{"id":24101,"date":"2017-09-05T08:56:40","date_gmt":"2017-09-05T06:56:40","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2017\/09\/05\/besuch-aus-der-nachbarschaft-16-sterne-kommen-in-die-naehe-der-sonne\/"},"modified":"2025-05-14T16:35:16","modified_gmt":"2025-05-14T14:35:16","slug":"besuch-aus-der-nachbarschaft-16-sterne-kommen-in-die-naehe-der-sonne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2017\/09\/05\/besuch-aus-der-nachbarschaft-16-sterne-kommen-in-die-naehe-der-sonne\/","title":{"rendered":"Besuch aus der Nachbarschaft: 16 Sterne kommen in die N\u00e4he der Sonne"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Sonne kriegt Besuch: 16 Sterne kommen uns in Zukunft nahe. Nat\u00fcrlich nicht alle auf einmal. Und &#8222;nahe&#8220; auch nur aus galaktischer Sicht: Selbst bei der n\u00e4chsten Begegnung wird immer noch ein ausreichend gro\u00dfer Abstand von 2,3 Billionen Kilometer eingehalten. Au\u00dferdem wird man auch ein wenig warten m\u00fcssen bis man die entsprechenden Begegnungen beobachten kann; ein paar Millionen Jahre muss man schon einplanen. Aber trotzdem sind die k\u00fcrzlich <a href=\"https:\/\/sci.esa.int\/gaia\/59435-close-encounters-of-the-stellar-kind\/\">ver\u00f6ffentlichten Daten<\/a> zu den Sternbegegnungen der Sonne \u00e4u\u00dferst interessant.<\/p>\n<p>Zwischen den Sternen unserer Milchstra\u00dfe ist im Allgemeinen viel Platz. Nach menschlichen Ma\u00dfst\u00e4ben ist unser Sonnensystem nat\u00fcrlich ziemlich gro\u00df. Sonne und Erde trennen 150 Millionen Kilometer oder eine <i>Astronomische Einheite (AE)<\/i>. Der fernste Planet Neptun ist knapp 30 AE weit entfernt. Die fernsten bekannten Asteroiden bewegen sich ein paar 100 bis 1000 AE entfernt. Und man sch\u00e4tzt dass Asteroiden noch in circa 100.000 AE Entfernung ihre langen Runden um die Sonne ziehen (wo sie die <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2014\/04\/03\/das-unbekannte-ende-des-sonnensystems-die-oortsche-wolke\/?all=1\">Oortsche Wolke<\/a> bilden). Erst dort endet der gravitative Einfluss unseres Sterns &#8211; und selbst von dieser Grenze sind es immer noch circa 150.000 AE bis man den sonnenn\u00e4chsten Stern <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2015\/01\/30\/sternengeschichten-folge-114-proxima-centauri-der-sonnennaechste-stern\/\">Proxima Centauri<\/a> erreicht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_22850\" aria-describedby=\"caption-attachment-22850\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/New_shot_of_Proxima_Centauri_our_nearest_neighbour.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/New_shot_of_Proxima_Centauri_our_nearest_neighbour.jpg\" alt=\"Proxima Centauri, unser Nachbarstern. Noch!! (Bild: ESA\/Hubble &amp; NASA)\" width=\"500\" height=\"375\" class=\"size-medium wp-image-22850\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22850\" class=\"wp-caption-text\">Proxima Centauri, unser Nachbarstern. Noch!! (<a href=\"https:\/\/www.spacetelescope.org\/images\/potw1343a\/\">Bild: ESA\/Hubble &#038; NASA<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>250.000 Astronomische Einheiten bzw. wenig mehr als 4 Lichtjahre trennen unsere Sonne als von ihrem n\u00e4chsten Nachbarstern. Derzeit! Denn die Sterne der Milchstra\u00dfe sind nat\u00fcrlich in Bewegung. In Zukunft werden Sterne die derzeit sehr weit weg sind uns n\u00e4her kommen und zu erforschen wie das genau ablaufen wird ist unter anderem die Aufgabe <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2013\/12\/04\/gaia-das-revolutionaere-weltraumteleskop\/?all=1\">des Weltraumteleskops GAIA<\/a>. Das ist seit 2014 damit besch\u00e4ftigt mehr als <i>eine Milliarde Sterne<\/i> der Milchstra\u00dfe genau zu vermessen und nicht nur ihre Positionen sondern auch deren Geschwindigkeiten und Bewegungsrichtungen so genau zu bestimmen wie nie zuvor.<\/p>\n<p>Mit diesen Daten kann man nun ein dreidimensionales Bild unserer Galaxis und ihrer Bewegung erstellen und genau das hat <i>Coryn Bailer-Jones<\/i> vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Astronomie in Heidelberg k\u00fcrzlich getan (<a href=\"https:\/\/www.aanda.org\/component\/article?access=doi&#038;doi=10.1051\/0004-6361\/201731453\">&#8222;The completeness-corrected rate of stellar encounters with the Sun from the first Gaia data release&#8220;<\/a>). Er hat die Daten von mehr als 300.000 Sternen (322.462, falls es jemand genau wissen will) aus dem ersten ver\u00f6ffentlichten GAIA-Datensatz untersucht und nachgesehen, welche davon uns in den n\u00e4chsten paar Millionen Jahren nahe kommen. <\/p>\n<p>16 St\u00fcck sind es, die Bailer-Jones gefunden hat und die uns n\u00e4her als 2 Parsec (das sind 6,5 Lichtjahre oder 413.000 Astronomische Einheiten) kommen. Nat\u00fcrlich sind in dieser Studie noch nicht alle Daten inkludiert und die selbst wenn der GAIA-Katalog vollst\u00e4ndig ist, enth\u00e4lt er nur einen Bruchteil der Sterne unserer Milchstra\u00dfe. Bailer-Jones hat daher aus den vorhandenen Daten und den bekannten Einschr\u00e4nkungen der Beobachtungsleistung des Teleskops hochgerechnet und fand eine durchschnittliche Begegnungsrate von 22 Sternen pro Million Jahre die der Sonne n\u00e4her als 1 Parsec (bzw. 3,2 Lichtjahre oder 206.000 Astronomische Einheiten) kommen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_25382\" aria-describedby=\"caption-attachment-25382\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sternbegegnung-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sternbegegnung-scaled.jpg\" alt=\"Sternbegegnungen in Vergangenheit und Zukunft. Die x-Achse zeigt die Zeit in Millionen Jahren (in der Mitte bei &quot;0&quot; ist die Gegenwart), die y-Achse den Minimalabstand des Sterns von der Sonne in Parsec. Die Kreise sind die jeweiligen Sterne und die Hintergrundfarbe gibt an wie komplett die Daten f\u00fcr die jeweiligen Zeitr\u00e4ume sind. Bild: ESA\/Gaia\/DPAC, Coryn Bailer-Jones, Max Planck Institute for Astronomy, Heidelberg, Germany)\" width=\"500\" height=\"333\" class=\"size-medium wp-image-25382\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-25382\" class=\"wp-caption-text\">Sternbegegnungen in Vergangenheit und Zukunft. Die x-Achse zeigt die Zeit in Millionen Jahren (in der Mitte bei &#8222;0&#8220; ist die Gegenwart), die y-Achse den Minimalabstand des Sterns von der Sonne in Parsec. Die Kreise sind die jeweiligen Sterne und die Hintergrundfarbe gibt an wie komplett die Daten f\u00fcr die jeweiligen Zeitr\u00e4ume sind. <a href=\"https:\/\/www.cosmos.esa.int\/web\/gaia\/image-of-the-week\">Bild: ESA\/Gaia\/DPAC, Coryn Bailer-Jones, Max Planck Institute for Astronomy, Heidelberg, Germany<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ist das dramatisch oder irgendwie gef\u00e4hrlich? Nein &#8211; beziehungsweise auf jeden Fall nicht direkt. Ein paar Lichtjahre Abstand zwischen den Sternen sind normal; daran ist nichts au\u00dfergew\u00f6hnlich. Die Wahrscheinlichkeit das ein anderer Stern in das innere Sonnensystem &#8211; also dort wo sich die Planeten befinden &#8211; eindringt oder gar mit der Sonne kollidiert ist so enorm winzig, dass man getrost davon ausgehen kann, das es niemals passieren wird. Damit ein anderer Stern \u00fcberhaupt einen Einfluss auf das innere Sonnensystem haben kann, muss er sich auf etwa 400.000 AE bzw 2 Parsec n\u00e4her. Dann <i>k\u00f6nnte<\/i> er mit seiner Gravitationskraft die Asteroiden und Kometen beeinflussen die sich in der Oortschen Wolke befinden und die <i>k\u00f6nnten<\/i> ins innere Sonnensystem abgelenkt werden wo sie mit den dortigen Planeten zusammensto\u00dfen <i>k\u00f6nnten<\/i>.<\/p>\n<p>Es gab fr\u00fcher schon Hypothesen die Massensterben auf der Erde infolge von Asteroideneinschl\u00e4gen auf die Begegnung der Sonne mit anderen Sternen zur\u00fcck gef\u00fchrt haben. Damals ging man sogar davon aus das es sich um <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2011\/06\/09\/nemesis-der-todesstern-und-die-dinosaurier\/\">noch unbekannten Begleitstern der Sonne<\/a> handeln k\u00f6nnte der ihr periodisch nahe kommt &#8211; eine Hypothese die mittlerweile als widerlegt gilt. Aber rein prinzipiell ist es nat\u00fcrlich durchaus m\u00f6glich das der gravitative Einfluss eines Sterns w\u00e4hrend einer nahen Begegnung indirekt zu Asteroideneinschl\u00e4gen auf der Erde f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Aber es ist auf jeden Fall nichts was eine akute Gefahr f\u00fcr die Erde bedeutet. Abgesehen davon dass solche nahen Sternbegegnungen nur alle paar zehn- bis hunderttausend Jahre vorkommt kann so ein Stern auch an der Sonne vorbeifliegen ohne Objekte aus der Oortschen Wolke ins innere Sonnensystem abzulenken. Und abgelenkte Objekte m\u00fcssen nicht zwangsl\u00e4ufig auf die Erde fallen (eher im Gegenteil: Wir m\u00fcssen schon ziemliches Pech haben um genau in der Flugbahn so eines Himmelsk\u00f6rpers zu landen). Kein Grund zur Panik also.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall werden wir uns aber in der Zukunft einen anderen Namen f\u00fcr den n\u00e4chsten Nachbar der Sonne merken m\u00fcssen. Die Sternbegegnung mit dem geringsten Abstand in Bailer-Jones Analyse wird in circa 1,3 Millionen Jahren stattfinden. Dann wird <i>Gliese 710<\/i> sich uns bis auf 16.000 Astronomische Einheiten n\u00e4hern. Das ist dann allerdings wirklich nahe genug um die Oortsche Wolke durcheinander zu bringen. Und dann wird man im inneren Sonnensystem tats\u00e4chlich mit vermehrten Asteroideneinschl\u00e4gen rechnen m\u00fcssen. Diese Sternbegegnung ist \u00fcbrigens kein neues Ergebnis; dar\u00fcber wei\u00df man schon seit Jahrzehnten Bescheid (und ich habe <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2010\/03\/15\/hallo-stern-unser-sonnensystem-bekommt-besuch\/\">schon vor Jahren hier dar\u00fcber berichtet<\/a>). Dank der neuen GAIA-Daten wei\u00df man nun aber wesentlich genauer Bescheid wie die Begegnung ablaufen wird. Und kann das ganze auch wunderbar visualisieren. Dieses <a href=\"https:\/\/youtu.be\/zmkFEWENChY\">sch\u00f6ne Video<\/a> zeigt wie die Begegnung aus der Sicht von Gliese 710 aussehen wird:<\/p>\n<p><center><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/zmkFEWENChY\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/center><\/p>\n<p>Und apropos Video: Schaut euch bitte auch <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Ikm64A7au5Q\">dieses Video<\/a> an. Vor allem: Schaut es euch auf einem m\u00f6glichst gro\u00dfen Bildschirm im Vollbildmodus an! Auf den ersten Blick scheint da nicht viel los zu sein; nur jede Menge Sterne. Aber wenn man genau schaut, dann erkennt man wie es dort wimmelt und sich alle Sterne best\u00e4ndig bewegen. Das Video zeigt nichts anderes als die aus den GAIA-Daten berechnete Bewegung von <i>zwei Millionen Sternen<\/i> (!) Gliese 710 ist im Video durch den Kreis markiert; die Linie zeigt wie er sich durch die Galaxie bewegt:<\/p>\n<p><center><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Ikm64A7au5Q\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/center><\/p>\n<p>Wir sind Teil eines h\u00f6chst dynamischen Systems und dank GAIA wissen wir nun ein wenig besser als zuvor <i>wie<\/i> dynamisch unsere Milchstra\u00dfe ist. Alles ist in st\u00e4ndiger Bewegung und es ist ein klein wenig schade, das wir die Wanderung der Sterne in unseren kurzen menschlichen Leben nicht wahrnehmen k\u00f6nnen. Aber daf\u00fcr haben wir ja die Wissenschaft! Und geniale Instrumente wie GAIA die uns zeigen das der Nachthimmel \u00fcber unseren K\u00f6pfen gar nicht so ruhig und unver\u00e4nderlich ist wie er uns vorkommt&#8230;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/ba126adc32f64e1d90278116d200ff2d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\">https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/?p=25381<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Sonne kriegt Besuch: 16 Sterne kommen uns in Zukunft nahe. Nat\u00fcrlich nicht alle auf einmal. Und &#8222;nahe&#8220; auch nur aus galaktischer Sicht: Selbst bei der n\u00e4chsten Begegnung wird immer noch ein ausreichend gro\u00dfer Abstand von 2,3 Billionen Kilometer eingehalten. 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