{"id":23213,"date":"2016-10-21T15:08:21","date_gmt":"2016-10-21T13:08:21","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/10\/21\/exomars-und-die-gescheiterte-landung-auf-dem-mars-ueber-misserfolge-und-das-problem-mit-aufregender-forschung\/"},"modified":"2025-05-14T16:18:05","modified_gmt":"2025-05-14T14:18:05","slug":"exomars-und-die-gescheiterte-landung-auf-dem-mars-ueber-misserfolge-und-das-problem-mit-aufregender-forschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/10\/21\/exomars-und-die-gescheiterte-landung-auf-dem-mars-ueber-misserfolge-und-das-problem-mit-aufregender-forschung\/","title":{"rendered":"ExoMars und die gescheiterte Landung auf dem Mars: \u00dcber Misserfolge und das Problem mit &#8222;aufregender&#8220; Forschung"},"content":{"rendered":"<p>Am 19. Oktober 2016, kurz vor 17 Uhr MESZ sollte die Landeeinheit <i>Schiaparelli<\/i> im Rahmen der europ\u00e4ischen <i>ExoMars<\/i>-Mission auf unserem Nachbarplaneten landen. Zwei Tage sp\u00e4ter ist ziemlich klar: Diese Landung hat nicht so funktioniert wie man es sich gew\u00fcnscht hat. Es besteht kein Kontakt mit Schiaparelli. Die letzten Signale empfing man kurz bevor die Sonde auf dem Mars aufsetzen sollte und seitdem herrscht Funkstille. Ist die Mission also ein gro\u00dfer Misserfolg? Nein, definitiv nicht!<\/p>\n<figure id=\"attachment_23551\" aria-describedby=\"caption-attachment-23551\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Schiaparelli_with_parachute_deployed-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Schiaparelli_with_parachute_deployed-scaled.jpg\" alt=\"Schiaparelli landet (K\u00fcnstlerische Darstellung: ESA\/ATG medialab)\" width=\"500\" height=\"281\" class=\"size-medium wp-image-23551\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-23551\" class=\"wp-caption-text\">Schiaparelli landet (<a href=\"https:\/\/www.esa.int\/spaceinimages\/Images\/2016\/07\/Schiaparelli_with_parachute_deployed_and_front_shield_jettisoned\">K\u00fcnstlerische Darstellung: ESA\/ATG medialab<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was Ziel und Aufgabe von <i>ExoMars<\/i> ist habe ich <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2016\/03\/13\/exomars-auf-der-suche-nach-leben-und-methan\/\">im M\u00e4rz schon einmal ausf\u00fchrlich beschrieben<\/a>. Im ersten Schritt wurde die Sonde <i>ExoMars TGO<\/i> zu unserem Nachbarplaneten geschicht. TGO steht f\u00fcr &#8222;Trace Gas Orbiter&#8220; und wie der Name schon sagt handelt es sich um eine Sonde, die den Mars umkreisen und die Gase in seiner Atmosph\u00e4re analysieren soll. Das hat wunderbar geklappt: TGO hat den Mars erreicht und ist am 19.10.2016 <a href=\"https:\/\/www.esa.int\/Our_Activities\/Space_Science\/ExoMars\/ExoMars_TGO_reaches_Mars_orbit_while_EDM_situation_under_assessment\">erfolgreich in eine Umlaufbahn eingeschwenkt<\/a>. Jetzt kann TGO seine Mission beginnen und diese Mission ist faszinierend und wichtig. Ich zitiere nochmal, was ich damals geschrieben habe:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Die Instrumente auf TGO werden die d\u00fcnne Atmosph\u00e4re des Mars analysieren und vor allem nach Spuren von Methan suchen. Dass dieses Gas dort vorhanden ist, wissen wir schon aus fr\u00fcheren Missionen. Wir wissen allerdings nicht noch, woher es stammt. Methan, ein Molek\u00fcl das aus Kohlenstoff und Wasserstoff besteht, wird durch den Einfluss der UV-Strahlung der Sonne in seine Bestandteile aufgespalten. Ein typisches Methan-Molek\u00fcl auf dem Mars \u00fcberlebt 300 bis 600 Jahre. Der Mars selbst existiert schon seit 4,5 Milliarden Jahren. Das Methan das es dort gibt, kann also nicht von Anfang an da gewesen sein, sondern muss regelm\u00e4\u00dfig neu produziert werden.<br \/>\nEine genau Untersuchung des Methans auf dem Mars kann uns also entweder zeigen, ob dort Leben existiert oder uns mehr \u00fcber die unterirdische hydrothermale Aktivit\u00e4t verraten. Beides ist interessant; obwohl vermutlich die meisten die Entdeckung von Leben interessanter finden werden. Und tats\u00e4chlich gibt es sogar M\u00f6glichkeiten, zwischen einem biologischen und einem geologischen Ursprung zu unterscheiden. Dazu muss man sich die Isotope ansehen, aus denen das Methan besteht.&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Genau das wird TGO machen und ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse die wir in der Zukunft zu sehen bekommen. <\/p>\n<figure id=\"attachment_21976\" aria-describedby=\"caption-attachment-21976\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/ExoMars2016_TGO_Orbit_Insertion_20160218_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/ExoMars2016_TGO_Orbit_Insertion_20160218_1280.jpg\" alt=\"ExoMars TGO vor dem Mars (K\u00fcnstlerische Darstellung: ESA\/ATG medialab)\" width=\"500\" height=\"282\" class=\"size-medium wp-image-21976\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-21976\" class=\"wp-caption-text\">ExoMars TGO vor dem Mars (<a href=\"https:\/\/exploration.esa.int\/mars\/57540-exomars-2016-tgo-enters-orbit\/\">K\u00fcnstlerische Darstellung: ESA\/ATG medialab<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aber was ist nun mit Schiaparelli? Der volle und offizielle Name dieses Dings lautet <i>&#8222;Entry, Descent &#038; Landing Demonstrator Module (EDM)&#8220;<\/i> und auch hier sagt der Name, was seine Aufgabe ist: Die Technik zu demonstrieren und zu erforschen die n\u00f6tig ist, um in die Atmosph\u00e4re des Mars einzutreten, sich in ihr zum Marsboden zu bewegen und dort zu landen. Eine konkrete <i>wissenschaftliche<\/i> Aufgabe hat das EDM nicht; es waren zwar ein paar Instrumente an Bord, aber die h\u00e4tten keine wesentlich neuen Erkenntnisse liefern k\u00f6nnen. Es ging darum herauszufinden, welche Technik n\u00f6tig ist, um auf dem Mars zu landen.<\/p>\n<p>Und das will man deswegen herausfinden, weil im Jahr 2018 der n\u00e4chste Teil des ExoMars-Projekts folgen soll: Der <i>ExoMars Rover<\/i>, der dann wirklich wichtige, neue und wissenschaftliche Daten auf der Marsoberfl\u00e4che sammeln soll. Die Europ\u00e4ische Raumfahrtagentur ESA hat allerdings noch nie etwas auf die Oberfl\u00e4che des Mars geschickt und es ist nur verst\u00e4ndlich, dass man so etwas zuerst einmal probiert und nicht gleich einen teuren und fertigen Mars-Rover auf gut Gl\u00fcck zu unserem Nachbarplaneten schickt!<\/p>\n<p>Die ESA wei\u00df sehr gut, dass es verdammt schwer ist auf dem Mars zu landen. Das hat bis jetzt nur die NASA geschafft und von allen solchen Missionen zum Mars sind circa die H\u00e4lfte gescheitert. Das liegt unter anderem daran, dass der Mars zwar eine Atmosph\u00e4re hat, auf die man bei der Landung R\u00fccksicht nehmen muss und die zum Bremsen der Landeeinheiten benutzt werden kann; diese Atmosph\u00e4re aber auch enorm d\u00fcnn ist und solche Vorhaben daher schwierig macht. Aber es liegt nat\u00fcrlich auch daran, dass es generell keine leichte Aufgabe ist, etwas auf die Oberfl\u00e4che <i>eines anderen Planeten<\/i> zu bef\u00f6rdern!<\/p>\n<p>Gute Gr\u00fcnde also, sich die Sache mit der Landung bei einer Probe erstmal in Ruhe anzusehen. Genau das hat man mit Schiaparelli getan und genau das hat eigentlich auch funktioniert. Die ESA hat <a href=\"https:\/\/www.esa.int\/Our_Activities\/Space_Science\/ExoMars\/Schiaparelli_descent_data_decoding_underway\">alle Daten gesammelt die w\u00e4hrend des Abstiegs aufgezeichnet worden sind<\/a>. ESA Direktor David Parker sagt dazu: <\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;In terms of the Schiaparelli test module, we have data coming back that allow us to fully understand the steps that did occur, and why the soft landing did not occur.&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Man hat also alle Daten um zu verstehen, was w\u00e4hrend der Landung passiert ist und warum die sanfte Landung nicht stattgefunden hat. Und genau das war es, was man verstehen wollte. Klar, es w\u00e4re super gewesen, wenn die sanfte Landung gleich beim ersten Mal geklappt h\u00e4tte. Aber Proben sind eben zum <i>proben<\/i> da und beim erproben klappt eben nicht immer alles. Sonst m\u00fcsste man ja auch nicht proben sonder w\u00fcsste schon wie es geht!<\/p>\n<p>Die Ziele des ersten Schritts von ExoMars wurden also erf\u00fcllt; man hat TGO erfolgreich in eine Umlaufbahn gebracht und herausgefunden, wie sich die ESA-Technik w\u00e4hrend einer Landung verh\u00e4lt. Ich w\u00fcrde den bisherigen Verlauf der Mission also definitiv als &#8222;erfolgreich&#8220; bezeichnen. Andere tun das allerdings nicht. <i>Patrick Illinger<\/i> schreibt beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/exomars-zeit-fuer-europa-aus-dem-albernen-wettlauf-zum-mars-auszusteigen-1.3214120\">in der S\u00fcddeutschen Zeitung<\/a> einen ziemlich unfreundlichen Artikel \u00fcber die Mission; spricht von &#8222;Verarsche&#8220; der ESA und einem &#8222;Fehlschlag&#8220;. Und das hier:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Die mit viel Bohei angek\u00fcndigte Landung von &#8222;Schiaparelli&#8220; ist fehlgeschlagen. Warum kann die Esa das nicht zugeben? Sie t\u00e4te gut daran, aufregendere Ziele ins Visier zu nehmen.&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Wichtig ist hier vor allem das Wort &#8222;aufregend&#8220;. Es zeigt ein Dilemma, das bei der Kommunikation zwischen Wissenschaft und \u00d6ffentlichkeit immer wieder auftaucht. Wissenschaft muss (zumindest f\u00fcr manche und f\u00fcr viele Medien) immer &#8222;aufregend&#8220; sein, damit es sich lohnt dar\u00fcber zu berichten oder sich damit zu besch\u00e4ftigen. Nur herrscht Unklarheit dar\u00fcber, was &#8222;aufregend&#8220; ist. Ich zum Beispiel finde TGOs Mission <i>enorm<\/i> aufregend! Wir k\u00f6nnen endlich einen weiteren Schritt hin zur Antwort auf eine sehr alte, sehr faszinierende und ja, auch sehr aufregende Frage gehen: Gibt oder gab es Leben auf dem Mars! Das IST aufregend; aber es ist eben auf Forschung bei der es &#8222;nur&#8220; darum geht, das irgendein Satellit um den Mars kreist und Spektren seiner Atmosph\u00e4re aufnimmt. Um den Zusammenhang zwischen dem Satelliten, den Messmethoden, der Atmosph\u00e4re, dem Methan, dem Leben und die dem ganzen innewohnende Faszination und beeindruckende technische Leistung zu verstehen, muss man ein wenig erkl\u00e4ren und ein wenig nachdenken. <\/p>\n<figure id=\"attachment_23552\" aria-describedby=\"caption-attachment-23552\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Cmglee_Cambridge_Science_Festival_2015_ExoMars_Rover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Cmglee_Cambridge_Science_Festival_2015_ExoMars_Rover.jpg\" alt=\"Es landet ja eh bald was! Der Prototyo des ExoMars Rovers (Bild: Cmglee, CC-BY-SA 3.0)\" width=\"500\" height=\"625\" class=\"size-medium wp-image-23552\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-23552\" class=\"wp-caption-text\">Es landet ja eh bald was! Der Prototyo des ExoMars Rovers (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Cmglee_Cambridge_Science_Festival_2015_ExoMars_Rover.jpg\">Bild: Cmglee<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.de\">CC-BY-SA 3.0<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein Ding das auf einem anderen Planeten <i>landet<\/i> hat dagegen sofort mediales (und \u00f6ffentliches) Faszinationspotential. Ich will gar nicht erst dar\u00fcber spekulieren, welche psychologische\/soziologischen Gr\u00fcnde daf\u00fcr verantwortlich sind. Vielleicht hat es etwas mit der Tatsache zu tun, dass wir Menschen einen Ort erst so dann wirklich anerkennen, wenn wir dort waren; auch wenn das &#8222;wir&#8220; in diesem Fall nur ein Roboter ist. Selbst wenn Schiaparelli nichts anderes getan h\u00e4tte als auf dem Mars zu landen w\u00e4re ihm vermutlich viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet worden als der ganz konkreten wissenschaftlichen Arbeit von TGO. Das zeigt sich auch in einem weiteren Zitat aus dem Artikel:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Die k\u00fcrzlich zu Ende gegangene Mission Rosetta zu einem Kometen war nur ein Teilerfolg, weil auch dort die Landung nicht planm\u00e4\u00dfig klappte. &#8222;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Hier wird wieder der eigentliche Zweck der Mission ignoriert: Der Flug und die jahrelange Begleitung eines Kometen und seine Untersuchung aus n\u00e4chster N\u00e4he. Die Landung der Einheit Philae war nur ein Bonus von dem niemand wusste, ob sie klappen wird oder nicht (weil man so etwas eben das erste Mal tat und vorher nicht proben konnte). Sie <i>hat<\/i> allerdings geklappt; Philae IST gelandet und Philae HAT fast alle vorgesehenen wissenschaftlichen Daten gesammelt. Das Philae bei einem absolut optimalen Verlauf der Landung noch mehr und noch l\u00e4nger Daten sammeln h\u00e4tte k\u00f6nnen: Ja klar, das w\u00e4re super gewesen. Aber das was man sich von der Rosetta-Mission erhofft hatte, hat die Rosetta-Mission geliefert! Aber das sind eben vor allem wissenschaftliche Daten die nicht so leicht zug\u00e4nglich und kommunizierbar sind wie die simple und eindeutige Tatsache der Landung von einem Dingens auf einem anderen Himmelsk\u00f6rper. <\/p>\n<p>Raumfahrt ist mehr als nur der Versuch der Menschen, Dinge von der Erde auf andere Himmelsk\u00f6rper zu transportieren! Astronomie ist mehr als das Fotografieren eines Bodens der nicht auf unserer Erde liegt! Und wenn es auch selbstverst\u00e4ndlich sehr spektakul\u00e4r ist, wenn wir Sonden auf anderen Planeten, Kometen, Asteroiden oder Monden landen k\u00f6nnen &#8211; es ist bei weitem nicht die einzige spektakul\u00e4re Leistung die die moderne Wissenschaft zu erbringen imstande ist! <\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, ob man in diesem Fall die Schuld bei einer mangelnden oder nicht ausreichenden \u00d6ffentlichkeitsarbeit der ESA suchen muss oder in der Ignoranz mancher Wissenschaftsjournalisten. So oder so: <i>ExoMars<\/i> und die ESA haben f\u00fcr die Ereignisse der letzten Tage die Bezeichnung &#8222;Misserfolg&#8220; definitiv nicht verdient. Es war der erste Schritt eines gro\u00dfen wissenschaftlichen Abenteuers von dem wir in den n\u00e4chsten Jahren noch viele faszinierende Geschichten h\u00f6ren werden!<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/b67374d5348c426d95a230524cda8a8b\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 19. Oktober 2016, kurz vor 17 Uhr MESZ sollte die Landeeinheit Schiaparelli im Rahmen der europ\u00e4ischen ExoMars-Mission auf unserem Nachbarplaneten landen. Zwei Tage sp\u00e4ter ist ziemlich klar: Diese Landung hat nicht so funktioniert wie man es sich gew\u00fcnscht hat. Es besteht kein Kontakt mit Schiaparelli. 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