{"id":22116,"date":"2014-09-10T07:30:44","date_gmt":"2014-09-10T05:30:44","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2014\/09\/10\/die-wissenschaft-vom-abnehmen-unwissenschaftlich-erklaert\/"},"modified":"2025-05-14T16:15:16","modified_gmt":"2025-05-14T14:15:16","slug":"die-wissenschaft-vom-abnehmen-unwissenschaftlich-erklaert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2014\/09\/10\/die-wissenschaft-vom-abnehmen-unwissenschaftlich-erklaert\/","title":{"rendered":"Die Wissenschaft vom Abnehmen unwissenschaftlich erkl\u00e4rt"},"content":{"rendered":"<p><i>Dieser Gastartikel ist ein Beitrag zum <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2014\/07\/31\/mitmachen-der-scienceblogs-blog-schreibwettbewerb\/\">ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb<\/a>. Alle eingereichten Beitr\u00e4ge werden im Lauf des Septembers hier im Blog vorgestellt. Danach werden sie von einer Jury bewertet. Aber auch alle Leserinnen und Leser k\u00f6nnen mitmachen. Wie ihr eure Wertung abgeben k\u00f6nnt, erfahrt ihr <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/?p=16197&#038;\">hier<\/a>.<\/i><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sb-wettbewerb.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/sb-wettbewerb.png\" alt=\"sb-wettbewerb\" width=\"500\" height=\"172\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-15702\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>Dieser Beitrag wurde von <b>A_Steroid<\/b> eingereicht.<\/i><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nDie Wissenschaft vom Abnehmen unwissenschaftlich erkl\u00e4rt<\/p>\n<p>Ein Beitrag zu einem wissenschaftlichen Blog ist nat\u00fcrlich eine besondere Herausforderung. Nicht nur, das der Beitrag thematisch passen muss &#8211; er muss sich auch der Kritik von Millionen Lesern stellen und den Fans des Blogs gefallen. Leider kann der Autor dieses Beitrages nun aber nichts zu den Sternen sagen und schon gar nicht zu Astrophysik oder Physik generell. Auch besitzt er kein Teleskop und Sterne kennt er nur vom n\u00e4chtlichen \u201enach oben kucken\u201c bzw. einiger Besuche in einer Sternwarte in der N\u00e4he mit unserem Sohn. Doch der Drang, einen Beitrag zu leisten \u2013 der ist vorhanden und in einer stillen Minute kam dann die Erleuchtung! <\/p>\n<p>Denn wie habe ich geschrieben \u2013 ich kann zu Physik nichts sagen? DAS war der Denkfehler! Denn nat\u00fcrlich kann ich etwas zu Physik beitragen und bei genauem nachdenken auch zu Astrophysik. Denn es geht um Ihren K\u00f6rper. Der ist ein Wunderwerk der Evolution und \u00fcber einen riesigen Zeitraum in der heutigen Form entstanden. Und wird leider von vielen Menschen nicht richtig gew\u00fcrdigt.<\/p>\n<p>Womit wir dann auch schon beim Thema meines Beitrags sind: Ihrem K\u00f6rper, bzw. seinem Zustand. Vorweg \u2013 ich bin kein Arzt, kein Biologe, kein Historiker \u2013 ich bin Informatiker und als solcher doch eigentlich eher kein Experte f\u00fcr ein derartiges Thema. Keine Angst \u2013 nat\u00fcrlich w\u00fcrde ich mich bei biologischen Themen auf extrem sehr d\u00fcnnes Eis begeben und damit lasse ich das lieber sein. Aber was viele Informatiker kennen (ich liebe Klischees), sind T\u00fcten oder Beutel mit Knabberzeugs neben der Tastatur. Was gibt es sch\u00f6neres, als beim Schreiben eines Programmes oder einer Dokumentation, die Produkte eines Chips-Herstellers zu verzehren oder einem Gummib\u00e4ren die R\u00fcbe abzubei\u00dfen. Doch diese idyllische Beschreibung hat einen negativen Aspekt: die sch\u00f6nen Produkte werden von unserem K\u00f6rper leider anders genutzt als wir uns  das so vorstellen. Und mit der Zeit machen diese Produkte aus uns einen wandelnden Fleischklops XXL. Blo\u00df warum?<\/p>\n<p>Und f\u00fcr die Frage sollten wir einen Blick in die Evolution werfen. Lang ist\u2019s her, das unsere Vorfahren auf B\u00e4umen lebten und das Futter von den \u00c4sten pfl\u00fcckten. Es gab mal mehr, mal weniger zu essen und der t\u00e4gliche Kampf ums \u00dcberleben hielt uns sportlich extrem fit. Wurden wir alt, verlie\u00dfen uns diese F\u00e4higkeiten und wir wurden immer leichter ein Opfer der Umwelt (im Idealfall fielen wir tot um, alternativ wurden wir selber zum Kalorienlieferant\u2026.). Doch mit der Zeit bekamen wir Lust, von den B\u00e4umen zu klettern und gingen auf Wanderschaft. Dadurch \u00e4nderte sich der Speiseplan \u2013 aber das Ableben an sich blieb gleich. Es kam aber ein weiterer Aspekt hinzu: wir mussten vorbeugen f\u00fcr harte Zeiten. Und so machten wir es wie viele andere Wesen: Speck anfuttern f\u00fcr die schlechten Zeiten. Das Programm war so gut, das es die Natur im genetischen Code verankert hat. Sogar spezielle Fettzellen (https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fettgewebe) wurden gebildet und die Haut war so toll dehnbar, das viele \u00fcberz\u00e4hlige Kilos problemlos an den H\u00fcften untergebracht werden konnte. Das einzig doofe: damals gab es keine Spiegel und kein Germanys Next Topmodel \u2013 und so durften Bauchfalten gerne mal runterh\u00e4ngen und auch sonst war das \u00c4u\u00dfere irrelevant. Vermutlich k\u00fcmmerte sich der durchschnittliche Steinzeitmensch noch nicht um seine Figur \u2013 um sein \u00c4u\u00dferes dagegen schon. Das \u00e4nderte sich aber sehr schnell und nach einigem hin und her in der Gestaltung der Figur ist heute im Jahr 2014 das Idealbild der Sch\u00f6nheit eine schlanke Figur ohne Makel. <\/p>\n<p>Um diesen K\u00f6rper zu haben, gibt es mittlerweile eine ganze Industrie. Von der Werbung bis zu Vereinen. Jeder h\u00e4mmert uns ein, wie wir auszusehen haben. Dem steht aber gegen\u00fcber, das wir biologisch immer noch J\u00e4ger und Sammler sind. Und so nutzt unser K\u00f6rper jede Gelegenheit, die ihm zugef\u00fchrten Kalorien m\u00f6glichst lange aufzuheben. Das Resultat dieses Vorgehens? Ein Bauch, der schnell zu erzielen ist \u2013 aber wegbekommen? Eine Strapaze ohne Ende.  Gut, bei Eisb\u00e4ren ist das kein Problem. Die schlafen dick und fett ein, wachen auf und sind wieder schlank. Klar, so schlank und hungrig ist dann schlecht f\u00fcr die notwendige Jagd \u2013 aber irgendwie \u00fcberleben ja wohl genug von denen und somit kann das nicht falsch sein. Theoretisch. Praktisch ist es aber leider so, das die Natur da auch schon dran gedacht hat und so verbrauchen wir im Schlaf nur einen Bruchteil der Energie. Wir lernen:<\/p>\n<ul>\n<li>Abends vor dem Schlafen wenig oder kalorienarmes Essen zu sich nehmen. Obst oder Gem\u00fcse wenn es sein muss. Der K\u00f6rper verbraucht Nachts kaum Energie \u2013 gerade\teinmal rund 60 \u2013 70 Kalorien pro Stunde Schlaf gehen verloren. Zum Vergleich hat die l\u00e4ngste Praline der Welt bei 18,2 Gramm 98 Kalorien \u2013 um die zu essen brauchen Sie 1 Minute\u2026\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bleibt also nur eine Di\u00e4t. Ok, unsere Vorfahren kannten das nicht \u2013 wozu auch. Aber indirekt gab es nat\u00fcrlich schon etwas \u00e4hnliches. Zwangsweise. Denn nicht immer war das Angebot so \u00fcppig und gleichf\u00f6rmig und im Winter dar\u00fcber hinaus geringer als im Sommer. Also nahm unser Vorfahre im Sommer zu und im Winter knurrte der Magen \u2013 er nahm wieder ab. Wenn man so will war die Steinzeit-Di\u00e4t erfunden. Klar \u2013 es gibt viele Versteinerungen, Z\u00e4hne und Exkremente \u2013 und man kann in Etwa sagen, was die Ahnen fr\u00fcher gegessen haben. Blo\u00df haben die keine Speisepl\u00e4ne hinterlassen und vieles ist Annahme. Daraus nun den Schluss zu ziehen, das die Vorfahren immer schlank waren und die Art der Ern\u00e4hrung schlank macht \u2013 ist sehr gewagt. Im Prinzip haben die Menschen damals gegessen was verf\u00fcgbar war. Und vermutlich wollen wir auch gar nicht wissen, was das alles war. Beispiele f\u00fcr Nahrung von Urmenschen kann man sich anschauen, wenn man das Leben von St\u00e4mmen am Amazonas betrachtet. Wir lernen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Aussage, das \u201efr\u00fcher\u201c alles gesund und schlank war, ist durch nichts belegt. Im\t Gegenteil \u2013 arch\u00e4ologische Funde von Z\u00e4hnen und Kieferpartien sowie Knochen deuten\t darauf hin, das die Ahnen unter Mangelkrankheiten litten und aus den Mumien der Pharaonen sind Zahnerkrankungen bekannt, die zu Schmerzen gef\u00fchrt haben m\u00fcssen, die wir uns nicht mehr vorstellen k\u00f6nnen.\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Doch gehen wir mal etwas mehr in Richtung Neuzeit, wenn schon die Steinzeit nicht so dolle war. \u00c4gypten \u00fcberspringen wir besser \u2013 denn Getreide mit Steinm\u00fchlen zu zerreiben ist zwar kulturell und kulinarisch eine Leistung \u2013 aber der Gesundheit eher abtr\u00e4glich \u2013 Steinmehl ist immer mit dabei und ruiniert die Z\u00e4hne. Ein Mund ohne Z\u00e4hne ist f\u00fcr Nahrung wenig geeignet und somit ist es kein Wunder, das so viele \u00c4gypter auf Stelen so schlank sind (ob sie es real auch waren, l\u00e4sst sich mangels realistischer Abbildungen nicht mehr feststellen). Die R\u00f6mer mit ihrem sprichw\u00f6rtlichen Hang zum kulinarischen (Lukullus) dagegen sind nicht unbedingt ein Vorbild f\u00fcr Schlankheit. Aber es gab ja die Gladiatoren. Diese gest\u00e4hlten Muskelpakete auf Beinen, die ja wohl dem Ideal des heutigen Menschen entsprachen. Das stimmt auch \u2013 zumindest nach heutigem Kenntnisstand. Es gab sogar spezielle Ern\u00e4hrung f\u00fcr die K\u00e4mpfer. Wobei\u2026 ein Zusammenhang Nahrung zu Figur war damals sicher nicht bekannt. Der Grund f\u00fcr das Aussehen eines Gladiators war eher im \u201eSport\u201c zu suchen \u2013 und nicht in der Nahrung. Das das Aussehen eines der Helden dann auch durch Hollywood und Russel Crowe in unseren K\u00f6pfen steckt \u2013 das nur am Rande. Denn sicher gab es auch unter den Gladiatoren \u201eCrowes\u201c und andere. Der geneigte Leser wird nun aber feststellen, das vielleicht ein anderer Zusammenhang existieren k\u00f6nnte \u2013 n\u00e4mlich Sport und Aussehen, obwohl Sie beachten sollten:<\/p>\n<ul>\n<li>Sport ist nicht alleine Ursache f\u00fcr den Erfolg des Abnehmens. Aber durch den zus\u00e4tzlichen Energiebedarf wird das Abnehmen deutlich erleichtert. Die Differenz zwischen dem normalen Bedarf an Kalorien und dem Verbrauch wird um vieles Gr\u00f6sser und das bedeutet in der Folge Gewichtsverlust.\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die n\u00e4chsten Zeitr\u00e4ume brachten immer wieder Wechsel in der Sicht auf den K\u00f6rper bzw. sein Aussehen. Bekannt sind z.B. die Damen auf den Bildern des Herrn Rubens, die sich eher durch \u00fcppige Formen auszeichneten. Zu anderen Zeiten war eine Wespentaille angesagt und so kann man immer wieder die Geschm\u00e4cker nur verbl\u00fcfft zur Kenntnis nehmen. Heute haben wir eine Phase, in der wie oben angef\u00fchrt \u2013 einem Ideal hinterherlaufen, das kein Gramm Fett erlaubt und beim Mann den \u201eSixpack\u201c fordert. Nur wird dieses Ideal heutzutage durch das Internet in den hintersten Winkel des Planeten getragen und hinterl\u00e4\u00dft bei denen, die anders aussehen, ein Unwohlsein, das dann dazu f\u00fchrt, immer neue Di\u00e4ten zu probieren. Und Di\u00e4ten gibt es im Dutzend. Alle haben aber eines gemeinsam \u2013 letztendlich zwingen Sie den Anwender zu einer bestimmten Weise der Ern\u00e4hrung und interessanterweise \u2013 \u00fcblicherweise kosten sie Geld. Im Fall der \u201eErn\u00e4hrungsdi\u00e4ten\u201c f\u00fchren die Vorschriften aber binnen Kurzem dazu, das der Anwender wieder in alte Wege verf\u00e4llt und der Jojo-Effekt setzt ein \u2013 Sie wiegen anschlie\u00dfend mehr als vor der Di\u00e4t. Die Pillen, S\u00e4fte und P\u00fclverchen sind sogar noch schlimmer bzw. gef\u00e4hrlicher. Sie suggerieren, das man ohne M\u00fche eine doppelte Schweinshaxe mit Kraut und P\u00fcrree reinstopfen kann \u2013 ohne dabei ein Gramm zuzunehmen. Oder wie es in einem Werbespot hei\u00dft: \u2026und abends noch ein Steak\u2026  Mein Tip:<\/p>\n<ul>\n<li>\nSie k\u00f6nnen Ihre Abnehmerei nat\u00fcrlich unterst\u00fctzen \u2013 aber in der richtigen Weise. D.h. nicht die Unterst\u00fctzung muss f\u00fchrend sein, sondern Sie \u00e4ndern Ihr Essverhalten,machen Sport usw. und zus\u00e4tzlich (!!) ersetzen Sie Nahrungen durch spezielle  Nahrungserg\u00e4nzungen. Aber mal ehrlich: wenn Sie sowieso Ihre Ern\u00e4hrung umstellen\u2026 wozu dann Gedl f\u00fcr eine Di\u00e4t ausgeben..?\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was aber ist denn dann eine wirksame Di\u00e4t \u2013 werden Sie sich langsam fragen. Als Informatiker kann ich Ihnen da leider keine empfehlen \u2013 und auch wenn Sie nach wissenschaftlich nachgewiesenen Di\u00e4ten suchen \u2013 werden Sie nur sehen, das z.B. die Nr. 1 der Liste der Huffington Post die sog. DASH-Di\u00e4t (https:\/\/www.fid-gesundheitswissen.de\/ernaehrung\/diaet\/dash-diaet\/) ist. Schaut man sich selbige an und liest bis zum Ende \u2013 dann kommen dort die S\u00e4tze \u201eunterst\u00fctzen Sie mit Sport\u2026\u201c. Tja \u2013 dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen. Aus pers\u00f6nlicher Erfahrung kann ich also nur das sagen, was ich \u00fcber Monate selber konsequent durchgezogen habe und was 40 Kg abgebaut hat und eigentlich in den \u00fcblichen bekannten Di\u00e4ten gefordert wird: Verbrauchen Sie einfach mehr Kalorien als Sie zu sich nehmen. Achten Sie auf die Mahlzeiten und lassen Sie alles weg, was nicht zum \u00dcberleben wichtig ist. Beispiel gef\u00e4llig? Fr\u00fchst\u00fcck mit Kaffee ist ok und wichtig. Aber Zucker im Kaffee? Muss nicht sein \u2013 nehmen Sie lieber mehr Milch. Und wenn schon Milch \u2013 dann die mit 1,5%. Schmeckt auch. Weizenbrot? Probieren Sie doch mal Schwarzbrot. Und Butter mu\u00df nicht unter die Marmelade. Abends Chips, Schokolade, Bonbons\u2026 warum nicht. Aber immer in kleinen Mengen oder besser weglassen. Apfel, Mango oder Trauben schmecken auch und haben viel weniger Kalorien. Letztendlich \u2013 noch einmal \u2013 verbrauchen Sie einfach mehr Kalorien als Sie essen. Aber beachten Sie bitte:<\/p>\n<ul>\n<li>\nIn den ersten Tagen werden Sie schnell abnehmen \u2013 denn als erstes wird \u00fcbersch\u00fcssiges Wasser entfernt. Es nach einigen Tagen geht es ans \u201eEingemachte\u201c und dann ist Ihr Durchhalteverm\u00f6gen angesagt. Daher m\u00f6glichst vielen Menschen erz\u00e4hlen, was Sie vorhaben und diese auch um Feedback bitten \u2013 positiv wie negativ!\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich ahne schon Ihre Frage zu den vielen Tips und Erz\u00e4hlungen \u00fcber gute und schlechte Kalorien, Fette, Zucker usw.  Auch hier sollten Sie v\u00f6llig unwissenschaftlich auf die Kalorien achten. Meistens ist es so, das die \u201eleichtverdaulichen\u201c Dinge wenig Kalorien haben und die \u201eschwerverdaulichen\u201c vor Fett (und damit Kalorien) triefen.<br \/>\nWie Sie auch habe ich mich nat\u00fcrlich manchmal gefragt, ob ich \u00fcberhaupt abnehmen muss \u2013 ich sehe doch gut aus. Ok, die Kleidergr\u00f6\u00dfen waren nicht gerade die g\u00e4ngigsten und die sa\u00dfen auch eher suboptimal \u2013 aber wenn man sich lange genug derartiges einredet \u2013 dann glaubt man es irgendwann sogar. Bis man sich auf einem Foto im Profil sieht und denkt \u2013 um Gottes Willen \u2013 ist der Klops etwa mein K\u00f6rper?<\/p>\n<p>Nochmals: Dieser Beitrag ist v\u00f6llig unwissenschaftlich. Er beruht ausschliesslich auf meinen pers\u00f6nlichen Erfahrungen. Sicher ist es auch nicht jedermanns Sache, so etwas konsequent durchzuziehen.<br \/>\nDamit sind wir aber bei einem anderen Thema, was den K\u00f6rper so toll macht und warum wir hier von Physik sprechen. Sie haben nur zwei Beine. Ersatz gibt es keine. Die Natur bzw. die Evolution hat den K\u00f6rper so ausgelegt, da\u00df er bestimmte Gewichte problemlos ein Leben lang tragen kann. Sie haben nur ein Herz \u2013 das h\u00e4lt ebenfalls fast 100 Jahre. Alles an Ihrem K\u00f6rper ist bei \u201enormaler\u201c Nutzung lange haltbar. Wenn Sie aber auf Bewegung verzichten, Ihren K\u00f6rper mit zig Kilo zus\u00e4tzlich maltraitieren \u2013 das geht auf die Knie, die Haut, den R\u00fccken \u2013 die komplette Physik Ihres K\u00f6rpers ger\u00e4t durcheinander. Umgekehrt ist jedes Kilo weniger eine Wohltat. Das sollten Sie bedenken. Meine Empfehlung dazu:<\/p>\n<ul>\n<li>\nWenn Sie beschlie\u00dfen, Sport zu machen \u2013 dann nicht gleich den New-York-\tMarathon laufen! Fangen Sie klein an, lassen Sie es langsam angehen und freuen Sie sich \t\u00fcber erste Schritte. Parallel dazu dokumentieren Sie Ihr Gewicht und halten das auch durch.\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Fehlt noch der Sprung zur Astrophysik. Ganz einfach \u2013 versuchen Sie mal, mit einem untrainierten K\u00f6rper Stufen zu erklimmen, wie z.B. bei der Sternwarte in meiner N\u00e4he \u2013 der Robert-Mayer-Sternwarte am gleichnamigen Gymnsium in Heilbronn. Bis aufs Dach sind es reichlich Stufen und da ist man doch froh, wenn man nicht zu viele Kilos hochtragen muss. Abgesehen davon, das die letzten Meter aufs Dach \u00fcber eine schmale Treppe gehen \u2013 die nicht f\u00fcr jeden K\u00f6rperumfang vorgesehen sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Gastartikel ist ein Beitrag zum ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb. Alle eingereichten Beitr\u00e4ge werden im Lauf des Septembers hier im Blog vorgestellt. Danach werden sie von einer Jury bewertet. Aber auch alle Leserinnen und Leser k\u00f6nnen mitmachen. Wie ihr eure Wertung abgeben k\u00f6nnt, erfahrt ihr hier. Dieser Beitrag wurde von A_Steroid eingereicht. &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Die Wissenschaft vom Abnehmen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":953,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[282,764],"tags":[1061,2666],"class_list":["post-22116","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medizin","category-schreibwettbewerb","tag-abnehmen","tag-blog-schreibwettbewerb"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22116"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22116\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22117,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22116\/revisions\/22117"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/953"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}