{"id":21659,"date":"2014-04-22T08:59:47","date_gmt":"2014-04-22T06:59:47","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2014\/04\/22\/kepler-186f-die-zweite-erde-wurde-noch-nicht-entdeckt\/"},"modified":"2025-05-14T16:14:18","modified_gmt":"2025-05-14T14:14:18","slug":"kepler-186f-die-zweite-erde-wurde-noch-nicht-entdeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2014\/04\/22\/kepler-186f-die-zweite-erde-wurde-noch-nicht-entdeckt\/","title":{"rendered":"Kepler-186f: Die &#8222;zweite Erde&#8220; wurde noch nicht entdeckt!"},"content":{"rendered":"<p>Letzte Woche gab es die Ank\u00fcndigung einer &#8222;bedeutenden Entdeckung&#8220; durch das Weltraumteleskop Kepler. Es war ziemlich klar, worum es sich handeln w\u00fcrde: Einen kleinen Planeten in der habitablen Zone seines Sterns. Und es war auch ziemlich klar, wie die PR zu dieser Entdeckung ablaufen w\u00fcrde und wie die Medien damit umgehen w\u00fcrden: Man w\u00fcrde wieder mal erkl\u00e4ren, die &#8222;zweite Erde&#8220; gefunden zu haben. Und genau das ist auch passiert. Entdeckt wurde die &#8222;zweite Erde&#8220; deswegen aber nat\u00fcrlich noch lange nicht. Genau so wenig wie das <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2010\/09\/30\/gliese-581-g-der-erste-habitable-exoplanet\/\">2010 der Fall war<\/a>, oder <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2011\/12\/05\/kepler-22b-ein-kleiner-planet-in-der-habitablen-zone\/\">2011<\/a> oder <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2012\/02\/03\/gj-667c-b-eine-habitable-supererde\/\">2012<\/a>, <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2011\/08\/27\/die-zweite-erde-wurde-entdeckt-schon-wieder\/\">nochmal 2012<\/a> oder <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2012\/11\/08\/hd-40307g-leben-auf-der-super-erde\/\">ein drittes Mal 2012<\/a>. Schon bevor <a href=\"https:\/\/www.nasa.gov\/press\/2014\/april\/nasas-kepler-telescope-discovers-first-earth-size-planet-in-habitable-zone\/\">die Entdeckung bekannt gegeben wurde<\/a>, war klar, das keine &#8222;zweite Erde&#8220; gefunden worden sein konnte &#8211; weil das derzeit gar nicht m\u00f6glich ist!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_3142-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_3142-scaled.jpg\" alt=\"IMG_3142\" width=\"500\" height=\"375\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-14570\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei der &#8222;zweiten Erde&#8220; stellen wir und ja einen Planeten wie die Erde vor. Mit Fl\u00fcssen, Seen und Ozeanen; mit W\u00e4ldern und Pflanzen; mit angenehmen Temperaturen und vielleicht sogar Tieren und anderen h\u00f6heren Lebewesen. Und es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, dass solche Planeten existieren. Wir wissen, dass <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2013\/04\/05\/die-wunderbare-welt-der-exoplaneten-vii-planeten-sind-uberall\/\">es \u00fcberall Planeten gibt<\/a> und warum soll da nicht irgendwo auch einer dabei sein, der unserer Erde \u00e4hnelt? Aber um das feststellen zu k\u00f6nnen, brauchen wir jede Menge Informationen. Wir m\u00fcssen wissen, welche Atmosph\u00e4re ein Planet hat. Wir m\u00fcssen wissen, wie seine Rotationsachse orientiert ist; wie sein Magnetfeld aussieht; ob der Stern den er umkreist aktiv ist oder nicht und jede Menge mehr (ich hab das in <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2014\/02\/21\/mein-neues-buch-die-neuentdeckung-des-himmels\/\">meinem aktuellen Buch ausf\u00fchrlich erkl\u00e4rt<\/a>). Momentan k\u00f6nnen wir aber im wesentlichen nur drei Dinge \u00fcber einen Planeten herausfinden: Seinen Abstand vom Stern, seine Gr\u00f6\u00dfe und seine Masse. Das sind durchaus wichtige Parameter aus denen man enorm viel lernen kann. Aber es reicht definitiv nicht aus, um eine &#8222;zweite Erde&#8220; zu identifizieren.<\/p>\n<p>Der neu entdeckte Planet mit dem Namen Kepler-186f ist ungef\u00e4hr 10 Prozent gr\u00f6\u00dfer als die Erde. Er braucht f\u00fcr eine Runde um seinen Stern knapp 130 Tage. Und mehr wei\u00df man nicht. Genaugenommen wei\u00df man nicht mal, wie schwer der Planet ist, und ob es sich tats\u00e4chlich um einen erd\u00e4hnlichen Planeten mit fester, felsiger Oberfl\u00e4che handelt oder nicht. Die Autoren des <a href=\"https:\/\/www.sciencemag.org\/content\/344\/6181\/277.abstract\">Fachartikels<\/a> argumentieren, dass es sich bei solch kleinen Planeten nur schwerlich um zum Beispiel Neptun\u00e4hnliche Himmelsk\u00f6rper mit dicker Gash\u00fclle handeln kann und es sich mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit wirklich um einen Planeten handelt, der in seiner Zusammensetzung der Erde \u00e4hnelt. Aber um das einwandfrei feststellen zu k\u00f6nnen, m\u00fcsste man noch weitere Beobachtungen von der Erde aus durchf\u00fchren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14571\" aria-describedby=\"caption-attachment-14571\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/14-111-kepler_0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/14-111-kepler_0.jpg\" alt=\"Kepler-186f auf dem Pressebild der NASA. Ob der Planet so aussieht, wei\u00df keiner (K\u00fcnstlerische Darstellung: NASA Ames\/SETI Institute\/JPL-Caltech)\" width=\"500\" height=\"281\" class=\"size-medium wp-image-14571\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-14571\" class=\"wp-caption-text\">Kepler-186f auf dem Pressebild der NASA. Ob der Planet so aussieht, wei\u00df keiner (<a href=\"https:\/\/www.nasa.gov\/press\/2014\/april\/nasas-kepler-telescope-discovers-first-earth-size-planet-in-habitable-zone\/#.U1Yu3VcucRd\">K\u00fcnstlerische Darstellung: NASA Ames\/SETI Institute\/JPL-Caltech<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Kepler-186f wurde mit der Transitmethode vom Weltraumteleskop Kepler gefunden; man hat also die Verdunkelungen beobachtet, die der Planet beim Licht des Sterns verursacht, wenn er von uns aus gesehen an ihm vor\u00fcber zieht. Damit kann man die Gr\u00f6\u00dfe des Planeten bestimmen aber nicht seine Masse. Da geht nur mit der <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/?p=9114\">Radialgeschwindigkeitsmethode<\/a> die hier (noch) nicht angewandt wurde (weswegen in der <a href=\"https:\/\/exoplanet.eu\/catalog\/kepler-186_f\/\">Extrasolar Planets Encyclopaedia<\/a> f\u00fcr Kepler-186f auch kein Wert f\u00fcr die Masse angef\u00fchrt wird). Der Fachartikel der Entdecker ist nur f\u00fcr zahlende Kundschaft lesbar und ich bin ja <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2013\/03\/11\/wie-man-als-blogger-an-informationen-uber-wissenschaftliche-forschung-kommt-und-wie-man-daran-gehindert-wird\/\">bekannterma\u00dfen<\/a> kein Freund von nicht frei zug\u00e4nglicher wissenschaftlicher Literatur. Deswegen werde ich auch gar nicht weiter auf den Artikel der Entdecker eingehen. Kepler-186f ist sicherlich ein sehr interessanter Himmelsk\u00f6rper und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum besseren Verst\u00e4ndnis der extrasolaren Planeten. Aber eine &#8222;zweite Erde&#8220; ist er &#8211; solange wir nicht besser Bescheid wissen &#8211; nicht.<\/p>\n<p>Ich habe mir stattdessen lieber den Artikel von Emeline Bolmont von der Universit\u00e4t Bordeaux und ihren Kollegen angesehen. Er hei\u00dft <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/1404.4368\">&#8222;Formation, tidal evolution and habitability of the Kepler-186 system&#8220;<\/a> und wie der Titel schon verr\u00e4t, handelt es sich um eine Analyse des gesamten Kepler-186-Systems. Denn neben Kepler-186f sind dort noch vier weitere Planeten. Und wenn man ein ganzes Planetensystem hat, das man untersuchen kann, dann werden die Dinge so wirklich interessant!<\/p>\n<p>Das Kepler-186-System sieht ziemlich ungew\u00f6hnlich aus:<\/p>\n<figure id=\"attachment_14568\" aria-describedby=\"caption-attachment-14568\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/kep186.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/kep186.jpg\" alt=\"Bild: Bolmont et al, 2014\" width=\"500\" height=\"422\" class=\"size-medium wp-image-14568\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-14568\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/1404.4368\">Bild: Bolmont et al, 2014<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die vier \u00fcbrigen Planeten des Systems; alle ein wenig gr\u00f6\u00dfer und vermutlich schwerer als die Erde, dr\u00e4ngen sich innen um den Stern herum und Kepler-186f zieht weiter drau\u00dfen einsam und alleine seine Runden. Das ist nat\u00fcrlich einerseits gut, denn da drau\u00dfen ist die habitable Zone, also der Bereich um einen Stern, in dem zumindest prinzipiell die korrekte Temperatur herrscht, um fl\u00fcssiges Wasser auf der Oberfl\u00e4che eines Planeten zu erm\u00f6glichen. Da es sich bei Kepler-186 um einen sogenannten M-Stern handelt, also einen kleinen roten Zwergstern mit geringerer Leuchtkraft als unsere Sonne, liegt diese habitable Zone auch weiter innen als bei unserem Sonnensystem. Die Erde ist dreimal so weit von der Sonne weg wie Kepler-186f von seinem Stern und trotzdem liegen beide in der habitablen Zone.<\/p>\n<p>Aber zuerst wollten Bolmont und ihre Kollegen wissen, wie so ein System wie Kepler-186 \u00fcberhaupt entsteht. Sie haben die Entstehung daher am Computer simuliert und dabei mit einer Scheibe aus Gas und Staub angefangen. Diese Teilchen sind im Computer zu Planeten angewachsen und je nach den Eigenschaften dieser Scheibe entstand am Ende ein anderes Planetensystem. Hier ist ein Vergleich einiger Resultate:<\/p>\n<figure id=\"attachment_14569\" aria-describedby=\"caption-attachment-14569\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/kep186f2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/kep186f2.jpg\" alt=\"Bild: Bolmont et al, 2014\" width=\"500\" height=\"477\" class=\"size-medium wp-image-14569\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-14569\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/1404.4368\">Bild: Bolmont et al, 2014<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>In dunkelgrau sieht man die bekannten Planeten von Kepler-186; in hellgrau die Ergebnisse verschiedener Simulationen. Die x-Achse gibt den Abstand der Planeten vom Stern an; die beiden Formeln beziehen sich auf die Gr\u00f6\u00dfenverteilung der Teilchen in der urspr\u00fcnglichen Scheibe. Es ist jetzt gar nicht so wichtig, die Ergebnisse im Detail zu vergleichen, denn eines sieht man sofort: Die Simulationen liefern immer mehr als f\u00fcnf Planeten und eine gro\u00dfe L\u00fccke wie bei Kepler-186 gibt es nicht. Bolmont und ihre Kollegen vermuten darum, dass sich auch in der Realit\u00e4t noch ein unbekannter Planet bei Kepler-186 verbirgt. Der muss dann allerdings leichter sein als die Erde, denn sonst w\u00e4re er durch seine gravitativen St\u00f6rungen schon aufgefallen.<\/p>\n<p>In weiteren Computersimulationen haben die Forscher auch untersucht, wie sich die St\u00f6rungen der anderen Planeten und die Gezeitenkr\u00e4fte des Sterns auf die Schwankungen der Rotationsachse von Kepler-186f auswirken. Denn die spielt ja eine wichtige Rolle, wenn es um die Abfolge der Jahreszeiten und die Stabilit\u00e4t des Klimas geht. In den meisten Simulationen war die Schwankung sehr gering aber in einigen F\u00e4llen gab es Schwankungen von bis zu 10 Grad (deutlich mehr als die Schwankungen der Erdachse mit knapp 3,5 Grad). Wie es in der Realit\u00e4t aussieht, h\u00e4ngt vom Alter des Systems ab. Je \u00e4lter das System, desto mehr Zeit hatten Stern und Planeten, sich mit ihrer Rotation zu synchronisieren und desto geringer ist der Effekt der Gezeitenkr\u00e4fte. Aber auch das Alter des Sterns geh\u00f6rt zu den Parametern, die man derzeit nicht kennt.<\/p>\n<p>Bolmont und ihre Kollegen haben sich auch angesehen, wie die Zusammensetzung der Atmosph\u00e4re sich auf die Temperatur an der Planetenoberfl\u00e4che auswirken w\u00fcrde und fanden, dass dort tats\u00e4chlich die M\u00f6glichkeit besteht, halbwegs vern\u00fcnftige Temperaturen zu erhalten. Aber eben nur die M\u00f6glichkeit. Wir wissen noch viel zu wenig \u00fcber den Stern und den Planeten um mehr sagen zu k\u00f6nnen. Kepler-186f ist ein Planet, der in seiner Zusammensetzung vermutlich der Erde \u00e4hnelt und bei dem, zumindest nach dem was wir bis jetzt wissen, nicht ausgeschlossen ist, dass dort lebensfreundliche Bedingungen herrschen. Es ist eine sch\u00f6ne und interessante Entdeckung. Aber noch keine Entdeckung der &#8222;zweiten Erde&#8220;. Die wird es erst geben k\u00f6nnen, wenn wir neue und bessere Instrumente haben; Instrumente mit denen wir auch das Licht der Planeten direkt sehen und analysieren k\u00f6nnen. Die wird es in <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2010\/09\/16\/das-extrem-grosse-teleskop-aus-europa\/\">knapp 10 Jahren geben<\/a> und bis dahin, kann jede Meldung zur Entdeckung einer &#8222;zweiten Erde&#8220; nur \u00fcbertriebene PR bzw. schlecht recherchierter Journalismus sein. Ich zweifle eigentlich nicht daran, dass wir in den n\u00e4chsten Jahrzehnten eine echte zweite Erde finden werden. Ich zweifle allerdings auch nicht daran, dass wir bis dahin noch sehr oft von der Entdeckung einer &#8222;zweiten Erde&#8220; h\u00f6ren werden, die eigentlich gar keine ist&#8230;<br \/>\n \t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/8f40948388bf4509811e1cf0af505578\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche gab es die Ank\u00fcndigung einer &#8222;bedeutenden Entdeckung&#8220; durch das Weltraumteleskop Kepler. Es war ziemlich klar, worum es sich handeln w\u00fcrde: Einen kleinen Planeten in der habitablen Zone seines Sterns. 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