{"id":24496,"date":"2017-11-06T07:00:48","date_gmt":"2017-11-06T06:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2017\/11\/06\/staub-bei-proxima-centauri-und-ja-das-ist-eine-wirklich-coole-entdeckung\/"},"modified":"2025-05-14T16:40:14","modified_gmt":"2025-05-14T14:40:14","slug":"staub-bei-proxima-centauri-und-ja-das-ist-eine-wirklich-coole-entdeckung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2017\/11\/06\/staub-bei-proxima-centauri-und-ja-das-ist-eine-wirklich-coole-entdeckung\/","title":{"rendered":"Staub bei Proxima Centauri! (Und ja, das ist eine wirklich coole Entdeckung)"},"content":{"rendered":"<p>Staub! Astronomen haben jede Menge Staub beim sonnenn\u00e4chsten Stern <i>Proxima Centauri<\/i> entdeckt. Und wehe ihr klickt jetzt gelangweilt weg! Denn die Entdeckung von Staub ist tats\u00e4chlich ziemlich gro\u00dfartig. Der kosmische Kleinkram wird gerne mal ein wenig untersch\u00e4tzt. Das liegt vielleicht daran dass wir auch hier auf der Erde den Staub entweder gar nicht oder aber nur als st\u00f6rend zur Kenntnis nehmen. Im Weltall ist Staub aber wahnsinnig interessant. Denn er kann Dinge sichtbar machen die man ansonsten nicht sehen w\u00fcrde!<\/p>\n<figure id=\"attachment_25973\" aria-describedby=\"caption-attachment-25973\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/proximastaub.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/proximastaub.jpg\" alt=\"Staubringe um den roten Zwerg Proxima Centauri (K\u00fcnstlerische Darstellung, ESO\/M. Kornmesser)\" width=\"500\" height=\"313\" class=\"size-medium wp-image-25973\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-25973\" class=\"wp-caption-text\">Staubringe um den roten Zwerg Proxima Centauri (<a href=\"https:\/\/www.eso.org\/public\/germany\/images\/eso1735a\/\">K\u00fcnstlerische Darstellung, ESO\/M. Kornmesser<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nehmen wir Planeten. Planeten leuchten nicht selbst sondern k\u00f6nnen nur Licht ihrer Sterne reflektieren. Und klein sind sie auch noch, was sie insgesamt zu sehr schwer beobachtbaren Objekten macht. Das ist auch der Grund warum wir bis jetzt so wenig solcher Planeten direkt beobachtet haben und auf <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2013\/04\/07\/die-wunderbare-welt-der-exoplaneten-die-komplette-serie\/\">indirekte Methoden<\/a> angewiesen sind wenn wir sie finden wollen. Ein Staubkorn ist nun nat\u00fcrlich noch kleiner als ein Planet. Und ein einzelnes Staubkorn im fernen Weltraum w\u00e4re auch unm\u00f6glich zu beobachten. Aber wie das mit Staub so ist: Wo ein Staubkorn ist sind meistens auch noch jede Menge andere.<\/p>\n<p>Oder anders ausgedr\u00fcckt: Staubteilchen m\u00f6gen zwar klein sein, aber wenn viele davon auf einem Haufen sind, dann ist ihre <i>gesamte Oberfl\u00e4che<\/i> wesentlich gr\u00f6\u00dfer als die eines Planeten. Und wenn so eine Menge an Staub jetzt vom Licht eines Sterns angestrahlt wird und sich erw\u00e4rmt, dann wird diese gesamte riesige Oberfl\u00e4che verwendet um die W\u00e4rme wieder abzustrahlen. Mit entsprechenden Teleskopen k\u00f6nnen wir diese Infrarot-Strahlung detektieren und so den Staub beobachten. <\/p>\n<p>Und was bringt es uns wenn wir wissen dass irgendwo Staub ist? Enorm viel! Staub kommt nicht einfach aus dem Nichts und wenn man lange genug gewartet dann verschwindet er wieder. Ok, ich wei\u00df dass das nicht den Erfahrungen entspricht die man zuhause beim Wohnungsputz macht aber in der Astronomie ist das tats\u00e4chlich so. Die Strahlung eines Sterns w\u00fcrde den Staub langsam aber sicher aus dem Sternensystem pusten. Nach vergleichsweise kurzer Zeit ist die Umgebung eines Sterns staubfrei (bzw. zumindest so staubfrei damit wir nichts mehr davon detektieren k\u00f6nnen). Wenn wir heute irgendwo gro\u00dfe Mengen an Staub finden dann muss es <i>Quellen<\/i> geben die diesen Staub erzeugen. Zum Beispiel <i>Asteroiden<\/i> die immer wieder mal miteinander kollidieren und so neuen Staub nachliefern. Aus der Existenz von Staub kann man also auf die Existenz von <i>Tr\u00fcmmerscheiben<\/i> schlie\u00dfen. Das ist &#8211; vereinfacht gesagt &#8211; nichts anderes als ein anderes Wort f\u00fcr &#8222;Asteroideng\u00fcrtel&#8220;. Mit dem Staub k\u00f6nnen wir als herausfinden ob andere Sterne von Kleink\u00f6rpern wie Asteroiden umgehen sind. Und die Asteroiden wiederum sagen uns, wo Planeten sein k\u00f6nnen! Die gravitative St\u00f6rungen gro\u00dfer Planeten k\u00f6nnen die Asteroidenbahnen beeinflussen, so wie das ja auch <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2009\/03\/23\/resonanzen-und-frequenzen\/\">bei uns im Sonnensystem der Fall ist<\/a>. Und wenn wir in Staubringen L\u00fccken finden, dann k\u00f6nnen die ebenfalls nicht von selbst entstehen. Auch da braucht es Planeten die diese L\u00fccken quasi freir\u00e4umen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_25974\" aria-describedby=\"caption-attachment-25974\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BetaPictoris.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BetaPictoris.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe Himmelsk\u00f6rper machen und beeinflussen Staub (K\u00fcnstlerische Darstellung von Beta Pictoris: NASA\/FUSE\/Lynette Cook)\" width=\"500\" height=\"336\" class=\"size-medium wp-image-25974\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-25974\" class=\"wp-caption-text\">Gro\u00dfe Himmelsk\u00f6rper machen und beeinflussen Staub (<a href=\"https:\/\/imagine.gsfc.nasa.gov\/features\/bios\/roberge\/roberge_image.html\">K\u00fcnstlerische Darstellung von Beta Pictoris: NASA\/FUSE\/Lynette Cook<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Beobachtung des Staubs erlaubt es uns also zu identifizieren ob ein Stern von Planeten umkreist wird. Die erste Staubscheibe eines fremden Sterns konnte im Jahr 1984 fotografiert werden (ich habe <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2013\/03\/29\/die-wunderbare-welt-der-exoplaneten-teil-ii-staubige-geheimnisse\/?all=1\">hier ausf\u00fchrlich dar\u00fcber berichtet<\/a>). Der Stern hie\u00df <i>Beta Pictoris<\/i> und tats\u00e4chlich hat man dort <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2008\/11\/23\/planet-bei-beta-pictoris-gefunden\/\">im Jahr 2008 einen Planeten entdeckt<\/a>. Die Staubscheibe von Beta Pictoris ist sehr komplex und man findet dort jede Menge Hinweise auf Planeten. Ich habe <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/astro-ph\/0701526\">2006 selbst eine Facharbeit ver\u00f6ffentlicht<\/a> und dort beschrieben dass man mindestens drei Planeten braucht um alle Eigenschaften der Staubscheibe zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Staub ist also super! Und nun hat man auch bei Proxima Centauri Staub gefunden. Dem Stern der <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2015\/01\/30\/sternengeschichten-folge-114-proxima-centauri-der-sonnennaechste-stern\/\">unserer Sonne am n\u00e4chsten liegt<\/a> und dem Stern bei dem im letzten Jahr <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2016\/08\/24\/der-planet-in-habitablen-zone-von-proxima-centauri-was-wir-wissen-und-was-nicht\/\">ein Planet entdeckt worden ist<\/a>. Guillem Anglada vom Instituto de Astrof\u00edsica de Andaluc\u00eda in Granada und seine Kollegen haben nun <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atacama_Large_Millimeter\/submillimeter_Array\">ALMA<\/a>, das <i>Atacama Large Millimeter\/submillimeter Array<\/i> in Chile benutzt um die Staubringe von Proxima Centauri zu identifizieren (<a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/1711.00578\">&#8222;ALMA Discovery of Dust Belts Around Proxima Centauri&#8220;<\/a>). <\/p>\n<p>Zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte ein Ring aus Staub der den Stern in etwa der ein- bis vierfachen Distanz umgibt in der die Erde unsere Sonne umkreist. Das entspricht der 20 bis 80fachen Distanz die der Planet <i>Proxima Centauri b<\/i> von seinem Stern hat. Man kann diesen Staubring also ungef\u00e4hr mit dem <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2016\/03\/25\/sternengeschichten-folge-174-der-kuiperguertel\/\">Kuiperg\u00fcrtel<\/a> des Sonnensystems vergleichen. Und so wie es in unserem Kuiperg\u00fcrtel ziemlich kalt ist und die Asteroiden dort extreme Eiswelten sind, ist es auch im Asteroideng\u00fcrtel von Proxima recht frisch: Die Infrarotstrahlung die von ALMA beobachtet wurde weist auf Temperaturen von -230 Grad Celsius hin.<\/p>\n<figure id=\"attachment_25972\" aria-describedby=\"caption-attachment-25972\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/proximadust.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/proximadust.jpg\" alt=\"Potentielle Staubringe und Infrarotquellen im Proxima-System (nicht ma\u00dfstabsgestreu). Bild: Anglada et al, 2017\" width=\"500\" height=\"302\" class=\"size-medium wp-image-25972\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-25972\" class=\"wp-caption-text\">Potentielle Staubringe und Infrarotquellen im Proxima-System (nicht ma\u00dfstabsgestreu). <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/1711.00578\">Bild: Anglada et al, 2017<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Astronomen um Anglada haben aber auch noch Hinweise auf weitere Staub\/Asteroideng\u00fcrtel gefunden. Ein sehr ferner G\u00fcrtel k\u00f6nnte sich fast 600 mal weiter von Proxima entfernt befinden als der Planet. Wenn das stimmt, dann w\u00e4re das eine ziemlich extreme Umgebung; so weit vom roten Zwergstern Proxima entfernt sind die Temperaturen enorm gering und es w\u00e4re interessant zu sehen wie dort die Asteroiden aussehen und zusammengesetzt sind. Weiter innen dagegen k\u00f6nnte sich ein G\u00fcrtel aus w\u00e4rmeren Staub befinden; ungef\u00e4hr acht mal so weit entfernt wie der Planet vom Stern. Das w\u00e4re dann vielleicht die Proxima-Entsprechung von unserem Asteroideng\u00fcrtel zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter.<\/p>\n<p>All diese Staubringe um Proxima Centauri weisen darauf hin dass dort noch mehr Planeten zu finden sein m\u00fcssen. Irgendwas muss diese Ringe in Form halten! Und tats\u00e4chlich gibt es noch eine dritte unbest\u00e4tigte Beobachtung die recht vielversprechend klingt. Zwischen dem warmen G\u00fcrtel und dem nachgewiesenen Ring aus kalten Staub haben die Astronomen ein unbekannte Quelle an Infrarotstrahlung gefunden. Das kann nat\u00fcrlich &#8222;nur&#8220; eine Hintergrundgalaxie sein; so etwas kommt \u00f6fter mal vor. Und ist diesem Fall zwar unwahrscheinlich aber nicht so enorm unwahrscheinlich dass man es einfach ignorieren k\u00f6nnte. Klarheit werden nur weitere Beobachtungen bringen bei denen man dann nachsehen kann ob sich die unbekannte Quelle gemeinsam mit Proxima bewegt oder nicht. Aber <i>wenn<\/i> es sich nicht um ein extragalaktisches Objekt handelt sondern tats\u00e4chlich um eine Quelle innerhalb des Proxima-Systems: Dann k\u00f6nnte es vielleicht ein gro\u00dfer Planet sein der, so wie Saturn von gro\u00dfen Ringen umgeben ist! Oder es handelt sich um Staubwolken die von Asteroiden herr\u00fchren die sich in den Lagrangen-Punkten eines gro\u00dfen Planeten befinden; also von Trojaner-Asteroiden (<a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2008\/09\/04\/trojaner-am-himmel\/?all=1\">die ich hier genauer erkl\u00e4rt habe<\/a>). <\/p>\n<p>So oder so: Der Staub im Proxima-System zeigt uns das dort noch jede Menge entdeckt werden kann. Unser sonnenn\u00e4chster Stern wird in Zukunft mit Sicherheit noch f\u00fcr die eine oder andere \u00dcberraschung gut sein. Also: Lernt den Staub zu sch\u00e4tzen &#8211; er ist gro\u00dfartig!<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/c549296e3b214161bdfb77d38e925198\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Staub! Astronomen haben jede Menge Staub beim sonnenn\u00e4chsten Stern Proxima Centauri entdeckt. Und wehe ihr klickt jetzt gelangweilt weg! Denn die Entdeckung von Staub ist tats\u00e4chlich ziemlich gro\u00dfartig. Der kosmische Kleinkram wird gerne mal ein wenig untersch\u00e4tzt. 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