{"id":23015,"date":"2016-08-19T06:00:07","date_gmt":"2016-08-19T04:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/08\/19\/sternengeschichten-folge-195-die-weltraumkolonien-des-gerard-oneill\/"},"modified":"2025-05-14T16:17:32","modified_gmt":"2025-05-14T14:17:32","slug":"sternengeschichten-folge-195-die-weltraumkolonien-des-gerard-oneill","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/08\/19\/sternengeschichten-folge-195-die-weltraumkolonien-des-gerard-oneill\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 195: Die Weltraumkolonien des Gerard O&#8217;Neill"},"content":{"rendered":"<p>Wann werden wir Menschen endlich den Weltraum besiedeln? Nun, wenn es nach Gerard O&#8217;Neill gehen w\u00fcrde, w\u00e4ren wir schon l\u00e4ngst dabei. Und h\u00e4tten riesige Raumstationen gebaut, in denen zehn- bis hunderttausende Menschen eine neue Heimat abseits der Erde finden k\u00f6nnten. Wie genau diese Pl\u00e4ne aussehen, erfahrt ihr in der aktuellen Folge des Sternengeschichten-Podcastst.<\/p>\n<p>Und wie immer gibt es weiter unten eine Transkription des Podcasts.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-12938\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Folge k\u00f6nnt ihr euch hier direkt als <a href=\"https:\/\/youtu.be\/etSa3Hq1KBk\">YouTube-Video<\/a> ansehen oder <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podspot.de\/files\/195-SternengeschichtenFolge195.mp3\">direkt runterladen<\/a>. <\/p>\n<p>Den Podcast k\u00f6nnt ihr unter <\/p>\n<p><center><a href=\"https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten\">https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten<\/a><\/center><\/p>\n<p>abonnieren beziehungsweise auch bei <a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a> via Torrent beziehen.<\/p>\n<p>Am einfachsten ist es, wenn ihr euch <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=de.danoeh.antennapodsp.sternengeschichten\">die &#8222;Sternengeschichten-App&#8220; f\u00fcrs Handy<\/a> runterladet und den Podcast damit anh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Sternengeschichten gibts nat\u00fcrlich auch bei iTunes (wo ich mich immer \u00fcber Rezensionen und Bewertungen freue) und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter <a href=\"https:\/\/www.sternengeschichten.org\">https:\/\/www.sternengeschichten.org<\/a>.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich gibt es die Sternengeschichten auch <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">bei Facebook<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">bei Twitter<\/a>.<\/p>\n<p><center><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/etSa3Hq1KBk?showinfo=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\n<\/center><\/p>\n<p><b>Transkription<\/b><\/p>\n<p>Sternengeschichten Folge 195: Die Weltraumkolonien des Gerard O&#8217;Neill<\/p>\n<p>375.000 Kilometer von der Erde befindet sich eine gro\u00dfe Raumstation. Zwei gro\u00dfe Zylinder, jeder 8 Kilometer im Durchmesser und 32 Kilometer lang sind die Heimat von einigen Zehntausend Menschen die dort v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von der Erde leben. In der Umgebung der Raumstation befinden sich andere mit einem \u00e4hnlichen Design und zwischen ihnen herrscht ein reger Verkehr von Menschen und Handelsg\u00fctern. Ab und zu fliegt man auch zur\u00fcck zur Erde um dort nach dem Rechten zu sehen. Aber die Mehrheit der Menschen lebt im Weltall und sieht keinen Grund, auf den Planeten ihres Ursprungs zur\u00fcck zu kehren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_22878\" aria-describedby=\"caption-attachment-22878\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Spacecolony3edit-1-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Spacecolony3edit-1-scaled.jpeg\" alt=\"K\u00fcnstlerische Darstellung eines O&#039;Neill-Zylinders (Bild: NASA)\" width=\"500\" height=\"394\" class=\"size-medium wp-image-22878\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22878\" class=\"wp-caption-text\">K\u00fcnstlerische Darstellung eines O&#8217;Neill-Zylinders (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Spacecolony3edit.jpeg\">Bild: NASA<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Klingt wie Science-Fiction. Und ist nat\u00fcrlich auch nicht real. Aber es war die Realit\u00e4t einer Zukunft, wie man sie sich in der Vergangenheit vorgestellt hat. Eine Zukunft, die auch heute noch vorstellbar ist. Sie basiert auf der wissenschaftlichen Arbeit des amerikanischen Physikers Gerard O&#8217;Neill.<\/p>\n<p>O&#8217;Neill wurde am 6. Februar 1927 in New York geboren. Nach der Schule ging er zur Armee und wurde dort als Radartechniker ausgebildet. F\u00fcr Raumfahrt hat er sich schon als Kind interessiert, sich dann aber nach seiner Zeit als Soldat f\u00fcr ein Studium der Hochenergiephysik entschieden. Gerard O&#8217;Neill arbeitete an der Princeton Universit\u00e4t und besch\u00e4ftigte sich mit der noch jungen Technik der Teilchenbeschleuniger. Er hatte die Idee, spezielle Beschleunigerringe zu bauen, in denen Teilchen nicht zur Kollision gebracht sondern &#8222;aufbewahrt&#8220; werden k\u00f6nnen. Bis dahin schickte man meistens einfach einen Strahl aus Teilchen auf ein fixiertes Zielobjekt um so Kollisionen zu erzeugen. Mit den gespeicherten Teilchen k\u00f6nnte man <i>zwei<\/i> Teilchenstrahlen miteinander zusammensto\u00dfen lassen und sie die Informationsausbeute erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>1965 f\u00fchrte er gemeinsam mit seinen Kollegen so ein Experiment auch durch und lie\u00df Teilchen aus zwei Strahlen mit Energien von 600 Mega-Elektronenvolt zusammensto\u00dfen. Das waren die h\u00f6chsten Kollisionsenergien die bis dahin erreicht waren und halfen unter anderem dabei die Gr\u00f6\u00dfe von Elektronen zu bestimmen.<\/p>\n<p>Aber so wichtig die Arbeit von Gerard O&#8217;Neill in der Teilchenphysik auch war: Heute ist er vor allem f\u00fcr seine Ideen zur Raumfahrt und zur Kolonialisierung des Weltraums bekannt. O&#8217;Neill hatte sich von Anfang an f\u00fcr das Apollo-Programm der USA interessiert und sich auch selbst als Astronaut beworben. Dieses Ziel hat er zwar nicht erreicht &#8211; aber sich nicht abhalten lassen, sich weiter mit dem Thema zu besch\u00e4ftigen. In einem Seminar, dass er 1969 an seiner Universit\u00e4t diskutierte er mit seinen Studenten \u00fcber den Zweck der Raumfahrt. Er stellte ihnen die Frage: &#8222;Ist die Oberfl\u00e4che eines Planeten wirklich der beste Platz f\u00fcr eine expandierende technologische Zivilisation?&#8220;. Die Studenten arbeiteten diese Aufgabe aus und O&#8217;Neill lie\u00df sich davon inspirieren. Er begann nun auch selbst \u00fcber die Frage einer m\u00f6glichen Besiedelung des Weltalls zu forschen.<\/p>\n<p>Wo sollte man leben, wenn nicht auf der Oberfl\u00e4che eines Planeten? In k\u00fcnstlichen Strukturen &#8211; aber wie sollen die aussehen und wie m\u00fcssen sie beschaffen sein, damit sie Menschen vern\u00fcnftige Bedingungen bieten? 1970 schrieb O&#8217;Neill eine wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel &#8222;Die Kolonialisierung des Alls&#8220; in der er seine Ergebnisse vorstellte. Es dauerte aber vier Jahre, bis er eine Fachzeitschrift fand, die bereit war, seinen Aufsatz zu publizieren.<\/p>\n<p>Angesichts dessen, was O&#8217;Neill vorschlug, ist die Skepsis nicht ganz unverst\u00e4ndlich. Er machte drei grundlegende Design-Vorschl\u00e4ge, die er &#8222;Inseln&#8220; taufte. Insel 1 besteht aus einer rotierenden Kugel mit einem Durchmesser von 512 Metern. Die Menschen w\u00fcrden dann in der \u00c4quatorialregion im Inneren dieser Kugel leben wo die Rotationskr\u00e4fte die Erdanziehungskraft simulieren w\u00fcrden. Insel 2 ist mit 1600 Metern Durchmesser mehr als doppelt so gro\u00df wie Insel 1. Das, was heute als &#8222;O&#8217;Neill-Zylinder&#8220; bekannt ist, ist aber Insel 3: Hier handelt es um zwei gro\u00dfe Zylinder, mit jeweils einem Durchmesser von 8 Kilometern und einer L\u00e4nge von bis zu 32 Kilometern. Im Inneren eines Zylinders wechseln sich transparente Streifen mit Streifen ab, auf denen Menschen leben k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Um eine erd\u00e4hnliche Schwerkraft simulieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcssten diese Zylinder sich circa 28 Mal pro Stunde um ihre Achse drehen. Das Innere der Zylinder w\u00e4re mit einer Menge von Luft gef\u00fcllt, die der H\u00e4lfte des auf der Erde auf Meeresniveau sp\u00fcrbaren Luftdrucks entspricht. Das w\u00e4re f\u00fcr die Bewohner am Anfang vielleicht gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, w\u00fcrde aber die n\u00f6tige St\u00e4rke und Dicke der Zylinderw\u00e4nde reduzieren. Au\u00dferdem w\u00e4re das ausreichend Luft um die Bewohner vor kosmischer Strahlung zu sch\u00fctzen &#8211; und es w\u00e4re sogar genug, damit sich im Inneren des Zylinders eigene Mini-Wettersysteme ausbilden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Licht w\u00fcrde mit gro\u00dfen Spiegeln durch die transparenten Teile der Zylinderw\u00e4nde reflektiert. Je nachdem wie die Spiegel eingesetzt werden, lassen sich so Tag oder Nacht simulieren. Die O&#8217;Neill-Zylinder w\u00fcrden allerdings nicht in der Umgebung der Erde kreisen so wie zum Beispiel die Internationale Raumstation ISS. In der N\u00e4he der Erde w\u00fcrde die d\u00fcnne Restatmosph\u00e4re unseres Planeten f\u00fcr eine langsame aber stetige Abbremsung sorgen und man m\u00fcsste die Position der Zylinder st\u00e4ndig korrigieren, was entsprechende Triebwerke und Treibstoff n\u00f6tig macht.<\/p>\n<p>O&#8217;Neill schlug stattdessen vor, die Kolonien in den sogenannten Lagrangepunkten zu platzieren. Von denen habe ich ja schon in Folge 31 der Sternengeschichten gesprochen; es handelt sich dabei um Punkte, an denen ein Himmelsk\u00f6rper kr\u00e4ftefrei existieren kann. In den Lagrangepunkten des Erde-Mond-Systems beispielsweise heben sich die wirkenden Gravitations- und Zentrifugalkr\u00e4fte genau auf. Ein Objekt, dass sich exakt in den Lagrangepunkten befindet, bleibt auch dort ohne das man einen entsprechend Antrieb br\u00e4uchte. In der Theorie zumindest; in der Realit\u00e4t sind nur zwei der Lagrangepunkte stabil gegen\u00fcber den vielen kleinen \u00e4u\u00dferen St\u00f6rungen die auf so ein Objekt wirken. Diese beiden Punkte, die Lagrangepunkt L4 und L5 genannt werden, findet man entlang der Umlaufbahn des Mondes um die Erde aber immer genau 60 Grad vor beziehungsweise hinter dem Mond. In der N\u00e4he dieser Punkte k\u00f6nnte man eine gro\u00dfe Raumstation &#8222;parken&#8220; und die Position ohne gro\u00dfen Einsatz von Energie und Treibstoff halten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_22877\" aria-describedby=\"caption-attachment-22877\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Lunar_base_concept_drawing_s78_23252.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Lunar_base_concept_drawing_s78_23252.jpg\" alt=\"K\u00fcnstlerische Darstellung eines elektromagnetischen Katapults auf dem Mond (Bild: NASA)\" width=\"500\" height=\"330\" class=\"size-medium wp-image-22877\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22877\" class=\"wp-caption-text\">K\u00fcnstlerische Darstellung eines elektromagnetischen Katapults auf dem Mond (<a href=\"https:\/\/spaceflight1.nasa.gov\/gallery\/images\/exploration\/lunarexploration\/html\/s78_23252.html\">Bild: NASA<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das gro\u00dfe Problem bei den O&#8217;Neill-Zylindern ist aber nat\u00fcrlich das Material: Woher sollen all das Baumaterial und all die anderen Ressourcen kommen, die man ben\u00f6tigt? O&#8217;Neill war klar, dass es nicht funktionieren w\u00fcrde, all das mit Raketen von der Erde ins Weltall zu schaffen. Stattdessen schlug er vor, zuerst zum Mond zu fliegen &#8211; etwas, was die USA ja damals gerade intensiv betrieb. Dort k\u00f6nnte man sich die n\u00f6tigen Rohstoffe beschaffen und sie dank der geringen Schwerkraft mit gro\u00dfen elektromagnetischen &#8222;Kanonen&#8220; direkt in Richtung L4 oder L5 schie\u00dfen. Auch f\u00fcr so ein Ger\u00e4t entwickelte O&#8217;Neill Ende der 1970er Jahre erste Prototypen. Bei so einem elektromagnetischen Katapult oder Massenbeschleuniger nutzt man kurze und kr\u00e4ftige Stromimpulse um mit der elektromagnetischen Kraft entsprechende ebenfalls magnetische Geschosse zu beschleunigen. <\/p>\n<p>O&#8217;Neill hoffte auch, diese Methode irgendwann verwenden zu k\u00f6nnen, um Material direkt von der Erde ins All zu schie\u00dfen um so die teuren Raketen einsparen zu k\u00f6nnen. Aber \u00fcber das Versuchsstadium kam sein Weltraum-Massenbeschleuniger nicht hinaus. Genau so wie seine O&#8217;Neill-Kolonien. Die Internationale Raumstation die seit einigen Jahren die Erde umkreist hat nichts mit O&#8217;Neills gro\u00dfen Visionen zu tun. Aber auch wenn es Visionen sind, sind es doch keine reinen Fantastereien. Es w\u00e4re sehr aufwendig und sehr teuer, einen O&#8217;Neill-Zylinder oder auch nur die kleinere Insel-1-Version seiner Kolonie zu bauen. Aber es st\u00fcnde zumindest kein prinzipielles Problem im Wege. Im Gegensatz zu anderen Science-Fiction-Konzepten wie \u00dcberlichtgschwindigkeitsantrieb, Beamen, Reisen durch Wurml\u00f6cher oder \u00e4hnliches sind die wissenschaftlichen Grundlagen von Gerard O&#8217;Neills Weltraumkolonien im Wesentlichen verstanden. <\/p>\n<p>Gerard O&#8217;Neill starb am 27. April 1992 und wenn er auch die Realisierung seiner Ideen nicht erlebt hat, hat er es am Ende zumindest doch noch ins All geschafft. 1997 wurde ein Teil seiner Asche mit einer Rakete ins Weltall gebracht. Ein Begr\u00e4bnis auf einer seiner gro\u00dfen Raumstationen w\u00e4re ihm aber vermutlich lieber gewesen. Aber bis die riesigen Zylinder von O&#8217;Neill wirklich durchs All schweben wird noch viel Zeit vergehen. Wenn es \u00fcberhaupt je passiert. Aber passieren k\u00f6nnte es!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, es m\u00fcssten jede Menge sehr wichtige Details erforscht und gekl\u00e4rt werden. Es w\u00e4re ein immenser Aufwand, auch nur ansatzweise etwas von dem zu realisieren was O&#8217;Neill sich vorgestellt hat. Aber es w\u00e4re machbar. Wenn wir es wollen. In diesem Fall steht uns nicht die Physik im Wege sondern nur wir selbst. Die Kolonialisierung des Weltalls w\u00e4re m\u00f6glich, wenn wir es denn nur wollen. Bis jetzt wollen wir es aber leider noch nicht stark genug&#8230;<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/fb0394c8d3c2405aa90bae0ebec05ddb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann werden wir Menschen endlich den Weltraum besiedeln? Nun, wenn es nach Gerard O&#8217;Neill gehen w\u00fcrde, w\u00e4ren wir schon l\u00e4ngst dabei. Und h\u00e4tten riesige Raumstationen gebaut, in denen zehn- bis hunderttausende Menschen eine neue Heimat abseits der Erde finden k\u00f6nnten. Wie genau diese Pl\u00e4ne aussehen, erfahrt ihr in der aktuellen Folge des Sternengeschichten-Podcastst. 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