{"id":21259,"date":"2012-12-22T12:55:28","date_gmt":"2012-12-22T11:55:28","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2012\/12\/22\/saturn-bei-nacht\/"},"modified":"2025-05-14T16:11:58","modified_gmt":"2025-05-14T14:11:58","slug":"saturn-bei-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2012\/12\/22\/saturn-bei-nacht\/","title":{"rendered":"Saturn bei Nacht"},"content":{"rendered":"<p>Am Himmel gibt es so viel zu sehen. Wenn man Gl\u00fcck hat und der Himmel nicht vom Licht der St\u00e4dte \u00fcberstrahlt wird, ist schon der Blick mit freiem Auge fantastisch. In einer <i>wirklich<\/i> dunklen Nacht sieht man nicht einfach nur Sterne. Man sieht <i>viele<\/i> Sterne. Man sieht helle und dunkle Sterne. Man sieht sie funkeln und man sieht ihre Farben. Gelbe, rote, wei\u00dfe und blaue glitzernde Lichtpunkte am Himmel. Man sieht Sternschnuppen. Man sieht das beeindruckende Band der Milchstra\u00dfe. Aber leider gibt es kaum noch Orte auf der Welt, wo man diesen Anblick genie\u00dfen kann. Das, was fr\u00fcher jeder Mensch in der Nacht sehen konnte, sieht heute kaum noch jemand. Aber gl\u00fccklicherweise gibt es noch die Weltraumteleskope und Raumsonden, die uns das Universum nicht nur immer besser verstehen lassen, sondern auch immer wieder ph\u00e4nomenale Bilder liefern. Zum Beispiel <a href=\"https:\/\/photojournal.jpl.nasa.gov\/catalog\/PIA14934\">dieses hier<\/a>:<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2012\/12\/22\/saturn-bei-nacht\/saturnnacht\/\" rel=\"attachment wp-att-8557\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/saturnnacht-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"saturnnacht\" width=\"500\" height=\"232\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-8557\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das ist nat\u00fcrlich der Saturn, aber so, wie man ihn selten sieht. Die Raumsonde Cassini befindet sich schon seit 2005 im Saturnsystem und macht dort ein spektakul\u00e4res Bild nach dem anderen. Bei diesem Bild stand sie genau im Schatten des gro\u00dfen Planeten; die Sonne befindet sich direkt hinter dem Saturn. Der Gasriese und seine gro\u00dfen Ringe werden von hinten angeleuchtet.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind das nicht die echten Farben des Saturns. Cassini hat Bilder mit verschiedenen Filtern aufgenommen: infrarot, rot und violett. Die wurden dann zu einem einzigen Bild kombiniert. Man sieht den Schatten, den der Planet auf seine Ringe wirft. Man sieht das gespentische Licht, dass von den Ringen auf die Wolken des Planeten reflektiert wird. Und wer genau schaut, der erkennt sogar zwei Monde des Saturn: Enceladus, unten links im Bild und n\u00e4her an Saturn als Tethys, der daneben sichtbar ist.<\/p>\n<p>Um so ein Bild zu bekommen, muss man sich in der N\u00e4he des Planeten aufhalten. Aber auch in kleinen Teleskopen ist der Saturn ein toller Anblick. Er sieht vielleicht nicht so dramatisch aus wie auf dem Bild von Cassini. Aber wer durch ein Teleskop blickt, der sieht den Planeten und seine Ringe <i>mit eigenen Augen<\/i>. Und das ist ein ganz besonderes Gef\u00fchl. Probiert es mal aus&#8230; \t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/3268cab4ed5343739a73427b43a0a3c1\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Himmel gibt es so viel zu sehen. Wenn man Gl\u00fcck hat und der Himmel nicht vom Licht der St\u00e4dte \u00fcberstrahlt wird, ist schon der Blick mit freiem Auge fantastisch. In einer wirklich dunklen Nacht sieht man nicht einfach nur Sterne. Man sieht viele Sterne. Man sieht helle und dunkle Sterne. 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