{"id":22134,"date":"2014-09-14T11:30:55","date_gmt":"2014-09-14T09:30:55","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2014\/09\/14\/das-anthropische-prinzip\/"},"modified":"2025-05-14T16:15:17","modified_gmt":"2025-05-14T14:15:17","slug":"das-anthropische-prinzip","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2014\/09\/14\/das-anthropische-prinzip\/","title":{"rendered":"Das anthropische Prinzip"},"content":{"rendered":"<p><i>Dieser Gastartikel ist ein Beitrag zum <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2014\/07\/31\/mitmachen-der-scienceblogs-blog-schreibwettbewerb\/\">ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb<\/a>. Alle eingereichten Beitr\u00e4ge werden im Lauf des Septembers hier im Blog vorgestellt. Danach werden sie von einer Jury bewertet. Aber auch alle Leserinnen und Leser k\u00f6nnen mitmachen. Wie ihr eure Wertung abgeben k\u00f6nnt, erfahrt ihr <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/?p=16197&#038;\">hier<\/a>.<\/i><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sb-wettbewerb.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sb-wettbewerb.png\" alt=\"sb-wettbewerb\" width=\"500\" height=\"172\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-15702\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>Dieser Beitrag wurde von <b> Johannes Heinle<\/b> eingereicht.<\/i><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n1. das anthropische Prinzip<br \/>\nDas anthropische Prinzip (kurz: AP) ist eine Tautologie, die meistens zur Argumentation gegen die Auffassung, die Entstehung irdischen Lebens ohne metaphysische Hilfsmittel sei h\u00f6chst unwahrscheinlich, verwendet wird. Es besagt, dass die Erde und die Gegebenheiten im Allgemeinen (z.B.: Naturkonstanten) zwingend so lebensfreundlich sind, weil wir darauf leben. W\u00e4re Erde oder umliegendes Universum nicht lebensfreundlich, dann w\u00e4ren wir auch nicht da um festzustellen, dass sie das nicht sind. <\/p>\n<p>2. starkes und schwaches Prinzip<br \/>\nEs ist also notwendig, dass wir eine lebensfreundliche Umgebung wahrnehmen, da es uns als Wahrnehmer ja sonst gar nicht geben w\u00fcrde. Der Ort, an dem wir leben, muss durch die Bedingungen, dass wir auf ihm existieren k\u00f6nnen, eingeschr\u00e4nkt sein.\u00a0Dies entspricht dem anthropischem Prinzip im Allgemeinen.\u00a0Diese Aussage kann verschieden gedeutet werden. Grob unterschieden wird daher zwischen einem schwachem, und einem starkem anthropischem Prinzip. <\/p>\n<p>2.1. schwaches Prinzip<br \/>\nGem\u00e4\u00df dem schwachen anthropischen Prinzip ist unsere Erde in Hinsicht auf die herrschenden, lebensfreundlichen Umst\u00e4nde eventuell ein privilegierter Ort im Universum. An anderen Orten und zu anderen Zeiten herrschen und herrschten die Bedingungen wohlm\u00f6glich nicht, die mit unserer Existenz als Beobachter vereinbar sind. Also ist das, was wir beobachten vielleicht auch nicht zwingend das, was h\u00e4ufig im Universum vorkommt. Unsere Erde ist folglich unter Umst\u00e4nden zwar ein besonderer Ort, dass wir auf ihm leben jedoch nichts Besonderes. Da Leben nun einmal allein auf solch einem speziellen Ort entstehen kann. <\/p>\n<p>2.2. starkes Prinzip<br \/>\nGem\u00e4\u00df dem starken anthropischen Prinzip muss das Universum als Ganzes zumindest zeitlich vor\u00fcbergehend derart sein, dass die Entstehung von Leben m\u00f6glich ist. Es muss somit eine zwingende Erkl\u00e4rung f\u00fcr die lebenserm\u00f6glichenden Umst\u00e4nde geben. Sei es beispielsweise die Stringtheorie, welche die Naturkonstanten (w\u00fcrden diesen andere Werte zukommen, h\u00e4tten z.B. nie Sterne entstehen k\u00f6nnen) nicht mehr als beliebig hinstellt, sondern nat\u00fcrlich erkl\u00e4ren kann, Gott oder Vergleichbares. <\/p>\n<p>2.3. Zwischenfazit<br \/>\nDas starke und das schwache anthropische Prinzip unterscheiden sich also grunds\u00e4tzlich hinsichtlich der in Bezugnahme von Naturkonstanten, Grundkr\u00e4ften u.\u00c4. Beim schwachen werden diese als gegeben hingenommen, beim starken Prinzip als theoretisch variabel angesehen. Nat\u00fcrlich bringen nun sowohl die allgemeine, die schwache und die starke Version des anthropischen Prinzips Missverst\u00e4ndnisse, Kontroversen und Vereinnahmungen durch ideologische Gruppierungen mit sich. Letzteres erstaunlicherweise sowohl durch Naturalisten, als auch durch Idealisten.\u00a0So sehen Esoteriker, Kreationisten oder Anh\u00e4nger der Intelligent-Design Bewegung im starken Prinzip ein Beweis\u00a0f\u00fcr einen Gott als H\u00fcter der fundamentalen Parameter unseres Universums.<br \/>\nWir betreten, metaphorisch gesprochen, einen Raum und sehen einen Pfeil inmitten einer Dartscheibe stecken. Daraus schlie\u00dfen die Idealisten jetzt, dass der Sch\u00fctzling ein Gott des Darts sein muss. Die Naturalisten entgegen aber, dass es auch ein absoluter Dart-Amateuer sein k\u00f6nnte, der einfach unendlich viele Versuche hatte. Mehr dazu jetzt. <\/p>\n<p>3. eine naturalistische Deutung<br \/>\nUnser blauer Planet scheint perfekt darauf abgestimmt zu sein, Leben hervorzubringen. Die Weltanschauung des Naturalismus\u00a0l\u00e4sst sich ganz grob mit den Worten \u201ealles geht mit rechten Dingen zu\u201c umschreiben. Naturalisten sehen im anthropischen Prinzip einen Gedanken, der den Verdacht auf eine teleologische, d.h. nicht unbedingt intentional, aber zielgerichtete, Kraft hinter dieser auffallenden Feinabstimmung entkr\u00e4ftet.<br \/>\nMeistens wird dabei von Paralelluniversen, Multiversen,\u00a0einem enorm oder einem unendlich gro\u00dfem Universum ausgegangen. Diese Annahmen entnehmen sie verschiedenen, nicht oder nicht genau empirisch verifizierten, physikalischen Theorien. Zwei davon sind die Stringtheorie und die Viele-Welten-Interpretation der Quantenmechanik. So legen Teile der Stringtheorie nahe, dass neben unserem sehr, sehr viele Universen (ca.10<sup>500<\/sup>) existieren (Multiversum-Hypothese). Auch die Viele-Welten-Interpretation geht von Myriaden weiteren Universen aus, die sich anders als in der Stringtheorie jedoch sehr \u00e4hneln sollen.<br \/>\nVertreter der naturalistischen Deutung des anthropischen Prinzips sehen uns quasi in der Situation eines Lottogewinners, der gerade von seinem Gl\u00fcck erfahren hat. Er wundert sich, dass ausgerechnet er gewonnen hat. Dass aber irgendjemand gewinnt, ist bei der extrem hohen Anzahl an Lottospielern nicht verwunderlich und dass sich der Gewinner von Fortuna \u00fcberrascht sieht, ebenso wenig. Die anderen Teilnehmer sind die riesigen r\u00e4umlichen und zeitlichen Weiten dieses Universums oder anderer Universen. Der Gewinn das Leben.<br \/>\nIn vielen der anderen Raumausschnitte herrschen vielleicht w\u00fcste Leere, Schwarze L\u00f6cher und nicht etwa die f\u00fcr uns scheinbar ma\u00dfgeschneiderten Naturkonstanten. Diese Raumausschnitte werden wir aber nie zu Gesicht bekommen. Und wie es bei einem Gl\u00fccksspiel mit entsprechend vielen Beteiligten auch mindestens einen Gewinner gibt, ist es nur logisch dass hier und vielleicht noch an anderen Orten die Rahmenbedingungen uns fein abgestimmt scheinen. Vielleicht herrschen in einem etwas j\u00fcngeren Paralleluniversum noch Umst\u00e4nde wie im antiken Rom und in wieder einem anderen delphin\u00e4hnliche\u00a0 Wesen \u00fcber einen blauen Planeten? Wenn man unendlich viele Universen, oder ein in Raum und \/ oder Zeit unendliches Universum postuliert, so muss es gar zwangsl\u00e4ufig Leben geben, ganz egal wie unwahrscheinlich die Entstehung von Leben ist (da diese offensichtlich m\u00f6glich, daher die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr die Entstehung von Leben gr\u00f6\u00dfer Null ist). Das wir uns \u00fcber unsere lebensfreundliche Erde (schwaches Prinzip) oder die Feinabstimmung des Universums (starkes Prinzip) wundern, liegt in unserer Natur, w\u00e4re dann, so die Argumentation, aber v\u00f6llig unberechtigt. Ein Sch\u00f6pfungsmythos w\u00e4re dahingehend \u00fcberfl\u00fcssig. <\/p>\n<p>4. Positionierung<br \/>\n4.1. St\u00e4rke durch Schw\u00e4che<br \/>\nNach meiner Ansicht verdankt das AP seine Beliebtheit der Unbeliebtheit der Alternativen zu ihm. Die Zufallshypothese ist den Wissenschaften nicht erkl\u00e4rend genug. Die Umschreibung des Universums als teleologisch erinnert zu sehr an Intelligent Design und Kreationismus. Und Letzteres, die Existenz eines Lenkergottes, w\u00e4re das Ende alles wissenschaftlichen Fragens auf diesem Gebiet.<br \/>\nAn sich ist das AP gar nicht so stark. Zu Beginn dieses Artikels habe ich es als tautologisch bezeichnet, da sich seine Aussage mit den nichts aussagenden S\u00e4tzen \u201eWenn wir auf dem Planeten Erden leben k\u00f6nnen, ist der Planet Erde so, dass wir auf ihm leben k\u00f6nnen\u201c beziehungsweise \u201eWir k\u00f6nnen auf diesem Planeten wahrnehmen, leben, also k\u00f6nnen wir auf diesem Planeten leben\u201c zusammen fassen l\u00e4sst. Man k\u00f6nnte anstatt \u201eunser Planet\u201c auch \u201eSchwarzes Loch\u201c schreiben. Der Satz ist immer richtig, vollkommen trivial. Die Frage warum hier auf der Erde ein so unwahrscheinliches Ereignis wie die Entstehung von Leben vonstattengehen konnte, kl\u00e4rt sich erst mithilfe den Spekulationen \u00fcber \u00a0riesige Universen, Multiversen und \u00c4hnlichem. <\/p>\n<p>4.2. unwissenschaftlich<br \/>\nWir wissen um Zehn Milliarden Billionen Sonnensysteme, doch damit nicht genug. Um unwissenschaftliche Annahmen wie Gott zu umgehen und das AP zu best\u00e4rken, postulieren Physiker andere mehr oder weniger unwissenschaftliche Annahmen von Multiversen, Paralleluniversen und einem unendlich gro\u00dfem Universum. Mehr oder weniger, weil die moderne Superstringtheorie solcherlei Thesen st\u00fctzt. Jedoch mehr mehr unwissenschaftlich als weniger, da naturwissenschaftliche Theorien bislang eigentlich immer empirisch falsifizierbare Voraussagen treffen mussten, an denen sie sich dann bew\u00e4hrten oder scheiterten. Multiversen und Co sind unseren Messungen und Beobachtungen jedoch prinzipiell nicht zug\u00e4nglich. Wir wissen also weder, um auf das vorgegangene Bild zur\u00fcckzukommen, ob Meister Gott oder der Zufall mit unendlich vielen Versuchen auf die Dartscheibe geworfen hat. Und so betrachtet ist die eine Pr\u00e4misse nicht minder spekulativ, als die andere.<br \/>\nAus positivistischer Sichtweise m\u00fcsste man Thesen und Schlussfolgerungen rund um Gott und Multiversum gleich verwerfen. Doch ich bin kein Positivist (vom Positivismus ist es wohlm\u00f6glich gar nicht weit zu John Wheelers Aussage, unbeobachtete Universen existieren nicht). Der Terminus \u201eunwissenschaftlich\u201c ist nicht gleich \u201einexistent\u201c. Es bedeutet nur, dass es au\u00dferhalb des dem naturwissenschaftlicher Methodik zug\u00e4nglichen Bereichs und somit au\u00dferhalb des naturwissenschaftlichen Weltbildes liegt. Nichts spricht also gegen die Richtigkeit metaphysischer Behauptungen, doch sollten auch die Physiker, wenn sie solche aufstellen, diese auch als solche deklarieren. <\/p>\n<p>4.3. Schlussfazit<br \/>\nWie also als Naturwissenschaftler unsere eigene Existenz erkl\u00e4ren? Gott kommt nicht infrage. Das starke anthropische Prinzip hat auch seine Schw\u00e4chen. Bleibt noch die Zufallshypothese. Auf der einen Seite eine einfache, einleuchtende Erkl\u00e4rung. Dass wir entstanden sind, war h\u00f6chst unwahrscheinlich, aber es sei nun einmal passiert. Auf der anderen\u00a0 Seite spricht man bei solch niedrigen Wahrscheinlichkeiten (eine weitere H\u00fcrde bei solchen \u00dcberlegungen: Wir wissen schlichtweg noch nicht, wie wahrscheinlich die Entstehung von Leben und vieles weitere genau ist) in den Naturwissenschaften oft von vernachl\u00e4ssigbar klein und rechnet gar nicht mit ihrem Auftreten. Und doch bleibt die Wahrscheinlichkeit. M\u00f6glicherweise ist auch noch eine vierte M\u00f6glichkeit der Fall. Ich sehe beispielsweise die von einem selbstorganisierenden Universum. Dies mag sich wieder unwissenschaftlich anh\u00f6ren, doch das ist es nicht. L\u00e4ngst sind Beispiele unbelebter, sich scheinbar selbstorganisierender Systeme aus Biologie und Physik bekannt. So scheint sich in einigen Galaxien das Sternentstehen und Sternverl\u00f6schen bzw. das Explodieren von Supernovae aufeinander eingepegelt zu haben. Falls es solche Systeme tats\u00e4chlich geben sollte, w\u00e4ren diese nicht teleologisch im Sinne etwas Intentionalem und daher eine M\u00f6glichkeit zur naturwissenschaftlichen Erkl\u00e4rung unser Selbst. Doch auch das ist nur eine weitere Spekulation.\u00a0<br \/>\nEgal ob Zufall, Schicksal, Sch\u00f6pfung oder sonst was. Dass wir hier leben k\u00f6nnen, ist irgendwie ein Wunder. Und wir sollten es als Solches zu sch\u00e4tzen wissen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Gastartikel ist ein Beitrag zum ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb. Alle eingereichten Beitr\u00e4ge werden im Lauf des Septembers hier im Blog vorgestellt. Danach werden sie von einer Jury bewertet. Aber auch alle Leserinnen und Leser k\u00f6nnen mitmachen. Wie ihr eure Wertung abgeben k\u00f6nnt, erfahrt ihr hier. Dieser Beitrag wurde von Johannes Heinle eingereicht. &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; 1. das anthropische [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":953,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[221,11,764],"tags":[1654,2666],"class_list":["post-22134","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur","category-naturwissenschaften","category-schreibwettbewerb","tag-antrhopisches-prinzip","tag-blog-schreibwettbewerb"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22134"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22135,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22134\/revisions\/22135"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/953"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}