{"id":20455,"date":"2012-04-25T10:57:59","date_gmt":"2012-04-25T08:57:59","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2012\/04\/25\/belastigung-und-strangulation-was-galaxien-in-der-falschen-gegend-alles-passieren-kann\/"},"modified":"2025-05-14T16:07:39","modified_gmt":"2025-05-14T14:07:39","slug":"belastigung-und-strangulation-was-galaxien-in-der-falschen-gegend-alles-passieren-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2012\/04\/25\/belastigung-und-strangulation-was-galaxien-in-der-falschen-gegend-alles-passieren-kann\/","title":{"rendered":"Bel\u00e4stigt und stranguliert: Was Galaxien in der falschen Gegend alles passieren kann"},"content":{"rendered":"<p>Das Weltall ist manchmal ein unfreundlicher Ort. Da fliegt man als Galaxie friedlich durchs Universum und \u00fcberlegt, ob man sich vielleicht doch noch ein paar neue Sterne zulegen soll &#8211; und wird pl\u00f6tzlich bel\u00e4stigt. Oder gar stranguliert! Und alles nur, weil man sich in der falschen Gegend aufgehalten hat!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEine Galaxie ist eine gro\u00dfe Ansammlung von Sternen. Unsere Sonne bildet zusammen mit ein paar hundert Milliarden anderer Sterne die <i>Milchstra\u00dfe<\/i>. Aber auch die Galaxien sind nicht gerne alleine. Sie bilden gro\u00dfen <i>Galaxienhaufen<\/i>, die aus einigen hundert bis tausend einzelnen Galaxien bestehen. Unsere Milchstra\u00dfe geh\u00f6rt zu einer Galaxiengruppe die den wenig originellen Namen <i>&#8222;Lokale Gruppe&#8220;<\/i> tr\u00e4gt. Wie sich eine Galaxie im Laufe der Zeit entwickelt, h\u00e4ngt unter anderem davon ab, <i>wo<\/i> im Haufen sie ist. Es macht einen Unterschied, ob sich die Galaxie in den Randbezirken des Haufens aufh\u00e4lt oder ob sie gerade in der Mitte befindet. Denn in der Mitte ist die Dichte h\u00f6her; hier findet man mehr Galaxien als weiter au\u00dfen. Und das spielt eine wichtige Rolle!<\/p>\n<p>Denn auch wenn der intergalaktische Raum sehr gro\u00df und sehr leer ist, existiert eine Galaxie nicht unabh\u00e4ngig von ihrer Umgebung. Zwischen den Galaxien gibt es das sogenannte <i>Intracluster-Medium<\/i>. Das ist ein sehr d\u00fcnnes Gas, das haupts\u00e4chlich aus Wasserstoff- und Heliumatomen besteht. In 1000 Kubikzentimetern Weltraum (das ist ein Liter) findet man im Durchschnitt gerade mal ein Atom! Ein Teilchen des Intracluster-Mediums (ICM) kann sich im Mittel ein ganzes Lichtjahr weit frei durch den intergalaktischen Raum bewegen, bevor es mit einem anderen Teilchen kollidiert. Aber auch wenn das Gas enorm d\u00fcnn ist, hat es einen Einfluss auf die Galaxien. Denn die sitzen nicht nur still da. Jede Galaxie \u00fcbt eine Gravitationskraft auf jede andere Galaxie aus und alle bewegen sich umeinander. Je nach dem, wie schnell sich eine Galaxie durch das Intracluster-Medium bewegt und je nachdem wie dicht das Medium gerade ist, kann dabei etwas passieren, dass man &#8222;Ram Pressure Stripping&#8220; nennt. So wie der Fahrtwind einem schnellen Radfahrer ins Gesicht bl\u00e4st, erzeugt auch die Bewegung der Galaxie durch das ICM einen &#8222;Fahrtwind&#8220;. Wenn der ausreichend stark ist, dann kann dabei Gas und Staub aus der Galaxie selbst &#8222;geblasen&#8220; werden. Gas braucht die Galaxie aber, um neue Sterne zu erzeugen. Eine Galaxie nach dem Ram Pressure Stripping kann also weniger beziehungsweise gar keine neuen Sterne mehr bilden!<\/p>\n<form mt:asset-id=\"30789\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\"><a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-e76d923125a8ad6bdd429bf9b12696ee-heic0911c.jpg\" onclick=\"window.open('https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-e76d923125a8ad6bdd429bf9b12696ee-heic0911c.jpg','popup','width=1280,height=1280,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/i-0ba121c272bc1b08c594ff5b83a55ee5-heic0911c-thumb-500x500-1.jpg\" alt=\"i-0ba121c272bc1b08c594ff5b83a55ee5-heic0911c-thumb-500x500.jpg\" \/><\/a><\/form>\n<div style=\"text-align: center;\"><em><small>Die Galaxie NGC 4402. Sie bewegt sich enorm schnell durch den Virgo-Galaxienhaufen. Ihre Form zeigt den Einfluss des &#8222;Ram Pressure Stripping&#8220; &#8211; zum Beispiel sind die dunklen Staubb\u00e4nder teilweise stark nach hinten, \u00fcber die Ebene der Galaxie gebogen (<a href=\"https:\/\/www.spacetelescope.org\/images\/heic0911c\/\">Bild: NASA\/ESA<\/a>)<\/small><\/em><\/div>\n<p><\/p>\n<p>Es geht aber noch schlimmer. Die Galaxie kann auch &#8222;gew\u00fcrgt&#8220; werden. Bei ihrer Bewegung umeinander kommen sich die Galaxien auch immer wieder mal nahe. Dabei wirken Gezeitenkr\u00e4fte und die Galaxien werden gestreckt und verformt. Auch dabei kann Gas und Staub aus der Galaxie ins Intracluster-Medium verloren gehen. Diesen Prozess nennt man <i>&#8222;Galaxy Strangulation&#8220;<\/i> (also &#8222;Galaxienw\u00fcrgen&#8220;) und auch er f\u00fchrt dazu, dass die Sternentstehung in gew\u00fcrgten Galaxien unterdr\u00fcckt wird.<\/p>\n<p>Wenn eine Galaxie der Strangulation entkommt, dann kann sie immer noch bel\u00e4stigt werden. Von &#8222;Galaxy Harassment&#8220; (&#8222;Galaxienbel\u00e4stigung&#8220;) spricht man, wenn eine Galaxie mit hoher Geschwindigkeit an der anderen vorbei fliegt. Ein sch\u00f6nes Beispiel daf\u00fcr ist die <i>Wagenradgalaxie<\/i>:<\/p>\n<form mt:asset-id=\"30777\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\"><a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-f7fb997074bb8af6e3fa60c9f2f852a6-Cartwheel-galaxy.jpg\" onclick=\"window.open('https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-f7fb997074bb8af6e3fa60c9f2f852a6-Cartwheel-galaxy.jpg','popup','width=641,height=523,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/i-f0c2239ccfeebcf0e8104e477ab555c0-Cartwheel-galaxy-thumb-500x407-1.jpg\" alt=\"i-f0c2239ccfeebcf0e8104e477ab555c0-Cartwheel-galaxy-thumb-500x407.jpg\" \/><\/a><\/form>\n<div style=\"text-align: center;\"><em><small><a href=\"https:\/\/hubblesite.org\/newscenter\/archive\/releases\/2007\/17\/image\/d\/\">Bild: NASA, ESA, and K. Borne (STScI)<\/a><\/small><\/em><\/div>\n<p><\/p>\n<p>Fr\u00fcher war die Wagenradgalaxie eine ganz normale Spiralgalaxie, so wie auch die Milchstra\u00dfe. Vor ungef\u00e4hr 200 Millionen Jahren aber ist die kleine blaue Galaxie rechts unten im Bild mit hoher Geschwindigkeit mitten durch sie hindurch gesaust und hat dabei eine enorme gravitative Schockwelle erzeugt. Dadurch wurde zwar einerseits jede Menge Gas und Staub kontrahiert und viele neue Sterne entstanden. Es wurde aber auch die ganze Galaxie destabilisiert &#8211; der im Bild sichtbare blaue Ring aus neuen Sternen ist instabil und bewegt sich vom Zentrum der Galaxie weg. Und nat\u00fcrlich wurde auch wieder jede Menge Staub und Gas aus der Galaxie ins Intracluster-Medium gepustet.<\/p>\n<p>Der Fahrtwind des Ram Pressure Strippings, die Strangulation und die Bel\u00e4stigung sind verschiedene Prozesse, die die Entwicklung einer Galaxie beeinflussen k\u00f6nnen und sich besonders auf die Sternentstehung auswirken. Wenn wir die Galaxien verstehen wollen, dann m\u00fcssen wir auch diese Dynamik verstehen. Besonders interessant ist dabei die Frage der Zeit. Wie lange dauert es, bis die Auswirkungen der galaktischen Interaktionen messbare Auswirkungen auf die Sternentstehungsraten in den Galaxienhaufen haben? Merkt man das nur bei alten Haufen? Oder gab es das auch schon, als das Universum noch jung war? Gl\u00fccklicherweise k\u00f6nnen wir solche Fragen in der Astronomie beantworten. Denn je weiter weg wir mit den Teleskopen blicken, desto weiter sehen wir auch in die Vergangenheit.<\/p>\n<p>Der Galaxienhaufen <i>XMMU J2235.3-2557<\/i> ist der am weitesten entfernte massereiche Galaxienhaufen, den wir kennen. Hier ist ein Bild davon:<\/p>\n<form mt:asset-id=\"30780\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\"><a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-c25c1e1dc5df81e3dd0d893afa227efa-xmmu.jpg\" onclick=\"window.open('https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-c25c1e1dc5df81e3dd0d893afa227efa-xmmu.jpg','popup','width=1816,height=1338,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/i-9a5aba0e11d28d192cc43b02e1340be5-xmmu-thumb-500x368-1.jpg\" alt=\"i-9a5aba0e11d28d192cc43b02e1340be5-xmmu-thumb-500x368.jpg\" \/><\/a><\/form>\n<div style=\"text-align: center;\"><em><small><a href=\"https:\/\/www.eso.org\/public\/images\/eso0506b\/\">Bild: ESO<\/a><\/small><\/em><\/div>\n<p><\/p>\n<p>Die Aufnahme zeigt keine echten Farben sondern eine Mischung aus sichtbaren und infrarotem Licht. Dar\u00fcber gelegt sind die Konturen von Regionen, die R\u00f6ntgenstrahlung abgeben. Wir sehen den Galaxienhaufen zu einer Zeit, als das Universum gerade 4,5 Milliarden Jahre alt war; also erst ein Drittel seines heutigen Alters erreicht hatte. So ein junger Haufen eignet sich nat\u00fcrlich hervorragend, wenn man herausfinden will, was fr\u00fcher im Universum los war. Darum wurde er auch schon von vielen Wissenschaftlern untersucht. Unter anderem auch in einer k\u00fcrzlich erschienenen Arbeit mit dem Titel <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/1204.4417\">&#8222;Suppression of Star Formation in the central 200 kpc of a z = 1.4 Galaxy Cluster&#8220;<\/a>. Der Artikel stammt von <i>Ruth Gr\u00fctzbauch<\/i> (sie hat hier im Blog schon mal <a href=\"https:\/\/www.scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2010\/02\/abenteuer-astronomie-hawaii-tsunamis-und-sauerstoffmangel.php\">einen Gastartikel verfasst<\/a> von der Universit\u00e4t in Lissabon und ihre Kollegen aus Australien, Hawaii und Spanien (darunter auch Amanda Bauer, die <a href=\"https:\/\/amandabauer.blogspot.de\/\">ein Astronomieblog schreibt<\/a>, dass ich hier auch schon \u00f6fter erw\u00e4hnt habe).<\/p>\n<p>Ruth und ihre Kollegen haben das gro\u00dfe Gemini-Teleskop in Hawaii benutzt um die einzelnen Galaxien von XMMU J2235.3-2557 genauer zu untersuchen. Sie haben vor allem die Sternentstehungsraten der verschiedenen Galaxien bestimmt. Dazu haben sie Bilder des Haufens bei einer ganz bestimmten Wellenl\u00e4nge gemacht, die in der Astronomie als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H-alpha\">H-alpha<\/a> bekannt ist. Das ist im wesentliches rotes Licht von knapp 656 Nanometern Wellenl\u00e4nge und die Helligkeit einer Galaxie bei dieser Wellenl\u00e4nge h\u00e4ngt direkt mit der Anzahl der jungen Sternen zusammen. Denn die strahlen viel UV-Strahlung ab, die das Wasserstoffgas in den Galaxien zum Leuchten anregt. Und der Wasserstoff leuchtet besonders gut bei 656 Nanometern&#8230; So sehen die Ergebnisse aus:<\/p>\n<form mt:asset-id=\"30783\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\"><a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-d0ede06a96135c99be772cdefcf36a50-sfrcluster.PNG\" onclick=\"window.open('https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-d0ede06a96135c99be772cdefcf36a50-sfrcluster.PNG','popup','width=787,height=777,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/i-cdfad3dc934e6fcf6e384bf1a4ef1e6c-sfrcluster-thumb-500x493-1.png\" alt=\"i-cdfad3dc934e6fcf6e384bf1a4ef1e6c-sfrcluster-thumb-500x493.png\" \/><\/a><\/form>\n<div style=\"text-align: center;\"><em><small><a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/1204.4417\">Bild: Gr\u00fctzbauch et al (2012)<\/a><\/small><\/em><\/div>\n<p><\/p>\n<p>Das Bild sieht auf den ersten Blick etwas verwirrend aus, aber uns m\u00fcssen vorerst eigentlich nur die violetten Kreise interessieren. Sie markieren genau die Galaxien, in denen Sterne entstehen. Auf der x-Achse des Diagramms ist der Abstand zum Zentrum des Galaxienhaufens aufgetragen. Auf der y-Achse die Sternentstehungsrate. Man sieht gut (gelbe vertikale Linie), dass bis zu einem Abstand von 200 Kiloparsec (das sind etwa 650000 Lichtjahre und entspricht in etwa einem Viertel des Abstands zwischen der Milchstra\u00dfe und der Andromedagalaxie) so gute wie keine Sternentstehung stattfindet. Die violetten Kreise tauchen erst sp\u00e4ter auf. Und vor allem tauchen sie pl\u00f6tzlich auf; es gibt keinen langsamen \u00dcbergang bzw. keinen langsamen Anstieg der Sternentstehungsrate wenn man vom Zentrum des Haufens nach au\u00dfen geht. Im inneren Bereiche mit einem Durchmesser von 200 Kiloparsec tut sich nichts &#8211; aber kaum betritt man die \u00e4u\u00dferen Bereiche des Haufens, setzt die Sternentstehung wieder ein. Grund daf\u00fcr sind die oben beschriebenen Prozesse: Ram Pressure Stripping, Strangulation und Bel\u00e4stigung. Im Zentrum des Haufens geht es zu wild zu, erst weiter drau\u00dfen ist es ruhig genug f\u00fcr die Galaxien, um halbwegs unbel\u00e4stigt durchs All zu fliegen und in Ruhe neue Sterne zu bilden.<\/p>\n<p>Die Arbeit von Ruth und ihren Kollegen hat das erste Mal die individuellen Sternentstehungsraten der Galaxien eines so weit entfernten Haufens gemessen und gezeigt, dass die Galaxien auch im jungen Universum keinen Frieden hatten. Auch damals schon gab es ungem\u00fctliche Ecken, die man besser meidet, wenn nicht bel\u00e4stigt und stranguliert werden will \ud83d\ude09<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/1a527018d8544cadb28f3020f4444bfb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Weltall ist manchmal ein unfreundlicher Ort. 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