{"id":26547,"date":"2021-10-15T06:00:49","date_gmt":"2021-10-15T04:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2021\/10\/15\/sternengeschichten-folge-464-biosignaturen-auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben\/"},"modified":"2025-05-14T17:03:03","modified_gmt":"2025-05-14T15:03:03","slug":"sternengeschichten-folge-464-biosignaturen-auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2021\/10\/15\/sternengeschichten-folge-464-biosignaturen-auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 464: Biosignaturen: Auf der Suche nach au\u00dferirdischem Leben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo-150x150.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12938\" \/><\/a><i>Das ist die Transkription einer Folge meines <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.org\">Sternengeschichten-Podcasts<\/a>. Die Folge gibt es auch als <a href=\"https:\/\/cdn.podigee.com\/media\/podcast_7374_sternengeschichten_episode_564087_sternengeschichten_folge_464_biosignaturen_auf_der_suche_nach_ausserirdischem_leb.mp3?v=1634135199\">MP3-Download<\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Y0qm1u4TWxY\">YouTube-Video<\/a>.<\/i> Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei <b><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a><\/b>.<\/p>\n<p><b>Mehr Informationen: [<a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/feed\/mp3 \">Podcast-Feed<\/a>][<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/sternengeschichten\/id583344780\">iTunes<\/a>][<a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">Facebook<\/a>] [<a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">Twitter<\/a>]<\/i><\/b><\/p>\n<p>Wer den Podcast finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann das hier tun: Mit <a href=\"https:\/\/www.paypal.me\/florianfreistetter\">PayPal<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.patreon.com\/sternengeschichten\">Patreon<\/a> oder <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/sternengeschichten\">Steady<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">\u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len.<\/span><br \/>\n<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/464-sternengeschichten-folge-464-biosignaturen-auf-der-suche-nach-ausserirdischem-leben\/embed?context=external&#038;token=5Ckkwjck5bwdX4heTU5H-Q\"><\/script><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\n<strong>Sternengeschichten Folge 464: Biosignaturen: Auf der Suche nach au\u00dferirdischem Leben<\/strong><\/p>\n<p>In der heutigen Folge der Sterngeschichten geht es um die Suche nach au\u00dferirdischem Leben. Und weil das so dramatisch und nach Science Fiction klingt, fangen wir mit ein paar ern\u00fcchternden Bemerkungen an. Es geht NICHT um UFOs, es geht auch nicht um irgendwelche Alien-St\u00e4dte auf anderen Planeten. Es geht um nichts von dem, was man sich meistens vorstellt, wenn man an &#8222;au\u00dferirdisches Leben&#8220; denkt. Denn da stellt man sich &#8211; gepr\u00e4gt durch Jahrzehnte von Science-Fiction-Filmen, Serien und B\u00fccher &#8211; ja fast zwangsl\u00e4ufig irgendwelche intelligten Wesen vor.<\/p>\n<p>Das tun wir aber jetzt nicht. Wir bleiben bei &#8222;Leben&#8220;. Und das kann alles sein. Wir Menschen halten uns ja f\u00fcr ziemlich wichtig und haben oft das Gef\u00fchl, wir sind die wichtigsten Lebensformen auf der Erde. Und je nachdem wie man das betrachtet sind wir das auch manchmal. Aber wir sind nicht die einzigen Lebensformen hier und wir sind auch nicht die zahlreichsten. Vom Weltall aus sieht man uns nicht; h\u00f6chstens die Lichter unserer St\u00e4dte in der Nacht und auch nur, wenn man ausreichend nahe an der Erde ist. Was man sieht sind Pflanzen; die f\u00fcr die gr\u00fcne F\u00e4rbung der Kontinente verantwortlich sind. Man sieht die gr\u00fcnen Algen in den Ozeanen und es gibt noch unz\u00e4hlige andere Mikroorganismen die man weder hier unten noch vom Weltall aus sehen kann. Die aber trotzdem einen enorm gro\u00dfen Einfluss auf unseren Planeten haben und DIESEN Einfluss kann man tats\u00e4chlich auch nachweisen, selbst wenn sich die Mikroorganismen auf einem anderen Himmelsk\u00f6rper befinden sollten.<\/p>\n<p>Wenn ich im folgenden also von au\u00dferirdischem Leben spreche, dann meine ich diese Art von Leben. Keine Aliens mit fliegenden Autos, Laserschwertern und komischen Ohren. Sondern Pflanzen, Bakterien, gr\u00fcnen Schleim in irgendeinem Ozean. Das mag nicht so aufregend klingen wie das, was wir aus der Science Fiction kennen. Aber im Gegensatz zu den Aliens dort haben wir eine echte Chance, das &#8222;langweilige&#8220; au\u00dferirdische Leben auch tats\u00e4chlich zu entdecken, wenn es da sein sollte.<\/p>\n<p>Das mag \u00fcberraschend klingen. Eine hell leuchtende Alienstadt auf einem anderen Planeten ist doch viel besser zu sehen als irgendwelche au\u00dferirdische Bakterien? Ja, aber nur wenn man diesem Planeten sehr, sehr nahe ist. Und das sind wir den meisten Planeten nicht. Auf den Himmelsk\u00f6rpern in unserem Sonnensystem ist das anders, aber da wissen wir ja mittlerweile sehr gut, dass da keine Alienst\u00e4dte rumstehen, die wir bisher \u00fcbersehen haben. Bei den Mikroorganismen sieht es vielleicht anders aus, aber ich will vorerst mal \u00fcber die Planeten anderer Stern reden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/aliencat2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/aliencat2.jpg\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"443\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15347\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von denen haben wir mittlerweile ein paar tausend entdeckt. Wir wissen, dass Planeten im Weltall so h\u00e4ufig sind wie Sterne; h\u00e4ufiger sogar. Es gibt sie \u00fcberall &#8211; aber sie sind schwer zu sehen. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen haben wir all diese Planeten nur indirekt entdeckt. Wir wissen, dass sie da sind, weil sie mit ihrer Schwerkraft den Stern ein wenig zum Wackeln bringen. Oder ein klein wenig des Sternenlichts verdecken, wenn sie von uns aus gesehen gerade in der Sichtlinie stehen. Und da wir Sterne sehr gut beobachten k\u00f6nnen, k\u00f6nnen wir diese indirekten Effekte nachweisen und so auf die Existenz der Planeten schlie\u00dfen. Planeten, die selbst aber deutlich weniger gut sichtbar sind als die Sterne. Das liegt nat\u00fcrlich einerseits daran, dass ein Planet im Gegensatz zu einem Stern nicht selbst leuchtet sondern nur Licht seines Sterns reflektiert. Das liegt vor allem aber daran, dass so ein Planet SEHR viel kleiner ist als ein Stern, genau so wie der Stern enorm weit entfernt und alles Licht, dass er reflektiert noch dazu vom viel helleren Licht des Sterns \u00fcberstrahlt wird.<\/p>\n<p>Es ist also nicht leicht, einen Planeten eines anderen Sterns direkt zu sehen. Und dort, wo es funktioniert, sieht man auch nicht viel. Definitiv keine Alien-St\u00e4dte. Man sieht gar nichts, au\u00dfer einem Lichtpunkt. Daran wird sich auch in absehbarer Zukunft nichts \u00e4ndern. Die kleinen und fernen Planeten anderer Sterne werden Lichtpunkte bleiben. Auch mit viel gr\u00f6\u00dferen Teleskopen werden wir sie nicht scharf genug sehen k\u00f6nnen, um dort Details der Oberfl\u00e4che erkennen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Das ist aber auch gar nicht n\u00f6tig. Wir in der Astronomie sind schlau \ud83d\ude09 Uns reicht auch ein Lichtpunkt! Denn wenn wir Licht in unsere Messinstrumente kriegen, das von einem Planeten reflektiert worden ist, k\u00f6nnen wir damit jede Menge tolle Dinge anstellen. Zum Beispiel Spektroskopie betreiben. Davon habe ich ja schon \u00f6fter mal erz\u00e4hlt. Wir spalten das Licht in seine Bestandteile auf; wir schauen also zum Beispiel, wie viel rotes Licht reflektiert wird, wie viel blaues Licht, wie viel gr\u00fcnes Licht, und so weiter. Und das geht nicht nur mit den sichtbaren Farben, sondern auch denen, die unsere Augen nicht sehen k\u00f6nnen. Infrarotlicht oder Ultraviolettlicht zum Beispiel.<\/p>\n<p>Wenn wir sowas mit dem Licht machen, dass die Erde von der Sonne ins All reflektiert &#8211; und wir haben das schon gemacht &#8211; dann kann man interessante Sachen sehen. Wir sehen, dass die Erde weniger rotes und blaues Licht reflektiert, als von der Sonne gekommen ist. Daf\u00fcr aber viel gr\u00fcnes Licht. Irgendwas muss mit dem Licht also passieren, w\u00e4hrend es von der Erde reflektiert wird und dieses etwas ist in unserem Fall das Leben! Auf der Erde leben Pflanzen. Und die betreiben Fotosynthese. Das hei\u00dft, sie nutzen die Energie des Sonnenlichts um es in ihren Zellen in chemische Energie umzuwandeln. Die Pflanzen haben aber Vorlieben; sie nutzen nicht alle Farben des Lichts gleich gerne. Bzw. ist es den Pflanzen an sich egal, sie machen halt das, was man biochemisch mit den f\u00fcr die Fotosynthese zust\u00e4ndigen Molek\u00fclen wie dem Chlorophyll gemacht werden kann. Und mit gr\u00fcnem Licht kann das Chlorphyll eben nicht so viel anfangen &#8211; genau deswegen nimmt die Pflanze eben das rote und das blaue Licht und absorbiert einen Teil davon f\u00fcr die Fotosynthese, reflektiert aber das gr\u00fcne Licht relativ ungenutzt. Was eigentlich nur eine andere Art ist zu sagen, dass Pflanzen gr\u00fcn sind. <\/p>\n<p>Wenn auf der Erde nur ein einsamer Grashalm herumstehen w\u00fcrde, dann h\u00e4tte das nat\u00fcrlich keine gro\u00dfe Auswirkung auf das, was man vom All aus sehen kann. Aber weil bei uns sehr, sehr viele Pflanzen herumstehen, sehen wir in Summe doch einen Effekt. Im von der Erde reflektierten Licht ist weniger Blau und Rot, als man erwarten w\u00fcrde. Und wir sehen das deswegen, weil hier Pflanzen wachsen und Fotosynthese betreiben. Was wir mit Satelliten vom All aus messen k\u00f6nnen, k\u00f6nnten wir aber theoretisch auch von sehr viel weiter weg sehen. F\u00fcr diese Analyse des Lichts spielt es vorerst keine Rolle, ob wir nur einen Lichtpunkt sehen oder eine ausgedehnte Erdkugel. Das hei\u00dft: Den Effekt der Pflanzen auf das von der Erde reflektierten Lichts kann man auch von anderen Sternen aus sehen. Und damit dort nachweisen, dass hier Leben existiert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_21527\" aria-describedby=\"caption-attachment-21527\" style=\"width: 2048px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/earth_and_limb_m1199291564l_color_2stretch_mask_0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/earth_and_limb_m1199291564l_color_2stretch_mask_0.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"2048\" class=\"size-full wp-image-21527\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-21527\" class=\"wp-caption-text\">Das gr\u00fcne Zeug da unten redet mit dem Rest des Alls!<br \/><a href=\"https:\/\/www.nasa.gov\/image-feature\/goddard\/lro-earthrise-2015\">Bild: NASA\/Goddard\/Arizona State University<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Und umgekehrt hei\u00dft das: Wir k\u00f6nnen Leben auf anderen Planeten finden, wenn wir in der Lage sind, das von ihnen reflektierte Licht ausreichend genau zu analysieren. Das, was ich vorhin beschrieben habe ist ein sogenannter &#8222;Biomarker&#8220; bzw. eine &#8222;Biosignatur&#8220;. Also ein Effekt, der mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Anwesenheit von Leben zur\u00fcck zu f\u00fchren ist. Davon gibt es einige: Methan zum Beispiel. In der Atmosph\u00e4re der Erde finden wir jede Menge Methan. Ein gro\u00dfer Teil davon kommt von Lebewesen; zum Beispiel von K\u00fchen, die es wahlweise an ihrem vorderen oder hinteren Ende in die Luft entlassen. Genau genommen wird es aber nicht von den K\u00fchen selbst produziert sondern vom Stoffwechsel der Mikroorganismen die in ihren D\u00e4rmen leben. Und diese Mikroorganismen kriegen das genau so gut ohne K\u00fche hin. Methan ist ein Molek\u00fcl, dass nicht f\u00fcr lange Zeit stabil ist. Nach ein paar Jahren bis Jahrzehnten wird es von der Sonnenstrahlung in seine Bestandteile aufgespalten. Wir sehen es deswegen in den vergleichsweise gro\u00dfen Mengen in unserer Atmosph\u00e4re, weil hier jede Menge Mikroorganismen existieren, die immer wieder neues produzieren.<\/p>\n<p>Mit der Technik der Spektroskopie k\u00f6nnen wir auch nachweisen, ob sich in der Atmosph\u00e4re eines anderen Planeten Methan befindet. Das w\u00e4re ein Hinweis auf die Existenz von Leben. Allerdings kein eindeutiger Hinweis; denn es gibt auch geologische und chemische Prozesse, die ganz ohne die Anwesenheit von Leben Methan erzeugen. Auf dem Mars etwa haben wir Methan gemessen &#8211; wissen aber immer noch nicht, ob es dort von schn\u00f6der Geologie oder doch irgendwelchen im Marsboden lebenden Mikroorganismen erzeugt wird. Dazu m\u00fcssten wir genauer nachsehen, was in dem Fall hei\u00dft, dass wir dort hinfliegen und vor Ort forschen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das geht beim Mars, nicht aber bei den Planeten anderer Sterne. Dort k\u00f6nnen Biosignaturen wie die Anwesenheit von Methan immer nur Indizen sein, aber keine Beweise. Auch Sauerstoff ist ein Biomarker: Die gro\u00dfe Menge dieses Elements in der Erdatmosph\u00e4re wird durch die Lebewesen erzeugt. W\u00fcrde das Leben verschwinden, w\u00fcrde auch der Sauerstoffanteil deutlich sinken, genau so wie er erst entstanden ist, als Lebewesen darauf gekommen sind, wie sie Sauerstoff als Stoffwechselprodukt erzeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kein einzelner Biomarker kann eindeutig die Existenz von Leben nachweisen. Aber sollten wir mal einen Planeten finden, auf dem wir eine ganze Reihe unterschiedlicher Biosignaturen entdecken, w\u00e4re das schon eine ziemlich spannende und deutliche Sache. Das wird aber noch ein wenig dauern. Bis jetzt haben wir nur eine Handvoll Planeten direkt beobachtet und das waren alles Spezialf\u00e4lle wo die Planeten sehr gro\u00df, sehr hei\u00df oder sehr weit von ihrem Stern entfernt waren. Auf jeden Fall aber Planeten auf denen Leben wie wir es verstehen nicht existieren kann. &#8222;Normale&#8220; Planeten, also von der Gr\u00f6\u00dfe der Erde, in einem vern\u00fcnftigen Abstand zu ihren Stern liegen derzeit noch au\u00dferhalb der technischen Reichweite unserer Teleskope. Aber das kann und wird sich \u00e4ndern. Dann k\u00f6nnen wir mehr Planeten direkt beobachten als heute und schauen, was es da zu entdecken gibt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich basieren die Biosignaturen darauf, dass anderswo Leben existiert, dass so funktioniert wie das Leben hier auf der Erde, zumindest im Prinzip. Das muss nat\u00fcrlich nicht so sein, das wei\u00df auch die Astronomie. Aber wir wissen noch nicht genau genug, wie Leben ANDERS funktionieren kann. Wir wissen ja nicht einmal, warum das Leben auf der Erde so entstanden ist, wie es entstanden ist. Daher wissen wir auch nicht, welche Biosignaturen so ein potenzielles anderes Leben erzeugen w\u00fcrde. Und wir k\u00f6nnen nicht nach etwas suchen, von dem wir nicht wissen, wie wir es bemerken sollen, wenn wir es gefunden haben. Also m\u00fcssen wir uns zwangsl\u00e4ufig darauf beschr\u00e4nken, nach der Art von Leben zu suchen, das wir verstehen.<\/p>\n<p>Aber wenn es diese Art von Leben irgendwo da drau\u00dfen gibt, dann stehen die Chancen gut, dass wir es auch finden werden.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/baa0f1cc7db643af821d972a9fe2d536\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Transkription einer Folge meines Sternengeschichten-Podcasts. Die Folge gibt es auch als MP3-Download und YouTube-Video. Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei Spotify. 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