{"id":19367,"date":"2010-05-15T09:18:18","date_gmt":"2010-05-15T07:18:18","guid":{"rendered":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2010\/05\/15\/gwupkonferenz-2010-warum-menschen-unfug-glauben-tag-2\/"},"modified":"2025-05-14T16:04:54","modified_gmt":"2025-05-14T14:04:54","slug":"gwupkonferenz-2010-warum-menschen-unfug-glauben-tag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/index.php\/2010\/05\/15\/gwupkonferenz-2010-warum-menschen-unfug-glauben-tag-2\/","title":{"rendered":"GWUP-Konferenz 2010 &#8211; Warum Menschen Unfug glauben (Tag 2)"},"content":{"rendered":"<form mt:asset-id=\"16429\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\"><a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-c54f277e24d80d5604de6c133947e76f-\u00a9 Raimond Spekking  Wikimedia Commons  CC-BY-SA-3.0 &#038; GFDL.jpg\" onclick=\"window.open('https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-c54f277e24d80d5604de6c133947e76f-\u00a9 Raimond Spekking  Wikimedia Commons  CC-BY-SA-3.0 &#038; GFDL.jpg','popup','width=1023,height=655,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2010\/05\/15\/\u00a9 Raimond Spekking  Wikimedia Commons  CC-BY-SA-3.0 &amp; GFDL-thumb-150x96.jpg\" width=\"150\" height=\"96\" title=\"\u00a9 Raimond Spekking  Wikimedia Commons  CC-BY-SA-3.0 &#038; GFDL.jpg\" alt=\"\u00a9 Raimond Spekking  Wikimedia Commons  CC-BY-SA-3.0 &amp; GFDL.jpg\" class=\"mt-image-right\" style=\"float: right; margin: 0 0 20px 20px;\" \/><\/a><\/form>\n<p>Die GWUP-Konferenz in Essen geht weiter. Lorenz Meyer hat <a href=\"https:\/\/www.scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2010\/05\/gwupkonferenz-2010-warum-menschen-unfug-glauben-tag-1.php\">gestern schon vom ersten Tag berichtet<\/a>; hier kommt der Bericht von Tag 2.<\/p>\n<hr>\n<p><!--more--><br \/>\nDer zweite Tag der 20. GWUP-Konferenz &#8222;Warum Menschen Unfug glauben&#8220; findet im Colosseum Theater Essen statt, einer ehemaligen Industriehalle mit toller Atmosph\u00e4re oder wie es auf den <a href=\"https:\/\/www.essen.de\/Deutsch\/Kultur_und_Bildung\/Kultureinrichtungen\/Colosseum_Theater_Essen.asp\">Internetseiten der Stadt Essen<\/a> so unnachahmlich hei\u00dft: &#8222;Das anregende Ambiente klassischer Industriearchitektur geht eine \u00e4sthetisch spannende Verbindung mit zeitgem\u00e4\u00dfen, postindustriellen Strukturen ein.&#8220;<\/p>\n<p>Auf dem Weg von meinem nach Art des russischen, vom Purismus und Alkohol gepr\u00e4gten Sheng Fuis erbauten Hotels zum Veranstaltungsort sp\u00fcre ich die positiven  spirituellen Schwingungen der Stadt Essen. Eine Stadt, in der Buddha im Schaufenster \u00fcber die Fusspflege wacht, kann nicht b\u00f6se sein.<\/p>\n<form mt:asset-id=\"16426\" class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\" style=\"display: inline;\"><a href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-03307396de6db9ba3c14fc331a65b386-gwup4.jpg\" onclick=\"window.open('https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/wp-content\/blogs.dir\/28\/files\/2012\/07\/i-03307396de6db9ba3c14fc331a65b386-gwup4.jpg','popup','width=2048,height=1536,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/astrodicticum-simplex.ulrich.digital\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/i-089c395ccff53cdcd869e8475d45b58d-gwup4-thumb-500x375-1.jpg\" alt=\"i-089c395ccff53cdcd869e8475d45b58d-gwup4-thumb-500x375.jpg\" \/><\/a><\/form>\n<p>Zwischen 9.30 Uhr und 12.30 Uhr findet dort zun\u00e4chst eine Mitgliederversammlung der GWUP statt. Selbst als Pressevertreter und hochrangiges Mitglied von Sheng Fui International ist es mir nicht gelungen, eine Auskunft \u00fcber Art und Inhalt des geheimen (nicht \u00f6ffentlichen) Zusammentreffens zu bekommen. Ich habe aber auch nicht danach gefragt. <\/p>\n<hr>\n<p>F\u00fcr mich f\u00e4ngt der Konferenztag also um 14.30 Uhr mit dem ersten Vortrag von Peter Brugger \u00fcber &#8222;Das gl\u00e4ubige Gehirn&#8220; an in dem Herr Brugger \u00fcber den Glauben an das Paranormale aus neurophysiologischer Sicht berichtet. PD Dr. Peter Brugger leitet die Abteilung Neuropsychologie der Neurologischen Klinik der Universit\u00e4t Z\u00fcrich und versteht es, komplizierte Sachverhalte unterhaltsam zu vermitteln. Trotzdem ist es einer dieser Vortr\u00e4ge, die man zum besseren Verst\u00e4ndnis gerne noch ein zweites Mal h\u00f6ren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Hier die Kurzfassung wie sie den Konferenzunterlagen zu entnehmen ist:<\/p>\n<blockquote><p>Menschliche Versuchspersonen vermuten hinter zuf\u00e4lligen Ereignissen generell \u201emehr als Zufall&#8220; &#8211; Gl\u00e4ubige an paranormale Ph\u00e4nomene tun dies in erh\u00f6htem Ma\u00dfe. Das \u201eVermuten versteckter Bez\u00fcge&#8220; ist eine h\u00f6here Assoziationsleistung, die vorwiegend von rechtshemisph\u00e4rischen Komponenten des Sprachsystems unterst\u00fctzt wird. Tats\u00e4chlich zeigen neuere Experimente, dass der Glaube ans Paranormale mit einer erh\u00f6hten Beteiligung der rechten Hirnh\u00e4lfte an Sprachprozessen einhergeht. Der funktionellen Asymmetrie der Hirnh\u00e4lften kommt damit eine zentrale Rolle f\u00fcr die Genese paranormaler Ideen zu &#8211; \u00e4hnlich wie dies bereits im Falle von schizotyper Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung und Schizophrenie bekannt ist. Ein einseitiges Pathologisieren paranormalen Denkens ist aber unangebracht, sind doch weite und ungew\u00f6hnliche Assoziationen auch f\u00fcr h\u00f6chste Kreativit\u00e4tsleistungen erforderlich. Dem Studium des \u201eparanormalen Gehirns&#8220; kommt somit eine wichtige Vermittlerrolle zu; es hilft, die neuropsychologischen Prozesse zu erhellen, die Kreativit\u00e4t und Wahn miteinander verbinden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der n\u00e4chste Vortrag ist auf eine Gemeinschaftsarbeit der Autoren Jan Cwik, Mario Iskenius und G\u00fcnter Molz zur\u00fcck zu f\u00fchren und hat zum Thema: &#8222;Aberglaube, magisches Denken und paranormale \u00dcberzeugungen&#8220;.<\/p>\n<p>Hier der entsprechende Abstract aus den Tagungsunterlagen:<\/p>\n<blockquote><p>Die wissenschaftliche Erforschung des Aberglaubens und paranormaler \u00dcberzeugungen steckt noch in den Kinderschuhen. Gerade in der psychologischen Forschung steht die Basis theoretischer Annahmen sowie experimenteller Forschung in diesem Bereich menschlichen Erlebens und Verhaltens noch am Beginn ihrer Entwicklung. Einen Teil wissenschaftlicher \u00dcberlegungen steuerten die Psychologinnen Marjaana Lindeman und Kia Aarnio bei, als sie ein theoretisches Modell zur Erkl\u00e4rung von Aberglauben, magischem Denken und paranormalen \u00dcberzeugungen vorstellten und dieses empirisch \u00fcberpr\u00fcften.<\/p>\n<p>Ziel unserer Untersuchung war zum einen eine teilweise Wiederholung der Untersuchung von Lindeman und Aarnio. Zum anderen aber auch die experimentelle \u00dcberpr\u00fcfung, inwieweit diese Befunde unabh\u00e4ngig vom einem bestimmten Kontext sind, in dem sich eine Person befindet, und somit, ob es sich bei Aberglaube und paranormalen \u00dcberzeugungen tats\u00e4chlich um eine zeitlich stabile Pers\u00f6nlichkeitseigenschaft von Menschen handelt oder ob dies vom Umfeld beeinflusst wird. Hierzu wurde der Zusammenhang zwischen Lebensinhalten und dem Grad der paranormalen \u00dcberzeugung mit Frageb\u00f6gen erhoben.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse zeigten, dass die von Lindeman und Aarnio postulierten Pers\u00f6nlichkeitseigenschaften des Aberglaubens und der paranormalen \u00dcberzeugungen nicht so eindeutig anzunehmen sind, wie von ihnen beschrieben wurde. Unsere Untersuchung zeigte aber auch, dass dies durch den Kontext, in dem sich eine Person befindet, kaum beeinflusst wird. Diese Ergebnisse erm\u00f6glichen eine Diskussion \u00fcber eine Weiterentwicklung des urspr\u00fcnglichen Pers\u00f6nlichkeitsmodells.<\/p><\/blockquote>\n<p>An der Untersuchung waren beteiligt: <\/p>\n<ul>\n<li>Jan Cwik: Diplompsychologe am St. Vinzenz Hospital in Dinslaken, ist Psychologischer Psychotherapeut in Ausbildung und Promotionsstudent der Psychologie.<\/li>\n<li>Mario Iskenius: Diplompsychologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl f\u00fcr Arbeitsmedizin und Ergonomie, an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal und Promotionsstudent der Sicherheitstechnik.<\/li>\n<li>Dr. G\u00fcnter Molz: Diplompsychologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl f\u00fcr Psychologische Methodenlehre und Diagnostik, an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Am Schluss seines Vortrags geht der die Gruppe vertretende Referent auf die Frage ein, ob der Glaube an Unfug selbst Unfug sei. Aus Sicht der Entscheidungspsychologie k\u00f6nnten nicht-rationale Entscheidungen im Alltag effizienter sein als rationale Entscheidungen. Als Beispiel f\u00fchrt er die Entscheidung eines Bahnfahrenden an, der sich f\u00fcnf Minuten vor Abfahrt seines Zuges in der Bahnhofsbuchhandlung auf die Schnelle ein Buch f\u00fcr die Reise kaufen will. Dieser w\u00fcrde sich aus Zeit- und Effizienzgr\u00fcnden wahrscheinlich nicht-rational entscheiden.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Denkpsychologie w\u00fcrden kognitive Abk\u00fcrzungen (Heuristiken ) im Alltag meist zu korrekten Ergebnissen f\u00fchren. Als Beleg wird angef\u00fchrt wie Personen, die nach den gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten gefragt wurden, dies mit Hilfe von \u00dcberlegungen wie &#8222;eigener ICE-Bahnhof\/eigene Bundesligamannschaft vorhanden?&#8220; etc. eingrenzten und bestimmten.<\/p>\n<p>Die Frage, ob Unfug in die gleiche Kategorie wie Denkfehler oder nicht-rationales Entscheiden geh\u00f6re, sei nach <a href=\"https:\/\/people.umass.edu\/sepstein\/\">S. Epstein<\/a>  zu bejahen. Der letzte Gedanke des Vortrags: &#8222;Ob der Glaube an Unfug als Unfug gewertet wird, muss von der situationsbedingten Nutzen-\/Schadensbewertung abh\u00e4ngig gemacht werden.&#8220; <\/p>\n<p>Um 17.00 Uhr spricht Dipl.-Psych.Sebastian J. Bartoschek \u00fcber das Thema &#8222;Wer glaubt an Verschw\u00f6rungstheorien?&#8220;. Der Referent ist ausgewiesener &#8222;Verschw\u00f6rungsexperte&#8220;, besch\u00e4ftigt er sich doch im Rahmen seiner Dissertation an der WWU M\u00fcnster mit \u201eVerschw\u00f6rungstheorien &#038; Transliminalit\u00e4t&#8220;.<\/p>\n<p>Die Konferenzunterlagen fassen den Vortrag wie folgt zusammen:<\/p>\n<blockquote><p>Reptilien-Aliens unter uns Menschen? Jesus und Maria Magdalena ein Ehepaar? Die Apollo-Landung ein Hoax? Paul McCartney seit 40 Jahren tot? So und so \u00e4hnlich lauten kursie\u00acrende Ver\u00acschw\u00f6\u00acrungs\u00actheorien. Oft fragt man sich: Wer glaubt denn sowas? Und die Antwort verweist all zu gern auf Randgruppen, Unverbesserliche, Esoteriker und Ewig-Gestrige. Empirische Daten hierzu sind jedoch zumeist Mangelware oder betrachten isoliert eine einzelne spezielle Theorie.<\/p>\n<p>Grundlage des Vortrags ist eine laufende Dissertation, in deren Rahmen eine Gro\u00dfe Anzahl von Personen (n > 1000) zur Bekanntheit und Zustimmung von 95 Verschw\u00f6rungstheorien online befragt wurden. Das Kernergebnis: Verschw\u00f6rungstheorien sind kein Randgruppenph\u00e4nomen, sondern stabil in der Mitte der Gesellschaft verortet. Bekanntheit und Zustimmung korrelieren dabei und einige soziodemographische Faktoren haben signifikanten Einfluss.<\/p><\/blockquote>\n<p>Peter Bartoschek beginnt seinen Vortrag zun\u00e4chst mit der Definitionsbestimmung des Wortes &#8222;Verschw\u00f6rungstheorie&#8220; und zieht dazu die Defintion der Wikipedia heran. Er hat die Definition im Rahmen seiner Untersuchung jedoch weiter gefasst: &#8222;Eine Aussage ist dann eine Verschw\u00f6rungstheorie, wenn sie unter diesem Label wahrgenommen wird und wenn sie im Gegensatz zu einer offiziellen erkl\u00e4rung steht.&#8220;<\/p>\n<p>Vorteile dieser Definition seien: es w\u00fcrde keine Aussage \u00fcber den Wahrheitsgehalt gemacht, es g\u00e4be keinen Streit, wer Verschw\u00f6rungstheoretiker sei und es sei keine Hypothese \u00fcber die Entstehungsgeschichte inkludiert.<\/p>\n<p>Danach beschreibt der Referent die Umst\u00e4nde der Erhebung. er habe zwei Frageb\u00f6gen entwickelt, bei denen die Bekanntheit (kenne ich\/kenne ich nicht) und die Zustimmung (in Prozent bzw. unbekannt) abgefragt wurde. <\/p>\n<p>Die Frageb\u00f6gen waren wie folgt aufgebaut: Nach einer einer Einleitung und einiger Kontrollfragen folgten 95 Verschw\u00f6rungstheorien als Pflichtfelder. Anschlie\u00dfend gab es fakultativ zu beantwortende Fragen zu demographischen Daten der Befragten. Die Frageb\u00f6gen seien so gehalten gewesen, dass man sie bequem online in 10 bis 15 Minuten ausf\u00fcllen konnte und seien vor allem in bestimmten dazu geeigneten Gruppen der VZ-Netzwerken zum Ausf\u00fcllen angeboten worden.<\/p>\n<p>Als bekannteste Verschw\u00f6rungstheorie sei die Theorie um das Bermudadreieck (98 %) genannt worden. Die Theorie mit dem h\u00f6chsten Zustimmungsgrad stellt die sogenannte &#8222;unterschwellige Werbung&#8220; dar, der 74 % der Befragten Glauben schenkten.<\/p>\n<p>Am unbekanntesten sei die Verschw\u00f6rungstheorie, dass Bill Gates erschossen wurde (2 %) und den niedrigsten Zustimmungsgrad hatte die sog. Ausschwitz-L\u00fcge mit 5,7 %. <\/p>\n<p>Verschw\u00f6rungstheorien seien kein Randph\u00e4nomen wie der Referent mit einem Diagramm deutlich macht.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes widmet sich Peter Bartoschek der Frage: Was hat keinerlei Einfluss darauf, ob jemand einer Verschw\u00f6rungstheorie anh\u00e4ngt? <\/p>\n<ul>\n<li>Politische Pr\u00e4ferenz<\/li>\n<li>Angeh\u00f6rigkeit zu einem bestimmten Glauben<\/li>\n<li>Familienstand<\/li>\n<li>Arbeitszeit \/ Woche<\/li>\n<li>Kinder<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einflussfaktoren seien hingegen:<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Bekanntheit: Das Geschlecht (M\u00e4nner 48,8 % \/ Frauen 38,9 %)<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Zustimmung: <\/p>\n<ul>\n<li>Das Geburtsjahr<\/li>\n<li>gl\u00e4ubig\/religi\u00f6s<\/li>\n<li>Geschlecht (M\u00e4nner 35 % \/ Frauen 40,3 %)<\/li>\n<li>Schulabschluss<\/li>\n<\/ul>\n<p>Man k\u00f6nne vereinfacht sagen: &#8222;Menschen, die nach Strukturen suchen, landen beim Glauben. Oder eben bei Verschw\u00f6rungstheorien!&#8220;<\/p>\n<p>Der Referent schlie\u00dft mit der Aussage, es g\u00e4be hinsichtlich der Untersuchung Probleme und offene Fragen, die es lohnen w\u00fcrden weiter untersucht zu werden. Hier z\u00e4hlten:<\/p>\n<ul>\n<li>Unterschiedliche Stichproben<\/li>\n<li>Repr\u00e4sentativit\u00e4t der Stichproben<\/li>\n<li>Weitere Einflussfaktoren<\/li>\n<li>Die Frage, wer an welche Cluster glaube<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach dem Vortrag entwickelt sich eine spannende Diskussion in der die von Peter Bartoschek gew\u00e4hlte Definition der Verschw\u00f6rungstheorie hinterfragt wird und Nachfragen zu statistischen Daten bzw. deren Erhebung gestellt werden. Auch die Interpretation der Daten um die Ausschwitz-L\u00fcge wird unterschiedlich interpretiert und zeigt, dass auch hier weiterer Forschungsbedarf besteht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/flattr.com\/thing\/162003\/GWUP-Konferenz-2010-Warum-Menschen-Unfug-glauben-Tag-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/api.flattr.com\/button\/flattr-badge-large.png\" alt=\"Flattr this\" title=\"Flattr this\" border=\"0\" \/><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/888bb7f61b0c4d088607b56afb784abc\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GWUP-Konferenz in Essen geht weiter. 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