{"id":22938,"date":"2016-07-08T06:00:59","date_gmt":"2016-07-08T04:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/07\/08\/sternengeschichten-folge-189-die-bewegung-des-mondes\/"},"modified":"2025-05-14T16:17:23","modified_gmt":"2025-05-14T14:17:23","slug":"sternengeschichten-folge-189-die-bewegung-des-mondes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/07\/08\/sternengeschichten-folge-189-die-bewegung-des-mondes\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 189: Die Bewegung des Mondes"},"content":{"rendered":"<p>Der Mond ist immer ein sch\u00f6ner Anblick am Himmel. Bei ihm gibt es immer was zu sehen. Mal ist Vollmond, dann Halbmond; mal ist er gro\u00df am Himmel zu sehen, mal untertags und mal gar nicht. Mal schiebt er sich vor die Sonne und mal wird er selbst ganz dunkel. Diese Dynamik in seinem Anblick wird von der komplexen Bewegung unseres Satelliten verursacht. Grund genug, sich der Bewegung des Mondes in einer eigenen Folge der Sternengeschichten zu widmen.<\/p>\n<p>Und wie immer gibt es weiter unten eine Transkription des Podcasts.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-12938\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Folge k\u00f6nnt ihr euch hier direkt als <a href=\"https:\/\/youtu.be\/54jdX5QoCLY\">YouTube-Video<\/a> ansehen oder <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podspot.de\/files\/189-SternengeschichtenFolge189.mp3\">direkt runterladen<\/a>. <\/p>\n<p>Den Podcast k\u00f6nnt ihr unter <\/p>\n<p><center><a href=\"https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten\">https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten<\/a><\/center><\/p>\n<p>abonnieren beziehungsweise auch bei <a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a> via Torrent beziehen.<\/p>\n<p>Am einfachsten ist es, wenn ihr euch <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=de.danoeh.antennapodsp.sternengeschichten\">die &#8222;Sternengeschichten-App&#8220; f\u00fcrs Handy<\/a> runterladet und den Podcast damit anh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Sternengeschichten gibts nat\u00fcrlich auch bei iTunes (wo ich mich immer \u00fcber Rezensionen und Bewertungen freue) und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter <a href=\"https:\/\/www.sternengeschichten.org\">https:\/\/www.sternengeschichten.org<\/a>.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich gibt es die Sternengeschichten auch <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">bei Facebook<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">bei Twitter<\/a>.<\/p>\n<p><center><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/54jdX5QoCLY?showinfo=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\n<\/center><\/p>\n<p><b>Transkription<\/b><\/p>\n<p>Sternengeschichten Folge 189: Die Bewegung des Mondes<\/p>\n<p>Der Mond bewegt sich. So viel ist klar. Aber die Details sind knifflig und \u00e4u\u00dferst interessant. Der Mond bewegt sich um die Erde herum; das wusste man schon immer. Was man erst so richtig im 17. Jahrhundert verstanden hat war allerdings die Tatsache, dass das beim Mond tats\u00e4chlich etwas Besonderes ist. Bis dahin war man ja der Meinung, alle Himmelsk\u00f6rper w\u00fcrden sich um die Erde bewegen; nicht nur der Mond. Der Mond bewegt sich nat\u00fcrlich auch mit der Erde gemeinsam um die Sonne. All das macht seine Bewegung ziemlich kompliziert.<\/p>\n<p>Der Mond braucht f\u00fcr eine Runde um die Erde ungef\u00e4hr einen Monat. Das ist kein Zufall &#8211; unser Kalender basiert einerseits auf der Bewegung der Erde um die Sonne, andererseits aber auch auf der Bewegung des Mondes um die Erde und die Einteilung des Jahres in Monate stammt genau daher. Heute ist die Dauer eines Monats &#8211; aus historischen Gr\u00fcnden vergleichsweise willk\u00fcrlich &#8211; auf 28, 29, 30 oder 31 Tage festgelegt. Die reale astronomische Dauer unterscheidet sich davon. Und es gibt auch mehr als nur eine Art, einen Monat zu definieren. <\/p>\n<figure id=\"attachment_10262\" aria-describedby=\"caption-attachment-10262\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_0808-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_0808-scaled.jpg\" alt=\"Erde und Mond\" width=\"500\" height=\"375\" class=\"size-medium wp-image-10262\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10262\" class=\"wp-caption-text\">Erde und Mond<\/figcaption><\/figure>\n<p>Da gibt es den <i>siderischen Monat<\/i>. So bezeichnet man den Zeitraum der vergeht, bis der Mond von der Erde aus gesehen in Bezug auf den als unver\u00e4nderlich angenommenen Sternenhimmel wieder die gleiche Position am Himmel erreicht hat. Er betr\u00e4gt 27 Tage, 7 Stunden, 43 Minuten und 11,6 Sekunden. Das ist k\u00fcrzer als der <i>synodische Monat<\/i>, der in Bezug auf die Position der Sonne gemessen wird. Denn hier muss man auch die Bewegung der Erde um die Sonne ber\u00fccksichtigen. W\u00e4hrend ein siderischer Monat vergeht, bewegt sich auch die Erde ein St\u00fcck um die Sonne herum. Der Mond muss sich dann also noch ein wenig weiterbewegen, um diese ver\u00e4nderte Position in Bezug auf die Sonne auszugleichen und wieder genau so zu stehen wie zuvor. Das braucht knapp 2 Tage weswegen der synodische Monat insgesamt 29 Tage 12 Stunden 44 Minuten und 2,9 Sekunden dauert. <\/p>\n<p>Da die relative Position von Sonne, Mond und Erde auch bestimmt, welche Mondphasen wir sehen k\u00f6nnen, ist das auch der Zeitraum, w\u00e4hrend der alle Mondphasen von Neumond \u00fcber Halbmond bis Vollmond und wieder zur\u00fcck zum Neumond durchlaufen werden. Beziehungsweise es ist <i>fast<\/i> der Zeitraum, denn der Mond folgt keiner exakten Kreisbahn um die Erde. Seine Bahn ist leicht elliptisch und nach dem zweiten Keplerschen Gesetz bewegt er sich unterschiedlich schnell je nachdem ob er der Erde ferner oder n\u00e4her ist. Gravitative St\u00f6rungen der anderen Planeten ver\u00e4ndern die Bahn w\u00e4hrend l\u00e4ngerer Zeitr\u00e4ume zus\u00e4tzlich, so dass die Zeit zwischen zwei Neumonden nicht immer gleich lang ist. Die durchschnittliche <i>Lunation<\/i>, wie ein kompletter Durchlauf aller Mondphasen genannt wird, dauert 29,53 Tage. <\/p>\n<p>Neben Lunation, synodischem und siderischem Monat hat die Astronomie noch drei weitere Monate parat. Da w\u00e4re der <i>anomalistische Monat<\/i>. Das ist die Zeit, die der Mond von Apog\u00e4um zu Apog\u00e4um beziehungsweise Perig\u00e4um und Perig\u00e4um braucht. Also die Zeit zwischen zwei Durchg\u00e4ngen durch den erdfernsten beziehungsweise erdn\u00e4chsten Punkt der Mondbahn. Die Lage dieser Punkte \u00e4ndert sich ebenfalls im Laufe der Zeit. Einmal in 8,85 Jahren dreht sich die Mondbahn einmal um die Erde herum. Grund daf\u00fcr sind wieder die gravitativen St\u00f6rungen der anderen Planeten. Der erdn\u00e4chste und erdfernste Punkte bewegen sich dabei in der gleichen Richtung wie der Mond selbst und der anomalistische Monat ist deswegen ebenfalls ein wenig l\u00e4nger als der siderische Monat. Es braucht aber hier nur ein paar Stunden, bis der Mond die Drehung seiner Bahn ausgeglichen hat und der anomalistische Monat dauert daher 27 Tage, 13 Stunden, 18 Minuten und 33,1 Sekunden. <\/p>\n<p>Neben Perig\u00e4um und Apog\u00e4um gibt es zwei weitere wichtige Punkte auf der Umlaufbahn des Mondes. N\u00e4mlich die Punkte, in denen sie die Umlaufbahn der Erde um die Sonne schneidet. Die Bahn des Mondes ist um wenig mehr als 5 Grad gegen\u00fcber der Erdbahn geneigt und die beiden Schnittpunkte werden in der Astronomie <i>Knotenpunkte<\/i> oder auch <i>Drachenpunkte<\/i> genannt. Der Name bezieht sich auf den alten Mythos des Drachen, der den Mond oder die Sonne verschluckt, wenn eine Finsternis stattfindet. Denn Mond- oder Sonnenfinsternisse kann es nur geben, wenn der Mond genau in oder zumindest in unmittelbarer N\u00e4he von einem der beiden Schnittpunkt steht. Nur dann k\u00f6nnen sich Sonne, Mond und Erde in einer Linie befinden und einander so verdecken, dass entweder Mond oder Sonne verdunkelt werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_22653\" aria-describedby=\"caption-attachment-22653\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/500px-Drehung_der_Apsidenlinie.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/500px-Drehung_der_Apsidenlinie.svg_.png\" alt=\"Drehung der Mondbahn (Bild: gemeinfrei)\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"size-medium wp-image-22653\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22653\" class=\"wp-caption-text\">Drehung der Mondbahn (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Drehung_der_Apsidenlinie.svg\">Bild: gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>So wie Apog\u00e4um und Perig\u00e4um sind auch die beiden Knotenpunkte nicht fix, sondern ver\u00e4ndern im Laufe der Zeit ihre Lage. Diesmal aber entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Mondes, weswegen ein Umlauf des Mondes von Knotenpunkt zu Knotenpunkt ein wenig k\u00fcrzer als ein siderischer Monat ist. Ein sogenannter <i>drakonitischer Monat<\/i> dauert 27 Tage, 5 Stunden, 5 Minuten und 35,9 Sekunden. <\/p>\n<p>Als letztes gibt es dann noch den <i>tropischen Monat<\/i>. Hier wird die Position des Mondes auf den <i>Fr\u00fchlingspunkt<\/i> bezogen, also den Schnittpunkt zwischen der Ebene der Erdbahn und dem Himmels\u00e4qutor, also den auf den Himmel projizierten \u00c4quators der Erde. W\u00fcrde die Erdachse genau senkrecht auf die Umlaufbahn der Erde stehen, w\u00e4re diese identisch mit der Ebene des Himmels\u00e4quators. Die Rotationsachse unseres Planeten ist aber um 23,5 Grad aus der Senkrechten geneigt. Meistens zumindest, denn auch dieser Winkel schwankt im Laufe der Zeit. Darum bewegt sich auch der Fr\u00fchlingspunkt und zwar entgegen der Bewegungsrichtung von Erde und Mond. Der Zeitraum zwischen zwei Durchg\u00e4ngen des Mondes in Bezug auf den Fr\u00fchlingspunkt ist also ebenfalls ein wenig k\u00fcrzer als der siderische Monat. Allerdings nur um ein paar Sekunden, er dauert 27 Tage, 7 Stunden 43 Minuten und 4,7 Sekunden. <\/p>\n<p>Aber all diese Genauigkeit und die Angabe auf den Bruchteil einer Sekunde genau ist eigentlich sowieso hinf\u00e4llig. Die Erd- und auch die Mondbahn sind durch die gravitativen St\u00f6rungen der anderen Planeten st\u00e4ndigen Ver\u00e4nderungen unterworfen. Ein Monat ist also genaugenommen niemals exakt gleich lang wie der vorhergehende und die verschiedenen Schwankungen k\u00f6nnen, je nachdem wie sie gerade zusammenspielen, durchaus auch Unterschiede von mehreren Stunden verursachen. Trotzdem l\u00e4sst sich mit den ann\u00e4hernden Werten der verschiedenen Monate durchaus einiges anfangen. <\/p>\n<p>Der griechische Astronom Meton hat im f\u00fcnften Jahrhundert vor Christus zum Beispiel den heute nach ihm benannten <i>Meton-Zyklus<\/i> entdeckt. Zumindest vermutet man das, die historischen Quellen sind d\u00fcrftig. Jedenfalls hat man irgendwann festgestellt, dass ein durchschnittliches Jahr, also ein Umlauf der Erde um die Sonne, 365,25 Tage dauert. Ein synodischer Monat dauert, wie vorhin erkl\u00e4rt, 29,53 Tage. Rechnet man ein wenig herum, dann findet man heraus, dass 19 Jahre mit 6939,75 Tage fast genau so lange dauern wie 235 synodische Monate mit 6939,55 Tage. Alle 6940 Tage wiederholt sich also eine bestimmte Konstellation zwischen Sonne, Erde und Mond. Und da ein synodischer Monat der Zeitraum ist, der den Wechsel der Mondphasen beschreibt, findet eine Mondphase &#8211; zum Beispiel Vollmond &#8211; die in einem Jahr an einem bestimmten Tag stattgefunden hat, 6940 Tage oder 19 Jahre sp\u00e4ter wieder am selben Tag des Jahres statt. <\/p>\n<figure id=\"attachment_17691\" aria-describedby=\"caption-attachment-17691\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Lunar_eclipse_April_15_2014_California_Alfredo_Garcia_Jr1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Lunar_eclipse_April_15_2014_California_Alfredo_Garcia_Jr1.jpg\" alt=\"Mondfinsternis am 15. April 2014 (Bild: Tomruen, CC-BY-SA 3.0)\" width=\"500\" height=\"486\" class=\"size-medium wp-image-17691\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17691\" class=\"wp-caption-text\">Mondfinsternis am 15. April 2014 (<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Lunar_eclipse_April_15_2014_California_Alfredo_Garcia_Jr1.jpg\">Bild: Tomruen<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.en\">CC-BY-SA 3.0<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Neben dem Meton-Zyklus, der sich mit den Mondphasen besch\u00e4ftigt, gibt es nat\u00fcrlich auch noch entsprechende Zyklen f\u00fcr die Abl\u00e4ufe von Mond- oder Sonnenfinsternisse. Die Sache mit den Finsternissen ist allerdings wirklich komplex. Ein wenig habe ich schon in Folge 57 der Sternengeschichten erz\u00e4hlt. Kurz zusammengefasst: Sonne oder Mond k\u00f6nnen sich nur dann verfinstern, wenn sie exakt in einer Linie mit der Erde stehen. Das kann nur passieren, wenn der Mond gerade in unmittelbarer N\u00e4he eines der beiden Knotenpunkte steht. Au\u00dferdem muss dann aber auch noch gerade Voll- oder Neumond herrschen. Ist Vollmond, dann steht die Erde genau zwischen Mond und Sonne und der Erdschatten verdunkelt den Mond. Ist Neumond, dann steht der Mond zwischen Sonne und Erde und es gibt eine Sonnenfinsternis. Wie schon gesagt ver\u00e4ndert sich die Position der Knotenpunkte aber im Laufe der Zeit. Steht der Mond in einem Jahr an einem bestimmten Tag im Knotenpunkt und gibt es eine Finsternis, dann erreicht der Mond im folgenden Jahr den Knotenpunkt schon 10 Tage fr\u00fcher. Dann passt die Konstellation nicht mehr so ganz und es wird eventuell keine Finsternis mehr geben, h\u00f6chstens noch eine partielle Bedeckung. Man kann wieder das gleiche Rechenspiel anstellen wie beim Meton-Zyklus. 242 drakonitische Monate, die ja in Bezug auf die Knotenpunkte gemessen werden sind ziemlich genau gleich lang wie 223 synodische Monate die die Mondphasen beschreiben. Dieser Zeitraum entspricht 18 Jahren und 11,3 Tagen und so lange dauert es, bis der Mond nicht nur wieder die selbe Position in Bezug auf Sonne und Erde sondern auch zum Knotenpunkt einnimmt.<\/p>\n<p>Sonnen- und Mondfinsternisse wiederholen sich also nach 18 Jahren und 11,3 Tagen und diese Periode, die auch <i>Saros-Zyklus<\/i> genannt wird, wurde schon im Altertum bei den Babyloniern zur Vorhersage von Finternissen benutzt. Sie stimmt allerdings nicht exakt; all die verschiedenen St\u00f6rungen, Schwankungen und anderen Variationen f\u00fchren zu Abweichungen. Und \u00fcber die Mondbahn selbst g\u00e4be es auch noch jede Menge zu sagen. Aber das hebe ich mir f\u00fcr eine andere Folge der Sternengeschichten auf&#8230; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/040d1733aa834f6f8c1422f92a0fa643\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mond ist immer ein sch\u00f6ner Anblick am Himmel. Bei ihm gibt es immer was zu sehen. Mal ist Vollmond, dann Halbmond; mal ist er gro\u00df am Himmel zu sehen, mal untertags und mal gar nicht. Mal schiebt er sich vor die Sonne und mal wird er selbst ganz dunkel. 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