{"id":22978,"date":"2016-07-30T11:00:14","date_gmt":"2016-07-30T09:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/07\/30\/paradiesisches-minigolf-himmlische-klassiker-und-russische-zauberer-die-buchempfehlungen-fuer-juli-2016\/"},"modified":"2025-05-14T16:17:27","modified_gmt":"2025-05-14T14:17:27","slug":"paradiesisches-minigolf-himmlische-klassiker-und-russische-zauberer-die-buchempfehlungen-fuer-juli-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/07\/30\/paradiesisches-minigolf-himmlische-klassiker-und-russische-zauberer-die-buchempfehlungen-fuer-juli-2016\/","title":{"rendered":"Paradiesisches Minigolf, Himmlische Klassiker und russische Zauberer: Die Buchempfehlungen f\u00fcr Juli 2016"},"content":{"rendered":"<p>Der Juli ist zu Ende und ich h\u00e4tte fast vergessen, meine monatliche Buchumschau zu ver\u00f6ffentlichen (aber ich war ja auch haupts\u00e4chlich damit besch\u00e4ftigt, selbst ein Buch zu schreiben). Sp\u00e4t, aber doch: Hier kommt alles, was ich im Juli gelesen habe!<\/p>\n<p><b>Minigolf Paradiso<\/b><\/p>\n<p>Alexandra Tobor kennen einige der Leserinnen und Leser vielleicht aus dem WRINT-Podcast von Holger Klein, wo sie regelm\u00e4\u00dfig im <a href=\"https:\/\/www.wrint.de\/category\/wrintheit\/\">Rahmen der \u00a8Wrintheit\u00a8<\/a> Fragen zu Allem und Jedem beantwortet. Aber eigentlich schreibt sie und zwar gute B\u00fccher. Ihr erstes Buch, das den etwas irref\u00fchrendende Titel <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2aAwAob\">\u00a8Sitzen vier Polen im Auto\u00a8<\/a> tr\u00e4gt ist nicht der Auslands-Klamauk, der es der Aufmachung nach zu sein scheint, sondern eine sehr sch\u00f6ne und unterhaltsame Beschreibung des Lebens einer deutsch-polnischen Aussiedler-Familie, in der Alexandra Tobor auch einige autobiografischen Erlebnisse einflie\u00dfen hat lassen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/paradiso.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/paradiso.jpg\" alt=\"paradiso\" width=\"500\" height=\"766\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-22757\" \/><\/p>\n<p>Im neuen Buch <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2aGy9U0\">&#8222;Minigolf Paradiso&#8220;<\/a> geht es nun nicht mehr von Deutschland nach Polen sondern in die umgekehrte Richtung. Ein Teenager-M\u00e4dchen mit polnischen Wurzeln macht sich im Deutschland der 1990er Jahre auf die Suche nach  ihrem Gro\u00dfvater. Der soll angeblich tot sein &#8211; aber eine Gameshow mit der die Videokassette von \u00a8Die unendliche Geschichte\u00a8 (Ja, es sind WIRKLICH die 90er Jahre&#8230;) \u00fcberspielt wurde enth\u00e4lt ein paar Hinweise, die das zweifelhaft erscheinen lassen. Die Abwesenheit ihrer Eltern w\u00e4hrend der Sommerferien nutzt Malina f\u00fcr eine ausf\u00fchrliche Spurensuche. Das Buch erz\u00e4hlt die absurde Geschichte einer absurden Reise in einer absurden Welt (und die 90er Jahre k\u00f6nnen im R\u00fcckblick nicht anders als \u00a8absurd\u00a8 genannt werden). Ich hab mir das Buch spontan am Bahnhof in Dresden gekauft und als ich zwei Stunden sp\u00e4ter in Jena wieder aus dem Zug gestiegen bin, hatte ich es auch schon wieder zu Ende gelesen. Wer selbst noch aktive Erinnerungen an das Leben damals hatte, wird sich \u00fcber die vielen kleinen Details freuen  &#8211; oder in einen peinlich ber\u00fchrten Schockszustand verfallen ob all des Unsinns, den wir in den 1990er getrieben haben. Aber auch wer dieses Jahrzehnt schon erfolgreich verdr\u00e4ngt hat, wird mit \u00a8Minigolf Paradiso\u00a8 jede Menge Spa\u00df haben! Dieses Buch kann man bedenkenlos in den Urlaub mitnehmen. Beziehungsweise: Nicht \u00a8k\u00f6nnte\u00a8 &#8211; Man SOLLTE das auf jeden Fall tun!<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Im <a href=\"https:\/\/silenttiffy.de\/\">Blog der Autorin<\/a> gibt es &#8222;betreutes Lesen&#8220;, wo man der Geschichte des Buchs gemeinsam mit Alexandra Tobor folgen kann.<\/p>\n<p><b>Tod in Jena<\/b><\/p>\n<p>Eine sommerliche Buchbesprechung braucht nat\u00fcrlich immer einen Krimi. Und ein Krimi muss heutzutage ja ein Regionalkrimi sein. Ich bin kein gro\u00dfer Fan dieses Genres, aber ab und zu lese ich doch gerne \u00fcber ein paar Morde mit Lokalkolorit. <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2au4Zrh\">&#8222;Tod in Jena&#8220;<\/a> ist das zweite Buch von Christopher Heiden, \u00fcber dessen ersten Jena-Krimi &#8222;Teufelsloch&#8220; ich schon <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2015\/03\/30\/deutsche-atomphysiker-shitstorms-und-die-arabische-wissenschaft-die-buchempfehlungen-fuer-maerz-2015\/?all=1\">hier kurz<\/a> berichtet habe. So wie damals gef\u00e4llt mir auch dieses Buch recht gut. Die Stadt ist weiterhin hervorragend getroffen, wenn man hier lebt, dann erkennt man so gut wie jeden Schauplatz sofort wieder. Auch die Handlung ist komplex und spannend: Immerhin gibt es diesmal einen Mordversuch an der Tochter des Oberb\u00fcrgermeisters. Dazu kommt ein Theater mit jeder Menge leicht zu beeindruckender Teenager-M\u00e4dchen und einem Regisseur, der nichts lieber zu tun scheint als Teenager-M\u00e4dchen zu beeindrucken. Und es beim \u00a8beeindrucken\u00a8 nicht bel\u00e4sst&#8230;<\/p>\n<p>Die einzige Kritik die ich habe, ist die fast schon zu starke \u00c4hnlichkeit zum ersten Band. Damals war es die Literaturszene in der sich Opfer und Verd\u00e4chtige aufgehalten haben, diesmal ist es das Theater. Die Struktur des Buches ist ebenfalls die gleiche; man bekommt von Anfang wieder die Gedanken des T\u00e4ters direkt zu lesen, ohne (fast) das ganze Buch hindurch zu wissen, um wen es sich dabei handelt. Ein bisschen Variation  w\u00e4re nett gewesen; auf jeden Fall was die Schaupl\u00e4tze angeht. Jena hat ja immerhin auch eine gro\u00dfe und die Stadt pr\u00e4gende  Universit\u00e4t die sich als Umfeld f\u00fcr einen Mord anbieten w\u00fcrde (und falls zuf\u00e4llig Astronomen die Opfer\/T\u00e4ter sein sollen: Mit der Forststernwarte, dem Observatorium in Gro\u00dfschwabhausen und der Th\u00fcringer Landessternwarte in Tautenburg g\u00e4be es auch genug einsam in unheimlichen W\u00e4ldern gelegene Tatorte \ud83d\ude09 ).<\/p>\n<p><b>Die Entdeckung des Himmels<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amzn.to\/29WUw76\">&#8222;Die Entdeckung des Himmels&#8220;<\/a> von Harry Mulisch geh\u00f6rt zu meinen absoluten Lieblingsb\u00fccher (und war Namensgeber f\u00fcr eines meiner eigenen B\u00fccher: <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2a3TS4c\">&#8222;Die Neuentdeckung des Himmels&#8220;<\/a>). Immerhin spielt dort ein Astronom eine Hauptrolle, was in der erfolgreichen Literatur abseits der Science-Fiction ja eher selten ist. Und Max Delius, der Radioastronom aus den Niederlanden ist in Mulisch Buch nicht einfach nur Staffage, sondern mitsamt der gesamten Astronomie ein wichtiges Handlungselement. Der \u00a8Himmel\u00a8, der im Buch entdeckt wird, ist zwar explizit ein religi\u00f6ser und kein naturwissenschaftlicher  &#8211; aber ohne Astronomie ginge es trotzdem nicht. Und wenn die im Buch vorkommende Astronomie zwar auch aus heutiger Sicht nat\u00fcrlich veraltet ist, stellt sie den Wissensstand der 1960er und 1970er Jahre hervorragend dar. Quasare, Pulsare, usw &#8211; all die damals neu entdeckten Ph\u00e4nomene tauchen auch im Buch auf. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/mulisch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/mulisch.jpg\" alt=\"mulisch\" width=\"500\" height=\"836\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-22759\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber gut &#8211; ich bespreche hier ja kein astronomisches Sachbuch sondern einen gro\u00dfartigen Roman. Die Rahmenhandlung besteht im Bund zwischen Gott und den Menschen &#8211; beziehungsweise dem Bruch dieses  Bundes. Gott hat, kurz gesagt, keine Lust mehr auf die Menschen, die ihn sowieso nicht mehr zu ben\u00f6tigen scheinen. Also will er die Tafeln der 10 Gebote wieder zur\u00fcck haben. Das ist aber scheinbar nicht so einfach, beziehungsweise muss von der richtigen Person auf die richtige Weise erledigt werden. Und damit diese richtige  Person geboren werden kann und auf die richtige Weise aufw\u00e4chst, m\u00fcssen einige seltsame Dinge passieren. Ein Nazi muss eine J\u00fcdin heiraten. Das Kind dieser Eltern &#8211; besagter Astronom &#8211; muss einen Sprachwissenschaftler aus der politischen Elite der Niederlande als besten Freund gewinnen. Und beide m\u00fcssen eine komplizierte Dreiecksbeziehung zu einer Cellistin beginnen. Die Geschichte entwickelt sich in der linken Szene von Amsterdam, dem Radioobservatorium von Westerbork, Fidel Castros Kuba und der niederl\u00e4ndischen Provinz bevor sie sich auf die zum religi\u00f6sen Thema passenden Schaupl\u00e4tze Rom und Jerusalem verlegt.<\/p>\n<p>Ich habe das Buch schon mehrmals gelesen und immer wieder mit gro\u00dfer Freude. Ich finde einerseits die Mischung aus Astronomie, Geschichte, Sprachwissenschaft und Religion \u00e4u\u00dferst anziehen; andererseits aber auch die auf den ersten Blick unpassend erscheinende Vermischung mit der linken Revoluzzer-Szene der 1960er und 1970er Jahre. Dazu kommen die seltsamen Personen: Max Delius, Onno Quist und Ada Brons die alle irgendwie enorm absurd aber am Ende doch so realistisch charakterisiert sind, dass man sich w\u00fcnscht, sie im echten Leben kennen zu lernen.<\/p>\n<p>Auch \u00a8Die Entdeckung des Himmels\u00a8 ist ein wunderbares Urlaubsbuch; aber man muss den Urlaub eventuell ein wenig l\u00e4nger planen, denn mit um die 800 Sachen braucht es ein wenig, bis der gro\u00dfe Auftrag Gottes ein Ende findet (wer die Geschichte schneller erleben will, sollte sich <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2a9hXdk\">die Verfilmung<\/a> ansehen &#8211; die kommt zwar nicht an das Buch heran, aber daf\u00fcr spielt Stephen Fry eine Hauptrolle und Stephen Fry ist immer genial!)<\/p>\n<p><b>Russische Science-Fiction und Fantasy<\/b><\/p>\n<p>Zum Abschluss gibts noch ein wenig Science-Fiction und Fantasy aus Russland. Dmitry Glukhovskys Metro-Romane geh\u00f6ren ja zu den absoluten Bestsellern auf dem Markt: Nach einem Atomkrieg ist die Welt zerst\u00f6rt und nur in Moskau haben sich \u00dcberlebende in den weitl\u00e4ufigen Tunneln der Ubahn eine neue Welt aufgebaut. Die Gruppen die an den einzelnen Metro-Stationen leben haben sich zu \u00a8Nationen\u00a8 zusammengeschlossen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_22758\" aria-describedby=\"caption-attachment-22758\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/metro2035.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/metro2035.jpg\" alt=\"Metro 2035 von Dmitry Glukhovsky\" width=\"500\" height=\"763\" class=\"size-medium wp-image-22758\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22758\" class=\"wp-caption-text\">Metro 2035 von Dmitry Glukhovsky<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es gibt ein kommunistisches Reich, eine faschistische Dikatur, ein Handelsimperium und alles was man so braucht um die Welt im Kleinen nachspielen zu k\u00f6nnen. \u00a8Metro 2033\u00a8 und \u00a8Metro 2034\u00a8 fand ich noch recht originell und spannend. Den aktuellen Band <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2au5nWH\">&#8222;Metro 2035&#8220;<\/a> dagegen nicht mehr so. Die Sache mit der seltsamen Welt in den Ubahn-Tunneln habe ich mittlerweile kapiert und leider kam da nicht viel Neues dazu. Obwohl  es anfangs anders aussah: In diesem Band macht sich die auch schon aus den fr\u00fcheren B\u00fcchern bekannte Hauptperson Artjom n\u00e4mlich auf den Weg aus dem Untergrund zur\u00fcck an die lebensfeindliche Oberfl\u00e4che. Obwohl die vielleicht gar nicht so lebensfeindlich ist &#8211; und die Moskauer eventuell nicht die einzige \u00dcberlebenden&#8230;<\/p>\n<p>Aber irgendwann macht der Autor nicht viel aus dieser eigentlich sehr interessanten Idee. Wieder spielt sich fast alles nur unter der Erde ab; wieder treibt man sich bei den Faschisten, den Kommunisten und der Hanse herum;wieder  gibt es unterirdische Kriege und wieder (und noch viel mehr als sonst) wird alle paar Seiten seitenlang herumphilosophiert. Wer die Metro-Welt mag, wird dieses Buch vermutlich auch m\u00f6gen. Es ist ja auch ganz ok &#8211; aber halt nicht au\u00dfergew\u00f6hnlich und nichts, was man ob irgendeines massiven Plot-Twists unbedingt lesen m\u00fcsste&#8230;<\/p>\n<p>Besser gefallen mir da schon die Fortsetzungen der \u00a8W\u00e4cher\u00a8-Reihe. Sergei Lukianenkos Science-Fiction sind eigentlich alle hervorragend und auch alle immer hervorragend originell was die Handlung angeht. Das gilt auch f\u00fcr seine Fantasy-B\u00fccher aus der Welt der \u00a8W\u00e4chter\u00a8. Die Welt in der sie spielen ist unsere normale Welt. Nur das es eben noch eine \u00a8andere\u00a8 Welt gibt in der Andere wohnen. Das sind Menschen mit magischen F\u00e4higkeiten, die sich entweder der \u00a8Dunklen\u00a8 oder der \u00a8Lichten\u00a8 Seite anschlie\u00dfen. F\u00fcr Recht und Ordnung und die Einhaltung des \u00a8Gro\u00dfen Vertrags\u00a8 der den Frieden  zwischen beiden Seiten garantiert, sorgen die \u00a8Tagwache\u00a8 und die \u00a8Nachtwache\u00a8, die aber trotz des mittelalterlichen Namens eher modernen Polizeieinheiten \u00e4hneln. Deswegen hat die Handlung der B\u00fccher auch streckenweise sehr viel \u00c4hnlichkeit mit klassischen Krimis. Verbrechen und Morde geschehen und m\u00fcssen aufgekl\u00e4rt werden &#8211; nur spielt eben st\u00e4ndig Magie eine Rolle.<\/p>\n<p>Nachdem Lukianenko die W\u00e4chter-Serie in sechs B\u00fcchern zu einem sch\u00f6nen Abschluss gebracht hat, wollte er diese Welt anscheinend noch nicht ganz verlassen. In \u00a8Die neuen Abenteuer der W\u00e4chter\u00a8 geht es weiter. Es handelt sich um drei B\u00e4nde: <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2a3QpSX\">&#8222;Die W\u00e4chter &#8211; Licht und Dunkelheit&#8220;<\/a>, <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2anpIui\">&#8222;Die W\u00e4chter &#8211; Dunkle Verschw\u00f6rung&#8220;<\/a> und <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2au5ktS\">&#8222;Die W\u00e4chter &#8211; Nacht der Inquisition&#8220;<\/a>. Diesmal aber spielen die von fr\u00fcher bekannten Figuren nur Nebenrollen oder tauchen gar nicht auf. Auch die Wachen aus Moskau werden h\u00f6chstens einmal erw\u00e4hnt. Stattdessen treffen wir W\u00e4chter aus St. Petersburg. Oder die Lehrer einer Schule, in der junge Andere den Umgang mit der Magie lernen (und trotz allem hat das alles so gar nichts mit Harry Potter zu tun). In der Industriestadt Samara m\u00fcssen sich die Wachen mit einem v\u00f6llig neuen Typ von \u00a8Anderem\u00a8 herumschlagen. Und schlie\u00dflich erfahren wir  im dritten Band auch, wie die Arbeit der W\u00e4chter in der sibirischen Provinz der 1970er Jahre ausgesehen hat. <\/p>\n<p>Wer mit dem ganzen Universum von Lukianenko nichts am Hut hat, wird auch mit den neuen W\u00e4chter-B\u00fcchern nichts anfangen k\u00f6nnen. Ich w\u00fcrde dann aber trotzdem mal empfehlen einen Blick in <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2aqzTfY\">&#8222;W\u00e4chter der Nacht&#8220;<\/a> zu werfen  &#8211; es k\u00f6nnte sich lohnen und macht vielleicht Lust auf mehr! Wer die W\u00e4chter-Romane dagegen gerne gelesen hat, wird auch mit diesen neuen B\u00fcchern jede Menge Spa\u00df haben!<\/p>\n<p><b>Religionen in Deutschland<\/b><\/p>\n<p>Ebenfalls gelesen und schon in einem eigenen Artikel ausf\u00fchrlich besprochen habe ich das sehr gute Buch <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/?p=22749\">&#8222;Deutschland, deine G\u00f6tter&#8220;<\/a> von Gideon B\u00f6ss. <\/p>\n<p><b>Und Schluss!<\/b><\/p>\n<p>Im Juli war ich haupts\u00e4chlich damit besch\u00e4ftigt, selbst ein Buch zu schreiben (Das Manuskript ist fertig &#8211; Juhu!) und hatte eher wenig Zeit, andere B\u00fccher zu lesen. Aber ein paar habe ich dann doch geschafft und die will ich euch wie \u00fcblich am Ende des Monats vorstellen. Diesmal waren es haupts\u00e4chlich Romane und nur ein Sachbuch &#8211; aber empfehlenswert war diesmal (fast) alles was ich gelesen habe.<\/p>\n<p><i><span style=\"font-size: xx-small;\">Die Links zu den B\u00fccher sind Amazon-Affiliate-Links. Beim Anklicken werden keine pers\u00f6nlichen Daten \u00fcbertragen.<\/span><\/i><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/cb277ca06f4742a59967eee1e9f9cef7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Juli ist zu Ende und ich h\u00e4tte fast vergessen, meine monatliche Buchumschau zu ver\u00f6ffentlichen (aber ich war ja auch haupts\u00e4chlich damit besch\u00e4ftigt, selbst ein Buch zu schreiben). Sp\u00e4t, aber doch: Hier kommt alles, was ich im Juli gelesen habe! 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