{"id":22164,"date":"2014-09-22T11:30:47","date_gmt":"2014-09-22T09:30:47","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2014\/09\/22\/science-fiction-buecher\/"},"modified":"2025-05-14T16:15:20","modified_gmt":"2025-05-14T14:15:20","slug":"science-fiction-buecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2014\/09\/22\/science-fiction-buecher\/","title":{"rendered":"Science-Fiction-B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p><i>Dieser Gastartikel ist ein Beitrag zum <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2014\/07\/31\/mitmachen-der-scienceblogs-blog-schreibwettbewerb\/\">ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb<\/a>. Alle eingereichten Beitr\u00e4ge werden im Lauf des Septembers hier im Blog vorgestellt. Danach werden sie von einer Jury bewertet. Aber auch alle Leserinnen und Leser k\u00f6nnen mitmachen. Wie ihr eure Wertung abgeben k\u00f6nnt, erfahrt ihr <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/?p=16197&#038;\">hier<\/a>.<\/i><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sb-wettbewerb.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sb-wettbewerb.png\" alt=\"sb-wettbewerb\" width=\"500\" height=\"172\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-15702\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>Dieser Beitrag wurde von <b>Adent<\/b> eingereicht.<\/i><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nIch habe lange \u00fcberlegt etwas \u00fcber meine Wissenschaft, die Molekularbiologie, zu schreiben, da ich das aber nahezu t\u00e4glich in Form von F\u00f6rdermittel-Antr\u00e4gen, Fachartikeln oder Vortr\u00e4gen mache, w\u00e4re das nur weitere \u201eArbeit\u201c. Daher lieber was zu einem meiner vielen Hobbies, der Science Fiction. Seit meiner Kindheit lese ich gerne und viel, anfangs die damals \u00fcblichen Kinderb\u00fccher wie 5 Freunde oder 3 Fragezeichen, dann erste Klassiker wie Moby Dick, Lederstrumpf und die Schatzinsel und dann, ja dann so mit ca. 12 Jahren kam ich in Ber\u00fchrung mit Jules Verne und etwa gleichzeitig mit dem Roman die Gr\u00fcne Wolke von A.S Neill. Das hat mein Leseleben und Erleben gewaltig ver\u00e4ndert, es taten sich neue Welten auf, man musste ja gar nicht \u00fcber real geschehene oder zumindest denkbare Sachen schreiben, nein es war auch m\u00f6glich gute B\u00fccher zu lesen in denen die Realit\u00e4t verfremdet, oder gleich ganz neu gedacht wurde. Ich entdeckte die SF-Literatur und manche werden es schon erahnen, wie kann man in Deutschland SF-Liebhaber sein und nicht mit Perry Rhodan in Kontakt kommen.<\/p>\n<p>Perry Rhodan (f\u00fcr die wenigen, die es nicht kennen ;-)) ist die gr\u00f6\u00dfte und am l\u00e4ngsten laufende SF-Serie der Welt. Ich meine bis auf Jerry Cotton ist es auch generell die l\u00e4ngste Serie. Ich habe wie gesagt mit 12 Jahren angefangen sowas zu lesen und bis auf eine etwa 10 j\u00e4hrige Unterbrechung in den 90ern habe ich die Serie fortlaufend gelesen, bis heute. Was mich daran fasziniert ist das dahinterstehende Konzept der Menschheitsentwicklung in Bezug auf das Weltall. Die verschiedenen Autoren, die im Laufe der Zeit f\u00fcr PR geschrieben haben brachten dabei jeweils ihre eigenen Weltsichten mit ein und so wurde die Serie mit mittlerweile \u00fcber 2750 Ausgaben ein Konglomerat, das im Prinzip sehr \u00e4hnlich ist wie die Menschheit an sich in der Realit\u00e4t. Ich will damit sagen, trotz spannender und wahrscheinlich niemals realisierbarer SF-Ideen, Weiterentwicklung der Menschen an sich und sogar sich \u00fcber das Menschsein hinaus entwickeln, f\u00e4llt die Serie durch ihre lange Laufzeit und Verkn\u00fcpfung mit den verschiedenen Generationen von Autoren auf die Realit\u00e4t zur\u00fcck und spiegelt diese oftmals wieder.<br \/>\nGenug zu PR, die Serie ist seit langer Zeit mein Begleiter aber mittlerweile aber eher Hintergrund (wie eine sch\u00f6ne Tapete), im SF-Kosmos gibt es sehr viel besser geschriebene Sachen und auch sehr viel bessere Ideen und Konzepte, die oftmals nahe an der realen Wissenschaft sind. Und genau das ist es was mich an SF so anzieht, die dort entwickelten Ideen sind freier als in herk\u00f6mmlicher Literatur, die sich ja normalerweise an die physikalischen Gegebenheiten halten muss, wenngleich sie das auch nicht immer macht  wie z.B. bei Haruki Murakami, einem von mir sehr gesch\u00e4tzten Schriftsteller. Wie erw\u00e4hnt lese ich viel und gern und bin bei mittlerweile  ca. 3000 B\u00fcchern (plus Perry Rhodan Serie) angelangt, komme aber auf Grund Zeitmangels nie dazu eine Liste zu erstellen (ich liebe Listen (und wie man sieht auch Klammern) [auch eckige] (und Fu\u00dfnoten, wei\u00df aber nicht wie man die hier anlegt). <\/p>\n<p>Na wer hat die Anspielung mit den Fu\u00dfnoten erkannt? Es gibt (mindestens) zwei Autoren aus dem Bereich Fantasy, die Fu\u00dfnoten gern und h\u00e4ufig verwenden und diese dann oftmals noch mit Fu\u00df-Fu\u00dfnoten oder noch h\u00f6heren Potenzen von Fu\u00dfnoten versehen.<br \/>\nZur\u00fcck zum Thema oder wie der Pythologe sagt:  Now to something completely different. Ziel dieses meines Astrodicticumsimplexblogwettbewerbbeitrages ist es Literaturtips zu sammeln, das muss nicht nur SF sein, sollte aber zumindest in neue interessante Richtungen gehen und weitl\u00e4ufig etwas mit Wissenschaft zu tun haben. Idealerweise w\u00e4re es so, dass ihr ein Buch oder einen Autoren empfehlt und dabei zumindest kurz beschreibt worum es geht und noch idealerweise mit anderen Autoren vergleichen k\u00f6nntet. <\/p>\n<p>Ich bekam diese Idee als Florian seinen Thread \u201eWir lesen gemeinsam ein Buch\u201c machte. Die Idee dahinter fand ich eigentlich auch gut, nur mangels Zeit und Thema des dortigen Buches zu aufw\u00e4ndig f\u00fcr mich. Daher ist das hier im Prinzip nur ein Derivat des Buchklubs, was ich auch gern zuk\u00fcnftig pflegen w\u00fcrde (unabh\u00e4ngig vom Wettbewerb), zum Beispiel in Form eines monatlichen Updates auf neue Autoren\/Romane von meiner Seite aus. Ich denke das Ganze k\u00f6nnte fruchtbar f\u00fcr alle Seiten sein und als Starthilfe gebe ich gern hier einen meiner Lieblingsautoren vor, Philip K. Dick.<\/p>\n<p>Philip K. Dick ist zwar leider schon lange tot, was ihn aber nicht daran hindert einer der besten SF-Autoren zu sein. Ich habe ca. 30 Romane von Dick gelesen und seine brillanten Kurzgeschichten-Sammlungen, zum Teil auf Deutsch (die neueren \u00dcbersetzungen ohne K\u00fcrzungen), zum Teil im Original, es geht beides gut die \u00dcbersetzer waren sehr gut. Das faszinierende an Philip K. Dick ist zum einen seine F\u00e4higkeit die bestehenden Gesellschaftssysteme sehr glaubw\u00fcrdig in die Zukunft zu extrapolieren und dabei ihre Schw\u00e4chen aufzuzeigen. Egal ob es wie in Blade Runner (Do Androids  dream of sheep?) um die Frage geht was ist ein Mensch und ab wann ist ein Mensch kein Mensch mehr oder in Minority Report wie weit sollte man gehen um Verbrechen pr\u00e4ventiv zu bek\u00e4mpfen oder in The Truman Show (basiert von der Idee her auf \u201eTime out of joint\u201c) um die wirkliche Realit\u00e4t hinter der vorgeblichen Realit\u00e4t (auch f\u00fcr den Film Matrix wurden Anleihen bei Dick gemacht). Meist sind es bei ihm solche gro\u00dfen grundlegenden Themen und seine Romane w\u00fchlen teilweise extrem auf (The Scanner Darkly).<\/p>\n<p>Zum anderen ist mir bei Dick aufgefallen, dass er es schafft innerhalb einer Seite einen Charakter seiner Romane so intensiv und nachvollziehbar zu beschrieben, dass man den Eindruck hat man kenne ihn schon sehr lange und sehr gut. Diese Eigenschaft, die Intensit\u00e4t und Schnelligkeit der Charakterdarstellung ist mir bei keinem anderen Autor so extrem aufgefallen. Dabei ist es sogar egal, ob der Protagonist positiv ist, also ein sogenannter Held (die gibt es bei Dick eh nicht) mit dem man sich gern identifiziert oder ein sogenannter Schurke. Egal was davon, man fiebert nach ein zwei Seiten schon mit was ihm als n\u00e4chstes widerf\u00e4hrt, nur um dann im n\u00e4chsten Kapitel einen neuen Charakter genauso intensiv vorgestellt zu bekommen. In dem Wikipedia Eintrag zu Dick ist das so \u00e4hnlich (aber besser ausgedr\u00fcckt) dargestellt. Diese Stilart f\u00fchrt dazu, dass er in der Regel viele Hauptcharaktere entwickelt und nicht wie andere Schriftsteller ein oder zwei Haupt- und viele Nebencharaktere. Und nicht zuletzt aus diesem Grunde sind auch seine Kurzgeschichten exzellent, Dick braucht nur 20-30 Seiten um eine umfangreiche und nachdenklich stimmende Geschichte mit gro\u00dfartigen Ideen zu erz\u00e4hlen. Wer ihn noch nicht kennt, es lohnt sich wirklich ihn zu lesen.<br \/>\nViel Spa\u00df!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Gastartikel ist ein Beitrag zum ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb. Alle eingereichten Beitr\u00e4ge werden im Lauf des Septembers hier im Blog vorgestellt. Danach werden sie von einer Jury bewertet. Aber auch alle Leserinnen und Leser k\u00f6nnen mitmachen. Wie ihr eure Wertung abgeben k\u00f6nnt, erfahrt ihr hier. Dieser Beitrag wurde von Adent eingereicht. &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Ich habe lange \u00fcberlegt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":953,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[221,764],"tags":[2666,57],"class_list":["post-22164","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur","category-schreibwettbewerb","tag-blog-schreibwettbewerb","tag-science-fiction"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22164"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22164\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22165,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22164\/revisions\/22165"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/953"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22164"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22164"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}