{"id":22126,"date":"2014-09-12T11:30:24","date_gmt":"2014-09-12T09:30:24","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2014\/09\/12\/der-10-mythos-pseudowissenschaft-und-etwas-aufklaerung\/"},"modified":"2025-05-14T16:15:17","modified_gmt":"2025-05-14T14:15:17","slug":"der-10-mythos-pseudowissenschaft-und-etwas-aufklaerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2014\/09\/12\/der-10-mythos-pseudowissenschaft-und-etwas-aufklaerung\/","title":{"rendered":"Der 10%-Mythos, Pseudowissenschaft und etwas Aufkl\u00e4rung"},"content":{"rendered":"<p><i>Dieser Gastartikel ist ein Beitrag zum <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2014\/07\/31\/mitmachen-der-scienceblogs-blog-schreibwettbewerb\/\">ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb<\/a>. Alle eingereichten Beitr\u00e4ge werden im Lauf des Septembers hier im Blog vorgestellt. Danach werden sie von einer Jury bewertet. Aber auch alle Leserinnen und Leser k\u00f6nnen mitmachen. Wie ihr eure Wertung abgeben k\u00f6nnt, erfahrt ihr <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/?p=16197&#038;\">hier<\/a>.<\/i><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sb-wettbewerb.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sb-wettbewerb.png\" alt=\"sb-wettbewerb\" width=\"500\" height=\"172\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-15702\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>Dieser Beitrag wurde von <b>Sebastian Kahl<\/b> eingereicht.<\/i><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nSeit Jahrzehnten schwirrt in der \u00d6ffentlichkeit die Annahme durch die Sph\u00e4ren, dass wir nur zehn Prozent unseres Hirns nutzen. Diese Annahme h\u00e4lt sich wacker gegen alle Aufkl\u00e4rungsversuche &#8211; auch weil diese wohl nicht die Reichweite erreichen, wie dieses urspr\u00fcngliche Hirngespinst. Diese Annahme f\u00fchrt zu Skurilit\u00e4ten, wie den aktuell in den Kinos anlaufenden Film &#8222;Lucy&#8220;, mit Scarlett Johansson und Morgan Freeman. Auf den Filmplaketen zum Film prangert gro\u00df die Frage: &#8222;Was w\u00e4re wenn wir 100% unseres Gehirns nutzen k\u00f6nnten?&#8220; Im [Trailer][1] zum Film wird die Frage damit beanwortet, dass Lucys K\u00f6rper unfreiwillig mit einer Substanz in Kontakt kommt, die ihr nach und nach mehr als die gew\u00f6hnlichen 10% ihres Gehirns zug\u00e4nglich macht. Dadurch erlangt sie \u00fcbermenschliche F\u00e4higkeiten, die ihr erlauben zun\u00e4chst nur ihren K\u00f6rper nahezu perfekt zu koordinieren, wodurch ihr trotz \u00dcberzahl ihrer W\u00e4chter, die Flucht gelingt. Sie ist auf einmal extrem intelligent, telekinetisch veranlagt und kann alle kabellosen Kommunikationskan\u00e4le abh\u00f6ren und gezielt manipulieren. Sie erlangt sogar die F\u00e4higkeit die Pigmentierung ihrer Haare willentlich zu ver\u00e4ndern und vieles weiteres.<\/p>\n<p>Woher kommen all die Ideen, die mit einer &#8222;Aktivierung&#8220; der restlichen 90% des Gehirns assoziiert werden?<\/p>\n<p>Laut [Psiram][2] geht der 10%-Mythos zur\u00fcck auf den Psychologen William James, der 1908 formulierte: &#8222;We are making use of only a small part of our possible mental and physical resources&#8220;. Die in unserer Kultur vorhandene und wiederholt beschworene Ansicht (und wohl auch Hoffnung), dass wir Menschen noch sehr viel Potential haben, spielt eventuell auch eine Rolle, die den 10%-Mythos voran getrieben hat. Das Human Potential Movement, das sich Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte geht auch von diesem gro\u00dfen Potential des Menschen aus.<\/p>\n<p>Wie vieles, das im Zusammenhang mit einer Idee des \u00dcbermenschlichen die &#8222;was w\u00e4re wenn&#8220; Frage stellt, so kommt es auch hier zu einer Verwurstung von pseudowissenschaftlichen und esoterischen Hirngespinsten. Zum Beispiel gibt es in esoterischen Kreisen die Idee, dass insbesondere Kinder auf dem AD(H)S-Spektrum so genannte [Indigo-Kinder][3] sind. Indigo-Kinder werden als eine n\u00e4chste Entwicklungsstufe der Menschen oft f\u00f6rmlich herbeigew\u00fcnscht, was sicherlich auch mit einem in Eltern intrinsisch vorhandenen Wunsch danach gekoppelt ist, dass ihr Kind etwas Besonderes ist. Indigo-Kinder sollen sehr sensibel sein f\u00fcr Einfl\u00fcsse aller Art, h\u00f6chst intelligent (nat\u00fcrlich) und sollen emotionale Signale ihrer Umwelt nicht gut filtern k\u00f6nnen (entsprechend ihrer Sensibilit\u00e4t). Da kommt die Idee, dass &#8222;normale&#8220; Menschen nur 10% ihrer Hirnkapazit\u00e4t nutzen, gerade recht, denn dann kann man ja annehmen, dass Indigo-Kinder, als n\u00e4chste Entwicklungsstufe der Menschheit, mehr als diese 10% nutzen, wodurch schlie\u00dflich die erh\u00f6hte Sensibilit\u00e4t erkl\u00e4rt w\u00e4re (ja genau&#8230;). Auch wird in esoterisch angehauchten Kreisen die Frage gestellt, ob bei ihren auf dem AD(H)S Spektrum diagnostizierten Kindern \u00fcberhaupt eine Therapie angebracht ist, schlie\u00dflich sind sie ja eventuell Indigo-Kinder. Man w\u00fcrde also der &#8222;nat\u00fcrlichen&#8220; Entwicklung durch eine Therapie im Wege stehen. Ein Vergleich mit [Impfgegnern][4], ihren fehlerhaften Grundannahmen und davon ausgehenden [naturalistischen Fehlschl\u00fcssen][5] ist eventuell auch angebracht.<\/p>\n<p>Es stellt sich mir die Frage, ob mit den 10% die Rechenleistung des Gehirns, also in Analogie mit einem Computer gemeint ist oder vielmehr die Hirnbereiche, die wir bewusst aktivieren k\u00f6nnen, gemeint sind, so dass bei 100% schlie\u00dflich das gesamte Gehirn gleichzeitig &#8222;aktiv&#8220; ist? Generell wird bei dem Mythos davon ausgegangen, dass eine irgendwie geartete Aktivierung der \u00fcbrigen 90% in \u00fcbermenschlichen F\u00e4higkeiten resultieren wird. Je nach Geschmack ist das darin begr\u00fcndet, dass entweder ein kleines, bisher \u00fcbersehenes, sonst niemals aktives Hirnareal pl\u00f6tzlich aktiv wird und damit die besonderen F\u00e4higkeiten, wie Telekinese, Gedankenlesen (you name it&#8230;) eben auch. Oder es wird eben statt, dass das Gehirn die ganze Zeit auf Sparflamme l\u00e4uft, auf einmal das gesamte Gehirn aktiv und dadurch alles, was der Mensch bisher an kognitiven F\u00e4higkeiten hat auf einmal *dr\u00f6lfzig* mal besser. Ideen der Auswirkungen auf den Menschen und die Gesellschaft, die durch so eine &#8222;Aktivierung&#8220; geschehen w\u00fcrden, gibt es jedenfalls zuhauf in allen Medienformen.<\/p>\n<p>Es treibt also zum einen eine veraltete Annahme \u00fcber kognitive Ressourcen, die Hoffnung einer sich zum positiven weiterentwickelnden Menschheit, der Aberglaube, aber auch eine pseudowissenschaftliche Idee einer potentiell \u00fcbermenschlichen, mentalen Weiterentwicklung, den 10%-Mythos.<\/p>\n<p>Also nutzen wir st\u00e4ndig 100% unseres Gehirns?<\/p>\n<p>Ja und nein und schon gar nicht bewusst. Generell ist das Gehirn dauerhaft aktiv und verbraucht im Schnitt immer gleich viel Energie. 20% des gesamten Energiehaushalts des K\u00f6rpers wird vom Gehirn verbraucht, also in etwa **zehn** mal mehr Energie, als die Gewebemasse allein vermuten lassen w\u00fcrde. An Ratten wurde festgestellt, dass die Aufrechterhaltung des Ruhepotentials nur etwa 15% des Energiehaushalts des Gehirns und der gr\u00f6\u00dfte Teil die aktive Signalverarbeitung ausmacht (Raichle &#038; Gusnard, 2002). Das Ruhepotential ist das Membranpotential einer Nervenzelle in Ruhe, also ohne, dass diese durch eine Aktivierung durch andere Zellen, gest\u00f6rt wird. Dabei werden die Konzentrationsgradienten der relevanten Ionen zwischen dem Au\u00dfenmedium und dem Zellinneren aufrecht erhalten, so dass eine konstante elektrische Spannung herrscht. Unsere Nervenzellen sind also **nie** ganz inaktiv, sondern werden durch das Ruhepotential st\u00e4ndig in &#8222;Alarmbereitschaft&#8220; gehalten. Sobald das Schwellenpotential durch initiierten Ionen-Einstrom \u00fcberschritten wird, wird ein Aktionspotential ausgel\u00f6st. Die Nervenzelle &#8222;feuert&#8220; und das Signal wandert das Axon der Nervenzelle entlang, hin zu anderen Nervenzellen, die mit dem Axon \u00fcber Dendriten verbunden sind. Au\u00dferdem besteht auch ohne \u00e4u\u00dfere Reize immer eine gewisse Grundaktivit\u00e4t, die so genannte Spontanaktivit\u00e4t. Nervenzellen werden von mit ihnen verbundenen anderen Nervenzellen an ihren Synapsen durch hemmende oder erregende Verbindungen st\u00e4ndig in einem Zustand der mehr oder minder ausgepr\u00e4gten Erregbarkeit gehalten. Je nach Aufgabe der Zelle im eingebetten Netzwerk kann eine Nervenzelle somit schneller oder verz\u00f6gerter ein Aktionspotential ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Was ist aber mit der &#8222;echten&#8220; Verarbeitung von Stimuli?<\/p>\n<p>Unter &#8222;Stimuli&#8220; versteht man die Reize, die unter kontrollierten Bedingungen auf die Sinnesorgane von Versuchstieren\/-personen ausge\u00fcbt werden. Untersuchungen haben festgestellt, dass ein Unterschied im Energieverbrauch bei einem Vergleich zwischen dem Gehirn in &#8222;Wartestellung&#8220; und der Verarbeitung eines Stimulus, wenn \u00fcberhaupt, sehr gering ist (Sokoloff et al., 1955). Wer also auf die Idee kommt, man k\u00f6nne ja abnehmen, indem man ganz viel nachdenkt, wird hier entt\u00e4uscht sein und das tut mir leid. \ud83d\ude41<\/p>\n<p>Unser Gehirn l\u00f6st das Problem der Wahrnehmung nach dem Prinzip vom &#8222;Teilen und Herrschen&#8220;, da es viel zu verschwenderisch w\u00e4re f\u00fcr alle m\u00f6glichen Kombinationen und Variationen von Stimuli in unterschiedlichsten Umgebungen spezialisierte Verarbeitungsmechanismen im Gehirn bereit zu stellen, metabolisch &#8222;durchzuf\u00fcttern&#8220; und auch unser Sch\u00e4del nur begrenzten Platz zur Verf\u00fcgung stellt. Die &#8222;Verarbeitung&#8220; aller wahrnehmbaren Reize ist wichtig, da erst durch diese relevante Informationen destilliert werden k\u00f6nnen. Wir schl\u00fcsseln daher die Stimuli in ihre relevanten Bestandteile auf und verarbeiten sie in getrennten, spezialisierten Netzwerken. Es werden also einzelne Netzwerke aus ihrer &#8222;Ruhestellung&#8220; gerissen um den Stimulus zu verarbeiten. Innerhalb, aber auch zwischen diesen Netzwerken kann es zu korrelierter Aktivit\u00e4t kommen. Korrelierte Aktivit\u00e4t ist wichtig, damit nach dem Hebb&#8217;schen Prinzip das was &#8222;zusammen&#8220; feuert sich zusammen schalten, also Synapsen miteinander bilden kann. Dies ist eines der fundamentalen Prinzipien des Lernens. Daher w\u00e4re es nicht zielf\u00fchrend, wenn weite Teile des Gehirns synchron feuern, denn so k\u00f6nnten sich keine spezialisierten Netzwerke von Nervenzellen bilden, die dann gezielt bestimmte Bestandteile der Stimuli verarbeiten k\u00f6nnen. Es gibt \u00fcbrigens einen Zustand, bei dem gro\u00dfe Teile des Gehirns synchron aktiv werden: epileptische Anf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Das Gehirn ist also im Schnitt immer gleich aktiv, mit geringen Abweichungen, die bei der Verarbeitungen der uns umgebenden, sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernden Welt, auftreten.<\/p>\n<p>Trotz dieser Aufarbeitung werde ich mir diesen Film nicht entgehen lassen. Denn auch wenn die Grundannahme des Films weit von Science Fact entfernt ist und die Science Fiction somit leider weit hergeholt wirkt, wird er bestimmt gutes Popcorn Kino abgeben. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>*   Lucy. (n.d.). Retrieved August 14, 2014, from <https:\/\/trailers.apple.com\/trailers\/universal\/lucy\/><br \/>\n*   Mythos einer 10% Nutzung des Gehirns. (2012, March 30). Retrieved from [https:\/\/www.psiram.com\/ge\/index.php\/Mythos_einer_10%_Nutzung_des_Gehirns][2]<br \/>\n*   Indigo-Kinder. (2013, March 27). Retrieved from <https:\/\/www.psiram.com\/ge\/index.php\/Indigo-Kinder><br \/>\n*   Impfgegner. (2013, November 25). Retrieved from <https:\/\/www.psiram.com\/ge\/index.php\/Impfgegner><br \/>\n*   Hohner, M. (2011, July 29). Fehlschluss #14: Naturalistischer Fehlschluss. Retrieved from <https:\/\/ratioblog.de\/entry\/fehlschluss-14-naturalistischer-fehlschluss><br \/>\n*   Raichle, M. E., &#038; Gusnard, D. A. (2002). Appraising the brain&#8217;s energy budget. Proceedings of the National Academy of Sciences, 99(16), 10237-10239.<br \/>\n*   Sokoloff, L., Mangold, R., Wechsler, R., Kennedy, C. &#038; Kety, S. S. (1955). The effect of mental arithmetic on cerebral circulation and metabolism. J. Clin. Invest. 34, 1101\u20131108.<\/p>\n<p> [1]: https:\/\/trailers.apple.com\/trailers\/universal\/lucy\/<br \/>\n [2]: https:\/\/www.psiram.com\/ge\/index.php\/Mythos_einer_10%_Nutzung_des_Gehirns<br \/>\n [3]: https:\/\/www.psiram.com\/ge\/index.php\/Indigo-Kinder<br \/>\n [4]: https:\/\/www.psiram.com\/ge\/index.php\/Impfgegner<br \/>\n [5]: https:\/\/ratioblog.de\/entry\/fehlschluss-14-naturalistischer-fehlschluss<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Gastartikel ist ein Beitrag zum ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb. Alle eingereichten Beitr\u00e4ge werden im Lauf des Septembers hier im Blog vorgestellt. Danach werden sie von einer Jury bewertet. Aber auch alle Leserinnen und Leser k\u00f6nnen mitmachen. Wie ihr eure Wertung abgeben k\u00f6nnt, erfahrt ihr hier. Dieser Beitrag wurde von Sebastian Kahl eingereicht. &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Seit Jahrzehnten schwirrt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":953,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[282,764],"tags":[805,2666,5675],"class_list":["post-22126","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medizin","category-schreibwettbewerb","tag-10-mythos","tag-blog-schreibwettbewerb","tag-gehirn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22126","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22126"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22126\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22127,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22126\/revisions\/22127"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/953"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}