{"id":23450,"date":"2017-02-10T07:00:48","date_gmt":"2017-02-10T06:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2017\/02\/10\/sternengeschichten-folge-220-einschlagskrater\/"},"modified":"2025-05-14T16:28:59","modified_gmt":"2025-05-14T14:28:59","slug":"sternengeschichten-folge-220-einschlagskrater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2017\/02\/10\/sternengeschichten-folge-220-einschlagskrater\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 220: Einschlagskrater"},"content":{"rendered":"<p>Wenn zwei Himmelsk\u00f6rper zusammensto\u00dfen, dann kracht es. Und am Ende bleibt ein Krater. Aber wie genau entsteht ein Krater? Die Sache ist nicht so einfach, wie man vielleicht denkt. Und es hat einen Grund, warum alle Einschlagskrater rund sind&#8230; Den erfahrt ihr in der neuen Folge der Sternengeschichten.<\/p>\n<p>Und wie immer gibt es weiter unten eine Transkription des Podcasts.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-12938\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Folge k\u00f6nnt ihr euch hier direkt als <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Xf8e4Fv1ULY\">YouTube-Video<\/a> ansehen oder <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podspot.de\/files\/220-SternengeschichtenFolge220.mp3\">direkt runterladen<\/a>. <\/p>\n<p>Den Podcast k\u00f6nnt ihr unter <\/p>\n<p><center><a href=\"https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten\">https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten<\/a><\/center><\/p>\n<p>abonnieren beziehungsweise auch bei <a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a> via Torrent beziehen.<\/p>\n<p>Am einfachsten ist es, wenn ihr euch <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=de.danoeh.antennapodsp.sternengeschichten\">die &#8222;Sternengeschichten-App&#8220; f\u00fcrs Handy<\/a> runterladet und den Podcast damit anh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Sternengeschichten gibts nat\u00fcrlich auch bei iTunes (wo ich mich immer \u00fcber Rezensionen und Bewertungen freue) und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter <a href=\"https:\/\/www.sternengeschichten.org\">https:\/\/www.sternengeschichten.org<\/a>.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich gibt es die Sternengeschichten auch <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">bei Facebook<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">bei Twitter<\/a>.<\/p>\n<p><center><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Xf8e4Fv1ULY?showinfo=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\n<\/center><\/p>\n<p><b>Transkription<\/b><\/p>\n<p>Sternengeschichten Folge 220: Einschlagskrater<\/p>\n<p>Egal wo wir im Sonnensystem hinsehen: \u00dcberall sind Krater. Jeder Himmelsk\u00f6rper mit einer festen Oberfl\u00e4che zeigt Krater und die meisten von ihnen sind damit regelrecht \u00fcbers\u00e4t. Es lohnt sich daher auch ein wenig sich mit der Art und Weise zu besch\u00e4ftigen, wie Krater entstehen. <\/p>\n<p>Man stellt sich das ja ganz simpel vor: Ein Felsbrocken aus dem All kollidiert mit einem anderem Himmelsk\u00f6rper und dabei entsteht ein Krater. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Die meisten Objekte die aus dem All auf die Erde fallen erzeugen zum Beispiel \u00fcberhaupt keinen Krater. Denn unser Planet hat eine Atmosph\u00e4re. Trifft ein Objekt aus dem All auf die Lufth\u00fclle der Erde, dann wird es dadurch abgebremst. Die Geschwindigkeiten sind dabei enorm hoch: Ein Objekt aus dem Weltall hat eine Mindestgeschwindigkeit von circa 12 Kilometern pro Sekunde. Wie ich schon in Folge 151 der Sternengeschichten erz\u00e4hlt habe, braucht man mindestens eine Geschwindigkeit von 11,2 Kilometer pro Sekunde wenn man die Erde verlassen will. W\u00fcrde man zum Beispiel eine Kanonenkugel mit einer geringeren Geschwindigkeit abschie\u00dfen, dann w\u00fcrde sie wieder auf die Erde zur\u00fcckfallen und k\u00f6nnte die Anziehungskraft unseres Planeten nicht \u00fcberwinden. Wenn das die Geschwindigkeit ist, die ein Objekt mindestens haben muss um die Erde zu verlassen, dann ist es auch die Mindestgeschwindigkeit die es haben muss, wenn es aus dem All auf die Erde f\u00e4llt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_20654\" aria-describedby=\"caption-attachment-20654\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Aristarchus_and_Herodotus_craters_Apollo_15.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Aristarchus_and_Herodotus_craters_Apollo_15.jpg\" alt=\"Krater am Mond findet man leicht. Auf der Erde ist es schwieriger... (Bild: NASA)\" width=\"500\" height=\"450\" class=\"size-medium wp-image-20654\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-20654\" class=\"wp-caption-text\">Krater am Mond findet man leicht. Auf der Erde ist es schwieriger&#8230; (<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Aristarchus_and_Herodotus_craters_Apollo_15.jpg\">Bild: NASA<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Einschlagende Objekte k\u00f6nnen aber noch deutlich schneller sein und Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Sekunde erreichen. Wenn ein Felsbrocken mit so einem enormen Tempo auf die Lufth\u00fclle der Erde trifft, entsteht durch die Reibung mit den Molek\u00fclen der Atmosph\u00e4re eine sehr starke Hitze. Die kann ihn auseinanderbrechen und dann regelrecht explodieren lassen. Das passiert typischerweise in einer H\u00f6he von um die 10 Kilometer und es ist nichts mehr da, was auf der Erde einschlagen kann. Alle Objekte die kleiner als ungef\u00e4hr 50 Meter sind erreichen den Erdboden normalerweise nicht (was genau passiert h\u00e4ngt aber nat\u00fcrlich von der Zusammensetzung des Objekts ab). Noch kleinere Objekte, Mikrometeorite also Staubk\u00f6rner aus dem All, schlagen gar nicht ein und verbrennen auch nicht. Sie sind zu klein, als das sich eine nennenswerte Hitze entwickelt und sie schweben einfach zum Erdboden. Auf diese Weise &#8222;regnen&#8220; bis zu hundert Tonnen Staub aus dem All pro Tag auf die Erde und die schlagen nat\u00fcrlich keine Krater.<\/p>\n<p>Erst wenn die Felsbrocken gro\u00df genug werden, wird es interessant. Ist ein Einschlagsk\u00f6rper gro\u00df genug, dann erreicht er tats\u00e4chlich den Erdboden. Was dann passiert, darf man sich allerdings nicht so vorstellen wie das, was man beispielsweise beobachten kann, wenn man Steine in eine Sandkiste wirft. Der fliegende Stein trifft auf den lockeren Sand und schiebt mit seiner Bewegungsenergie ein bisschen davon zur Seite sodass er in einem Minikrater zu liegen kommt. Dass das nicht das ist, was bei einem Asteroideneinschlag passiert kann man leicht verstehen, wenn man die Form von Einschlagskratern betrachtet. Denn die sind so gut wie alle immer rund. Bei den Steinen in der Sandkiste ist das nicht so; hier kann man die Form des Kraters ver\u00e4ndern wenn man den Stein unter verschiedenen Winkeln auf den Sand treffen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Asteroiden fallen nun aber ja auch nicht alle immer direkt von oben auf den Erdboden. Sie treffen ebenfalls unter verschiedenen Winkeln auf die Erde und dass die Krater trotzdem immer alle rund sind, liegt an ihrer Geschwindigkeit. Sie sind so gut wie immer deutlich schneller als die Schallgeschwindigkeit im Gestein. Sobald sie auf den Boden auftreffen, breitet sich eine Sto\u00dfwelle im Gestein aus und zwar mit \u00dcberschallgeschwindigkeit. Und nicht nur im Gestein der Erde sondern auch im Einschlagsk\u00f6rper selbst. Es entstehen Temperaturen von bis 10.000 Grad; der Einschlagsk\u00f6rper wird verfl\u00fcssigt und verdampft. Anders gesagt: Er explodiert und auch dem Gestein des Erdbodens geht es nicht anders. Ein Volumen des Erdbodens das ungef\u00e4hr dem Volumen des Einschlagsk\u00f6rpers entspricht verdampft und explodiert ebenfalls. Das ist die sogenannte Kontakt- und Kompressionsphase bei der vom Ort des Einschlags aus Sto\u00dfwellen durch das Material des Erdbodens laufen. Dabei wird das Gestein auf eine ganz charakteristische Art und Weise verdichtet die nur bei solchen energetischen Ereignissen stattfinden kann. Deshalb ist es auch m\u00f6glich, aus geologischen Gesteinsuntersuchen eindeutig zu bestimmen, ob ein Krater durch einen Einschlag entstanden ist oder beispielsweise durch einen Vulkanausbruch.<\/p>\n<p>Auf die Kontakt- und Kompressionsphase folgt die <i>Exkavationpshase<\/i>. Das ist die Phase, in der sich der eigentliche Krater bildet. Ein Teil der Sto\u00dfwellen ist direkt nach unten gerichtet und presst das Material dort extrem zusammen. Ein Teil der Sto\u00dfwellen dr\u00fcckt aber auch gegen die Seiten des von der vorhergegangenen Explosion ausgeh\u00f6hlten Bereichs. Dort wird Material nun aus dem sich bildenden Krater hinaus geworfen und landet in einem ringf\u00f6rmigen Bereich um den Einschlagsort. Je nach Wucht des Einschlags kann das ein paar hundert Meter weit entfernt sein oder aber auch ein paar hundert Kilometer. <\/p>\n<p>Jetzt ist der Krater eigentlich schon fertig &#8211; er bleibt aber nicht so wie er ist. Das, was direkt nach dem Einschlag entstanden ist nennt man einen <i>transienten Krater<\/i> und er wird in der nun folgenden Modifikationsphase ver\u00e4ndert. Das Gestein der Erde verh\u00e4lt sich w\u00e4hrend der extremen Ereignisse des Einschlags nicht so wie sich Gestein normalerweise verh\u00e4lt. Es wird quasi weich und kann nach der Bildung des transienten Kraters zur\u00fcckfedern. Genau in der Mitte des Kraters kann sich so ein sogenannter &#8222;Zentralberg&#8220; bilden. Der kann wieder kollabieren, es entstehen Sto\u00dfwellen und um den Rand des Kraters herum bildet sich eine Art Ringwall. Je nachdem wie gro\u00df die Wucht des Einschlags war k\u00f6nnen sich auch mehrere Ringe bilden. Der Krater wird dadurch deutlich gr\u00f6\u00dfer als vorher.<\/p>\n<figure id=\"attachment_24143\" aria-describedby=\"caption-attachment-24143\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Craterstructure.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Craterstructure.gif\" alt=\"Einfach und komplex (Bild: NASA)\" width=\"500\" height=\"453\" class=\"size-medium wp-image-24143\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-24143\" class=\"wp-caption-text\">Einfach und komplex (Bild: NASA)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Solche Krater mit Zentralbergen und Ringen nennt man &#8222;komplexe Krater&#8220; im Gegensatz zu den &#8222;einfachen Kratern&#8220; die von kleineren Objekten erzeugt werden und die dem klassischen &#8222;Loch&#8220; in der Erde entsprechen. Und es ist eben tats\u00e4chlich ein &#8222;Loch&#8220;, ein runder Krater. Denn nicht die Bewegung des Asteroiden beim Einschlag ist f\u00fcr die Form verantwortlich, sondern die Explosion ganz zu Beginn der Kontakt- und Kompressionspgase. Wie gro\u00df genau ein Krater wird, l\u00e4sst sich nicht exakt vorhersagen. Als grobe Absch\u00e4tzung kann man davon ausgehen, dass der Durchmesser des Kraters ungef\u00e4hr 10 mal so gro\u00df ist wie der Durchmesser des Einschlagsk\u00f6rpers. Damit auf der Erde ein komplexer Krater entstehen kann, muss das einschlagende Objekt mindestens 2 bis 4 Kilometer gro\u00df sein. Auf dem Mond sieht die Sache aber anders aus &#8211; der Mond ist kleiner und hat eine geringere Schwerkraft. Die bestimmt aber einerseits mit welcher Geschwindigkeit ein Einschlagsk\u00f6rper angezogen wird und auch wie sich das Gestein nach dem Einschlag verh\u00e4lt. Um komplexe Krater auf dem Mond zu erzeugen muss ein Objekt mindestens 15 Kilometer gro\u00df sein.<\/p>\n<p>Der Mond hat allerdings auch keine Atmosph\u00e4re. Das hat zwei Auswirkungen auf die Kraterbildung: Einerseits k\u00f6nnen auch kleine und kleinste Objekte mit ihm kollidieren ohne zerst\u00f6rt zu werden. W\u00e4hrend auf der Erde nur Objekte mit mehr als 50 Metern einen Krater schlagen k\u00f6nnen, k\u00f6nnen das auf dem Mond selbst kleinste Brocken von Weltraumstaub. Die Atmosph\u00e4re sorgt aber auch daf\u00fcr, dass die Krater im Laufe der Zeit wieder verschwinden. Wind, Wetter und andere Erosionsprozesse schleifen die Strukturen ab und am Ende bleibt nichts mehr \u00fcbrig. Ein Krater auf dem Mond bleibt viel l\u00e4nger bestehen (allerdings nicht unendlich lange, auch im Weltall gibt es Erosion wie ich in Folge 130 der Sternengeschichten erkl\u00e4rt habe).<\/p>\n<p>Das ist auch der Grund, warum auf dem Mond so enorm viele Krater zu sehen sind und auf der Erde nur vergleichsweise wenig. Es liegt nicht daran, dass der Mond \u00f6fter getroffen wird &#8211; eher im Gegenteil. Die Erde ist gr\u00f6\u00dfer und hat eine gr\u00f6\u00dfere Anziehungskraft; sie ist also auch \u00f6fter das Ziel von Geschossen aus dem All. Aber hier bei uns sehen wir die Folgen nicht; auf dem Mond bleiben sie f\u00fcr lange Zeit bestehen und sichtbar. Dort haben wir \u00fcber 60.000 Krater mit einem Durchmesser von einem Kilometer gez\u00e4hlt; auf der Erde aber nur knapp 100 mit einem \u00e4hnlich gro\u00dfen Durchmesser.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte bekannte Krater auf der Erde ist der Vredefort-Krater in S\u00fcdafrika. Er ist kaum noch zu sehen und fast schon komplett verwittert. Irgendwann vor 2 Milliarden Jahren muss dort ein ungef\u00e4hr 10 Kilometer gro\u00dfer Asteroid eingeschlagen und ein 100 Kilometer breites und 40 Kilometer tiefes Loch in die Kruste der Erde gerissen haben. Einen anderen gro\u00dfen Krater mit 200 Kilometern Durchmesser findet man auf der Halbinsel Yucat\u00e1n in Mexiko. Oder besser: Man findet ihn so gut wie gar nicht; an der Erdoberfl\u00e4che ist nichts davon zu sehen und nur durch geologische Untersuchungen konnte man ihn entdecken. Zum Gl\u00fcck, denn dieser 65 Millionen Jahre alte Krater ist das, was vom ber\u00fchmten Einschlag \u00fcbrig blieb, der die Dinosaurier ausgel\u00f6scht hat. In Deutschland steht die bayrische Stadt N\u00f6rdlingen mitten in einem 24 Kilometer durchmessenden Einschlagskrater, dem N\u00f6rdlinger Ries, das vor 14,6 Millionen Jahren entstand.<\/p>\n<figure id=\"attachment_20077\" aria-describedby=\"caption-attachment-20077\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Ries_WorldWind_SW.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Ries_WorldWind_SW.jpg\" alt=\"N\u00f6rdlingen, inmitten seines Einschlagkraters (Bild: NASA)\" width=\"500\" height=\"377\" class=\"size-medium wp-image-20077\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-20077\" class=\"wp-caption-text\">N\u00f6rdlingen, inmitten seines Einschlagkraters (Bild: NASA)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Einschlagskrater k\u00f6nnen uns enorm viel \u00fcber die Vergangenheit unseres Planeten verraten. Aber auch \u00fcber die Geschichte unseres Sonnensystems. Wir untersuchen die Krater auf dem Mars der dank seiner d\u00fcnnen Atmosph\u00e4re ebenfalls Unmengen an Kratern zeigt; ebenso wie der Merkur oder die gro\u00dfen Monde der Gasplaneten im \u00e4u\u00dferen Sonnensystem. Zumindest diejenigen, die nicht von allzu dicken Eisschichten bedeckt sind, denn die Krater dort verschwinden schnell; Auch auf der Venus finden wir quasi \u00fcberhaupt keine Krater, da ihre extrem dichte Atmosph\u00e4re kaum etwas bis zum Boden durchkommen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Trotzdem sind Krater wichtig. In ihnen stecken die Informationen \u00fcber das Innere der Himmelsk\u00f6rper, die wir sonst nie herausfinden k\u00f6nnten. Sie zeigen uns die Vergangenheit, die wir sonst nie sehen k\u00f6nnten. Und sie sagen uns, wie das Sonnensystem  ausgesehen hat, als es weder Leben, noch unsere Erde gegeben hat. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. \t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/6101d0e99188431e9b44f37a5879ca0e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn zwei Himmelsk\u00f6rper zusammensto\u00dfen, dann kracht es. Und am Ende bleibt ein Krater. Aber wie genau entsteht ein Krater? Die Sache ist nicht so einfach, wie man vielleicht denkt. Und es hat einen Grund, warum alle Einschlagskrater rund sind&#8230; Den erfahrt ihr in der neuen Folge der Sternengeschichten. 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