{"id":24533,"date":"2017-11-24T07:00:00","date_gmt":"2017-11-24T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2017\/11\/24\/sternengeschichten-folge-261-menschengemachte-objekte-auf-anderen-himmelskoerpern\/"},"modified":"2025-05-14T16:40:48","modified_gmt":"2025-05-14T14:40:48","slug":"sternengeschichten-folge-261-menschengemachte-objekte-auf-anderen-himmelskoerpern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2017\/11\/24\/sternengeschichten-folge-261-menschengemachte-objekte-auf-anderen-himmelskoerpern\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 261: Menschengemachte Objekte auf anderen Himmelsk\u00f6rpern"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo-150x150.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12938\" \/><\/a><i>Das ist die Transkription einer Folge meines <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.org\">Sternengeschichten-Podcasts<\/a>. Die Folge gibt es auch als <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podspot.de\/files\/261-SternengeschichtenFolge261.mp3\">MP3-Download<\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/M4RfY5LmrJY\">YouTube-Video<\/a>.<\/i><\/p>\n<p><b>Mehr Informationen: [<a href=\"https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten\">Podcast-Feed<\/a>][<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/sternengeschichten\/id583344780\">iTunes<\/a>][<a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a>][<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">Facebook<\/a>] [<a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">Twitter<\/a>][<a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=de.danoeh.antennapodsp.sternengeschichten\">Sternengeschichten-App<\/a>]<\/i><\/b><br \/>\n<span style=\"font-size: xx-small;\">\u00dcber Bewertungen und Kommentare freue ich mich auf allen Kan\u00e4len.<\/span><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><b>Sternengeschichten Folge 261: Menschengemachte Objekte auf anderen Himmelsk\u00f6rpern<\/b><\/p>\n<p>Die ersten Raketen haben wir Menschen nach Ende des zweiten Weltkriegs in den Weltraum geschickt. Der erste k\u00fcnstliche Satellit hat im Oktober 1957 die Erde umkreist. Und nur wenige Jahre sp\u00e4ter haben wir begonnen auch Raumsonden zu anderen Himmelsk\u00f6rpern zu schicken. Heute haben wir alle Planeten des Sonnensystems besucht. Dazu einige Monde dieser Planeten, einige Asteroiden und Kometen. Menschen haben ihre F\u00fc\u00dfe zwar nur auf unseren eigenen Mond gesetzt &#8211; unsere Raumsonden, Rover und robotischen Forscher sind aber wesentlich weiter vorgedrungen. Wir haben \u00fcberall im Sonnensystem unsere Spuren hinterlassen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26033\" aria-describedby=\"caption-attachment-26033\" style=\"width: 429px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/luna_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/luna_2.jpg\" alt=\"Lunik 2, das erste Ding das auf einem anderem Himmelsk\u00f6rper gelandet ist (Bild: Public Domain)\" width=\"429\" height=\"576\" class=\"size-full wp-image-26033\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-26033\" class=\"wp-caption-text\">Lunik 2, das erste Ding das auf einem anderem Himmelsk\u00f6rper gelandet ist (<a href=\"https:\/\/nssdc.gsfc.nasa.gov\/nmc\/masterCatalog.do?sc=1959-014A\">Bild: Public Domain<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Mond der Erde ist der uns n\u00e4chstgelegene Himmelsk\u00f6rper und er hat auch am 13. September 1959 das erste Mal Besuch von uns bekommen. Genauer gesagt: Von der damaligen Sowjetunion und ihrer Raumsonde <i>Lunik 2<\/i>. Eigentlich h\u00e4tte schon der Vorg\u00e4nger <i>Lunik 1<\/i> den Mond erreichen sollen. Am 2. Januar 1959 startet vom Weltraumbahnhof Baikonur diese erste Raumsonde der Welt die auch gleichzeitig die erste Mondsonde der Welt war in Richtung unseres Nachbarn im All. Lunik 1 war im Wesentlichen kugelf\u00f6rmig, mit einem Durchmesser von 1,45 Metern und einer Masse von knapp 360 Kilogramm. Sie hatte Instrumente an Bord um Magnetfelder zu messen und die Menge an Gasmolek\u00fclen zwischen den Planeten. Au\u00dferdem konnte sie radioaktive Strahlung registrieren. Sie h\u00e4tte auf dem Mond landen sollen. Beziehungsweise nicht &#8222;landen&#8220; im eigentlichen Sinn; soweit war man damals noch nicht. Sie w\u00e4re gezielt mit dem Mond kollidiert, dort aufgeschlagen und so gebaut dass sie den Aufprall \u00fcberlebt. Oder besser gesagt: Ein paar in ihrem Inneren gesch\u00fctzte Metallkugeln die Symbole der Sowjetunion wie Hammer &#038; Sichel enthielten h\u00e4tten \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>Die Raumfahrtechnik war damals wirklich noch ganz am Anfang. Man konnte nicht einfach so wie heute Computersignale empfangen und nachsehen wo sich die Sonde rumtreibt. Stattdessen hatte Lunik 1 Natrium an Bord. Dieses Natrium wurde einen Tag nach dem Start ausgesto\u00dfen, erzeugte eine Wolke die vom Sonnenwind zum Leuchten angeregt wurde und von der Erde aus beobachtet werden konnte. So wusste man wo die Sonde ist &#8211; und wusste in diesem Fall auch gleich dass sie weit von ihrer geplanten Flugbahn abgekommen war. Sie war zu schnell und flog in knapp 6000 Kilometer am Mond vorbei. Aber immerhin lieferte sie wichtige Messwerte \u00fcber die Strahlungs\u00fcrtel der Erde (von denen ich in Folge 37 mehr erz\u00e4hlt habe) und fand heraus dass der Mond kein Magnetfeld hat. <\/p>\n<p>Was Lunik 1 nicht geschafft hatte sollte wenig sp\u00e4ter Lunik 2 schaffen. Sie startete am 12. September 1959 ins All, war im wesentlichen baugleich mit Lunik 1 und erreichte ihr Ziel einen Tag nach dem Start. Mit einer Geschwindigkeit von 12.000 Kilometern pro Stunde schlug sie zwischen den Mondkratern Autolycus und Archimedes ein. Wissenschaftlich tat sie dort nicht viel; sie spuckte kurz vor dem Aufprall noch ein paar Metallstreifen mit sowjetischen Symbolen aus und liegt seitdem auf dem Mond herum. Aber es war das erste Mal dass etwas von Menschenhand geschaffenes einen anderen Himmelsk\u00f6rper im Weltall erreicht hatte!<\/p>\n<p>Die USA konnte erst am 26. April 1962 mit der Sowjetunion gleichziehen als die NASA Raumsonde <i>Ranger 4<\/i> auf dem Mond aufprallte. Im Lauf der 1960er Jahre folgten dann noch Ranger 6, Ranger 7, Ranger 8 und Ranger 9 aus den USA beziehungsweise Luna 5, Luna 7 und Luna 8 aus der Sowjetunion. Vor allem den Ranger-Sonden gelang es dabei jede Menge Bilder der Mondoberfl\u00e4che zu machen bevor sie am Mond zerschellten.<\/p>\n<p>Am 3. Februar 1966 setzte die Sowjetunion dann einen weiteren Meilenstein. Die Raumsonde <i>Luna 9<\/i> landete im Oceanus Procellarum, dem Ozean der St\u00fcrme. Und es war tats\u00e4chlich eine Landung, kein Aufprall. Das erste Mal war es Menschen gelungen eine Raumsonde kontrolliert und weich auf einem anderen Himmelsk\u00f6rper zu landen. Drei Tage lang lieferte Luna 9 Bilder und Messwerte von der Mondoberfl\u00e4che bevor ihre Batterien keinen Strom mehr lieferten. Dis USA konnten erst am 2. Juni 1966 nachziehen und mit <i>Surveyor 1<\/i> sicher und kontrolliert landen &#8211; ihre Sonde arbeitete aber sechs Wochen lang und schickte \u00fcber 10.000 Bilder zur\u00fcck zur Erde. <\/p>\n<p>Der Wettlauf zum Mond ging weiter; beide Nationen schickten Raumsonde um Raumsonde zum Mond; manche schlugen hart auf, manche landeten kontrolliert. Manche, wie Surveyor 6 im Jahr 1967 konnten sogar nach der Mondlandung wieder starten und ein paar Meter entfernt erneut landen. Dann kamen schlie\u00dflich am 21. Juli 1969 die ersten Menschen zum Mond. Sie hinterlie\u00dfen Me\u00dfger\u00e4te, die Auf- und Abstiegsstufen der Mondlandef\u00e4hren mit denen sie gekommen waren und sp\u00e4ter auch die Mondautos die sie zur Erforschung eingesetzt haben. 1971 schlug der amerikanische Astronaut Alan Shepard als erste Mensch einen Golfball auf dem Mond ab der nun zusammen mit den ganzen anderen technischen Ger\u00e4tschaften auf unserem Nachbarhimmelsk\u00f6rper herum liegt. <\/p>\n<p>1990 landete das erste Mal etwas auf dem Mond das dort weder von den USA noch von der Sowjetunion hingeschickt wurde. Die japanische <i>Hiten<\/i>-Sonde zur Monderkundung hatte den Orbiter Hagomoro ausgesetzt der am 19. M\u00e4rz 1990 dort aufschlug. Im September 2006 folgte mit SMART-1 auch der erste Beitrag der Europ\u00e4ischen Raumfahragentur zur technologischen M\u00fcllhalde auf dem Mond; 2008 schickte Indien die Chandrayaan-1 Einschlagssonde und seit 2009 ist auch China mit den Chang&#8217;e-Missionen mit dabei in deren Rahmen 2013 auch ein 120 Kilogramm schwerer Rover auf den Mond geschickt wurde.<\/p>\n<p>Insgesamt haben wir Menschen seit 1959 fast 80 gr\u00f6\u00dfere Objekte auf den Mond geschickt und jede Menge Kleinkram (wie zum Beispiel die Statute des &#8222;Fallen Astronaut&#8220; \u00fcber die ich in Folge 237 gesprochen habe oder die Laserreflektoren mit denen der Abstand zum Mond von der Erde aus gemessen werden kann).<\/p>\n<p>Aber es blieb nat\u00fcrlich nicht beim Mond. Die USA und die Sowjetunion wandten sich ziemlich bald auch unseren Nachbarplaneten Mars und Venus zu. Auch auf dem Mars waren die Sowjets die ersten: Die 1962 gestartete Sonde Mars 1 schaffte es zwar nicht ganz; man verlor den Kontakt und sie flog 1963 am Mars vorbei. Am 27. November 1971 lief es dann ein wenig besser. Mars 2 erreichte den Himmelsk\u00f6rper, landete aber aufgrund von technischen Problemen nicht sanft sondern schlug auf der Oberfl\u00e4che auf. Nur wenige Tage sp\u00e4ter schaffte Mars 3 eine sichere Landung, fing auch an ein Bild der Landestelle zu \u00fcbertragen &#8211; aber der Kontakt brach schon 20 Sekunden sp\u00e4ter wieder ab. Erfolgreicher war die Viking-1-Sonde der NASA die am 20. Juli 1976 landete und mit der man ganze sechs Jahre lang Funkkontakt halten konnte!<\/p>\n<p>1997 lieferte die Mars Pathfinder Mission der NASA mit Sojourner den ersten Marsrover auf unserem Nachbarplaneten ab. Er konnte Gesteins- und Bodenproben analysieren und war mehr als zwei Monate lang aktiv. 2004 folgten die 820 Kilogramm schweren Rover Spirit und Opportunity von denen Opportunity auch 13 Jahre sp\u00e4ter immer noch aktiv ist und \u00fcber die Oberfl\u00e4che des Mars rollt. Die Versuche der Europ\u00e4er auf dem Mars zu landen waren weniger erfolgreich &#8211; die Beagle-2-Sonde landete zwar 2003 sicher, war aber nicht in der Lage Funkkontakt zur Erde herzustellen. Und die Schiaparelli-Sonde der ESA schlug aufgrund technischer Probleme im Oktober 2016 ungebremst auf dem Mars ein. Andere Nationen haben sich bis jetzt nicht an der Landung auf dem Mars versucht. <\/p>\n<figure id=\"attachment_26035\" aria-describedby=\"caption-attachment-26035\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Venera9superficie.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Venera9superficie.png\" alt=\"K\u00fcnstlerische Darstellung von Venera 9 auf der Oberfl\u00e4che der Venus (Bild: gemeinfrei)\" width=\"500\" height=\"304\" class=\"size-medium wp-image-26035\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-26035\" class=\"wp-caption-text\">K\u00fcnstlerische Darstellung von Venera 9 auf der Oberfl\u00e4che der Venus (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Venera9superficie.png\">Bild: gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei der Venus ist es nicht anders. Auch hier war die Sowjetunion am 1. M\u00e4rz 1966 die erste Nation die mit der <i>Venera 3<\/i> Sonde eine, wenn auch harte Landung schaffte. Mit Venera 7 schaffte man am 15. Dezember 1970 die erste sanfte Landung auf der Oberfl\u00e4che mit \u00dcbertragung von Daten und Venera 9 konnte am 22. Oktober 1975 auch die ersten Bilder der Venusobefl\u00e4che zur Erde schicken. Die Amerikaner konnten erst 1978 auf der Venus landen. Europa schickt 2015 die Raumsonde Venus Express in die Atmosph\u00e4re des Nachbarplaneten. Die Sonde war eigentlich dazu die Venus aus einer Umlaufbahn zu erforschen, was sie auch sehr erfolgreich getan hat. Als ihre Lebensdauer zu Ende ging lie\u00df man sie gezielt mit dem Planeten kollidieren. <\/p>\n<p>Das gleiche Schicksal erlitt auch die MESSENGER-Sonde der NASA am 30. April 2015 am Merkur. Nach einer erfolgreichen Mission vom Orbit aus wurde sie absichtlich auf den Planeten gelenkt und ist damit das einzige menschengemachte Objekt das den sonnenn\u00e4chsten Himmelsk\u00f6rper erreicht hat. <\/p>\n<p>Neben den Planeten haben wir aber nat\u00fcrlich auch andere Objekte mit unseren Raumsonden besucht. Am 14. Februar 2005 ist die Huygens-Sonde der Europ\u00e4ischen Raumfahrtagentur erfolgreich auf dem Saturnmond Titan gelandet. Weiter weg von der Erde ist bis jetzt noch kein Objekt auf der Oberfl\u00e4che eines anderen Himmelsk\u00f6rpers gelandet. Im Jahr 2001 hat die NASA ihre Sonde NEAR Shoemaker auf der Oberfl\u00e4che des Asteroid Eros abgesetzt was umso beeindruckender war als dass die Sonde gar nicht f\u00fcr eine weiche Landung ausgelegt war sondern den Asteroid nur von einer Umlaufbahn aus erforschen sollte. Den Komet Tempel-1 hat die NASA im Jahr 2005 absichtlich mit einem knapp 300 Kilogramm schweren Einschlagsk\u00f6rper bombardiert um das bei der Kollision aufgeworfene Kometenmaterial untersuchen zu k\u00f6nnen. Die japanische Sonde Hayabusa ist auf dem Asteroid Itokawa gelandet und die Europ\u00e4ische Raumfahrtagentur ESA h\u00f6chst spektakul\u00e4r am 12. November 2014 auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko. <\/p>\n<p>Auf den gro\u00dfen Gasplaneten unseres Sonnensystems gibt es zwar keine feste Oberfl\u00e4che um dort zu landen, aber auch sie haben wir mit Raumsonden heimgesucht. Nach ihren jeweils erfolgreichen Missionen wurde die Galileo-Sonde in den Jupiter und die Cassini-Sonde in den Saturn gesteuert. Einerseits um noch letzte wissenschaftliche Daten sammeln zu k\u00f6nnen; andererseits um zu verhindern dass die Flugk\u00f6rper unkontrolliert zum Beispiel auf einen der Monde des Systems st\u00fcrzen und die Oberfl\u00e4che dort f\u00fcr zuk\u00fcnftige Missionen kontaminieren. <\/p>\n<figure id=\"attachment_26034\" aria-describedby=\"caption-attachment-26034\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Moon_map_grid_showing_artificial_objects_on_moon.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Moon_map_grid_showing_artificial_objects_on_moon.png\" alt=\"Hier liegt (u.a.) Zeug am Mond rum (Bild: Roke~commonswiki, CC-BY-SA 3.0)\" width=\"500\" height=\"281\" class=\"size-medium wp-image-26034\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-26034\" class=\"wp-caption-text\">Hier liegt (u.a.) Zeug am Mond rum (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Moon_map_grid_showing_artificial_objects_on_moon.PNG\">Bild: Roke~commonswiki<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.en\">CC-BY-SA 3.0<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir Menschen haben \u00fcberraschend viel Material von der Erde ins Weltall getragen. Auf dem Mars haben sich mittlerweile schon etwa 9300 Kilogramm an Raumsonden, Rovern und anderem Kram angesammelt. Auf der Venus sind es mehr als 22.000 Kilogramm. Der Merkur hat nur 500 Kilogramm abbekommen, die Asteroiden und Kometen zusammen etwa 1000 Kilogramm. Auf dem Mond haben wir gewaltige 190.000 Kilogramm abgeladen und insgesamt fast 220.000 Kilogramm Technik auf anderen Himmelsk\u00f6rpern des Sonnensystems deponiert!<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/2a7cf09199ac46119ff8a7cb1a271d25\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Transkription einer Folge meines Sternengeschichten-Podcasts. Die Folge gibt es auch als MP3-Download und YouTube-Video. 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