{"id":21074,"date":"2012-11-06T06:30:17","date_gmt":"2012-11-06T05:30:17","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2012\/11\/06\/das-buch-zum-maya-kalender-und-ein-kalender-ohne-jesus\/"},"modified":"2025-05-14T16:11:31","modified_gmt":"2025-05-14T14:11:31","slug":"das-buch-zum-maya-kalender-und-ein-kalender-ohne-jesus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2012\/11\/06\/das-buch-zum-maya-kalender-und-ein-kalender-ohne-jesus\/","title":{"rendered":"Das Buch zum Maya-Kalender und ein Kalender ohne Jesus"},"content":{"rendered":"<p>Das Interesse am nicht mehr benutzten Kalender einer seit Jahrhunderten untergegangen Hochkultur ist weiterhin hoch. Der Kalender der Maya und <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2012\/10\/08\/der-maya-kalender-endet-nicht\/\">sein angebliches Ende<\/a> besch\u00e4ftigt die Menschen wie kaum ein Kalender zuvor. Mit ihrem Kalender sollen die Maya angeblich die schlimmsten Dinge vorhergesagt haben (<a href=\"https:\/\/2012faq.de\">nichts davon stimmt<\/a>) und Panikmacher und Weltuntergangspropheten \u00fcberbieten sich gegenseitig darin, die diversen Szenarien auf m\u00f6glichst schreckliche Weise zu erweitern und zu verbreiten. Dabei besch\u00e4ftigt sich kaum jemand mit den tats\u00e4chlichen Quellen und schaut nach, was die Maya den <i>wirklich<\/i> gesagt haben. Dabei gibt es seit einiger Zeit ein Buch, dass genau das m\u00f6glich macht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2012\/11\/06\/das-buch-zum-maya-kalender-und-ein-kalender-ohne-jesus\/33332-3_maya-kalender_banderole_u1-qxd33332-3_maya-kalender_ban\/\" rel=\"attachment wp-att-7637\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/grubemaya.jpg\" alt=\"\" title=\"33332-3_Maya-Kalender_Banderole_U1.qxd:33332-3_Maya-Kalender_Ban\" width=\"500\" height=\"735\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7637\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nikolai Grube, Professor f\u00fcr Altamerikanistik und Ethnologie an der Uni Bonn und Experte f\u00fcr die Maya und ihre Schriften, hat das Buch <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3451333325\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3451333325&#038;linkCode=as2&#038;tag=astrodisimple-21\">&#8222;Der Dresdner Maya-Kalender: Der vollst\u00e4ndige Codex&#8220;<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Wie der Name schon sagt, enth\u00e4lt es den kompletten Dresdner-Codex. Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Codex_Dresdensis\">Codex Dresdensis<\/a> ist eine von nur drei authentischen erhaltenen Maya-Handschriften und im Buch komplett als Faksimile abgebildet. Da aber die wenigstens alte Maya-Texte lesen k\u00f6nnen, wird jede Seite des Codex von Grube \u00fcbersetzt und erkl\u00e4rt. Das ist informativ, aber auch ein wenig trocken. Ein gro\u00dfer Teil des Codex wird von langen Tabellen eingenommen, die sich mit den Jahreszeiten, Sonnenfinsternissen und anderen kalendarischen Ereignissen besch\u00e4ftigt. Aber es handelt sich eben um einen <i>Kalender<\/i> &#8211; da darf man sich keine packende Handlung und spannende Wendungen erwarten&#8230;<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich spannend ist aber die Einleitung des Buches, die von Thomas B\u00fcrger geschrieben wurde. Der Direktor der s\u00e4chsischen Landesbibliothek erkl\u00e4rt, wie der Codex \u00fcberhaupt nach Dresden kam, wie er entziffert und sp\u00e4ter analysiert wurde. Und auch Nikolai Grube \u00fcbersetzt nicht einfach nur Seite f\u00fcr Seite den Codex, sondern erkl\u00e4rt in einer langen Einleitung ausf\u00fchrlich die Welt der Maya, ihr Zahlen- und Kalendersystem, ihre Schrift und alles, was man sonst noch wissen muss, um den Codex einigerma\u00dfen zu verstehen.<\/p>\n<p>Und bevor jemand fragt: Nein, der ganze 2012-Weltuntergangsunsinn wird im Buch nicht behandelt. Aber Grube stellt nochmal klar, dass der Kalender <i>nicht<\/i> endet:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;[Es wird] immer wieder behauptet, der Maya-Kalender rechnete nur mit 13 Bak&#8217;tun-Perioden und dass nach der Vollendung der 13. Periode unser gegenw\u00e4rtige Welt ihrem Untergang geweiht sei. Die Schlangenzahlen des Dresdner Codex beweisen, dass die Maya mit 20 Bak&#8217;tun-Perioden kalkulierten, die wiederrum Teil eines noch gr\u00f6\u00dferen Zyklus, des Piktun, waren.<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>&#8222;Der Dresdner Maya-Kalender&#8220; von Nikolai Grube ist keine leichte Lekt\u00fcre f\u00fcr zwischendurch und auch kein \u00fcber den Weltuntergang. Aber wer <i>wirklich<\/i> \u00fcber die Maya und ihren Kalender Bescheid wissen will, der wird hier die entsprechenden Informationen finden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2012\/11\/06\/das-buch-zum-maya-kalender-und-ein-kalender-ohne-jesus\/weinberger\/\" rel=\"attachment wp-att-7636\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/weinberger.jpg\" alt=\"\" title=\"weinberger\" width=\"287\" height=\"420\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7636\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wer dagegen ganz allgemeine Informationen \u00fcber die Funktionsweise eines Kalenders und die verschiedenen Kalendersysteme haben m\u00f6chte, aber keine Lust hat, dicke W\u00e4lzer zu lesen, der wird vielleicht im schmalen Band <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3902652691\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3902652691&#038;linkCode=as2&#038;tag=astrodisimple-21\">&#8222;Ist unsere Zeitrechnung noch zeitgem\u00e4\u00df?: Die westliche Jahresz\u00e4hlung ist anachronistisch und verdient(e) eine Neudefinition&#8220;<\/a> des Innsbrucker Astronomen Ronald Weinberger f\u00fcndig. Wie der Titel schon andeutet, geht es darin eigentlich nicht unbedingt um eine Einf\u00fchrung in die Kalenderkunde. Die liefert Weinberger aber trotzdem, denn er m\u00f6chte erkl\u00e4ren, warum der Kalender den wir derzeit benutzen, nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df ist. Das Buch beginnt mit einer kurzen Darstellung der kalendarischen Grundlagen und einer Definition der enstprechenden Begriffe. Dieser Teil ist informativ, h\u00e4tte aber f\u00fcr meinen Geschmack ein bisschen klarer formuliert werden k\u00f6nnen. S\u00e4tze wie:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Das derart definierte Jahr charakterisiert das jahreszeitliche Jahr, demnach eine vollst\u00e4ndige (selbstverst\u00e4ndlich nur scheinbare) Umkreisung der Sonne um unseren Planeten, mithin das Jahr, wie man es landl\u00e4ufig als Jahr begreift.&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>h\u00e4tten von einem strengeren Lektorat sicher profitiert.<\/p>\n<p>Sehr interessant ist der Abschnitt \u00fcber die derzeit im Gebrauch befindlichen Kalendersysteme der verschiedenen L\u00e4nder und V\u00f6lker und die Schlussfolgerung, die Weinberger zieht: Ein Kalender spiegelt immer die lokalen Gegebenheiten wieder und beruft sich auf lokale Pers\u00f6nlichkeiten und Ereignisse. Die Geburt des jeweiligen Propheten oder des jeweiligen Machthabers; der Tag, an dem eine bestimmte Gruppe die Macht \u00fcbernommen hat, und so weiter. Ein moderner Kalender sollte dagegen global sein und auch wenn der gregorianische Kalender, den wir heute verwenden, \u00fcberall auf der Welt eingesetzt wird, ist er in seinen Grundlagen nicht global, meint Weinberger:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;[Die Jahresz\u00e4hlung] passt nicht mehr in die heutige Zeit und keinesfalls in die zuk\u00fcnftige. Sie ist zu kleinkariert, auf <\/i>eine<i> Person hin fixiert, hebt <\/i>eine<i> Religion hervor, wird mithin einem globalen Anspruch nicht gerecht.&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Weinberger meint, dass es einen besseren Nullpunkt f\u00fcr unsere Jahresz\u00e4hlung geben m\u00fcsse, als die Geburt eines Wanderpredigers aus dem nahen Osten der noch dazu &#8211; wenn er denn tats\u00e4chlich gelebt hat &#8211; vermutlich irgendwann im Jahr 4 oder 7 <i>vor<\/i> Christus geboren wurde. Ein Nullpunkt, der sich auf eine einzige Person bezieht, k\u00f6nne nicht funktionieren, denn es gibt niemanden, der wichtig genug f\u00fcr alle war <i>und das auch in Zukunft bleiben wird<\/i>. Weinberger schl\u00e4gt dagegen zwei Ereignisse vor, die f\u00fcr die Menschheit von gro\u00dfer Bedeutung sind und die deswegen die Grundlage des Kalenders bilden sollte. Das erste ist die Geburt der Menschheit, vor ungef\u00e4hr 200000 Jahren. Und das zweite ist der Zeitpunkt, an dem die Menschen ihren Geburtsplaneten das erste Mal verlassen und einen anderen Himmelsk\u00f6rper betreten haben: Der 21. Juli 1969, der Tag der Mondlandung. Dieser besondere Tag soll geehrt werden, in dem er als das Jahr 200001 der neuen Zeitrechnung definiert wird. Der heutige Tag &#8211; der 6. November 2012 &#8211; w\u00e4re nach Weinbergers neuem Kalender dann der 6. November 200044; in Kurzschreibweise der 6. November 2&#8217;044. Dieser &#8222;Homo-Kosmische Kalender (HKK)&#8220; soll abgesehen vom Nullpunkt aber genau so funktionieren wieder gregorianische Kalender. Zus\u00e4tzlich spricht sich Weinberger noch f\u00fcr die Abschaffung der Feiertage &#8222;Fronleichnam&#8220; und &#8222;Christi Himmelfahrt&#8220; aus. Stattdessen sollen ein Mondfeiertag und Sonnenfeiertag eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Dem letzten Vorschlag kann ich vorbehaltlos zustimmen. Ich lebe in Th\u00fcringen und da ist Fronleichnam kein offizielle Feiertage und ich h\u00e4tte nichts dagegen einen neuen Feiertag zu bekommen. Was die Sache mit dem Kalender angeht: Ja, es stimmt schon, dass es eigentlich nicht zeitgem\u00e4\u00df ist, einen Kalender auf den Gr\u00fcnder <i>einer einzigen<\/i> Religion zu beziehen. Es ist eigentlich auch nicht zeitgem\u00e4\u00df, einen Kalender mit <i>irgendeiner<\/i> Religion in Verbindung zu bringen. Ein Kalender ist f\u00fcr alle Menschen da. Aber historisch gesehen waren es eben immer die Religionen, die ein Interesse an Kalender hatten um ihre Feste am richtigen Tag zu feiern. Und diese Tradition wird sich so schnell nicht \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Es gibt immer wieder Versuche, den Kalender zu reformieren (ich habe im Februar <a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2011\/12\/31\/brauchen-wir-einen-neuen-kalender\/\">\u00fcber so einen Vorschlag<\/a> berichtet). Und immer sind sie gescheitert. Nichtmal die franz\u00f6sische Revolution hat es geschafft, ihren <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz%C3%B6sischer_Revolutionskalender\">Revolutionskalender<\/a> f\u00fcr mehr als ein paar Jahre aufrecht zu erhalten. Gemeinsam mit dem Christentum hat sich der gregorianische Kalender \u00fcber die ganze Welt ausgebreitet und er wird heute ganz unabh\u00e4ngig von der Religion benutzt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man heutzutage <i>weltweit<\/i> einen neuen Kalender einf\u00fchren k\u00f6nnte, selbst wenn der Wechsel noch so gut begr\u00fcndet ist. Die Religion, die solche Sachen fr\u00fcher leicht anordnen konnte, hat diese Macht zum Gl\u00fcck nicht mehr. Und die Politiker dieser Erde k\u00f6nnen sich ja nichtmal auf die simpelsten Beschl\u00fcsse einigen, wenn es um wichtige Dinge wie zum Beispiel Klimawandel, Menschenrechte oder Weltfrieden geht. Wie soll da ein neuer Kalender umgesetzt werden?<\/p>\n<p>Es ist zwar interessant, sich \u00fcber einen neuen Kalender Gedanken zu machen. Aber wir werden unseren Kalender noch lange behalten&#8230;<br \/><a href=\"https:\/\/flattr.com\/thing\/975169\/Das-Buch-zum-Maya-Kalender-und-ein-Kalender-ohne-Jesus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/api.flattr.com\/button\/flattr-badge-large.png\" alt=\"Flattr this\" title=\"Flattr this\" border=\"0\" \/><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/d52038177e9b484e92a82eef69baf892\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Interesse am nicht mehr benutzten Kalender einer seit Jahrhunderten untergegangen Hochkultur ist weiterhin hoch. Der Kalender der Maya und sein angebliches Ende besch\u00e4ftigt die Menschen wie kaum ein Kalender zuvor. 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