{"id":23155,"date":"2016-10-08T11:00:27","date_gmt":"2016-10-08T09:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/10\/08\/einschlaege-von-meteoriten-auf-der-erde\/"},"modified":"2025-05-14T16:17:57","modified_gmt":"2025-05-14T14:17:57","slug":"einschlaege-von-meteoriten-auf-der-erde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/10\/08\/einschlaege-von-meteoriten-auf-der-erde\/","title":{"rendered":"Einschl\u00e4ge von Meteoriten auf der Erde"},"content":{"rendered":"<p><i><b>Hinweis: <\/b>Dieser Artikel ist ein Beitrag zum <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2016\/07\/19\/der-scienceblogs-blog-schreibwettbewerb-2016\/\">ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb 2016<\/a>. Hinweise zum Ablauf des Bewerbs und wie ihr dabei Abstimmen k\u00f6nnt <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/?p=22936\">findet ihr hier<\/a>.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sb-wettbewerb.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sb-wettbewerb.png\" alt=\"sb-wettbewerb\" width=\"500\" height=\"172\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-15702\" \/><\/a><\/i><\/p>\n<p><b>Das sagt der Autor des Artikels, <b>Luca<\/b> \u00fcber sich:<\/b><br \/>\nKeine Angabe<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\nEinschl\u00e4ge von Meteoriten auf der Erde<\/p>\n<p>1.1\tHerkunft von Meteoriten<\/p>\n<p>Viele Meteoriten, die es in der N\u00e4he von unserer Erde gibt, stammen von Asteroiden, die wiederum aus dem Asteroideng\u00fcrtel stammen sollen. Der Asteroideng\u00fcrtel ist eine Ansammlung von Asteroiden, Meteoriten und Zwergplaneten, die in einer elliptischen Bahn um die Sonne kreisen. Dieser Asteroideng\u00fcrtel befindet sich zwischen Mars und Jupiter. Bei den Gesteinsk\u00f6rpern, die sich dort befinden, handelt es sich um Urmaterie, also dasselbe Material, aus dem die Planeten entstanden sind. Es wird vermutet, dass der Riesenplanet Jupiter die Bildung eines weiteren Planeten in seiner N\u00e4he nicht zulie\u00df und sich so kein weiterer Planet bilden konnte, sodass man nun diesen Asteroideng\u00fcrtel vorfindet.<\/p>\n<p>1.2\tEinleitung von Meteoriten<\/p>\n<p>Nach der Zusammensetzung werden Meteoriten in undifferenzierte und differenzierte Meteoriten unterschieden. Undifferenzierte Meteoriten bestehen aus den \u00e4ltesten und schwersten Elementen, die durch die damals stattgefundenen Kernfusionen entstanden sind. Zu den undifferenzierten Meteoriten geh\u00f6ren die Chondrite, die laut dem Mineralogischen Museum der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg, abgek\u00fchlte Schmelztr\u00f6pfen aus dem solaren Nebel sein sollen. Diese Chondrite sind aber noch viel weiter unterteilt wie auf dem der Meteoriten Klassifikation zu sehen ist.Bei den undifferenzierten Meteoriten gibt es noch die Unterordnung der Steinmeteoriten. Diese enthalten einen besonders hohen Wert an Nickel, der bis zu 20% betragen kann.<br \/>\nDie differenzierten Meteoriten kommen von Asteroiden und sind Teile vom Mars oder zum Beispiel dem Erdmond. Sie sind durch einen Schmelzprozess entstanden und haben einen schalen artigen Aufbau.<br \/>\nDieser Vorgang nennt sich Differentiation. Unterteilt sind sie in Eisenmeteoriten, Achondrite und Steineisenmeteoriten (siehe Bilder 1.).<br \/>\nZur Festlegung, ob es sich bei einem Fund eines K\u00f6rpers aus dem All wirklich um einen Meteoriten handelt, braucht man Nachweismethoden um dieses zu belegen. Da gibt es zum Beispiel die Widmanst\u00e4tten-Figuren. Dabei handelt es sich um eine Methode der Feststellung, wobei der K\u00f6rper aufgeschnitten und mit einer S\u00e4ure bearbeitet wird. Wenn nach dem Polieren der Schnittfl\u00e4che mit der S\u00e4ure eine Kristallstruktur zu erkennen ist, handelt es sich bei dem gefundenen K\u00f6rper um einen Meteoriten. Diese Struktur ist zu erkennen, da die Nickel-Eisen-Minerale Kamacit und Taenit eine unterschiedliche Best\u00e4ndigkeit haben. Die Ni-arme Kamacit Kristalle werden st\u00e4rker angegrifen somit kommt es zu dieser Struktur nach dem polieren (siehe Bilder 2.). <\/p>\n<p>1.3\tH\u00e4ufigkeit<\/p>\n<p>Es gibt pro Jahr auf der Erde deutlich weniger Meteoritenf\u00e4lle als Meteoritenfunde. Meteoritenf\u00e4lle und Meteoritenfunde sind ganz einfach zu unterscheiden, denn bei Meteoritenf\u00e4llen sieht man noch den Meteoriten auf seiner Flugbahn. Die Meteoritenfunde hingegen sind wenn man einen Meteoriten erst auf der Erde findet nach seinem Aufschlag. Dieses liegt daran, dass im Jahr durchschnittlich nur 5 F\u00e4lle beobachtet werden. Aber schaut man genauer hin f\u00e4llt einem auf, dass es eigentlich viel mehr Funde geben m\u00fcsste, da auf den unbewohnten Gebieten dieser Erde und in die riesigen Ozeane auch Meteoriten fallen k\u00f6nnen. So wurde eine Messung von einem Kameranetz in Kanada gestartet, das von 1974 bis 1983 viele Meteorbahnen ausgewertet hat. Dabei hat man herausgefunden, dass es pro Jahr 19.000 F\u00e4lle an Meteoriten auf der Erde gibt. Diese Meteoriten z\u00e4hlen zwar erst ab einer Masse von 0,1 kg aber es handelt sich trotzdem um Meteoriten. Erstaunlich ist, dass von diesen 19.000 F\u00e4llen nur rund 6.000 auf das Festland fallen. Auf die Gr\u00f6\u00dfe von Deutschland heruntergerechnet w\u00e4ren das dann 14 Meteoritenf\u00e4lle auf deutschem Boden pro Jahr.<\/p>\n<p>1.4\tBestandteile eines Meteoriten<\/p>\n<p>Viele der chemischen Elemente findet man auch auf unserer Erde wieder. Jedoch sind einige chemische Elemente in Meteoriten enthalten, die wir in dieser Form nicht auf unserem Planeten wiederfinden.<br \/>\nSteinmeteoriten enthalten 35,71% Sauerstoff, 23,31% Eisen, 18,07% Sillicium und andere chemische Elemente wie Schwefel, Calcium, Nickel und Aluminium, die nur noch zu unter 2% vorhanden sind.<br \/>\nBei den Eisenmeteoriten gibt es ein geringeres Spektrum an Elementen.<br \/>\nSie bestehen haupts\u00e4chlich aus 89,7% Eisen und zu 9,1% aus Nickel.<br \/>\nVor knapp hundert Jahren wurde schon eine kohlenstoffartige Substanz festgestellt. Im weiterem Verlauf wurden auch Kohlenwasserstoffe festgestellt. Bei Versuchen, bei denen ein Meteorit im Vakuum erhitzt wurde, bildeten sich Gase wie Wasserstoff, Stickstoff, Helium, Argon, Kohlendioxid und Kohlenmonoxid. Forscher fanden schlie\u00dflich auch ein ganz besonderes Element Namens Helium 3, dass so auf unserer Erde nicht vorkommt. Bei den Bestandteilen k\u00f6nnte man in Bezug auf eine l\u00e4ngere Arbeit noch viel mehr interessante Verfahrensmethoden beleuchten zur Erforschung der Meteoriten.<\/p>\n<p>1.5\tForm<\/p>\n<p>Ein typisches Merkmal bei den Meteoriten sind Regmaglypten. Dieses sind Vertiefungen auf der Oberfl\u00e4che, die bei dem Flug durch die Atmosph\u00e4re entstehen. Durch starke Erhitzung schmelzen manche Elemente und werden durch umherwirbelnde Luft mitgerissen. Bei den orientierten Meteoriten handelt es sich um Meteoriten, die eine bestimmte Ausrichtung beim Flug haben, n\u00e4mlich w\u00e4hrend des ganzen Fluges ist eine Seite vorne.<br \/>\nEs wird hier zwischen den Seiten unterschieden. Dabei klassifiziert man Brust- und Stirnseite und R\u00fccken- und Hinterseite. Beim Flug des Meteoriten kann es passieren, dass sich Kanten durch den Flug abrunden, da diese durch die starke Hitze an den Spitzen schmelzen. Beim Eintritt des Meteoriten in die Atmosph\u00e4re kann es dazu kommen, dass sich eine Schmelzkruste bildet die, 1 mm dick und schwarz gef\u00e4rbt ist. Sie entsteht durch die Abbremsung von 42 km\/s, die ein Meteorit erf\u00e4hrt.<br \/>\nDiese Schmelzkruste hat bei den Eisen- und bei den Steinmeteoriten ein verschiedenes Aussehen. Bei den Steinmeteoriten handelt es sich um eine dunkle glasartige Masse und bei den Eisenmeteoriten um ein schwarzes Magnetit.<br \/>\nMeteoriten k\u00f6nnen bis zu 60 t schwer werden. Die kleinste Version eines Meteoriten ist der Meteoritenstaub. Er ist 0,1 g schwer und 10 \u00b5m gro\u00df.<br \/>\nDas Problem beim Finden dieses Meteoritenstaubes ist, dass er sich kaum vom Industriestaub unterscheiden l\u00e4sst. Deshalb werden sie auch Mirkometeoriten genannt und sind beispielsweise selbst in Regenrinnen auffindbar.<br \/>\nDie wohl bekannteste Form eines Meteoriten ist der Meteorschauer, dieses ist eine H\u00e4ufung von Sternschnuppen die parallel zur Erde verlaufen. Zu diesen H\u00e4ufungen kommt es unter anderem, wenn die Erde, die die Sonne umkreist, zu nah an die Bahn eines Kometen gelangt. Der Punkt am Himmel aus dem ein Meteorschauer zu kommen scheint nennt man Radiant, dieser je nach seiner Position benannt wird in welchem Sternzeichen er sich befindet.<\/p>\n<p>2.\tGefahr durch einen Meteoriten: Turiner Skala<\/p>\n<p>Die Turiner Skala ist 1995 f\u00fcr die UN Konferenz von Professor P. Binzel vom Massachusetts Institute of Technology aufgestellt worden(siehe Bilder 3.). Bei dieser Skala geht es um die Identifizierung riskanter Ann\u00e4herungen an die Erde von Asteroiden, Kometen und Meteoriten. Es wird die Wahrscheinlichkeit eines Einschlages benannt sowie die Energie die bei einem solche Einschlag freigesetzt werden w\u00fcrde. Die Skala beginnt bei 0 und geht bis zum maximal Wert 10. Wenn ein Objekt im wei\u00dfen Bereich 0 eingestuft wird, kann es vorbeifliegen oder ist zu klein, um eine Gefahr darzustellen. Der n\u00e4chste Bereich 1 ist der gr\u00fcne Bereich, es handelt sich um die Ereignisse die eine genaue Aufmerksamkeit ben\u00f6tigen. Neuentdeckte K\u00f6rper werden hier eingeordnet und bei weiteren Nachforschungen auch meist wieder in den Bereich null zur\u00fcckgestuft. Im gelben Bereich, der ab 2 startet, ist die Aufmerksamkeit der Astronomen erforderlich. Hier stellt man auch oft fest, dass es sich um einen ungew\u00f6hnlichen Vorbeiflug an der Erde handelt, wobei keine bzw. nur eine geringe Wahrscheinlichkeit einer Kollision besteht. Bei dem orangenen Bereich ab dem Wert von 5, geht es um die Gefahr einer globalen Verw\u00fcstung. Astronomen m\u00fcssen hier schnelle und pr\u00e4zise Arbeit leisten um festzustellen, wann und wo das Objekt einschlagen k\u00f6nnte. Falls noch gen\u00fcgend Zeit vorhanden sein sollte, ist der Entwurf eines Notfallplans dringend notwendig. Der rote Bereich beginnt ab Stufe 8 und ist die maximale Einstufung eines Objektes. Wenn ein Objekt hier eingestuft wird, geht es um enorme Folgen wie Tsunamis in K\u00fcstenn\u00e4he oder gro\u00dfe lokale Zerst\u00f6rungen bis hin zu einer globalen Klimakatastrophe, die die Existenz der Zivilisation bedrohen kann. Bei den letzten drei Einteilungen werden sogar Zahlenwerte angegeben, wie oft ein solcher Einschlag zu erwarten sei. Die genannten Zahlen gehen von 50 bis 100.000 Jahren aus.<\/p>\n<p>3.\tEintritt eines Meteoriten in die Erdatmosph\u00e4re<\/p>\n<p>3.1\tFolgen nach dem Eintritt<\/p>\n<p>Meteoriten werden bei dem Eintritt in die Erdatmosph\u00e4re stark abgebremst, da sich vor ihnen ein Luftstau bildet aufgrund ihrer extrem hohen Geschwindigkeit.<br \/>\nBei diesem Vorgang des Abbremsens erhitzt sich der Meteorit sehr stark, da die Bewegungsenergie des Meteoriten in Hitze umgewandelt wird. Durch diese Erhitzung kann es dazu kommen, dass der Meteorit schmelzen kann oder verdampft. Dieses passiert, wenn sich einzelne Stoffe des Meteoriten so stark erhitzen, dass sie gasf\u00f6rmig werden und so einfach entweichen. In vielen F\u00e4llen kann es auch dazu kommen, dass der Meteorit sich zum Beispiel im Inneren so stark erhitzt, dass er durch den Druck, der sich dann in seinem Inneren aufbaut, explodiert. Bei der Explosion wird eine enorme Druckwelle freigesetzt, die auch Sch\u00e4den in der Umgebung verursachen kann wie beispielsweise, dass Fensterscheiben von H\u00e4usern zerspringen, auch noch in mehreren Kilometern Reichweite. Diese Druckwellen verlaufen kreisf\u00f6rmig um den Punkt des Aufschlags, sie sind in direkter N\u00e4he des Einschlags st\u00e4rker als in einiger Entfernung. Ein Meteorit kann auch Ger\u00e4usche abgeben in Form eines \u00dcberschallknalls, dieser ist auch noch in bis zu 70 km Entfernung h\u00f6rbar. Ein Meteorit kann heller als ein Stern werden. Er zieht eine Leuchtspur wie ein Schweif hinterher, die eine maximal L\u00e4nge von 10 km erreichen kann. Diese Leuchtspur ist ab einer H\u00f6he von ca. 330 km bis zu 60 km das erste Mal zu sehen und endet ab ca. 70 km bis 110 km. Dieses Leuchten wird durch eine Sto\u00dfionisation erzeugt. Dabei verdampfen geringe Mengen dieses Meteoriten. Die ionisierten Teilchen die dadurch entstanden sind, nennt man Koma. Das Koma bildet eine wei\u00dfe Wolke, die dann in gro\u00dfer Menge eine Rauchspur hinter dem Meteoriten hinterl\u00e4sst.<br \/>\nDer Meteorit kann ebenso ein Nachleuchten erzeugen. Damit ist gemeint, dass man auch noch im nach hinein die Leuchtspur erkennen kann, die der Meteorit vor ein paar Sekunden gezogen hat. Hier ist dieses Nachleuchten aber zeitlich begrenzt und kann maximal ein paar Sekunden anhalten. Im Gegensatz dazu kann die Rauchspur auch noch nach mehreren Stunden sichtbar sein, nachdem der Meteorit dort vorbeigeflogen ist.<br \/>\nUnd jetzt zu einem Ereignis, dass wohl in Bezug zu den Folgen nach dem Eintritt jedem bekannt sein sollte.<br \/>\nDer Meteoriten Fall am 15.02.2013 um 04.20 Ortszeit in Tscheljabinsk in Russland. Hier war ein Meteor zu beobachten, der erdnah in die Erdatmosph\u00e4re eingetreten war. Es war der gr\u00f6\u00dfte Meteorit der seit hundert Jahren gesichtet wurde. Er brach noch in der Luft auseinander und es kam zu einer riesigen Druckwelle und einem sehr lauten Knall. Au\u00dferdem sah man in der Luft die Leuchtspur sowie die Rauchspur(siehe Bilder 4.).<br \/>\nBei der Untersuchung der \u00dcberreste fand man haupts\u00e4chlich \u00dcberreste von Chondriten, woraus sich schlie\u00dfen l\u00e4sst, dass es sich um einen undifferenzierten Meteoriten handelte, der noch aus der Urmaterie unseres Universums besteht. <\/p>\n<p>3.2\tVer\u00e4nderung des Meteoriten beim Eintritt<\/p>\n<p>Bei dem Eintritt eines Meteoriten in die Erdatmosph\u00e4re spielen auch der Eintrittswinkel und die Geschwindigkeit eine sehr wichtige Rolle. Beim Eintritt in die Erdatmosph\u00e4re besteht eine Abh\u00e4ngigkeit von der Energie, die ein Meteorit mit sich bringt, zu seiner Geschwindigkeit. Wenn er mit einer sehr hohen Geschwindigkeit eintritt, dann bringt er auch eine sehr gro\u00dfe Energie mit sich. Au\u00dferdem spielt hier der Winkel des Eintrittes eine sehr gro\u00dfe Rolle. Er entscheidet dar\u00fcber, wie viel Energie der Meteorit im Verlauf seines Fluges verliert. Wenn er mit einem sehr steilen Winkel eintritt, verliert er nicht viel Energie, denn er fliegt im direkten Weg auf die Erdoberfl\u00e4che zu. Wenn er aber mit einem recht flachen Winkel auf die Erde zu fliegt kann es passieren, dass er durch den langen Weg viel von seiner Energie verlieren kann. Um bei den hierdurch entstehenden Unterschieden zu bleiben gibt es verschiedene Arten, wie ein Meteorit von einem Beobachter von der Erde aus wahrgenommen werden kann. Es gibt hier einmal den Boliden. Dabei handelt es sich um einen Meteoriten, der in gro\u00dfer H\u00f6he auseinander bricht. Der Bolid ist das hellste und auff\u00e4lligste Erscheinen eines Meteoriten. Er ist sogar heller als eine Feuerkugel, auf die ich sp\u00e4ter noch eingehen werde. Seine Helligkeit ist zu vergleichen mit der des Mondes. Bei der Wahrnehmung kann es zu Lichtschwankungen f\u00fchren. Ganz speziell dabei ist, dass er in der Lage ist, den gesamten Nachthimmel zu erhellen. Als Beobachter sieht man ihn deshalb eventuell nicht direkt. Es kann sogar dazu f\u00fchren, dass er zu einem detonierenden Meteoriten wird. Dann h\u00f6rt man zu dem Lichtereignis noch einen Knall.<br \/>\nDieser Knall ist meist so laut wie ein Donnerschlag oder Donnergrollen.<br \/>\nDas f\u00fchrt daher, dass es sich meist um einen \u00dcberschallknall handelt. Bei der wie oben schon erw\u00e4hnten Feuerkugel geht es um einen Meteoriten, der selbst am Tag sichtbar ist. Er ist von der Form her kugelartig und mehrere Sekunden lang sichtbar. Wie schon der Bolid kann er zu starken Lichtschwankungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>4.\tKrater<\/p>\n<p>Meteoritenkrater sind kreisf\u00f6rmige Senken in der Erdoberfl\u00e4che. Sie Entstehen durch den Einschlag von Meteoriten auf die Erdoberfl\u00e4che, auch Impakt ernannt. Diese Meteoritenkrater haben an dem \u00e4u\u00dferen Rand einen Wall, auf den ich sp\u00e4ter noch einmal eingehen werde. Die kinetische Energie wird beim Aufschlag auf die Erde in thermische Energie umgewandelt, die dann zu der Explosion f\u00fchrt. Bei dieser Explosion wird alles weggesprengt und die kreisf\u00f6rmige Senke bildet sich. Es gibt zwei Arten von Kratern, einmal den kleinen Krater und den komplexen Krater.<br \/>\nDer einfache Krater hat wie schon erw\u00e4hnt, eine einfache sch\u00fcsself\u00f6rmige Form w\u00e4hrend der komplexe Krater hingegen eine andere Form hat n\u00e4mlich in den meisten F\u00e4llen eine Art Zentralberg in seiner Mitte. Die Gesteinsmassen rutschen sozusagen ins Innere des Kraters und schieben sich so zu einem Berg auf . Die Bewegung der Gesteinsmassen verl\u00e4uft zentripetal zur Mitte. Durch die sogenannten Ejekta, dies ist der Auswurf aus dem Krater, k\u00f6nnen auch Sekund\u00e4rkrater entstehen. Sekund\u00e4rkrater sind Krater die durch das Material des Haupteinschlages entstehen. Sie k\u00f6nnen auch durch Hagelk\u00f6rner oder Regentropfen entstehen. Bei der Entstehung diese Krater spricht man von der Kontakt- und Kompressionsphase, der Exkavationsphase und der Modifikationsphase und der des Kollaps. Es f\u00e4ngt somit mit dem Aufschlag an geht \u00fcber die Aush\u00f6hlungsphase  bis hin zur Entstehung des Kraters wo sich seine individuelle bildet. Diese Phasen k\u00f6nnte man bei einer umfassenderen Arbeit besser beleuchten was jetzt in diesem kleinen Umfang leider nicht m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Quellen:<br \/>\n1.1 https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meteorit#Herkunft<br \/>\n    https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asteroideng%C3%BCrtel<br \/>\n    https:\/\/www.astronomie.de\/bibliothek\/artikel-und-beitraege\/meteorite\/meteore-meteoroide-und-meteorite\/#c3343<br \/>\n1.2 https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meteorit#Einteilung_und_Benennung<br \/>\n    https:\/\/www.meteorite-museum.de\/index.php\/klassifikation.html<br \/>\n    https:\/\/www.mineralogisches-museum.uni-wuerzburg.de\/fileadmin\/04140600\/Museum\/Poster_Meteorite_5.pdf<br \/>\n1.3 https:\/\/www.meteoroids.de\/wiss_met_a.htm<br \/>\n    https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meteorit#H.C3.A4ufigkeit_von_Meteoritenf.C3.A4llen<br \/>\n1.4 https:\/\/www.fossilien.de\/seiten\/meteoriten\/meteoriten.htm<br \/>\n    https:\/\/www.meteorite-museum.de\/index.php\/meteoriten-sternschnuppen-museum.html<br \/>\n    https:\/\/www.meteorite-museum.de\/index.php\/zusammensetzung.html<br \/>\n1.5 https:\/\/www.meteorite-museum.de\/index.php\/gestalt.html<br \/>\n2   https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turiner_Skala<br \/>\n3.1 https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meteorit<br \/>\n    https:\/\/www.meteorite-museum.de\/index.php\/leuchterscheinung.html<br \/>\n    https:\/\/www.meteorite-museum.de\/index.php\/fallger%C3%A4usche.html<br \/>\n3.2 https:\/\/astrokramkiste.de\/meteoroide<br \/>\n    https:\/\/www.meteoros.de\/themen\/meteore\/kleine-meteorkunde\/<br \/>\n    https:\/\/www.meteoros.de\/fileadmin\/user_upload\/meteore\/other\/meteor-terminologie.pdf<br \/>\n4   https:\/\/www.impaktstrukturen.de\/understanding-the-impact-cratering-process\/<\/p>\n<p>    https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Einschlagkrater<\/p>\n<p>Bilder:<\/p>\n<p>Bild 1:<\/p>\n<figure id=\"attachment_23334\" aria-describedby=\"caption-attachment-23334\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild_1_-Meteoriten_Klassifikation-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild_1_-Meteoriten_Klassifikation-Kopie.jpg\" alt=\"Meteoriten Klassifikation     Quelle: https:\/\/www.meteorite-museum.de\/files\/theme_files\/content_images\/klassifikation-von-meteoriten.jpg Genehmigung von: Addi Bischoff (2005) Inst. f. Planetologie D - 48149 M\u00fcnster\" width=\"500\" height=\"356\" class=\"size-medium wp-image-23334\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-23334\" class=\"wp-caption-text\">Meteoriten Klassifikation<br \/>Quelle: https:\/\/www.meteorite-museum.de\/files\/theme_files\/content_images\/klassifikation-von-meteoriten.jpg<br \/>Genehmigung von: Addi Bischoff (2005) Inst. f. Planetologie D &#8211; 48149 M\u00fcnster<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bild 2:<\/p>\n<figure id=\"attachment_23335\" aria-describedby=\"caption-attachment-23335\" style=\"width: 405px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild_2_Widmanst_Figuren-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild_2_Widmanst_Figuren-Kopie.jpg\" alt=\"Widmanst\u00e4ttensche Figuren eines Meteoriten:  Von Hans Bernhard (Schnobby) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,                                                           https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=6141078\" width=\"405\" height=\"600\" class=\"size-full wp-image-23335\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-23335\" class=\"wp-caption-text\">Widmanst\u00e4ttensche Figuren eines Meteoriten:  Von Hans Bernhard (Schnobby) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,                                                           https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=6141078<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bild 3:<\/p>\n<figure id=\"attachment_23336\" aria-describedby=\"caption-attachment-23336\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild_3_Turiner_Skala.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild_3_Turiner_Skala.jpg\" alt=\"Turiner Skala Quelle: https:\/\/neo.jpl.nasa.gov\/torino_scale.html Lizenz: Morrison, D., Chapman, C. R., Steel, D., and Binzel R. P. &quot;Impacts and the Public: Communicating the Nature of the Impact Hazard&quot; In Mitigation of Hazardous Comets and Asteroids,(M.J.S. Belton, T.H. Morgan, N.H. Samarasinha and D.K. Yeomans, Eds), Cambridge University Press, 2004\" width=\"500\" height=\"660\" class=\"size-medium wp-image-23336\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-23336\" class=\"wp-caption-text\">Turiner Skala<br \/>Quelle: https:\/\/neo.jpl.nasa.gov\/torino_scale.html<br \/>Lizenz: Morrison, D., Chapman, C. R., Steel, D., and Binzel R. P. &#8222;Impacts and the Public: Communicating the Nature of the Impact Hazard&#8220; In Mitigation of Hazardous Comets and Asteroids,(M.J.S. Belton, T.H. Morgan, N.H. Samarasinha and D.K. Yeomans, Eds), Cambridge University Press, 2004<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bild 4:<\/p>\n<figure id=\"attachment_23337\" aria-describedby=\"caption-attachment-23337\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild_4_Tscheljabinsk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild_4_Tscheljabinsk.jpg\" alt=\"Tscheljabinsk: Von Alex Alishevskikh - Flickr: Meteor trace, CC BY-SA 2.0,                                                       https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=24726667\" width=\"500\" height=\"271\" class=\"size-medium wp-image-23337\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-23337\" class=\"wp-caption-text\">Tscheljabinsk: Von Alex Alishevskikh &#8211; Flickr: Meteor trace, CC BY-SA 2.0,                                                       https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=24726667<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis: Dieser Artikel ist ein Beitrag zum ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb 2016. Hinweise zum Ablauf des Bewerbs und wie ihr dabei Abstimmen k\u00f6nnt findet ihr hier. 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