{"id":25314,"date":"2020-04-24T06:00:09","date_gmt":"2020-04-24T04:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2020\/04\/24\/sternengeschichten-folge-387-der-asteroid-hygiea\/"},"modified":"2025-05-14T16:48:54","modified_gmt":"2025-05-14T14:48:54","slug":"sternengeschichten-folge-387-der-asteroid-hygiea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2020\/04\/24\/sternengeschichten-folge-387-der-asteroid-hygiea\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 387: Der Asteroid Hygiea"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo-150x150.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12938\" \/><\/a><i>Das ist die Transkription einer Folge meines <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.org\">Sternengeschichten-Podcasts<\/a>. Die Folge gibt es auch als <a href=\"https:\/\/cdn.podigee.com\/media\/podcast_7374_sternengeschichten_episode_200324_sternengeschichten_folge_387_der_asteroid_hygiea.mp3?v=1586362139\">MP3-Download<\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/TLkC1rayguo\">YouTube-Video<\/a>.<\/i> Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei <b><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0ikLkbZTH9yjuwetyBheXX\">Spotify<\/a><\/b>.<\/p>\n<p><b>Mehr Informationen: [<a href=\"https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten\">Podcast-Feed<\/a>][<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/sternengeschichten\/id583344780\">iTunes<\/a>][<a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">Facebook<\/a>] [<a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">Twitter<\/a>]<\/i><\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">\u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len.<\/span><br \/>\n<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/cdn.podigee.com\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/sternengeschichten.podigee.io\/387-sternengeschichten-folge-387-der-asteroid-hygiea\/embed?context=external&#038;token=QpU9vB-T_1NQwpb7rNGaZw\"><\/script><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\n<b>Sternengeschichten Folge 387: Der Asteroid Hygiea<\/b><\/p>\n<p>Ich habe das Gef\u00fchl, ich hab schon viel zu lange nicht mehr \u00fcber Asteroiden gesprochen. \u00dcber Asteroiden k\u00f6nnte man eigentlich immer sprechen; diese Himmelsk\u00f6rper sind enorm faszinierend und definitiv viel mehr als nur simple, langweilige Felsbrocken im All. Deswegen will ich mich heute ganz einem einzigen Asteroid widmen: Hygiea.<\/p>\n<p>Hygiea ist einer der Veteranen im Asteroideng\u00fcrtel zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter. Das erkennt man auch direkt am Namen: Die offizielle Bezeichnung lautet &#8222;(10) Hygiea&#8220; was bedeutet, dass es der 10. Asteroid war, den man entdeckt hat. Der erste war Ceres, \u00fcber dessen Entdeckung ich in Folge 186 schon ausf\u00fchrlich gesprochen habe. Das war im Jahr 1801. Im Jahr 1802 folgte die Entdeckung des Asteroiden Pallas. 1804 kam Juno in die noch kleine Asteroidenfamilie dazu. 1807 entdeckte man den Asteroid Vesta, den ich in Folge 239 ausf\u00fchrlich vorgestellt habe. Dann musste man ein wenig warten, erst 1845 folgte mit der Entdeckung von Astraea die Nummer f\u00fcnf. 1847 war ein gutes Jahr f\u00fcr die Asteroidenforschung, denn da fand man gleich drei St\u00fcck: Hebe, Iris und Flora. Nummer neun auf der Liste ist Metis, 1848 entdeckt. Und dann, am 12. April 1849 wurde endlich Hygiea entdeckt.<\/p>\n<p>Keine Sorge &#8211; ich gehe jetzt nicht die ganze Liste aller bekannter Asteroiden des Sonnensystems durch. Das w\u00e4ren \u00fcber eine halbe Million und w\u00fcrde den Rahmen der Folge ein klein wenig sprengen. Aber man kann vielleicht anhand der 10 St\u00fcck die ich jetzt kurz durchgegangen bin schon erkennen, dass die Entdeckung eines Asteroiden damals durchaus eine besondere Sache war. In den ersten 5 Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts hat man nur 10 Asteroiden entdeckt; im Schnitt also nur einen alle 5 Jahre. Da konnte man schon zufrieden sein und ein wenig Ruhm erlangen wenn einem das gelungen ist. Zufrieden war mit Sicherheit auch der italienische Astronom Annibale de Gasparis. Er war es, im Alter von nur 29 Jahren, der Hygiea fand. Und eigentlich h\u00e4tte ihm das auch schon ein wenig fr\u00fcher gelingen k\u00f6nnen; zumindest wenn man nach der Gr\u00f6\u00dfe der Asteroiden geht und annimmt, dass sie um so leichter zu finden sind, je gr\u00f6\u00dfer sie sind. Hygiea hat einen Durchmesser von 434 Kilometer, was den Himmelsk\u00f6rper zum viertgr\u00f6\u00dften Objekt im Hauptg\u00fcrtel der Asteroiden macht. Nur Ceres, Pallas und Vesta sind noch gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_32210\" aria-describedby=\"caption-attachment-32210\" style=\"width: 1563px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/The_Four_Largest_Asteroids.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/The_Four_Largest_Asteroids.jpg\" alt=\"\" width=\"1563\" height=\"735\" class=\"size-full wp-image-32210\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-32210\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:The_Four_Largest_Asteroids.jpg\">Bild:  NASA\/JPL-Caltech\/UCLA\/MPS\/DLR\/IDA und ESO\/P. Vernazza et al.\/MISTRAL algorithm (ONERA\/CNRS)<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Hygiea hat aber mehr zu bieten als nur schiere Gr\u00f6\u00dfe. Zum Beispiel ein astronomisches Symbol. Wer alte B\u00fccher \u00fcber Astronomie liest oder genau in manche moderne Lehrb\u00fccher blickt, wird dort das eine oder andere komische Symbol finden. Und damit meine ich jetzt nicht die ganzen speziellen Zeichen die die Mathematik zu bieten hat. Die sind nicht seltsam und die findet man \u00fcberall in der Naturwissenschaft. Aber vielleicht sieht man einen Kreis mit einem Punkt in der Mitte: Das ist das astronomische Symbol f\u00fcr die Sonne und es wird oft verwendet, wenn man zum Beispiel klar machen will, dass sich eine Gr\u00f6\u00dfe &#8211; eine Masse, ein Radius, und so weiter &#8211; auf die Sonne bezieht. Das Symbol f\u00fcr die Erde ist ein Kreis mit einem kleinen Kreuz darauf; das Symbol des Mondes ist eine kleine Mondsichel. Auch die Planeten haben alle eigene Symbole; das von Jupiter etwa sieht ein wenig aus wie eine verbogene &#8222;4&#8220;, stellt aber den Blitz des Gottes Jupiters dar. Mars hat das Symbol, das man auch als klassisches Symbol der M\u00e4nnlichkeit kennt: Einen Kreis mit einem schr\u00e4g abgehenden Pfeil, was Schild und Speer des Gottes Mars symbolisiert. Und so weiter. Die Symbole stammen noch aus einer Zeit, als Astronomie und Astrologie keine getrennten Disziplinen waren und wo die Welt der Sterne und Planeten gleichzeitig auch die Welt der G\u00f6tter und Mythen war. Sp\u00e4ter, als die Astronomie eine ernsthafte Wissenschaft wurde und die Astrologie nur Aberglaube blieb, hat man sie weiter benutzt um in mathematischen Formeln und Diagrammen die Himmelsk\u00f6rper zu markieren.<\/p>\n<p>Und wie kommt Hygiea zu einem eigenen Symbol? Was hat ein Asteroid im Klub der Planeten zu suchen? Nichts &#8211; aber damals hat man Hygiea unter den Planeten gef\u00fchrt. Genau so wie Ceres, Pallas, Juno, Vesta und die ganzen anderen Objekte die ich vorhin aufgez\u00e4hlt habe und die wir heute &#8222;Asteroiden&#8220; nennen. Ich habe ja schon in Folge 342 erkl\u00e4rt, wie die Asteroiden ihren Namen bekommen haben und wie lange es gedauert hat, bis man sie als eigenst\u00e4ndige Gruppe von Himmelsk\u00f6rpern von der der Planeten getrennt hat. Und weil man im 19. Jahrhundert die Asteroiden noch als Planeten des Sonnensystems gef\u00fchrt hat, haben sie nat\u00fcrlich auch alle entsprechende astronomische Planetensymbole bekommen. Hygiea einen Stab, um den sich eine Schlange windet, den ber\u00fchmten &#8222;\u00c4skulapstab&#8220;, also das Zeichen des griechisch-r\u00f6mischen Gottes Asklepios bzw. \u00c4skulap, der f\u00fcr die Heilkunst zust\u00e4ndig war (weswegen man dieses Symbol auch heute noch an Apotheken, Krankenh\u00e4usern oder Arztpraxen sehen kann). Asklepios hatte eine Tochter, die G\u00f6ttin der Gesundheit und Schutzpatronin der Apothekerinnen und Apotheker. Ihr Name ist &#8222;Hygieia&#8220; und Ernesto Capocci, der Direktor der Sternwarte von Neapel an der de Gasparis seine Entdeckung machte, suchte ihren Namen als Namen f\u00fcr den neuen Himmelsk\u00f6rper aus. Genauer gesagt: er nannte den Asteroid &#8222;Igea Borbonica&#8220; um auch das Haus Bourbon-Sizilien zu ehren, das damals \u00fcber Neapel herrschten. So was war damals \u00fcblich, auch andere Asteroiden bekamen Namen mit denen Adelsh\u00e4user und K\u00f6nige geehrt werden sollten. Aber diese wissenschaftliche Schleimerei kam nicht gut an; vor allem bei den Kollegen aus anderen L\u00e4ndern mit anderen K\u00f6nigen und Adeligen. Und deswegen legte man diese Zusatzbezeichnungen irgendwann ab und \u00fcbrig blieb die heutige Bezeichnung &#8222;Hygiea&#8220;. <\/p>\n<figure id=\"attachment_32220\" aria-describedby=\"caption-attachment-32220\" style=\"width: 960px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hygiea2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hygiea2.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"1280\" class=\"size-full wp-image-32220\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-32220\" class=\"wp-caption-text\">Statute von Hygiea im Kurpark von Baden bei Wien (<a href=\"https:\/\/www.miss-peach.at\/blog\/\">Bild: Evi Pech<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach all der Mythologie und Geschichte wird es aber Zeit f\u00fcr ein bisschen echte Astronomie. Hygiea ist ein klassischer Asteroid des Hauptg\u00fcrtels; geh\u00f6rt also zu der gro\u00dfen Gruppe an Himmelsk\u00f6rpern die sich zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter befinden. Seine Bahn ist ann\u00e4hernd kreisf\u00f6rmig und der mittlere Abstand zur Sonne betr\u00e4gt das 3,14fache des mittleren Abstands zwischen Sonne und Erde. Aus Beobachtungen kennen wir auch die Zeit die Hygiea braucht um sich einmal um ihre Achse zu drehen: 13 Stunden und 50 Minuten. F\u00fcr eine Runde um die Sonne braucht der Asteroid dagegen ganze 5 Jahre, 6 Monaten und 24 Tage. Aus der N\u00e4he beobachtet haben wir Hygiea leider noch nicht. Selbst von der Erde aus ist der Asteroid schwer zu sehen. Er ist dunkler als es angesichts seiner Gr\u00f6\u00dfe zu erwarten w\u00e4re, was auch der Grund ist, warum er erst so sp\u00e4t entdeckt wurde. Seine Oberfl\u00e4che muss also dunkel sein und man geht davon aus, dass sie einen gro\u00dfen Anteil an Kohlenstoff enth\u00e4lt. Das kennen wir auch von Meteoriten die wir hier auf der Erde gefunden haben, den sogenannten &#8222;Kohligen Chondriten&#8220;. Sie enthalten bis zu 3 Prozent Kohlenstoff &#8211; was durchaus viel ist f\u00fcr einen Meteorit &#8211; und was f\u00fcr eine dunkle F\u00e4rbung sorgt. Da Meteorite nichts anderes sind als Asteroiden bzw. Bruchst\u00fccke von Asteroiden die auf die Erde gefallen sind, ist es auch nicht \u00fcberraschend, das wir \u00e4hnliche Eigenschaften auch bei den Objekten beobachten die noch durchs All fliegen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_32209\" aria-describedby=\"caption-attachment-32209\" style=\"width: 2490px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/hygieaESO.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/hygieaESO.jpg\" alt=\"\" width=\"2490\" height=\"1602\" class=\"size-full wp-image-32209\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-32209\" class=\"wp-caption-text\">Hygiea, gesehen mit dem VLT der ESO ( <a href=\"https:\/\/www.eso.org\/public\/germany\/images\/eso1918a\/\">Bild: ESO\/P. Vernazza et al.\/MISTRAL algorithm (ONERA\/CNRS)<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Hygiea geh\u00f6rt zu sogenannten &#8222;Hygiea-Familie&#8220; &#8211; \u00fcber diese Asteroidengruppen habe ich ja schon in Folge 111 mehr erz\u00e4hlt. Sie entstehen, wenn ein gro\u00dfer Asteroid bei einer Kollision in mehrere St\u00fccke auseinander bricht. Dann entsteht eine &#8222;Familie&#8220; aus kleineren Objekten die alle \u00e4hnliche Bahnen haben. Im Falle von Hygiea geht man davon aus, dass die entsprechende Kollision vor circa 2 Milliarden Jahren stattgefunden hat. Was dabei abgelaufen ist, ist naturgem\u00e4\u00df schwer zu rekonstruieren. Auf jeden Fall war da ein Himmelsk\u00f6rper der gr\u00f6\u00dfer war als es Hygiea heute ist. Der muss mit einem ebenfalls gro\u00dfen Objekt kollidiert sein. Es kann sein, dass diese Proto-Hygiea dabei komplett zerst\u00f6rt wurde; dann h\u00e4tte sich die Mehrheit der Bruchst\u00fccke zur heutigen Hygiea formen m\u00fcssen und nur ein kleiner Teil w\u00e4re zu anderen, neuen Asteroiden geworden. Denn betrachtet man alle bekannten Mitglieder der Hygiea-Familie, dann macht Hygiea selbst mit ihrer Masse den absolut dominanten Anteil aus. Die beiden n\u00e4chstgr\u00f6\u00dferen Objekte der Familie sind nur 70 Kilometer gro\u00df und der Rest ist noch viel kleiner. Es kann auch sein, dass die Ur-Hygiea nicht zerst\u00f6rt wurde sondern dort durch die Kollision nur ein gro\u00dfer Krater geschlagen wurde und die restlichen Familienmitglieder aus diesem Material entstanden sind. Daf\u00fcr sind die anderen Asteroiden der Gruppe aber wieder fast zu gro\u00df; der Einschlag mit dem sie entstehen h\u00e4tten k\u00f6nnen, w\u00e4re so gewaltig gewesen, dass der urspr\u00fcngliche Asteroid kaum \u00fcberlebt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Ohne genaue Daten \u00fcber Hygiea ist das alles schwer zu rekonstruieren. Von der Erde aus ist der dunkle Himmelsk\u00f6rper nur schwer im Detail zu untersuchen. Mit dem gro\u00dfen Teleskop der Europ\u00e4ischen S\u00fcdsternwarte konnte man immerhin zwei dunkle Flecken erkennen, die als gro\u00dfe Krater interpretiert werden. Sie tragen passenderweise die Namen Serpens und Calix, also &#8222;Schlange&#8220; und &#8222;Kelch&#8220;, die beiden Symbole der G\u00f6ttin Hygieia. <\/p>\n<p>Es hilft alles nichts &#8211; wir m\u00fcssen in die N\u00e4he von Hygiea fliegen, wenn wir mehr wissen wollen. Das ist aber leider nicht so einfach und es ist keine entsprechende Mission geplant. Es w\u00e4re auch schwer sich zu entscheiden, wohin man fliegen soll. Alle Asteroiden die dort drau\u00dfen herumfliegen sind eigene kleine Welten mit ihren eigenen faszinierenden Geschichten. Wir haben von den hundertausenden bekannten (und Millionen unbekannten) Objekten gerade mal ein gutes Dutzend aus der N\u00e4he gesehen. Da drau\u00dfen warten noch unz\u00e4hlige Welten darauf, von uns entdeckt zu werden!<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/c9f56291b5d9438d897d9d8a64e1150f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Transkription einer Folge meines Sternengeschichten-Podcasts. Die Folge gibt es auch als MP3-Download und YouTube-Video. Und den ganzen Podcast findet ihr auch bei Spotify. 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