{"id":25371,"date":"2020-06-05T06:00:33","date_gmt":"2020-06-05T04:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2020\/06\/05\/sternengeschichten-folge-393-merkur-planet-und-goetterbote\/"},"modified":"2025-05-14T16:49:19","modified_gmt":"2025-05-14T14:49:19","slug":"sternengeschichten-folge-393-merkur-planet-und-goetterbote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2020\/06\/05\/sternengeschichten-folge-393-merkur-planet-und-goetterbote\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 393: Merkur, Planet und G\u00f6tterbote"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo-150x150.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12938\" \/><\/a><i>Das ist die Transkription einer Folge meines <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.org\">Sternengeschichten-Podcasts<\/a>. Die Folge gibt es auch als <a href=\"https:\/\/cdn.podigee.com\/media\/podcast_7374_sternengeschichten_episode_208106_sternengeschichten_folge_393_merkur_planet_und_gotterbote.mp3?v=1587576000\">MP3-Download<\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/PBMaMtluBfM\">YouTube-Video<\/a>.<\/i> Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei <b><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a><\/b>.<\/p>\n<p><b>Mehr Informationen: [<a href=\"https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten\">Podcast-Feed<\/a>][<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/sternengeschichten\/id583344780\">iTunes<\/a>][<a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">Facebook<\/a>] [<a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">Twitter<\/a>]<\/i><\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">\u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len.<\/span><br \/>\n<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/cdn.podigee.com\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/393-sternengeschichten-folge-393-merkur-planet-und-gotterbote\/embed?context=external&#038;token=tjdH-4RNXwTJSN4_TZxDcw\"><\/script><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\n<b>Sternengeschichten Folge 393: Merkur, Planet und G\u00f6tterbote<\/b><\/p>\n<p>393 Folge hat es gedauert, bevor der Planet Merkur eine eigene Sternengeschichte bekommt. Was aber auch irgendwie passt, denn der kleinste Planet des Sonnensystems wird irgendwie immer ein wenig vernachl\u00e4ssigt. Die Venus hat eine prominente Rolle als Morgen- und Abendstern auf unserem Himmel. Der Mars ist der Star der Science Fiction und wir schicken regelm\u00e4\u00dfig Raumsonden und Rover zu ihm. Jupiter als gr\u00f6\u00dfer Planet des Sonnensystems ist sowieso immer pr\u00e4sent, ebenso der Saturn mit seinen angeberischen Ringen. \u00c4hnlich vernachl\u00e4ssigt wie Merkur sind nur noch Uranus und Neptun. Aber die wurden ja erst im 18. bzw. 19. Jahrhundert entdeckt und sind mit freiem Auge nicht sichtbar. Im Gegensatz zu Merkur, der zu den frei\u00e4ugig sichtbaren Planeten geh\u00f6rt und den Menschen schon immer bekannt war. Und in der Vergangenheit hat Merkur auch eine deutlich prominentere Rolle gespielt als heute.<\/p>\n<p>Dass da ein Himmelsk\u00f6rper ist, der kein Stern ist und sich so wie Venus, Mars, Jupiter und Saturn \u00fcber den Himmel bewegt war den Menschen schon in Babylonien und Assyrien vor knapp 4000 Jahren klar. Merkur war daher auch immer schon einer der f\u00fcnf Planeten (bzw. sieben Planeten, weil man Sonne und Mond damals ja auch dazu gez\u00e4hlt hat), die mit G\u00f6ttern in Verbindung gebracht worden sind. Bei den Babylonieren war sein Name <i>&#8222;Nabu&#8220;<\/i>, Gott der Schreibkunst und Weisheit; bei den \u00c4gyptern stand er f\u00fcr <i>&#8222;Seth&#8220;<\/i>, den W\u00fcstengott. Die antiken Griechen hatten zwei Namen f\u00fcr ihn: &#8222;Apollo&#8220; hie\u00df er, wenn er in der Morgend\u00e4mmerung zu sehen war und &#8222;Hermes&#8220; bei Sichtbarkeit in der Abendd\u00e4mmerung. Ihnen war aber trotzdem klar, dass es sich um ein und den selben Himmelsk\u00f6rper handelte. Hermes ist der Gott der Reisenden, der Kaufleute, der Diebe, der Magie, der Redekunst und noch ein paar anderer Zust\u00e4ndigkeiten. Er ist aber auch der Bote der G\u00f6tter, dargestellt mit gefl\u00fcgelten Schuhen oder einem gefl\u00fcgelten Helm. In der r\u00f6mischen Mythologie entspricht dem Hermes der Gott &#8222;Mercurius&#8220; und dieser Namen blieb dem Planeten bis heute. Aber nicht nur dem Planeten: Wir finden die sieben Planeten ja zum Beispiel auch in der Struktur unserer Wochentage. Sonntag ist logischerweise der Tag der Sonne, Montag der Tag des Mondes. Unser Dienstag ist der Mars-Tag, was man im Deutschen nicht mehr h\u00f6rt, aber zum Beispiel im franz\u00f6sischen wo dieser Tag &#8222;mardi&#8220; genannt wird oder &#8222;martes&#8220; auf spanisch. Der &#8222;Dienstag&#8220; auf deutsch kommt von der germanischen Version des Mars, dem Kriegsgott Tyr bzw. Tiu. Der &#8222;Mittwoch&#8220; hat im deutschen nichts mehr mit Planeten zu tun, hei\u00dft aber auf franz\u00f6sisch noch &#8222;mercredi&#8220;, auf italienisch &#8222;mercoledi&#8220; und auf spanisch &#8222;mi\u00e9rcoles&#8220;, was alles Versionen des lateinischen &#8222;dies Mercuri&#8220; sind, also dem Tag des Merkur. Jupiter hat den Donnerstag abgekommen, Venus den Freitag und Samstag geh\u00f6rt dem Saturn, was man besondes im englischen &#8222;saturday&#8220; noch gut erkennt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_32306\" aria-describedby=\"caption-attachment-32306\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Eustache_Le_Sueur_-_Cupid_orders_Mercury_messenger_of_the_Gods_to_announce_the_Power_of_Love_to_the_Universe_1646-47.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Eustache_Le_Sueur_-_Cupid_orders_Mercury_messenger_of_the_Gods_to_announce_the_Power_of_Love_to_the_Universe_1646-47.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"230\" class=\"size-full wp-image-32306\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-32306\" class=\"wp-caption-text\">Kauft euch was zum Anziehen! (<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Eustache_Le_Sueur_-_Cupid_orders_Mercury,_messenger_of_the_Gods,_to_announce_the_Power_of_Love_to_the_Universe,_1646-47.jpg\">Bild: Eustache Le Sueur, gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aber egal ob ihr das jetzt am mittw\u00f6chigen Merkurtag h\u00f6rt oder irgendwann anders: Hier soll es nicht nur um die alten Mythen gehen sondern um den realen Planeten. Und da ist der gefl\u00fcgelte Gottesbote tats\u00e4chlich ein guter Namensgeber. Klein und flink ist n\u00e4mlich auch der echte Merkur. Mit einem Durchmesser von 4879 Kilometern ist er der Winzling unter den Planeten. Mars, der zweitkleinste Planet kommt schon auf einen Durchmesser von 6779 Kilometern, Venus schafft 12.100 Kilometer, die Erde 12.742 Kilometer. Merkur ist gerade mal ein wenig gr\u00f6\u00dfer als der Mond der Erde mit seinen 3475 Kilometern. Und kleiner als der Saturnmond Titan und der Jupitermond Ganymed. Merkur ist aber nicht nur der kleinste Planet sondern auch der, der der Sonne am n\u00e4chsten ist. Sein Abstand betr\u00e4gt im Schnitt nur 58 Millionen Kilometer, das ist ungef\u00e4hr ein Drittel der Distanz zwischen Erde und Sonne. Im sonnenn\u00e4chsten Punkt seiner Bahn ist er \u00fcberhaupt nur noch 46 Millionen Kilometer von ihr entfernt. F\u00fcr eine Runde um die Sonne braucht er nur 88 Tage. Eine Drehung um seine eigene Achse dauert dagegen erstaunliche 58 Tage. Ein Merkur-Tag dauert also zwei Drittel des Merkur Jahres. Das ganze wird aber noch seltsamer: Die Rotationsdauer von 58 Tagen ist die Zeit bezogen auf die Sterne. Wenn man also vom Merkur aus einen bestimmten Stern anvisiert und wartet, bis der Planet sich soweit gedreht hat dass genau dieser Stern wieder am gleichen Punkt des Himmels erscheint, dauert es 58 Tage. Das ist aber nicht die Zeit zwischen zwei Sonnenaufg\u00e4ngen, daf\u00fcr muss man am Merkur 176 Tage lang warten.<\/p>\n<p>Der Grund daf\u00fcr ist ein ganz spezieller Zusammenhang zwischen der Bewegung des Merkurs um die Sonne herum und seiner Drehung um die eigene Achse. Die Zeit die er f\u00fcr zwei Runden um die Sonne braucht ist genau die Zeit, die auch drei Drehungen um seine Achse dauern. Er befindet sich also in einer sogenannten 3:2 Spin-Orbit-Resonanz. Der Grund daf\u00fcr sind vermutlich die starken Gezeitenkr\u00e4fte, die die Sonne auf ihren n\u00e4chsten Planet aus\u00fcbt. Aus diesem Grund haben sich ja auch die Umlaufzeit des Mondes um die Erde und die Drehung des Mondes um seine Achse so aufeinander abgestimmt, dass beides gleich lang dauert (was einer 1:1 Resonanz entspricht), wie ich in Folge 319 schon genauer erkl\u00e4rt habe.<\/p>\n<p>Damit h\u00f6ren die Besonderheiten des Merkur aber noch nicht auf. Der Planet hat keine Jahreszeiten. Beziehungsweise nur seltsame Jahreszeiten. Auf der Erde haben wir ja deswegen Fr\u00fchling, Sommer, Herbst und Winter, weil die Rotationsachse unseres Planeten nicht senkrecht, sondern geneigt auf die Ebene steht in der die Erde um die Sonne l\u00e4uft. Deswegen kriegen wir im Laufe eines Jahres mal mehr und mal weniger Licht und W\u00e4rme von der Sonne ab. Merkurs Rotationsachse ist dagegen nicht geneigt; dort gibt es keine Jahreszeiten. Was aber nicht tragisch ist, denn Merkur hat sowieso kein Wetter oder Klima, weil er auch keine Atmosph\u00e4re hat in der sich so etwas abspielen k\u00f6nnte. Trotzdem \u00e4ndert sich im Laufe eines Merkurjahrs die Menge an Sonnenlicht die er abkriegt. Das liegt daran, dass seine Umlaufbahn nicht ann\u00e4hernd kreisf\u00f6rmig ist wie bei der Erde. Die Bahn des Merkurs ist eine deutliche Ellipse, der sonnenfernste Punkt seiner Umlaufbahn ist 23 Millionen Kilometer weiter weg von der Sonne als der sonnenn\u00e4chste. Dadurch bekommt er im sonnenn\u00e4chsten Punkt auch mehr als doppelt so viel Sonnenenergie ab wie im sonnenfernsten Punkt. <\/p>\n<p>Merkur h\u00f6rt aber noch lange nicht auf mit den Rekorden. Nimmt man die Gesteinsplaneten des inneren Sonnensystems, also Merkur, Venus, Erde und Mars, und schaut sich ihre mittlere Dichte in Abh\u00e4ngigkeit der Gr\u00f6\u00dfe an, dann sieht man einen klaren Zusammenhang. Je gr\u00f6\u00dfer der Planet, desto h\u00f6her ist auch die mittlere Dichte. Nur der Merkur f\u00e4llt komplett aus der Reihe. Seine mittlere Dichte ist hoch, mit knapp 5,5 Gramm pro Kubikzentimer genau so gro\u00df wie die der Erde und sogar gr\u00f6\u00dfer als die der Venus. Ein Winzling wie Merkur sollte aber eher eine Dichte haben, die der des Mars oder des Erdmondes entspricht, also viel geringer ist. So eine hohe Dichte kann Merkur nur haben, wenn er einen gewaltig gro\u00dfen Metallkern hat. Auch im Inneren der Erde sitzt ein Kern aus Metall, mit einem Durchmesser von ungef\u00e4hr 3500 Kilometern. Dar\u00fcber liegt aber eine viel dickere Schicht aus Gestein. Der Merkur muss einen Eisenkern haben der circa so gro\u00df ist wie der der Erde, vielleicht sogar noch gr\u00f6\u00dfer. Dar\u00fcber ist aber nur ein sehr d\u00fcnner Mantel aus Gestein, nur ein paar hundert Kilometer dick und nicht vergleichbar mit den tausenden Kilometern Gestein die \u00fcber dem Erdkern liegen. Wie kommt ein kleiner Planet wie Merkur zu einem so fetten Eisenkern? Das wissen wir noch nicht &#8211; aber wir haben zumindest ein paar gute Ideen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_24149\" aria-describedby=\"caption-attachment-24149\" style=\"width: 1950px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Mercury_in_color_-_Prockter07-edit1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Mercury_in_color_-_Prockter07-edit1.jpg\" alt=\"\" width=\"1950\" height=\"1950\" class=\"size-full wp-image-24149\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-24149\" class=\"wp-caption-text\">Merkur &#8211; unscheinbar, aber wichtig (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Mercury_in_color_-_Prockter07-edit1.jpg\">Bild: NASA<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es kann sein, dass Merkur nicht immer so klein war. Als die Planeten des Sonnensystems vor 4,5 Milliarden Jahren entstanden sind, war Merkur vielleicht gr\u00f6\u00dfer, so wie die Erde oder die Venus. Dann aber ist er mit einem anderen gerade in Entstehung begriffenen Planeten kollidiert. Dabei ist ein gro\u00dfer Teil seiner \u00e4u\u00dferen Schichten einfach verdampft und \u00fcbrig blieb nur der Kern und ein bisschen Gestein oben dr\u00fcber. Vielleicht war es aber auch ganz anders; vielleicht waren es auch kleinere Einschl\u00e4ge die immer wieder Material seiner \u00e4u\u00dferen Schichten verdampft haben die dann von der starken Strahlung der Sonne und dem Sonnenwind im All verblasen worden sind.<\/p>\n<p>Es gibt noch viel, was wir \u00fcber den Merkur nicht wissen. Wir haben noch nicht einmal seine komplette Oberfl\u00e4che vollst\u00e4ndig im Detail kartografiert. Den meisten Teil schon, aber eben nicht alles. Was unter anderem daran liegt, dass der Merkur bis jetzt nur selten Besuch von Raumsonden bekommen hat. 1974 und 1975 ist die NASA-Sonde Mariner 10 ein paar Mal am Merkur vorbei geflogen. Zwischen 2011 und 2015 wurde er von der Sonde MESSENGER umkreist. Und das war es auch schon, bis jetzt zumindest. 2018 hat sich die Raumsonde BepiColombo, ein Projekt von Europa und Japan, auf den Weg ins All gemacht. Eine Umlaufbahn um Merkur wird sie aber erst 2025 erreichen. <\/p>\n<p>Und selbst dann wird die Sonde den Merkur nur umkreisen und nicht darauf landen. Merkur ist verdammt schwer zu erforschen; was mit seiner N\u00e4he zur Sonne zu tun hat. Das macht es schwer, Raumsonden dorthin zu steuern. Warum das so ist und was man bei den bisherigen Besuchen am Merkur alles herausgefunden hat, werde ich mal in einer eigenen Folge der Sternengeschichten erz\u00e4hlen. Genau so wie all die anderen spannenden Geschichten \u00fcber den kleinsten Planeten. Merkur sollte nicht vernachl\u00e4ssigt werden; seine Erforschung lohnt sich. Und bis wieder eine Sonde dort zu Besuch ist, k\u00f6nnt ihr euch den Merkur auch gerne selbst anschauen. Es ist ein wenig schwierig den kleinen Planeten ohne Hilfsmittel zu sehen. Weil er immer in der N\u00e4he der Sonne ist, kann man ihn nur in der Abend- oder Morgend\u00e4mmerung knapp \u00fcber dem Horizont leuchten sehen. Aber wenn man wei\u00df wo man suchen muss und freies Blickfeld hat, dann ist er eigentlich kaum zu \u00fcbersehen. Also \u00fcberseht ihn nicht! Das hat der Merkur definitiv nicht verdient. \t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/cb89a570b2ea469096b7d98f3fea1055\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Transkription einer Folge meines Sternengeschichten-Podcasts. Die Folge gibt es auch als MP3-Download und YouTube-Video. Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei Spotify. 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