\/Holmes und zwei Sternhaufen beteiligt gewesen. Es mag heute bedeutendere Fachzeitschriften geben als die Astronomischen Nachrichten. Aber sie ist von allen die \u00e4lteste die es noch gibt und es ist sch\u00f6n, einen kleinen Teil zu dieser mehr als 200 Jahren Tradition der astronomischen Ver\u00f6ffentlichung beigetragen zu haben. Irgendwann wird es diese Zeitschrift vermutlich nicht mehr geben; im Zeitalter des Internets gibt es andere und komfortablere Methoden, Facharbeiten zu ver\u00f6ffentlichen als in speziellen und aufwendig zu erstellenden Zeitschriften. Aber auch wenn die Astronomischen Nachrichten und die anderen Journale irgendwann verschwunden sein sollten: Es wird auf jeden Fall weiter astronomische Nachrichten geben und Menschen, die sie h\u00f6ren wollen!<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/5af544e72db64709a3ea34a1f010c1df\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Transkription einer Folge meines Sternengeschichten-Podcasts. Die Folge gibt es auch als MP3-Download und YouTube-Video. Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei Spotify. Mehr Informationen: [Podcast-Feed][iTunes][Bitlove][Facebook] [Twitter] Wer den Podcast finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann das hier tun: Mit PayPal, Patreon oder Steady. \u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len. 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