{"id":26175,"date":"2021-05-19T06:00:32","date_gmt":"2021-05-19T04:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2021\/05\/19\/klimaschutz-und-klimakrise-die-rolle-der-astronomie\/"},"modified":"2025-05-14T16:55:10","modified_gmt":"2025-05-14T14:55:10","slug":"klimaschutz-und-klimakrise-die-rolle-der-astronomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2021\/05\/19\/klimaschutz-und-klimakrise-die-rolle-der-astronomie\/","title":{"rendered":"Klimaschutz und Klimakrise: Die Rolle der Astronomie"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin Astronom. Und ich besch\u00e4ftige mich immer wieder mit der Klimakrise. <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2021\/05\/10\/ein-paar-zahlen-hat-corona-den-klimawandel-verlangsamt\/\">Hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2021\/04\/26\/klima-vor-acht-klimaforschung-muss-ins-fernsehen-auch-in-oesterreich\/\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2019\/10\/21\/die-neuen-klimawandel-mythen\/\">hier<\/a> zum Beispiel. Mit den Science Busters haben wir eine <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2020\/01\/13\/global-warming-party-die-neue-klimawandelshow-der-science-busters\/\">Show zum Thema<\/a> und ein <a href=\"https:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/buch\/global-warming-party\/978-3-446-26839-5\/\">aktuelles Buch<\/a>. Und ich werde mich in Zukunft noch intensiver mit der Klimakrise besch\u00e4ftigen &#8211; weil es meiner Meinung nach kaum ein wichtigeres Thema gibt, mit dem man sich besch\u00e4ftigen kann.<\/p>\n<p>Aber bin ich als Astronom \u00fcberhaupt geeignet daf\u00fcr? M\u00fcsste ich daf\u00fcr nicht Klimaforscher sein? Nat\u00fcrlich sollte man ein ausreichend gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis der Klimaforschung haben, wenn man das Klima und die Klimakrise <i>erforschen<\/i> will. Das machen die Klimaforscherinnen und Klimaforscher aber ja hervorragend. Wenn es darum geht, die Ergebnisse dieser Forschung zu vermitteln und zu erkl\u00e4ren, dann sollte man sich nat\u00fcrlich auch auskennen. Aber man muss nicht zwingend selbst die Forschung durchgef\u00fchrt haben, die man vermitteln m\u00f6chte. Als Astronom habe ich ein grundlegendes Verst\u00e4ndnis der Naturwissenschaft; ich habe auch Ahnung davon, wie Sterne, Strahlung und Planeten funktionieren. Aber bei der &#8222;Rolle der Astronomie&#8220; die ich im Titel dieses Beitrags erw\u00e4hnt habe, geht es mir eigentlich um etwas anderes.<\/p>\n<figure id=\"attachment_29973\" aria-describedby=\"caption-attachment-29973\" style=\"width: 2400px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/earthrise2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/earthrise2.jpg\" alt=\"\" width=\"2400\" height=\"2400\" class=\"size-full wp-image-29973\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-29973\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:NASA-Apollo8-Dec24-Earthrise.jpg\">Bild: NASA\/W. Anders, gemeinfrei<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Astronomie hat uns zwei Dinge gezeigt, die f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung der Klimakrise relevant sind. Durch die Beobachtung der Erde aus dem Weltall haben wir erst so richtig erkannt, <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2019\/06\/05\/earthrise-der-erste-aufgang-der-erde-ueber-dem-mond\/\">wie au\u00dfergew\u00f6hnlich<\/a> <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2012\/02\/05\/die-entstehung-der-blue-marble\/\">unser Planet<\/a> ist. Die Entstehung der Umweltbewegung ist &#8211; nicht komplett aber durchaus zum Teil &#8211; auf die Bilder zur\u00fcck zu f\u00fchren, die aus dem Weltall gemacht sind. Und die Erdbeobachtung an sich ist ein unverzichtbarer Bestandteil, wenn man das Ausma\u00df des menschlichen Einflusses auf die Erde verstehen will. Die Astronomie hat uns aber auch gezeigt, wie einzigartig die Erde ist! Alle andere Planeten in unserem Sonnensystem sind lebensfeindliche Himmelsk\u00f6rper. Alle Planeten anderer Sterne die wir in den letzten 25 Jahren entdeckt haben, sind nicht geeignet, um Leben zu beherbergen. Und selbst wenn wir so eine &#8222;zweite Erde&#8220; irgendwann finden sollten, wir sie unvorstellbar weit entfernt sein. Der Slogan der Klimaschutzbewegung &#8222;Es gibt keinen Planet B&#8220; ist mehr als nur ein Slogan. Es ist eine wissenschaftliche Tatsache: Wir haben nur die Erde um darauf zu leben. &#8222;Auswandern&#8220; ist keine Option. <\/p>\n<p>Oder, um es <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2019\/08\/09\/sternengeschichten-folge-350-pale-blue-dot\/\">mit den Worten von Carl Sagan<\/a> zu sagen: <\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/422836397\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Dieses Video stammt von der Initiave <a href=\"https:\/\/astronomersforplanet.earth\/\">&#8222;Astronomers for Planet Earth&#8220;<\/a>. Dort hat man sich angesichts der oben aufgef\u00fchrten Punkte zwei gro\u00dfe Ziele gesetzt: 1) Die \u00d6ffentlichkeit mit Informationen zur Bew\u00e4ltigung der Klimakrise zu versorgen. Und 2) Astronominnen und Astronomen mit entsprechenden Mitteln zu versorgen, die Klimakrise zu bek\u00e4mpfen. Denn auch das ist eine Tatsache: Wissenschaft ist nicht unbedingt klimafreundlich. Der Betrieb von Teleskopen braucht Energie. Die Reisen zu Konferenzen brauchen Energie. Der Betrieb einer Forschungseinrichtung; die ganzen Computer die dort laufen, usw: All das braucht Energie, die klimafreundlich produziert werden sollte, aber noch nicht produziert wird. All das braucht Energie, die vielleicht gar nicht gebraucht werden w\u00fcrde, wenn man sich Gedanken dar\u00fcber macht, was wirklich notwendig ist und was nicht. Wie gro\u00df der CO2-Fu\u00dfabdruck der Astronomie ist, wurde auch schon <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41550-020-1203-3\">wissenschaftlich<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41550-020-1207-z\">erforscht<\/a>: Durch die wissenschaftliche Arbeit haben Astronominnen und Astronomen einen weit \u00fcber dem Durchschnitt (und weit \u00fcber dem f\u00fcr effektiven Klimaschutz sinnvollen) Aussto\u00df an Treibhausgasen. Das ist nat\u00fcrlich kein Alleinstellungsmerkmal der Astronomie; das gilt f\u00fcr andere Wissenschaften genau so und noch mehr f\u00fcr alle anderen menschlichen T\u00e4tigkeiten. Aber es gilt eben AUCH f\u00fcr die Astronomie und deswegen ist es nur gerechtfertigt, wenn man das auch anerkennt und entsprechend handelt.<\/p>\n<p>Das ist das Ziel von &#8222;Astronomers for Planet Earth&#8220;, die deswegen auch einen <a href=\"https:\/\/astronomersforplanet.earth\/open-letter\">offenen Brief<\/a> geschrieben hat, den ich hier in einer deutschen Version ver\u00f6ffentliche:<\/p>\n<p><b>Ein offener Brief<\/b><br \/>\n<i>an astronomische Abteilungen, Institute und Vereinigungen<\/i><\/p>\n<p>Wir, Astronom*innen, Astrophysiker*innen und globale B\u00fcrger*innen, erkennen die Dringlichkeit der Klimakrise und unseren Einfluss darauf. Wir erkennen au\u00dferdem, dass wir die M\u00f6glichkeit haben, unser gegenw\u00e4rtiges Verhalten zu \u00e4ndern. Wir rufen astronomische Institutionen auf der ganzen Welt dazu auf, bei Klimaschutzma\u00dfnahmen mit gutem Beispiel voran zu gehen: Durch Nachhaltigkeit als vorrangiges Ziel, durch das Setzen von Ma\u00dfnahmen um die Kohlenstoffemissionen zu verringern und durch die Kommunikation dieser Aktivit\u00e4ten sowohl an ihre eigenen Mitglieder als auch an die \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>Umfangreiche wissenschaftliche Beweise zeigen eindeutig, dass ein Klimanotstand herrscht, der rasches Handeln erfordert [1,2]. Sowohl das Pariser Abkommen [3] und der UN Emissions Gap Report von 2020 [4], machen deutlich, dass ein Stopp der globalen Erw\u00e4rmung und der Ozeanversauerung notwendig ist. Dieses Ziel kann nur durch eine sofortige und andauernde Verringerung der globalen Treibhausemissionen erreicht werden. Ansonsten werden wir uns nichht nur einer durch ein Massensterben ausgel\u00f6sten Biodiversit\u00e4tskrise stellen m\u00fcssen, sondern auch eine humanit\u00e4ren Krise, die durch die immer lebensfeindlicher werdenden Bedingungen auf der Erde verursacht wird [5]. Mit unserer derzeitigen Rate an Emissionen werden wir diese Katastrophe nicht verhindern k\u00f6nnen [1] &#8211; trotz der Einschr\u00e4nkungen durch die Covid-Pandemie [6].<\/p>\n<p>Astronom*innen ben\u00f6tigen fossilen Brennstoffe f\u00fcr Berechnungen am Computer, den Betrieb von Teleskopen und Reisen. Unsere Arbeitsmethoden erzeugen einen gro\u00dfen CO2-Fu\u00dfabdruck [7]. Die Klimakrise bedroht die Beobachtungsbedingungen f\u00fcr erdgebundene Teleskope. Wenn die Zukunft der Astronomie sicher gestellt werden soll, dann m\u00fcssen wir die stattfindende Umweltkrise und unsere Rolle bei ihrer Verursachung anerkennen [8, 9, 10, 11]. Wir haben die Kraft, unser Verhalten zu \u00e4ndern, Bewusstsein daf\u00fcr zu schaffen und und zusammen nach L\u00f6sungen zu suchen.<\/p>\n<p>Als Teil der wissenschaftlichen Gemeinschaft stehen wir hinter der wissenschaftlichen Evidenz, die den menschengemachten Klimawandel belegt. Wir anerkennen den Einfluss der astronomischen Forschung auf das Klima und umgekehrt und wir verpflichten uns zu einer schnellen Dekarbonisierung unseres Forschungsfeldes. Wie akzeptieren die Verantwortung die mit der uns anvertrauten Rolle im Bildungssystem und der Gesellschaft einhergeht und nutzen sie, um Bewusstsein f\u00fcr die Einzigartigkeit und Verletzlichkeit unseres Heimatplaneten zu schaffen. Wir haben nicht mehr die Zeit, um kleine, stufenweise Ver\u00e4nderungen unserer Arbeitsmethoden durchzuf\u00fchren. Die Umweltvertr\u00e4glichkeit muss in unserer gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen astronomischen Arbeit ebenso ein zentraler Bestandteil sein wie in unserem Leben.<\/p>\n<p>Deswegen rufen wir auf:<\/p>\n<ul>\n<li>Astronomische Abteilungen, Institute und Vereinigungen auf der ganzen Welt sollen ihre Arbeit nachhaltig gestalten.<\/li>\n<li>Astronomische Gesellschaften und Verb\u00e4nde sollen Umweltvertr\u00e4glichkeit als vorrangiges Ziel in ihre Statuten aufnehmen.<\/li>\n<li>Diese Ver\u00e4nderungen sollen innerhalb und au\u00dferhalb der Astronomie so weit wie m\u00f6glich kommuniziert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Klimakrise reicht \u00fcber Landesgrenzen und die die Grenzen einzelner Gemeinschaften. Wir bitten die astronomische Gemeinschaft dringend, gemeinsam zu handeln und als Vorbild zu wirken. Die Zeit zu handeln ist jetzt. Es gibt keinen Planet B.<\/p>\n<p>Unterzeichnet:<\/p>\n<p>Astronom*innen f\u00fcr den Planeten Erde<\/p>\n<p><i><span style=\"font-size: xx-small;\"><br \/>\n[1] IPCC, 2018: Global Warming of 1.5\u00b0C. An IPCC Special Report on the impacts of global warming of 1.5\u00b0C above pre-industrial levels and related global greenhouse gas emission pathways, in the context of strengthening the global response to the threat of climate change, sustainable development, and efforts to eradicate poverty [Masson-Delmotte, V., P. Zhai, H.-O. P\u00f6rtner, D. Roberts, J. Skea, P.R. Shukla, A. Pirani, W. Moufouma-Okia, C. P\u00e9an, R. Pidcock, S. Connors, J.B.R. Matthews, Y. Chen, X. Zhou, M.I. Gomis, E. Lonnoy, T. Maycock, M. Tignor, and T. Waterfield (eds.)]. In Press.<br \/>\n[2] Lenton, T.M., Rockstr\u00f6m, J., Gaffney, O., et al. Climate tipping points &#8211; Too risky to bet against. Nature 575, 592-595 (2019)<br \/>\n[3] Adoption of the Paris Agreement. Paris, 2015. United Nations Framework Convention on Climate Change. Available from <a href=\"https:\/\/unfccc.int\/resource\/docs\/2015\/cop21\/eng\/l09r01.pdf\">https:\/\/unfccc.int\/resource\/docs\/2015\/cop21\/eng\/l09r01.pdf<\/a><br \/>\n[4] United Nations Environment Programme (2020). Emissions Gap Report 2020. Nairobi. Available from <a href=\"https:\/\/www.unep.org\/emissions-gap-report-2020\">https:\/\/www.unep.org\/emissions-gap-report-2020<\/a><br \/>\n[5] Steffen, W., Rockstr\u00f6m, J., Richardson, K., Lenton, T. M., et al. Trajectories of the Earth System in the Anthropocene. Proceedings of the National Academy of Sciences, 115 (33) 8252-8259 (2018)<br \/>\n[6] Le Qu\u00e9r\u00e9, C., Jackson, R.B., Jones, M.W., et al. Temporary reduction in daily global CO2 emissions during the COVID-19 forced confinement. Nature Climate Change 10, 647\u2013653 (2020)<br \/>\n[7] The climate issue. Nat Astron 4, 811 (2020)<br \/>\n[8] Cantalloube, F., Milli, J., B\u00f6hm, C. et al. The impact of climate change on astronomical observations. Nature 4, 826-829 (2020)<br \/>\n[9] ESO green policy (2019) <a href=\"https:\/\/www.eso.org\/public\/about-eso\/green\/\">https:\/\/www.eso.org\/public\/about-eso\/green\/<\/a><br \/>\n[10] Matzner C.D., Cowan N.B., Doyan R., et al. Astronomy in a low Carbon Future. Canadian Long Range Plan for Astronomy and Astrophysics White Papers, LRP2020 (2019)<br \/>\n[11] Williamson K., Rector T.A., and Lowenthal J. Embedding Climate Change Engagement in Astronomy Education and Research. Astro2020: Decadal Survey on Astronomy and Astrophysics, APC white papers, no. 49; Bulletin of the American Astronomical Society, 51, Issue 7, id. 49 (2019)<br \/>\n<\/span><\/i><\/p>\n<p><i>Ich bin kein professioneller \u00dcbersetzer; ich habe das vorhin recht spontan auf deutsch transkribiert. Wer Verbesserungsvorschl\u00e4ge hat: Bitte gerne Bescheid sagen!<\/i><\/p>\n<p>Man mag so einen Brief und so eine Initiative als Aktionismus abtun. Muss man aber nicht. Je mehr Menschen sich selbst und aktiv mit der Klimakrise besch\u00e4ftigen, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Chance, dass tats\u00e4chlich auch etwas passiert. Je mehr Menschen sich zur Klimakrise \u00e4u\u00dfern, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von der Politik und der Wirtschaft geh\u00f6rt werden. Aktionismus alleine reicht nicht, um etwas zu ver\u00e4ndern. Aber die \u00f6ffentliche Besch\u00e4ftigung mit einem Thema kann der Anfang gro\u00dfer Ver\u00e4nderungen sein. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/d4b804461ed04a1898b2955cda3b27a7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin Astronom. Und ich besch\u00e4ftige mich immer wieder mit der Klimakrise. Hier oder hier oder hier zum Beispiel. Mit den Science Busters haben wir eine Show zum Thema und ein aktuelles Buch. 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