{"id":22820,"date":"2016-05-27T06:00:10","date_gmt":"2016-05-27T04:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/05\/27\/sternengeschichten-folge-183-der-lebenswichtige-phosphor\/"},"modified":"2025-05-14T16:17:05","modified_gmt":"2025-05-14T14:17:05","slug":"sternengeschichten-folge-183-der-lebenswichtige-phosphor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/05\/27\/sternengeschichten-folge-183-der-lebenswichtige-phosphor\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 183: Der lebenswichtige Phosphor"},"content":{"rendered":"<p>Phosphor geh\u00f6rt zu den chemischen Elementen ohne die es kein Leben geben kann. Trotz dieser enormen Bedeutung ist die Geschichte seiner Entdeckung nicht unbedingt glamour\u00f6s sondern eher ein wenig eklig. Daf\u00fcr ist die Art und Weise wie der Phosphor auf die Erde kam, ziemlich spektakul\u00e4r!<\/p>\n<p>Und wie immer gibt es weiter unten eine Transkription des Podcasts.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SG_Logo.png\" alt=\"SG_Logo\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-12938\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Folge k\u00f6nnt ihr euch hier direkt als <a href=\"https:\/\/youtu.be\/bp0k5zVS35Q\">YouTube-Video<\/a> ansehen oder <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podspot.de\/files\/183-SternengeschichtenFolge183.mp3\">direkt runterladen<\/a>. <\/p>\n<p>Den Podcast k\u00f6nnt ihr unter <\/p>\n<p><center><a href=\"https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten\">https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten<\/a><\/center><\/p>\n<p>abonnieren beziehungsweise auch bei <a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a> via Torrent beziehen.<\/p>\n<p>Am einfachsten ist es, wenn ihr euch <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=de.danoeh.antennapodsp.sternengeschichten\">die &#8222;Sternengeschichten-App&#8220; f\u00fcrs Handy<\/a> runterladet und den Podcast damit anh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Sternengeschichten gibts nat\u00fcrlich auch bei iTunes (wo ich mich immer \u00fcber Rezensionen und Bewertungen freue) und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter <a href=\"https:\/\/www.sternengeschichten.org\">https:\/\/www.sternengeschichten.org<\/a>.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich gibt es die Sternengeschichten auch <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">bei Facebook<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">bei Twitter<\/a>.<\/p>\n<p><center><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/bp0k5zVS35Q?showinfo=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\n<\/center><\/p>\n<p><b>Transkription<\/b><\/p>\n<p>Sternengeschichten Folge 183: Der lebenswichtige Phosphor<\/p>\n<p>Phosphor geh\u00f6rt zu den chemischen Elementen, die f\u00fcr Lebewesen absolut essentiell sind. Ohne Phosphor k\u00f6nnten wir nicht existieren. Phosphor-Verbindungen bilden die Grundlage der DNA und sind als Adenosindiphosphat bzw. Adenosintriphosphat (ATP) Teil der Energieversorgung in den Zellen. Aus chemischer Sicht ist Phosphor ein Element mit der Ordnungszahl 15, hat also einen Atomkern mit 15 Protonen. In der Natur kommt der Phosphor allerdings nicht in reiner Form vor, sondern nur in Verbindung mit anderen Elementen. Meistens in verschiedenen Mineralien, aber auch im Kot von Meeresv\u00f6geln, dem sogenannten Guano. <\/p>\n<p>Angesichts seiner Bedeutung f\u00fcr das Leben ist der Phosphor auf der Erde aber erstaunlich selten. F\u00fcr jedes Phosophoratom findet man in den Ozeanen der Erde 49 Millionen Wasserstoffatome. Das ist deutlich weniger als die universale H\u00e4ufigkeit: Man sch\u00e4tzt das im gesamten Universum ein Phosphoratom auf 2,8 Millionen Wasserstoffatome kommt. Und noch viel weniger, als man in Lebewesen finden kann: Bakterien zum Beispiel enthalten nur 72 Wasserstoffatome f\u00fcr jedes Phosphoratom. <\/p>\n<p>Wie wichtig der Phosphor f\u00fcr das Leben ist, hat der ber\u00fchmte Wissenschaftler und Autor Isaac Asimov 1974 so formuliert: <i>&#8222;Leben kann sich ausbreiten bis der ganze Phosphor verschwunden ist. Dann stoppt die Ausbreitung unweigerlich und nichts kann das verhindern.&#8220;<\/i><\/p>\n<figure id=\"attachment_22354\" aria-describedby=\"caption-attachment-22354\" style=\"width: 451px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/JosephWright-Alchemist.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/JosephWright-Alchemist.jpg\" alt=\"Der Entdecker des Phosphors ist \u00fcberrascht! Kein Wunder, angesichts des Ausgangsstoffes... (Bild: gemeinfrei)\" width=\"451\" height=\"640\" class=\"size-full wp-image-22354\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22354\" class=\"wp-caption-text\">Der Entdecker des Phosphors ist \u00fcberrascht! Kein Wunder, angesichts des Ausgangsstoffes&#8230; (<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:JosephWright-Alchemist.jpg\">Bild: gemeinfrei<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Phosphor war auf der Erde von Anfang an zu finden, aber meist &#8211; so wie heute immer noch &#8211; in einer Form die f\u00fcr das Leben nicht direkt verwertbar ist. Man hat daher schon l\u00e4nger vermutet, dass in der Fr\u00fchzeit der Erdgeschichte andere Phosphorquellen zur Verf\u00fcgung gestanden haben m\u00fcssen, die die Entstehung des Lebens \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht haben. Heute geht man davon aus, dass Meteoriteneinschl\u00e4ge genau diese Quelle darstellen k\u00f6nnten. <\/p>\n<p>Unser Planet entstand zwar &#8211; so wie auch alle anderen Himmelsk\u00f6rper &#8211; vor 4,5 Milliarden Jahren aus jeder Menge kleiner Felsbrocken die sich zu immer gr\u00f6\u00dferen Objekten zusammengefunden haben. Vergleicht man aber die Zusammensetzung der heutigen Erde mit den Asteroiden, dann gibt es deutliche Unterschiede. In einem so gro\u00dfen Himmelsk\u00f6rper wie der Erde laufen ganz andere geochemische Prozesse ab als auf den kleinen Felsbrocken im kalten All. Dort findet man daher auch ganz andere Mineralien und eben auch andere Phosphorverbindungen. Untersuchungen an Meteoriten haben gezeigt, dass sie zum Beispiel deutlich mehr Verbindungen von Eisen, Nickel und Phosphor enthalten, die auf der Erde extrem selten sind. <\/p>\n<p>Zusammen mit Wasser kann dieses Phosporhaltige Mineral eine andere Verbindung mit Sauerstoff eingehen und sogenannte Pyrophosphate bilden. Die geh\u00f6ren genau zu den Stoffen, die f\u00fcr das Leben von gro\u00dfer Bedeutung sind. Man geht heute davon aus, dass sie tats\u00e4chlich erst durch Meteoriteneinschl\u00e4ge in der N\u00e4he von Wasser auf der jungen Erde entstanden sind und so die Grundlage f\u00fcr die Entstehung des Lebens geschaffen wurden.<\/p>\n<p>Die Asteroideneinschl\u00e4ge, die wir heute in Hollywoodfilmen und Science-Fiction-B\u00fccher immer nur als gro\u00dfe Katastrophen kennen, waren fr\u00fcher also ma\u00dfgeblich daran beteiligt, dass auf der Erde \u00fcberhaupt Leben existieren kann.<\/p>\n<p>Trotzdem hat es lange gedauert, bis man dieses Element \u00fcberhaupt entdeckt hat. Und die Person, die den Phosphor fand, war eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem. Hennig Brand lebte im 17. Jahrhundert und war ein Apotheker aus Hamburg. Er war aber nicht nur Apotheker, sondern auch Alchemist. Die Chemie als seri\u00f6se Naturwissenschaft wie wir sie heute kennen, gab es damals noch nicht. Man wusste zwar, dass verschiedene Stoffe sich unterschiedlich verhalten und sich auf unterschiedliche Weise miteinander verbinden k\u00f6nnen. Aber man hatte noch so gut wie keine Ahnung, warum das so war und dachte, wenn man nur die richtigen Rezepte f\u00e4nde, k\u00f6nnte man <i>alles<\/i> in <i>alles<\/i> verwandeln. Zum Beispiel eben auch unedle Metalle wie Blei oder Eisen in edles und wervolles Gold. Nach genau diesem Rezept &#8211; dem &#8222;Stein der Weisen&#8220; &#8211; suchte auch Brand bei seinen Experimenten.<\/p>\n<p>Die Chemiker bzw. Alchemisten der damaligen Zeit waren nicht zimperlich was ihre Versuche anging. Sie verwendeten alles daf\u00fcr, egal wie absurd es erscheinen mochte. Und Brand kam dabei auf eine ganz besonders absurde Idee: Er nutzte menschlichen Urin als Ausgangsstoff f\u00fcr seine Experimente. Obwohl die Sache aus der damaligen Sicht auf die Welt gar nicht so absurd erscheint. Man sah \u00fcberall Zusammenh\u00e4nge zwischen dem Mensch und dem Kosmos; zwischen der Erde und dem Himmel. Jedem damals bekannten Himmelsk\u00f6rper war beispielsweise ein eigenes Element zugeordnet: Gold der Sonne, Silber dem Mond, Eisen dem Mars, Quecksilber dem Merkur, und so weiter. Mikrokosmos und Makrokosmos standen im Denken der Alchemisten in enger Verbindung und man sah den menschlichen K\u00f6rper als Modell f\u00fcr die gesamte Sch\u00f6pfung an. <\/p>\n<p>Im K\u00f6rper wird Nahrung nach den gleichen alchemistischen Prozessen umgewandelt, die auch \u00fcberall sonst im Universum ablaufen, dachte man. Die Ausscheidungen w\u00e4ren demnach auch nicht unbedingt unbrauchbarer und ekliger Dreck, sondern eher eine Ann\u00e4herung an den Urzustand der Materie, aus der alles urspr\u00fcnglich hervor geht. Also genau die Art von &#8222;erster Materie&#8220; nach der die Alchemisten suchten und mit deren Hilfe sie das Geheimnis der universalen Umwandlung von allem in alles l\u00f6sen wollten. Wenn Brand also menschlichen Urin untersuchte, dann war das aus der damaligen Sicht nicht absurd, sondern eher so wie wenn Biologen heute an Stammzellen forschen und daraus neue Organe z\u00fcchten wollen. Im Urin hoffte Brand den Stoff zu finden, aus dem alles hervor ging und mit dem er alles verwandeln konnte. <\/p>\n<p>Also sammelte der Apotheker Urin &#8211; vermutlich seinen eigenen &#8211; und machte seine Experimente. Er kochte den Urin so lange, bis nur noch ein schwarzer R\u00fcckstand \u00fcbrig blieb, den er monatelang eintrocknen lie\u00df. Nach weiteren &#8211; wahrscheinlich nicht unbedingt wohlriechenden &#8211; Experimenten, hatte er eine wei\u00dfe, wachsartige Substanz vor sich, die im Dunklen leuchtete. Brand nannte den Stoff selbst &#8222;kaltes Feuer&#8220; und sp\u00e4ter bekam die Substanz den Namen <i>phosphorus<\/i>, vom griechischen Wort f\u00fcr &#8222;Lichttr\u00e4ger&#8220;. <\/p>\n<p>Phosphor war das erste chemische Element das tats\u00e4chlich <i>entdeckt<\/i> wurde und nicht immer schon bekannt war. Es ist auch das erste Element, dessen Entdecker namentlich bekannt ist. Brand wurde durch seine Experimente leidlich ber\u00fchmt und der Phosphor ein wichtiger Rohstoff f\u00fcr die Industrie. Er wurde zur Produktion von Streichh\u00f6lzern benutzt, aber auch als Material f\u00fcr Brandbomben. Heute ist er unabdingbar als D\u00fcngemittel in der Landwirtschaft und muss zum Gl\u00fcck schon l\u00e4ngst nicht mehr aus Urin hergestellt werden.<\/p>\n<p>Aber wer wei\u00df &#8211; vielleicht m\u00fcssen wir bald wieder auf Brands alte Methode zur\u00fcck greifen. Denn die wirtschaftlich abbaubaren Phosphorvorkommen auf der Erde sind eng begrenzt. Das meiste davon &#8211; \u00fcber ein Drittel &#8211;  findet man in Marokko; ein Viertel in China und den Rest in Jordanien und S\u00fcdafrika. Und man sch\u00e4tzt, dass diese Vorkommen nur noch f\u00fcr ein paar Jahrzehnte reichen. Ein paar neue Lagerst\u00e4tten hat man mittlerweile gefunden so dass wir vermutlich noch ein wenig l\u00e4nger auskommen. Und im Wasser gibt es auch noch jede Menge Phosphor &#8211; nur wei\u00df man hier bis jetzt noch nicht, wie man ihn \u00f6konomisch vern\u00fcnftig dort heraus bekommt.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich bleiben noch die Asteroiden. Drau\u00dfen im All gibt es jede Menge Phosphor. Wir m\u00fcssten uns nur endlich aufraffen, eine ernsthafte Raumfahrt betreiben und die Rohstoffe au\u00dferhalb der Erde abbauen. Ansonsten bleibt uns irgendwann wirklich nur noch der Urin&#8230;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/7b207c1539bd4ef094b4c7a593259237\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Phosphor geh\u00f6rt zu den chemischen Elementen ohne die es kein Leben geben kann. Trotz dieser enormen Bedeutung ist die Geschichte seiner Entdeckung nicht unbedingt glamour\u00f6s sondern eher ein wenig eklig. Daf\u00fcr ist die Art und Weise wie der Phosphor auf die Erde kam, ziemlich spektakul\u00e4r! Und wie immer gibt es weiter unten eine Transkription des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":11822,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,767],"tags":[1279,52,1889,1916,18,2043,3168,4015,6630,11475,11478,580,195,13886,172,15154],"class_list":["post-22820","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-naturwissenschaften","category-sternengeschichten","tag-alchemie","tag-asteroiden","tag-asteroideneinschlag","tag-astrodicticum","tag-astronomie","tag-atp","tag-chemie","tag-dna","tag-hennig-brand","tag-phosphate","tag-phosphor","tag-planeten","tag-sterne","tag-sternengeschichten","tag-universum","tag-urin"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22820","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22820"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22820\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22821,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22820\/revisions\/22821"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22820"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22820"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}