{"id":22719,"date":"2016-03-25T07:31:29","date_gmt":"2016-03-25T06:31:29","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/03\/25\/sternengeschichten-folge-174-der-kuiperguertel\/"},"modified":"2025-05-14T16:16:55","modified_gmt":"2025-05-14T14:16:55","slug":"sternengeschichten-folge-174-der-kuiperguertel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2016\/03\/25\/sternengeschichten-folge-174-der-kuiperguertel\/","title":{"rendered":"Sternengeschichten Folge 174: Der Kuiperg\u00fcrtel"},"content":{"rendered":"<p>Hinter der Bahn des Neptun befinden sich jede Menge Asteroiden. Viel mehr als im klassischen Asteroideng\u00fcrtel zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter. Die Himmelsk\u00f6rper dort sind ganz eigene Welten, aus Eis und viel gr\u00f6\u00dfer als im inneren Sonnensystem. Viel wissen wir \u00fcber diesen &#8222;Kuiperg\u00fcrtel&#8220; allerdings noch nicht.<\/p>\n<p>Und wie immer gibt es weiter unten eine Transkription des Podcasts.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Sternengeschichten-Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Sternengeschichten-Cover.jpg\" alt=\"Sternengeschichten-Cover\" width=\"298\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8053\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Folge k\u00f6nnt ihr euch hier direkt als <a href=\"https:\/\/youtu.be\/I0KTzZAZZM4\">YouTube-Video<\/a> ansehen oder <a href=\"https:\/\/sternengeschichten.podspot.de\/files\/174-SternengeschichtenFolge174.mp3\">direkt runterladen<\/a>. <\/p>\n<p>Den Podcast k\u00f6nnt ihr unter <\/p>\n<p><center><a href=\"https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten\">https:\/\/feeds.feedburner.com\/sternengeschichten<\/a><\/center><\/p>\n<p>abonnieren beziehungsweise auch bei <a href=\"https:\/\/bitlove.org\/astrodicticum\">Bitlove<\/a> via Torrent beziehen.<\/p>\n<p>Am einfachsten ist es, wenn ihr euch <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=de.danoeh.antennapodsp.sternengeschichten\">die &#8222;Sternengeschichten-App&#8220; f\u00fcrs Handy<\/a> runterladet und den Podcast damit anh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Sternengeschichten gibts nat\u00fcrlich auch bei iTunes (wo ich mich immer \u00fcber Rezensionen und Bewertungen freue) und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter <a href=\"https:\/\/www.sternengeschichten.org\">https:\/\/www.sternengeschichten.org<\/a>.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich gibt es die Sternengeschichten auch <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sternengeschichten\">bei Facebook<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/@sternenpodcast\">bei Twitter<\/a>.<\/p>\n<p><center><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/I0KTzZAZZM4?showinfo=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\n<\/center><\/p>\n<p><b>Transkription<\/b><\/p>\n<p>Sternengeschichten Folge 174: Der Kuiperg\u00fcrtel<\/p>\n<p>Unser Sonnensystem besteht aus der Sonne und acht Planeten. Und jeder Menge Asteroiden! Die Region zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter beherbergt den &#8222;Asteroideng\u00fcrtel&#8220; und dort wurden im 19. Jahrhundert auch die ersten Asteroiden entdeckt. Aber die kleinen Himmelsk\u00f6rper gibt es nicht nur dort. Ein viel gr\u00f6\u00dferes Reservoir an Asteroiden befindet sich au\u00dferhalb der Bahn des Neptuns &#8211; im sogenannten &#8222;Kuiperg\u00fcrtel&#8220;.<\/p>\n<p>Nimmt man alle Objekte im Asteroideng\u00fcrtel zwischen Mars und Jupiter zusammen, haben sie eine Gesamtmasse die nur 4 Prozent der Masse unseres Mondes entspricht. Im Kuiperg\u00fcrtel findet man viel mehr Objekte, sie haben eine Gesamtmasse die ungef\u00e4hr dem achtfachen der Mondmasse entspricht. Bis jetzt hat man ein paar tausend Asteroiden im Kuiperg\u00fcrtel entdeckt. Das ist deutlich weniger als die hunderttausenden Objekte, die man im Asteroideng\u00fcrtel zwischen Mars und Jupiter kennt. Aber der Kuiperg\u00fcrtel ist ja auch viel weiter entfernt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_21749\" aria-describedby=\"caption-attachment-21749\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Kuiper_belt_-_Oort_cloud-de.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Kuiper_belt_-_Oort_cloud-de.svg_.png\" alt=\"Schematische Darstellung von Kuiperg\u00fcrtel und Oortscher Wolke (Bild: NASA)\" width=\"500\" height=\"429\" class=\"size-medium wp-image-21749\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-21749\" class=\"wp-caption-text\">Schematische Darstellung von Kuiperg\u00fcrtel und Oortscher Wolke (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Kuiper_belt_-_Oort_cloud-de.svg\">Bild: NASA<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Von der Sonne bis zur Umlaufbahn des Neptuns sind es ungef\u00e4hr 30 Astronomische Einheiten; also eine Distanz die dem 30 fachen Abstand zwischen Erde und Sonne entspricht. Bei 40 Astronomischen Einheiten beginnt der Kuiperg\u00fcrtel und er endet bei circa 75 Astronomischen Einheiten, ist also breiter als das gesamte Sonnensystem <i>innerhalb<\/i> der Bahn des Neptuns. <\/p>\n<p>Man unterscheidet zwei grundlegend unterschiedliche Gruppen von Kuiperg\u00fcrtel-Asteroiden. Da sind zuerst die sogenannten &#8222;Resonanten KBOs&#8220;. &#8222;KBO&#8220; steht dabei f\u00fcr &#8222;Kuiper belt object&#8220;, also &#8222;Kuiperg\u00fcrtelobjekt&#8220;. Und &#8222;Resonant&#8220; bedeutet, dass die Umlaufzeiten dieser Asteroiden in einem ganzzahligen Verh\u00e4ltnis zur Umlaufzeit des Neptun stehen. \u00dcber Resonanzen habe ich schon in Folge 8 der Sternengeschichten gesprochen. Es geht im wesentlichen darum, dass sich gravitative St\u00f6rungen verst\u00e4rken oder abschw\u00e4chen k\u00f6nnen, wenn die Umlaufzeiten zweiter Himmelsk\u00f6rper gerade richtig zusammenpassen.<\/p>\n<p>Pluto ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr. Der fr\u00fchere Planet geh\u00f6rt zu den resonanten KBOs. W\u00e4hrend er zweimal um die Sonne l\u00e4uft, schafft Neptun drei Runden um den Stern. Die Umlaufbahnen von Pluto und Neptun stehen also in einer 3:2 Resonanz. Alle 3 Plutojahre bzw. alle 2 Neptunjahre stehen die beiden Himmelsk\u00f6rper also wieder in genau der gleichen Position zueinander. In diesem Fall ist das ganze so synchronisiert, dass Pluto und Neptun immer weit voneinander entfernt sind. Sie kommen einander nicht nahe, obwohl Pluto eine so langgestreckte Bahn hat, dass er der Sonne manchmal n\u00e4her ist als Neptun. Aber die Resonanz sorgt daf\u00fcr, dass der Abstand zwischen ihnen <i>immer<\/i> gro\u00df bleibt. Neptun kann also nur wenig gravitative St\u00f6rungen aus\u00fcben und Plutos Umlaufbahn ist besonders stabil.<\/p>\n<p>Aber nicht nur die Bahn von Pluto. Bei einem Abstand von circa 40 Astronomischen Einheiten findet man nicht nur Pluto, sondern eine ganze Gruppe von Asteroiden, die sich alle in einer 3:2 Resonanz mit Neptun befinden. Darunter sind zum Beispiel der knapp 800 Kilometer gro\u00dfe Asteroid Orcus oder der 720 Kilometer gro\u00dfe Ixion. Aber noch viele andere, die alle zusammen die resonante Gruppe der &#8222;Plutinos&#8220; bilden. Bei einem Abstand von etwa 48 Astronomischen Einheiten finden sich die Asteroiden, die eine Runde um die Sonne schaffen w\u00e4hrend Neptun sie zweimal umkreist; also die Objekte in einer 2:1 Resonanz bzw. die &#8222;Twotinos&#8220; wie sie auch genannt werden. Es gibt noch weitere resonante Gruppen, zum Beispiel die 5:2 Resonanz bei einem Abstand von 54 Astronomischen Einheiten, die 5:3 Resonanz bei 42 Astronomischen Einheiten oder die 7:4 Resonanz bei 44 Astronomischen Einheiten. <\/p>\n<p>Neben diesen \u00fcber den ganzen Kuiperg\u00fcrtel verstreuten resonanten KBOs gibt es aber auch noch die &#8222;Klassischen KBOs&#8220;. Sie befinden sich am inneren Rand des Kuiperg\u00fcrtels und sind zwischen 41 und 48 Astronomischen Einheiten von der Sonne entfernt. Ihre Umlaufbahnen stehen nicht in Resonanz zu Neptun, sind ann\u00e4hernd kreisf\u00f6rmig und kaum beziehungsweise nur vergleichsweise wenig gegen\u00fcber der Ebene des Sonnensystems geneigt.<\/p>\n<p>Sieht man einmal von Pluto ab, dann wurde auch genau dort der erste Asteroid des Kuiperg\u00fcrtels entdeckt. David Jewitt und Jane Luu fanden hier im Jahr 1992 einen circa 150 Kilometer gro\u00dfen Asteroiden, der damals die vorl\u00e4ufige Bezeichnung 1992 QB1 bekommen hat. Normalerweise werden diese Katalognummern irgendwann durch richtige Namen ersetzt; in diesem Fall ist das aber nie passiert und es hat sich der Spitzname &#8222;QB1&#8220;; ausgeprochen &#8222;KuBeOne&#8220; eingeb\u00fcrgert. Da 1992 QB1 ein Prototyp f\u00fcr die klassischen Kuiperg\u00fcrtelobjekte ist, werden diese daher auch oft kollektiv als &#8222;Kubewanos&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p>Eine dritte gro\u00dfe Gruppe von Asteroiden befindet sich hinter der Ring der Kubewanos. Circa 50 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt beginnt die sogenannte &#8222;gestreute Scheibe&#8220; oder &#8222;scattered disk&#8220; auf englisch. Die Objekte dort haben keine kreisf\u00f6rmigen Umlaufbahnen mehr sondern stark elliptische. Sie k\u00f6nnen der Sonne bis auf 35 Astronomische Einheiten nahe kommen, sich aber bis zu 2000 Astronomische Einheiten weit entfernen. Ihre Bahnen sind auch oft noch stark gegen\u00fcber der Ebene des Sonnensystems geneigt und weil sich die gestreute Scheibe so stark von den \u00fcbrigen Asteroidengruppen unterscheidet, wird sie meistens als eigene Struktur betrachtet und nicht zum Kuiperg\u00fcrtel selbst gez\u00e4hlt. <\/p>\n<p>Die Asteroiden des Kuiperg\u00fcrtels sind die \u00dcberreste der Planetenentstehung. Bevor in der Fr\u00fchzeit des Sonnensystems die ersten gro\u00dfen Himmelsk\u00f6rper entstanden, gab es nur jede Menge kleine Brocken aus Fels und Eis. Die kollidierten miteinander und wuchsen so zu gr\u00f6\u00dferen Objekten. Je weiter weg sich ein Himmelsk\u00f6rper von der Sonne befindet, desto langsamer bewegt sich aber. Und in gr\u00f6\u00dfere Entfernung ist nat\u00fcrlich auch mehr Platz \u00fcber den sich die Brocken verteilen k\u00f6nnen. Im Kuiperg\u00fcrtel gab es also im Laufe der Geschichte des Sonnensystems viel zu wenig Kollisionen zwischen den Himmelsk\u00f6rpern, als dass sie zu wirklich gro\u00dfen Planeten anwachsen konnten. Viele Details \u00fcber die Entstehung und Entwicklung des Kuiperg\u00fcrtels sind aber noch unbekannt und auch umstritten. Von dort gibt es auch kaum Beobachtungsdaten. Bis auf Pluto haben wir keinen Asteroid des Kuiperg\u00fcrtels aus der N\u00e4he beobachtet und ohne solche Informationen l\u00e4sst sich wenig \u00fcber die Mechanismen sagen, die die Himmelsk\u00f6rper dort formen.<\/p>\n<p>Die Unklarheiten \u00fcber den Kuiperg\u00fcrtel beginnen eigentlich schon beim Namen. Benannt ist die Region nach dem Astronomen Gerard Kuiper. Er war aber bei weitem nicht der erste, der sich Gedanken \u00fcber Asteroiden hinter der Bahn des Neptun gemacht hat. Das war der amerikanische Astronom Frederick Leonard der schon 1930, nach der Entdeckung von Pluto dar\u00fcber spekulierte, ob Pluto nicht eines von vielen Objekten hinter der Bahn des Neptun sein k\u00f6nnte. Dann kam der irische Astronom Kenneth Edgeworth, der 1943 eine wissenschaftliche Arbeit verfasste und erkl\u00e4rte, dass sich so fern der Sonne eigentlich keine Planeten bilden k\u00f6nnen und die Region hinter der Neptunbahn deswegen von vielen kleinen Himmelsk\u00f6rpern bev\u00f6lkert sein solle. <\/p>\n<figure id=\"attachment_22041\" aria-describedby=\"caption-attachment-22041\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Gerard_Kuiper_1964b-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Gerard_Kuiper_1964b-scaled.jpg\" alt=\"Gerard Kuiper (Bild: Dutch National Archives, The Hague, Fotocollectie Algemeen Nederlands Persbureau (ANEFO), 1945-1989, Nummer toegang 2.24.01.05 Bestanddeelnummer 916-8171, CC-BY-SA 3.0)\" width=\"500\" height=\"778\" class=\"size-medium wp-image-22041\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22041\" class=\"wp-caption-text\">Gerard Kuiper (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/File:Gerard_Kuiper_1964b.jpg\">Bild: Dutch National Archives, The Hague, Fotocollectie Algemeen Nederlands Persbureau (ANEFO), 1945-1989, Nummer toegang 2.24.01.05 Bestanddeelnummer 916-8171<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/nl\/deed.en\">CC-BY-SA 3.0<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Erst 1951 erschien eine Arbeit von Gerard Kuiper, der \u00e4hnliche Gedanken wie Edgeworth \u00e4u\u00dferste, allerdings zu einer ganz anderen Schlu\u00dffolgerung kam. Kuiper ging damals noch davon aus, dass Pluto ungef\u00e4hr so gro\u00df wie die Erde sein m\u00fcsse und mit seiner Gravitationskraft alle Asteroiden in seiner Umgebung aus dem Sonnensystem geworfen hat. Kuiper sagte also tats\u00e4chlich voraus, dass es <i>keinen<\/i> Asteroideng\u00fcrtel hinter der Bahn des Neptun geben k\u00f6nne!<\/p>\n<p>Dass der nun aber doch existierende Asteroideng\u00fcrtel gerade nach dem Mann benannt ist, der behauptet hat, es w\u00fcrde ihn nicht geben, ist eine der vielen historischen Kuriosit\u00e4ten in der Wissenschaft. Wenn alles mit rechten Dingen zugegangen w\u00e4re, w\u00fcrde man die Region heute Leonard-Edgeworth-G\u00fcrtel nennen. Aber die Geschichte ist nicht immer gerecht. Und der Kuiperg\u00fcrtel ist faszinierend, egal welchen Namen er tr\u00e4gt! Er geh\u00f6rt immer noch zu den unbekannten Regionen des Sonnensystems. Wir wissen zwar, dass es dort viele gro\u00dfe und kleine Asteroiden gibt. Aber mehr auch nicht. Bis auf Pluto ist keiner dieser Himmelsk\u00f6rper von einer Raumsonde besucht worden und das wird sich so schnell auch nicht \u00e4ndern. Und der Kuiperg\u00fcrtel ist ja erst der Anfang! \u00dcber die gestreute Scheibe die hinter ihm liegt wissen wir noch viel weniger und die sich daran anschlie\u00dfende Region der Oortschen Wolke ist mehr oder wenig v\u00f6llig unerforscht. Am Rand des Sonnensystem gibt es noch jede Menge zu entdecken. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte&#8230;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/99d6c8ed2a6d4689b4dee23fbddc8088\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinter der Bahn des Neptun befinden sich jede Menge Asteroiden. Viel mehr als im klassischen Asteroideng\u00fcrtel zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter. Die Himmelsk\u00f6rper dort sind ganz eigene Welten, aus Eis und viel gr\u00f6\u00dfer als im inneren Sonnensystem. 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